Ein Satz der ein ganzes Leben zerstört (fm:Sonstige, 7215 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Ipsy | ||
| Veröffentlicht: Jun 13 2026 | Gesehen / Gelesen: 942 / 836 [89%] | Bewertung Teil: 9.71 (41 Stimmen) |
| Als ich am Montag zum Spätdienst erschien , bemerkten einige Kollegen meine posetive Ausstrahlung. Elke nahm mich zur Seite. „ Es sieht so aus als hättest du ein tolles Wochenende gehabt. Ich grinste aber antwortete nicht. Sie schupste mich.... | ||

Ersties, authentischer amateur Sex
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wir uns erst einmal eine Zigarette an.
„ Du, hast du schon eine Wohnung?“ „ Nein , aber ich bin auf derSuche .“
Er lachte. „ Ich hätte da was für dich. Ich habe ein Mietobjekt im Nachbarort. Dort wird in zwei Wochen eine Wohnung bezugsfertig. Die bisherige Mieterin ist verstorben und morgen fangen die Anstreicheran . Also wenn du willst dann können wir eine Wohnungsbesichtigung machen .“
Wir vereinbarten einen Termin und verabschiedeten uns per Handschlag.
Dann ging ich zu meinem Auto. Ich wollte gerade Auto öffnen als ich eine Stimme , die mir sehr bekannt vorkam , hörte.
„ Erwin, Erwin warte können wir reden , bitte ?“ Ich drehte mich um und sah Klara auf mich zu kommen.
Ich sah sie lange an. „ Aber nur ohne deine Tochter . „ Sie nickteund dann ging sie zu Anika und sprach kurz mit ihr. Anika nickte undging dann ohne ihre Mutter nach Hause.
Da auf der anderen Straßenseite ein Cafe war gingen wir dort hin.
Wir fanden in der Ecke einen freien Tisch. Wir saßen uns einige Zeitwortlos gegenüber. Nachdem die Kellnerin unsere Bestellung , Kaffee und Kuchen , gebracht hatte, fing sie an zu sprechen.
„Erwin ich möchte mich bei Dir , für mein Verhalten ,entschuldigen..
Es tut mir mir Leid wie es damals gelaufen. Ich hätte dich anhören müssen. Aber ich war damals so geschockt das ich nur emotional reagiert hatte.“
„ Und später ?“
Sie sah mich Schuldbewußt an.
„ Ich wußte nicht wie. Anika war totaldurch den Wind und als sie bei der Polizei ihre Version wiederholte, war ich davon überzeugt , das du ihr an die Wäsche wolltest.
Als die Zeit verging wurde mir bewußt das ich einen Fehler gemacht hatte. Doch da war es schon zu spät denn da hast du mich schon blockiert.“
„ Und was hat deine Tochter dazu gebracht die Wahrheit zu sagen ?“
Sie erzählte mir von dem Brief den sie erhalten hatte und als sie dann mit ihrer Tochter gesprochen hatte, kam die Wahrheit ans Licht.
Nachdem sie mir alles erzählt hatte trat eine Stille ein. Und in diese Stille hörte ich , wie sie sagte. „ Erwin , wir hatten so viele schöne Jahre . Erwin ich liebe dich. Können wir das alles nicht hinter uns lassen und wieder neu starten ?“
Ich sah sie an. Dann tat ich etwas womit ich selber nie gerechnet hatte.
Ich nahm ihre Hände und sah ihr ins Gesicht.
„ Klara, was meinst du wie lange das gut gehen würde? Mit dir und deiner Tochter ? Du weißt das ich Jahrelang alles für sie getan habe und dann kam das.
Wie soll ich mit deiner Tochter unter einem Dach leben ?
Was passiert wenn Ihr wieder etwas einfällt ? Hälst du dann wieder zu ihr ? Weißt du , unter solchen Umständen könnte und will ich nicht leben.
Du bist eine wunderschöne Frau und du wirst bestimmt jemanden finden der zu dir passt. Aber ob ich der Betreffende bin , das weißich nicht. „
Ihr stiegen Tränen in die Augen.
Dann stand sie auf und ging.
Sybille
Als ich am Montag zum Spätdienst erschien , bemerkten einige Kollegen meine posetive Ausstrahlung. Elke nahm mich zur Seite. „ Es sieht so aus als hättest du ein tolles Wochenende gehabt. Ich grinste aber antwortete nicht. Sie schupste mich....du wirst mir nachher alles erzählen.
In unserer Pause erzählte ich ihr , aber nur andeutungsweise was passiert war.
Verdammt, ich habe es richtig genossen und war glücklich...mehr als glücklich.
„ Wann siehst du ihn wieder ?“
„ Ich weiß es nicht. Wir haben keine Nummern ausgetauscht.“
Elke sah mich entgeistert an. „ Waas ? Du hattest ein tolles Wochenende mit einem Supermann und du kannst ihn nicht einmal erreichen ?
„ Elke, ja ich hatte ein tolles Wochenende aber mehr wollte ich nicht. Keine Verpflichtungen , nur Sex.“
Elkes ah mich an. .
Dann grinste sie. „ Weist du was? Wenn du noch einmal so einen heißenTypen in der Kiste hast dann gibst du mir seine Nummer.“
Wir lachten beide und gingen dann wieder auf die Station.
Als ich am Abend im Bett lag mußte ich an den Sex mit Erwin denken. Meine Hände wanderten zu meiner Muschi und ich streichelte mich.
Dann schlief ich befriedigt ein.
Die nächsten Tage und Nächte schwebte ich wie auf Wolke sieben. Durch meinen Dienst bedingt fand ich keine Zeit . Mein freies Wochenende rückte näher. Am Donnerstag kam der Abteilungspfleger auf mich zu.
Er erklärte mir das am Freitag bis Sonntag eine Fortbildung in Bad Wildung statt findet und ich daran teilnehmen soll. Was sollte ich dagegen machen. Also fuhr ich am Freitagmorgen zur Fortbildung.
Es war eine Fortbildung zum Thema -- Wie verändert die Demenz uns und unsere Umgebung –
Um 9:00 Uhr saßen alle Teilnehmer im Schulungsraum und jeder stellte sich vor. Es waren Kollegen aus verschiedenen Kliniken.
Die Schulungszeiten waren ganz einfach.
Frühstück gab es ab 7:30 von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr und 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Bis 18:30 Uhr gab es Abendbrot
Am Abend , gegen 19:00 Uhr traf man sich im Partykeller. Man sollte sich ja kennen lernen. Wir machten uns miteinander bekannt. Unterhielten ,tranken und lachten. Einige kannten sich von anderen Fortbildungen. Ich unterhielt mich mit Harald , Thomas und Beate über das Thema der Fortbildung. Jeder erzählte von seiner Klinik , von seiner Station und den Patienten, natürlich ohne Namensnennung.
Wir waren so vertieft das ich gar nicht bemerkte das einige tanzten.
Thomas und Beate gingen Hand in Hand zur Tanzecke. Harald nahm meine Hand und führte mich in die Ecke , wo getanzt wurde. Nach ein paar Schritte zog er mich an sich und wollte mich küssen. Ich löste mich von ihm und ließ ihn stehen.
An unserem Tisch angekommen sah ich wie Beate und Thomas sich küssten und wenn man genauer hinsah , konnten man sehen das ihre Hände voll beschäftigt waren , an Körperteilen, gerade da , wo sie nicht hingehörten.....oder doch ?
In diesem Moment kam Harald und umfasste mich von hinten. „ Lass es „
„ Sybille, du bist eine klasse Frau. Laß uns ein wenig Spaß haben. Es bleibt unter uns und dein Mann wird es nie erfahren.“
Ich sah ihn kurz an und fragte mich wieso er auf den Gedanken kommt , das ich verheiratet sei.
Dann sah ich ihn an.
„ Harald was soll das ? Ich suche keine Abenteuer. Also lass mich in Ruhe. „
Dann kam eine Frage mit der ich nicht viel anzufangen wußte.
„ Ist das deine erste Fortbildung ?“
Ich nickte. „ Oh dann sollte ich dir sagen , das einige die Fortbildungen nutzen um einmal ein kleines Abenteuer zu erleben.“
„ Ah..ich verstehe aber ich darf dir sagen , das es nicht mein Stiel.“
Ich verließ den Keller und ging auf mein Zimmer.
In dieser Nacht träumte ich vom Sex mit Erwin. Es war seit Tagen das erste Mal.
Am anderen Morgen , ich saß am Frühstückstisch als Beate sich zu mir setzte.
„ Boh, was für eine Nacht. Ich bin total ko. Da hast du etwas versäumt. War Harald nicht der richtige ?“
„ Ich wollte einfach nicht.“
„ Also wenn du Angst hast es könnte davon etwas nach Hause gelangen dann kann ich dir sagen......ich bin verheiratet und ich nutze die Fortbildungen um mal etwas anderes zu erleben als den Ehefick. Es ist Sex einfach nur geiler Sex“
Ich sah sie an . „ Weist du , ich verurteile dich nicht. Das steht mir nicht zu. Jeder kann machen was er will".
Der Tag verging mit Vorträgen, Arbeitsgruppen , Ausarbeitungen und Diskussion.
Am Abend saßen wir alle wieder im Partykeller und bei Getränken und Knabberzeug diskutierten wir über das Tagesgeschehen.
Doch je länger der Abend dauerte desto lockerer wurde die Gesellschaft.
Und wieder saß Harald neben mir. Beate hatte sich Thomas gekrallt und sie verschwanden relativ früh auf ihr Zimmer.
Ich weiß nicht ob es am Alkohol lag oder war es die Sehnsucht , das Verlangen nach Sex. Oder lag es an dem Traum den ich letzte Nacht hatte ?
Auf jeden Fall lag ich eine halbe Stunde später mit Harald im Bett.
Er lag auf mir und fickte mich. Eigentlich rammelte er mich nur.
Nach ca. zehn Minuten grunzte er und als er alles in die Tüte gespritzt hatte , rollte er sich von mir. und schlief sofort ein.
Wie ernüchtert stand ich auf und schlich mich aus seinem Zimmer. Als ich dann später in meinem Bett lag kamen mir die Tränen. Ich schämte mich dafür, das ich mit ihm geschlafen hatte.
Um 6:30 Uhr stand ich auf, sprang schnell unter die Dusche und dann fühlte ich mich etwas besser. Jetzt noch schnell meine Reisetasche gepackt und diese zuerst ins Auto gebracht.
Später saßen Beate und ich am Frühstückstisch als Harald und Thomas sich zu uns gesellten.
Um 9:00 Uhr saßen wir alle noch einmal im Unterrichtsraum. Jeder mußte seine persönliche Eindrücke der Fortbildung reflektieren.
Um 21:00 Uhr verabschiedeten wir uns voneinander. Harald wollte mir einen Kuß geben doch ich hielt ihn von mir.
Ich stieg in mein Auto und fuhr langsam los. Nun hatte ich ca. vier Stunden Fahrt vor mir.
Auf der Fahrt ging mir so einiges durch den Kopf und dann traf es mich wie ein Blitzschlag. , die Erkentnis---------
Mir fehlte Erwin. Es war nicht nur der Sex.. es war auch das andere. Sein Lachen. Seine Art etwas zu erzählen.
Nach vier Stunden fuhr ich voller Vorfreude in die Gartensiedlung. Schnell sprang ich aus meinen Wagen und lief zum Wohnwagen. Doch als ich um die Ecke kam , stellte ich fest....es war keiner da.
Alles war aufgeräumt als hätte hier nie einer gewohnt.
Ich ging noch zum Nachbarn zwei Parzellen weiter , doch er wußte nichts und hatte ihn auch nicht gesehen.
Ich setzte mich auf die Bank vor meinem Gartenhäuschen. So langsam kam ich zur Erkenntnis....
er ist weg
Anika
Als der Anwalt von Erwin von einer Anzeige gegen mich sprach fing mein Herz an zu flattern und mein Puls schoss in die Höhe. Auf meiner Stirn bildeten sich Schweißperlen. Ich hielt die Luft an , doch dann hörte ich die Stimme von Erwin.
„ Nein.........„
Er wollte mich nicht anzeigen.....Gottseidank. Ich atmete hörbar aus. Erleichtert verließ ich mit meiner Mutter das Büro. Auf der Straße angekommen sahen wir Erwin an seinem Auto stehen. Meine Mutter rief ihn und lief zu ihm.
Ein paar Minuten später gingen sie beide ins Cafe welches sich auf der anderen Straßenseite befand. Da Erwin mich nicht sehen wollte fuhr ich mit dem Bus nach Hause.
Als meine Mutter nach ca. 90 Minuten nach Hause kam sah ich ihr an das Erwin nicht mehr zurück kommen würde.
Zuerst wollte ich meine Mutter umarmen doch als ich in das Gesicht meiner Mutter sah , nahm ich davon Abstand.. Meine Mutter verzog sich ins Schlafzimmer Dort hörte ich dann mit wie sie weinte.
Die folgenden Tage schlich meine Mutter wie ein Geist durch die kleine Wohnung. Seitdem Erwin gegangen war und wir hier wohnten traf ich mich mit meinen Freundinnen immer bei Judith oder Lisa.
Mein Leben war nicht mehr so toll und ich verfluchte mich für das was ich aus gekränktem Stolz getan hatte. Nach drei Wochen saß ich das erste Mal bei einer Diplompsychologin , Frau Brix.
Als erstes mußte ich ihr alles erzählen was an diesem Tag passiert war und sie hörte zu ...ohne mich zu unterbrechen. Als ich geendet hatte trat für einige Minuten absolute Stille ein.
Dann stellte sie eine Frage die mich wach rüttelte.
„ Und...wie fühlst du dich jetzt?“ „ Es tut mir alles Leid und ich fühle mich Scheiße.“ Sie unterhielt sich noch ein wenig mit mir. Fragte mich nach der Schule, nach meinem Hobby und nach meinem Sport.Auf dem Weg nach Hause mußte ich ich mir eingestehen , das es gar nicht so schlimm war.
In den nächsten Tagen entspannte sich die Situation zwischen meinerMutter und mir.
Dann saß ich wieder bei der Therapeutin. Doch dieses Mal machte mir das Gespräch mehr zu schaffen. Schon bei der ersten Frage kam ich ins schwitzen.
„ Warum vermisst Du Erwin ?“
Jetzt mußte ich erst einmal schlucken. „ Wenn sie so fragen , dann fällt es mir schwer , das richtig zu benennen.“
„ Gut. Dann fragen wir mal anders. Wie war ihre Beziehung bisher?“
Ich erzählte alles was mir so ein fiel. Als ich fertig war , sah Fr. Brix mich an.
„ Also, wenn ich alles richtig verstanden habe …..Du hattest einsorgen freies Leben . Ist der Verlust der Grund warum du Erwin vermißt?“
Ich sah sie mit großen Augen an. „ Nein ! So ist es nicht. Ich mag ihn wirklich gerne, eigentlich wie einen Vater .“
„ Erzähl einmal wie es war als Erwin in dein Leben getreten ist.“
Ich erzählte Ihr von meiner Kindheit, vom großen Zauberer , den ich bewunderte und mit dem ich meinen Freundinnen angeben konnte.
Auch erzählte ich das er mir später fast jeden Wunsch erfüllte und das ich es regelmäßig genoß..
„ Also brauchtest du ihn nur ein wenig becircen und schon wurde dir der Wusch erfüllt !“ Ich nickte. „ Ja.“
„ Ga bes auch mal Situationen wo er nein gesagt hatte?“
Ich überlegte ganz kurz. „ Ja aber nocht oft.“ „ Aha und wie war das für dich? Wie hast du darauf reagiert?“
„ Ich bin wütend geworden und in mein Zimmer gegangen.“
„ Und? Wars das ?“
„ Ich war sauer auf ihn und habe ein paar Tage mit ihm kein Wort gesprochen. Das ist meiner Mutter aufgefallen und als sie dann wissen wollten, was los sei, habe ich es ihr erzählt und sie hat mir dann meinen Wunsch erfüllt.“
Die Therapeutin sah mich an. „ Also hast du die Beiden gegeneinander ausgespielt. !“ Bei der Klarheit ihrer Worte zuckte ich zusammen. So hatte mir noch niemand deutlich gemacht was ich mit meinem Verhalten angestellt hatte. Am Ende der Sitzung meinte sie noch : „Reflektiere dein Verhalten und vor allen Dingen denke darüber , was dein Verhalten bei mit deinen Mitmenschen macht.“
Anika
Nachdenklich fuhr ich mit dem Rad nach Hause.
Auf einmal überholte mich ein Motorroller und hupte laut.
Der Roller hielt an und als die Personen ihre Helme abnahmen blickte ich in die lachende Gesichter von Lisa und Judith.
“ Hey , seid wann hast du den Roller und warum weiß ich nichts davon. Es gab mal eineZeit da haben wir alles geteilt und jetzt nicht mehr. Früher trafen wir uns fast täglich und heute habt ihr kaum noch Zeit.“
Sie sahen mich an und dann sprach Lisa : „ Die Zeiten haben sich geändert . Die Situation hat sich geändert..“
„ Was soll das heißen ?“
„ Na ja, zu dir können wir nicht und ehrlich gesagt , du spielst nicht mehr in unserer Liga.“ : sagte Lisa..
Dann fuhren sie los.
Ich wußte nicht was da gerade passiert war und fuhr enttäuscht weiter. Als ich zu Hause an kam war meine Mutter schon zu Hause. Natürlich wollte sie wissen wie es mir geht aber sie fragte nie, wie dieTherapie gelaufen war. Ich erzählte ihr von Lisa und Judith.
Da ergriff sie meine Hand. „ Weißt du , wenn man in Schwierigkeiten steckt erkennt man ,ob man wirkliche Freunde hat. Weist Du warst bisher immer diejenige die ihre Freundinnen des öfteren schon mal zum Eis eingeladen hast. Auch hast des öfteren ihnen Getränke spendiert. Und nun fällt das plötzlich weg..“
Dann nahm sie mich in den Arm. Mir kamen die Tränen. Es war das erste Mal seit Wochen , das sie mich in den Arm nahm. Nun mußten wir beide weinen.
Sybille
Da saß ich nun auf meiner Bank und und konnte es nicht fassen
Er ist weg
und ich wußte noch nicht einmal wie ich ihn erreichen konnte. Wir hatte unsere Nummern nicht ausgetauscht. Als ich später bei einer Tasse Kaffee auf meiner Bank saß , grübelte ich darüber nach , was ich von Erwin will ?
War es der Sex mit ihm? dere mich glücklich machte und voll befriedigte. Oder war da mehr ? Ich schloß meine Augen und sah Erwin vor mir stehen. Es war irgendwie …..realistisch....es war mir als konnte ich ich sein Rasierwasser riechen......dann sah ich alles was wir gemeinsam unternommen hatten. Radtouren , Spaziergänge ,die Gespräche , das gemeinsame Lachen dann der Abend als wir richtig schick Essen gegangen sind.
In mir bereitete sich ein positives Gefühl breit. Und dann erkannte ich......Ich mochte ihn. Ich wollte mehr von ihm wissen. Ich wollte ihn kennen lernen und ich wollte mehr Zeit mit ihm verbringen.
In der Zwischenzeit hatte ich eine Flasche Wein geöffnet. Nach dem zweiten Glas Wein rief ich Elke an. Nachdem ich ihr alles erzählt hatte fing sie an zu lachen.
Nach einiger Zeit, sie hatte sich wieder beruhigt sagte sie , immer noch lachend . „ Hast du es endlich geschnallt ?“
„ Was meinst du ?“
Sie lachte noch einmal. „ Du Dummerchen..... bist du so begriffsstutzig? Du liebst doch deinen Erwin...oder täusche ich mich?“
Ich glaube ich bin rot geworden. Als ich aber ihre Worte hörte.....Du liebst doch deinen Erwin...... wurde mir klar.....Sie hatte recht......Ich liebe ihn.
„ Ich weiß nicht wie ich ihn erreichen kann?“ Elke atmete tief ein und dann prustete sie los. „ Sag mal , wenn man verliebt ist......setzt da auch der Verstand aus ?“
Ich schüttelte den Kopf , was Elke aber nicht sehen. „ Was meinst du?“
„ Na höre mal. Wem gehört der Wohnwagen ? Ist das nicht der Anwalt der deinen Erwin vor Gericht vertreten hatte?“
„ Ja und was bedeutet das ?“
„ Mensch Sybille....tust du nur so oder hast du dein Verstand verkauft ?“
Frage doch mal den Anwalt, der muß doch wissen wo dein Erwin wohnt.“
„ Mensch Elke , du bist ein Schatz.“
Am Montag Vormittag fuhr ich zu Willi . Ich mußte zwanzig Minuten warten bis Willi für mich Zeit hatte.
„ Willi, kannst du mir helfen? Ich muß den Erwin unbedingt treffen weiß aber nicht wo er wohnt.?“
„ Oh es tut mir leid. Ich kann dir leider nicht helfen. Ich darf die Adresse meines Mandanten nicht sagen.“
Willi sah mich an. „ Sybille, mal ehrlich. Warum brauchst du seinen Namenoder sogar seine Adresse ?“
Dabei lächelte er mich an. Ich gestand ihm , das er ein interessanter Mann ist und ich ihn gerne besser kennen lernen möchte. „ Wir haben damals vergessen die Handynummer zu tauschen?“
Wieder schaute er mich etwas länger an und dann sagte er lächelnd „ Ich darf dir nichts sagen aber weil du es bist gehe ich einen Schritt mit dem ich eine Grenze überschreite. Du versprichst mir , das du mit keinem darüber ein Wort verlierst.“
Ich nickte. Willi nahm einen Zettel und schrieb da etwas drauf. Dann schob er ihn ein wenig zu mir. Er stand auf und ging zur Tür. „ Ich gehe mir jetzt einen Kaffee holen. Möchtest du auch einen ?“
Als er sein Büro verlassen hatte griff ich mir den Zettel und las schnell was darauf stand.
Physiotherapeut---------Selbstständig
Wir unterhielten uns noch ein wenig und dann verabschiedeten wir uns.
“ Mehr kann ich für dich nicht tun. Ich wünsche dir viel Glück. Und bitte kein Wort zu jemandem.“ Ich umarmte ihn und flüsterte : „ Danke„
Erwin
Klara war aufgestanden und gegangen....und ich ?
Ich dachte noch einmal über alles nach. Über das Geständnis von Anika. Wobei ich mich fragte , warum hat sie das gemacht ?
Dann dachte ich über das Gespräch mit Klara nach. Sie ist eine wunderschöne Frau und wenn ich ehrlich zu mir bin.....mein Herzschlägt immer noch für sie. Doch ich kann nicht zu ihr und Anika zurück. Meine Gedanken wurden unterbrochen als die Bedienung kam und fragte , ob sie mir noch etwas bringen kann.
Ich bestellte eine Tasse Kaffee und ein Stückchen Erdbeerkuchen mit Sahne.
Dann dachte ich an Sybille und an diesen wunderbaren Sex. Sie war eine wunderbare ,verdammt heiße Frau. Ich erinnerte mich aber auch an die andere Seite . An die Stunden , die wir nicht fickten.
Doch mir wurde auch klar, das mir das alles zu viel war. Ich beschloss für mich erst einmal von allem Abstand zu nehmen. Ich wollte noch keine neue Beziehung. Noch nicht.
Dann bezahlte ich und ging.
Am folgenden Tag ging ich wieder zur Arbeit und alle waren froh das ich wieder ganz normal meine Tätigkeit als Physiotherapeut ausüben konnte.
Mit einer kleinen Ansprache bedankte ich mich dafür , das sie an mich geglaubt und das sie mich moralisch unterstützt hatten. Als Dank lud ich sie alle für Samstag Abend zu einer kleinen Feier ein,-natürlich mit Partner.
Nach Feierabend saßen Jens und ich noch eine Weile im Büro . Wir sprachen über eine Einstellung eine Physiotherapeutin . Wir kamen zum Entschluß das wir flexibler werden müssten. Wir brauchen jemanden der für die Probleme der Inkontinenz geschult ist. Und da wäre eine weibliche Kollegin sehr Sinnvoll. Gerade weil Frauen bei diesem heiklen Thema eventuell mit uns beiden Probleme haben könnten.
Am Samstagabend gegen 19:00 Uhr trafen alle meine Kollegen mit ihren Partnern zum Gasthof „ Zur Linde „ ein. Es wurde ein lockerer,lustiger Abend und es war schön mal alle ungezwungen , privat zuerleben.
Jens stellte fest das wir öfters mal solch einen Abend gestalten sollten.
Gegen 22:00 Uhr löste ich die Gesellschaft auf.
Zwei Wochen später an einem Donnerstagnachmittag betrat gegen 14:00 Uhr eine Frau die Praxis und fragte an der Rezeption nach ob die Stelle noch frei wäre.
Ich tauchte durch Zufall auf und sah das sie sich mit Monika , einer Angestellten unterhielt. Ich bekam gerade noch mit das sie von der Arbeitsvermittlungsstelle kam und das sie nach dem Job fragte.
Ich ging auf die Frau zu. „ Darf ich mich kurz vorstellen ? Ich bin Erwin und ja...wir suchen immer noch nach einer Mitarbeiterin.
Sie reichte mir die Hand. „ Freut mich. Ich bin Gaby Wurtz.“
Da ich unter Druck stand verabredeten wir uns für 17:10 Uhr ins Cafe gegenüber der Straße.
Sie legte ein Kuvert auf die Theka. „ Ich lasse meine Unterlagen hier.“
Dann ging sie nach draußen zu ihrem Wagen
Anika
Mit meinen sogenannten Freundinnen hatte ich den Kontakt abgebrochen. Da wir auf der selben Schule gingen zog ich mich auch dort zurück Natürlich merkten alle das etwas mit uns nicht stimmte.
Wir waren als das Kleeblatt bekannt....unzertrennlich.
Jetzt saß ich wieder bei der Therapeutin und nachdem ich mich gesetzt hatte sah sie mich eine Weile stumm an.
Ich wurde schon ganz unruhig.
Dann sagte sie :“ Anika , Erwin war doch sowas wie dein Vater. Kannst du mir verraten , was dich dazu gebracht hat , das du mit deinem Vater Sex haben wolltest?“
Ich zuckte zurück und ich blickte auf den Tisch.
Langsam erzählte ich , angefangen von Lisa und ihren sexuellen Erlebnissen. Vom Porno den Lisa mitgebracht hatte. Auch erwähnte ich das Lisa erzählte , das der Partner älter sein müsste. Und dann habe ich manchmal meine Eltern gehört , wie sie sich liebten. Und da ist mir der Gedanke gekommen. Die Therapeutin schüttelte den Kopf.
„Anika, bist du der Meinung das man auf diese Art einen Mann verführen kann?“
Ich schüttelte den Kopf., denn ich hatte mittlerweile begriffen das ich alles Falsch gemacht hatte. Mein Leben ist seit dem nicht mehr wie es einmal war.
„Anika, könnte es sein das Lisa euch belogen hat und gar keinen Sex hatte?“
„Aber...aber warum sollte sie uns belügen?“
„Um sich wichtig zu machen?“
Ich wollte es nicht glauben aber mir viel ein , das sie schon lange nicht mehr darüber gesprochen hatte.
Die Therapeutin unterhielt sich noch länger mit mir. Sie zeigte mir auf , das ich für den Sex noch zu jung sei.
„ Laß dir damit Zeit. Sex ist etwas schönes aber am schönsten ist es , wenn man den Partner liebt.“
Als ich die Praxis verließ fuhr ich mit dem Rad ins Zentrum der Stadt um mir ein Eis zu gönnen..
Nun saß ich , den Kopf voller Gedanken und löffelte an meinem Eis.
Eine Stimme riß mich aus meinen Gedanken. Die Stimme kannte ich doch.
Ich blickte auf und sah Judith auf mich zu kommen.
Sie setzte sich zu mir. „ Anika ich möchte mich bei Dir entschuldigen. Lass uns wieder Freunde sein, ja ?“
Ich stand auf und wir umarmten uns. „ Ich wollte ihr ein Eisbecher ausgeben. Doch sie lehnte ab , weil ich doch nicht mehr soviel Taschengeld hätte. Ich lachte. „ Kannst du ruhig annehmen. Ich verdiene jetzt mein eigenes Geld."
„Wie?“ Und sie sah mich erstaunt an. „ Ja , seit einer Woche bei meiner Mutter im Geschäft wurde jemand zum Regale auffüllen gesucht. Ich gehe da viermal in der Woche für zwei Stunden hin.“ „Oh , und was bekommst du dafür?““ Zehn Euro die Stunde.“ Ich konnte sehen wie Judith rechnete.
„Wow....das sind ja 320 Euro um Monat.“
Ich sah wie sie schluckte und dann......fragte sie :“ Kannst du mir da auch etwas besorgen?“
„Da muß ich meine Mutter fragen.“
„Aber mal eine Frage....Warum bist du nicht mehr mit Lisa zusammen?“
„Ach die...seit sie mit dem Max zusammen ist , hat sie sich total verändert. Wir treffen uns nicht mehr. Sie hängt nur noch mit diesem Max und seinen Freunden ab.“
„Wie Max...wer ist das denn?“ „ Ihr neuer Freund und seit dem sie mit ihm zusammen ist , bin ich für sie Luft. Sie war es auch gewesen die den Kontakt zu dir nicht mehr wollte. Es tut mir leid das ich mich habe von ihr beeinflussen lassen . Aber du weißt , ich bin seit dem Kindergarten mit ihr befreundet bin“
„Ich verstehe aber es hat mir sehr weh getan. Wir kennen uns schon soviele Jahre und ihr habt mich einfach fallen lassen.“
Wir umarmten uns und uns kamen ein paar Tränen.
Freudentränen
Wir verabschiedeten uns und jeder ging seines Weges. Zu Hause ging ich sofort zu meiner Mutter und erzählte ihr alles.
Sie freute sich mit mir.
Sybille
Erfreut und mit der Information über Erwin verließ ich das Büro von Willi.
Ich war guter Dinge das ich ihn finden würde.
Zu Hause angekommen setzte ich mich voller Aufregung sofort an meinen Laptop.
Doch nach zwanzig Minuten mußte ich erkennen das es wohl einige Physiotherapeuten gab...aber ein Erwin war nicht dabei.
Dann suchte ich in den Nachbarorten....nichts
In meiner Verzweiflung rief ich Elke an. Und fragte sie was ich mache soll.
Zwanzig Minuten später saßen wir in meinem Wohnzimmer bei einem Glas Hugo und ich erzählte ihr alles.
„Oh...dann haben wir ein Problem „ : sagte Elke.
„Und was mache ich jetzt ?“
Sie lachte . „ Dann bleibt dir nichts anderes , das du jede Praxis besuchst oder du rufst dort an."
„Ach ja ? Einfach so ? Und was sage ich.....Hallo , arbeitet bei euch ein Erwin ?“
„Okay , so wird es nichts werden .“
„Mist....und jetzt ?“
„Tja, da wirst du wohl auf einen Zufall hoffen müssen. Beim nächstenMal , da lässt du dir sofort die Handynummer geben.“
Ich nickte , denn das war wohl mein großer Fehler aber damals wollte ich ja keine Beziehung. Und jetzt ? Jetzt hätte ich ihn gerne näher kennen gelernt.
Die Erkenntnis das es , so wie es aussieht , fast unmöglich war, Erwin zu finden , versetzte mir einen Schlag. Ich hatte es mir einfacher vorgestellt.
Erwin
Nach Feierabend ging ich rüber ins Cafe und dort saß sie schon. „Guten Abend Frau Hurz. Darf ich mich noch einmal vorstellen? Ich bin Erwin Krüger und ich würde sagen , wenn sie nichts dagegenhaben...für sie der Erwin.“
„Ja gerne , ich bin die Gaby.“
„Tja und nun erzählen sie etwas von sich.
„Ich habe nach meiner Ausbildung im hiesigen Krankenhaus gearbeitet. Auch als die Kinder da waren , war es kein Problem , da ich mir die Arbeitszeit einteilen konnte. Seit Corona arbeitet mein Mann im Homeoffice und jetzt suche ich wieder eine Anstellung.“
„Und keine Lust wieder im Krankenhaus zu arbeiten?“
„Doch , aber die Stelle wurde aus Kostengründen gestrichen.. Doch bevor wir ins Detail gehen , hätte ich einen Wunsch.
Ich hätte gerne am Freitag ab 12:00 Uhr Feierabend . Weißt du , mein Mann findet es toll das ich wieder arbeiten und wir können das Geld auch gut gebrauchen aber aus Liebe zu meiner Familie brauche ich dieses freie Wochenende.“
„Darf ich Fragen warum?“ Sie lachte :“ Ist das wichtig für meine Einstellung?“
Sie sah mich an und ich sah wie ihre Augen blitzten..
Ich schüttelte den Kopf. „ Nein aber wir sind ein gutes Team und da ist es vielleicht wichtig wenn man etwas über das Privatleben weis.“
„Okay. Wir haben in Renesse ein Chalet stehen und dort fahren wir seit Jahren jedes Wochenende hin. Und das möchte ich für meine Familie beibehalten.“
„Also wenn es nicht mehr ist, dann lässt es sich einrichten. So und nun kommen wir zum Ernst.
Wir haben deine Unterlagen gelesen und wir sind der Meinung das du gut zu uns passt...und wenn du nichts dagegen hast würdest du für die Probezeit von zwei Monaten mit einem Bruttogehalt von 2 950 € und nach der Probezeit , von zwei Monaten erhöht sich dein Gehalt um 300 €.
Drei Monate später
Elke, meine Kollegin und beste Freundin ( sie war verwitwet und hatte einen drei jährigen Sohn----Jonas und für ihn war ich Tante Sybille.
Eines Tages kam sie mit Jonas vorbei. Der Kleine umarmte mich und fing an zu plappern.
„Tante Sybille …..du mußt mitkommen.“
„Aha...und wohin ?“ Er war ganz aufgeregt als er weiter erzählte......“am Samstag kommt ein Zauberer in den Kindergarten und Mama kommt auch mit. Bitte !“ Dabei sah er mich so lieb an das ich nicht anders. Ich sah zu Elke rüber. Sie grinste mich an und nickte mir zu.
„Okay kleiner Mann“ Dann gaben wir uns die Fünf“
Am Samstag Nachmittag kamen wir gegen 14:00 Uhr am Kindergarten an. Jonas zog uns in die erste Reihe. Doch da kam die Kindergärtnerin und sah Jonas an. „ Hey kleiner Mann. Wir haben doch darübergesprochen. Die ersten sechs Reihen sind für die Kinder und die anderen Reihen für die Erwachsenen. Er sah schuldbewust zu Boden. Ersetzte sich in die erste Reihe. Als der Raum voll war betrat der Zauberer den Raum. Ich mußte zweimal hin sehen und dann erkannte ich ihn. Der Zauberer war Erwin.
Ich stieß meinen Ellenbogen gegen die Rippen von Elke. „Aua.“.....sagte sie.
Ich flüsterte ,.... das ist Erwin.“ Sie sah ihn jetzt genauer an. „Wow , das ist aber ein Sahneschnittchen .“ Sie sah mich an und flüsterte :“ Jetzt kann ich dich verstehen.“
Dann fing der Zauberer mit ein paar Kartentricks an. Die Kinder und wir Erwachsenen waren begeistert. Dann fragte er die Kinder …. „meint ihr nicht das ein Zauberer nicht jemanden braucht der ihm hilft?“
Die Kinder riefen laut...“Jaaaa !!!“
Er sah sich um und dann fragte er die Kinder . „ Kennt einer von euch eine Sybille ?“
Als mein Name fiel wurde es im Raum plötzlich ganz still.
Jonas meldete sich. „ Meine Tante heißt Sybille !“
„Aha...und wo ist deine Tante ?“ Jonas stand auf und zeigte auf mich. Oh was war mir das peinlich. Ich glaube , das ich rot wurde.
„Was meint ihr, hat Sybille nicht einen Applaus verdient .Dann klatschten alle und Elke grinste mich an. „ Viel Spaß beim zaubern .“
Als ich dann neben ihm stand begrüßte er mich mit einem Handschlag . Dann drehte er mich zum Publikum und sagte : „ Liebe Kinder, meine Damen und Herren...darf ich ihnen meine Assistentin Sybille vorstellen .,
Wieder klatschten einige und wir verbeugten uns. Die ganze Zeit hatte er meine Hand festgehalten .
„Liebe Sybille , würdest du mir deine Hände zeigen?“ Ich zeigte meine Handflächen dann drehte er die Hände mal rechts herum und dann links herum.
Er ballte meine Hände zu Fäusten.
Er ließ mich los und sagte : „ Würdest du jetzt deine Hände für alle sichtbar öffnen ?“
Ich drehte mich zum Publikum und erschrak . In meiner rechten Hand befand sich 1 Euro . Mit großen Augen sah ich ihn an. Er lachte mich an und wandte sich wieder den Kinder zu .
„Was meint ihr ...bekommt man für einen Euro ein großes Eis ?“
Die Kinder riefen laut „ Nein „
Tja dann wollen wir doch dafür Sorgen das Sybille sich ein Eis kaufen kann.
Er ging jetzt zu den Kinder und verwickelte sie in ein Kleines Gespräch. Dann stand er vor einem blonden kleinen Mädchen.“ Meinst du , du könntest Sybille helfen und ihr einen Euro geben?“
„Ich habe doch gar kein Geld aber meine Mama hat Geld.“ Alle lachten.
„Kannst du mir mal deine Hände zeigen ?“
Schüchtern öffnete sie ihre Hände doch da war nichts. „ Oh , was ist das ?“
Dann griff er hinter ihr Ohr und holte dort ein Eurostück hervor. Ungläubig schaute sie ihn an. „ Was meinst du , können wir den Euro der Sybille geben ?“
Sie nickte.
Dann kam er auf mich zu gab mir den Euro . Er bedankte sich und unter Applaus ging ich auf meinen Platz..
Als ich mich gesetzt hatte fragte er mich ob ich etwas vermissen würde.
Ich sah ihn ungläubig an und dann bemerkte ich es. „ Meine Uhr...meine Uhr fehlt !“ rief ich laut. Alle schauten zu mir. Er hob die Hände und sagte mit unschuldiger Mine : „ Tut mir leid ich habe sie auch nicht. Aber vielleicht können wir sie ja finden..“ Dann wandte er sich an die Kinder. „ Hallo ihr Lieben . Unsere Sybille hat ihre Uhr verloren können wir helfen ihre Uhr zu finden? „
Die Kinder nickten und schauten ihn gebannt an. Man spürte wie die Spannung wuchs.
„Ich würde sagen wir schauen jeder in unsere Taschen. „
Dann hörte ich Jonas schreien: „ Ich habe sie“ und er hielt meine Uhr hoch .
Er kam zu mir und übergab mir die Uhr mit den Worten : „ Schön darauf aufpassen.“ dann lächelte er mich an..
Verdammt wie hat er das nur gemacht , fragte ich mich doch ich kam nicht dahinter.
Er zeigte noch ein paar von seinen Zauberstückchen und als es dann vorbei war wurde er mit einem großen Applaus verabschiedet. Die Kinder umringten ihn , so das er für lange Zeit beschäftigt war. Wir Erwachsenen genossen den Kaffee und den leckeren Erdbeerkuchen ,der uns gegen einen kleinen Obolus angeboten wurde. Natürlich waren die Zaubereien das große Thema. Aber im Laufe der Zeit gingen die Gespräche ins normale Leben über.
Dann kam Erwin an den Tisch und setzte sich zu uns. Elke strahlte ihn förmlich an. Jonas war begeistert. Ich sah ihn an und fragte ihn.: “ Wie hast du das gemacht ?“
Er lächelte mich an. Dann lachte er . „ Das ist ein großes Zaubergeheimnis und darf nicht verraten werden..“
Wir unterhielten uns noch eine Zeit dann stand er auf und wechselte zu einem anderen Tisch.
Elke stupste mich an.
„Hey, spreche ihn an!“
„Doch aber nicht jetzt.“
„Wann dann?“
Später“......sagte ich. Tja und dann war es zu spät. Als er gegangen war meinte Elke......“ Du das sah jetzt aber nicht danach aus als hätte er große Sehnsucht nach dir gehabt .“
Ich nickte , ich war enttäuscht und musste feststellen das ich einem Phantom hinter her gejagt war. Es schien so das es nur der berauschende Sex war. Und ich ? Mich traf es härter als ich mir eingestehen wollte.
Elke bemerkte meinen Gemütszustand und sie legte ihre Hand auf meinen Arm.
Doch was ich nicht sah , war , das sie lächelte.
Erwin
Wir, das Team der Praxis waren mit Gaby mehr als zufrieden und haben die Probezeit vorzeitig beendet.
EinesTages erhielten wir eine Anfrage vom Krankenhaus ob wir nicht dort die Behandlung einiger Patienten zu übernehmen.
Nach Feierabend gingen wir geschlossen ins Cafe um als Team darüber zureden, denn das Ganze bedeutete auch für die Mädels mehr Arbeit(Schreibkram). Gaby erklärte sich bereit die Patienten im Krankenhaus zu übernehmen und auch die Mädels zeigten sich bereit die Mehrarbeit zu stemmen. Das Problem war nur . Das es ganz andere Formulare waren und das sie mit dem Krankenhaus abrechnen mussten.
Doch da Gaby sich da auskannte versprach sie zu helfen. Es wurde noch entschieden das Monika in erster Linie mit Gaby zusammen arbeiten würde.
Ich bestellte noch eine Runde aber dann wollten die meisten nach Hause.
Und ich ging in meine stille Wohnung . Manchmal fehlte mir halt doch jemand...als Gesprächspartner und natürlich auch als Liebespartner.
Ich hatte mir gerade ein Glas Bier eingeschenkt und eine Zigaretteangezündet als die Türklingel ging.
Erstaunt blickte ich Richtung Türe. Wer sollte das wohl sein ?
Als ich die Tür öffnete stand Renate , die Kindergartenleiterin vor mir.
Ich lächelte sie an ,denn ich wusste genau was kommen würde.
„Komm setz dich. Auch ein Bier oder lieber einen Kaffee?“
„Ach ich nehme ein Bier und wenn du hast , dann nehme ich auch gerne eine Zigarette.“
Wir plauderten ein wenig und dann kam die Frage aller Fragen : „ Wir könnten dich wieder einmal als Zauberer gebrauchen . Wann hast du Zeit ?“
Wir einigten uns darauf das ich in vierzehn Tagen kommen würde. Dann unterhielten wir uns noch über dieses und jenes.
Samstagnachmittag
Eine Stunde , vorher saß ich im Büro des Kindergartens und unterhielt mich mit den Kindergärtnerinnen.
Ich war recht locker und unterhielt mit einigen Witzen . Sie lachten und konnten sich nicht einkriegen.
Dann war es soweit.. Ich hatte mir meinen Mantel , auf dem einige einige silberne Sterne aufgestickt waren. Einige Sterne blinkten je nach dem wie ich mich bewegte. Dann nahm ich meinen Hut und meinen Zauberstab. Den brauchte ich für meine Kartentricks.
Dann betrat ich das Zimmer und sah in die leuchtenden teils bangen Augen.
Doch dann sah ich sie...Sybille . Oh sie hat ein Kind ..ging mir durch den Kopf.
Nach ein paar Minuten , die Kinder aber auch die Erwachsen waren begeistert .
Dann hatte ich die Idee...ich brachte Sybille mit ins Spiel.. Als ich die Kinder fragte ob jemand eine Sybille kennt wurde es Still. Dann meldete sich ein kleiner Junge...Jonas der da schrie ...das ist meineTante.
Nachdem ich mit meiner Zauberschau zu Ende war unterhielt ich mich mit den Kindern. Dann ging ich zum Tisch wo Sybille ,Jonas und noch eine Frau saß.
Es stellte sich heraus das Elke die Mutter von Jonas war.
Sybille sah gut aus und mein Herz schlug etwas stärker.
´Wir unterhielten uns und Jonas wollte unbedingt das ich noch einen kleinen Zaubertrick vorführen.
In diesem Zaubertrick stieß ich aus versehen den Ellenbogen von Elke an. Der Kaffeelöffel fiel ihr zu Boden. Ich bückte mich um den Löffel auf zu heben und drückte ich ihr einen Zettel nebst den Löffel in die in die Hand
Komme bitte in 15 Minuten nach draußen ….. stand da auf dem Zettel.
Ich verabschiedete mich und ging zu den anderen Eltern.
Nach fünfzehn Minuten ging ich zum rauchen nach draußen und unterhieltmich dort mit einigen Eltern. Dann kam Elke auf mich zu. Wir gingen um die Ecke wo uns keiner sah..
„Sybille ist deine Freundin und du kannst mir helfen. Ich mag sie und würdesie gerne näher kennen lernen.. Kannst du mir ihre Adresse sagen .“
Sie sah mich fragend an.
„Keine Angst aber ich möchte ihr ein paar Blumen vor die Haustüre legenund meine Handynummer hinzu fügen..“
Ihre Augen strahlten mich an. Dann holte sie ihr Handy hervor und tippte die Adresse ein die ich dann abfotografierte .
Ich bedankte mich bei Elke und ging dann los.
Zehn Minuten später hatte ich vor ihrer Tür einen Strauß rote Rosen hingelegt und steckte dann einen Zettel ( mit der Iinschrift.....Rufe mich bitte an und dann stand da noch dieHandynummer) in die Rosen.
Zwei Stunden später ging mein Handy und Sybille rief an.
Nach fünf Minuten wurde ihre Stimme leiser. „ Kannst du vorbei kommen .Wir haben sehr viel Zeit verschwendet.“
Zehn Minuten später betrat ich ihre Wohnung und sah sie mit großen Augenan .
Siestand vor mir ,in einem roten ,durchsichtigem Negligee und darunterwar sie nackt.
Siekam auf mich zu und küßte mich. Ihre Zunge forderte einlaß. Ichöffnete meinen Mund und sie nahm meine Hand und führte diese zuihren Brüsten.
Als wir beim Kuss eine kleine Pause einlegten sahen wir uns in die Augen. Keuchend sagte sie nur....“ Komm mit und fick mich richtig durch.“
In dieser Nacht kamen wir kaum zum schlafen. Wir schliefen bis Mittag um dann wieder zu ficken. Am frühen Nachmittag saßen wir an ihren Tisch und frühstückten. Am späten Nachmittag kam Petra mit Jonas vorbei. Jonas sah mich an und war dann außer Rand und Band als er mich erkannte.
Wir gingen alle gemeinsam spazieren. Sybille fragte mich : „ Du bist doch ein selbständiger Physiotherapeut...wieso konnte ich dich nicht finden?“
„Ach das . Ich leite mit Sven Richard eine Praxis und die Praxis läuftauf seinen Namen.“
Von diesem Tag an waren wir ein Paar.
Ein Jahr später zogen wir zusammen.
Geheiratet haben wir nie.
Ende
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