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Schamlos bemalt (fm:Ehebruch, 39201 Wörter) [4/4] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jul 27 2026 Gesehen / Gelesen: 200 / 163 [82%] Bewertung Teil: 10.00 (1 Stimme)
Tina steht vor einer Entscheidung, die ihr Leben verändern könnte. Während ihr Mann Max ahnungslos ist.


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Der Wecker kreischt. Ein elektronisches Heulen, das durch das Schlafzimmer schneidet wie ein stumpfes Messer. Tina zuckt zusammen, ihre Hand schießt unter das Kissen, tastet nach dem Gerät. Ihr Finger findet den Knopf. Stille kehrt zurück, schwer und vollständig.

Sie liegt da, spürt die Kühle der Morgenluft auf ihrer Haut. Zwischen ihren Schenkeln ein feuchter Schleier, klebrig und warm. Ihre Träume hinterlassen Spuren, Bilder von Händen, von Männern, von Druck und Eindringen. Sie bewegt die Hüften leicht, spürt die Reibung des Lakens, den unvermeidlichen Beweis ihrer Nacht.

Max murmelt etwas Unverständliches, rollt sich auf die Seite. Sein Atem gleicht sich wieder dem Rhythmus des Schlafs an.

Tina schiebt sich hoch, stützt sich auf einen Ellbogen. Ihr Blick fällt auf Max' Profil, die sanfte Kurve seiner Nase, den Schatten seines Kinns. Er sieht jünger aus im Schlaf, unbeschwert. Ihr Herz zieht sich zusammen, ein kurzer, schmerzhafter Schlag gegen die Rippen.

Sie beugt sich vor, ihre Lippen finden seine. Nicht sanft, nicht zart. Ein heißer, forschender Kuss, der ihren Mund öffnet, ihre Zunge sucht, findet seine. Max stöhnt halb wach, seine Hand wandert zu ihrem Nacken, zieht sie näher. Der Kuss vertieft sich, wird schwerer, atmungsloser.

Tina bricht ihn ab, ihre Stirn gegen seine. "Guten Morgen", flüstert sie, ihr Atem mischt sich mit seinem.

Max öffnet die Augen, blinzelnd, verwirrt. "Morgen", krächzt er, seine Stimme rau vom Schlaf. "Was war das für ein Willkommen?"

"Ich muss mich fertig machen", sagt Tina und schiebt sich aus dem Bett. Ihre Füße finden den Boden, kühle Holzdielen unter ihren Sohlen. Sie steht, streckt sich, spürt die Schwerkraft in ihren Brüsten ziehen, die Schwere der goldenen Ringe an ihren Nippeln.

Max richtet sich auf, stützt sich auf die Ellbogen. Sein Blick wandert über ihren Körper, von den welligen blonden Haaren bis zu den langen Beinen. "Schatz", sagt er, seine Stimme noch immer schlaftrunken, "du siehst aus wie ein Gemälde."

Tina lächelt, ein kurzes Zucken der Mundwinkel. "Du Spinner." Sie greift nach ihrem Morgenmantel, lässt ihn wieder fallen. Nein. Heute nicht. Heute braucht sie die Nähe der Dusche, das vertraute Ritual der Vorbereitung.

"Ich mach gleich noch Kaffee und Frühstück", sagt Max und sinkt zurück in die Kissen. "Kommst du runter?"

"Ja", ruft Tina über die Schulter, bereits auf dem Weg zum Bad. "Bis gleich."

Das Bad empfängt sie mit kühlen Fliesen unter ihren Füßen. Sie schließt die Tür, lehnt sich einen Moment dagegen. Ihr Spiegelbild starrt sie an – aufgewühlt, geschwollen, die Augen noch verklebt vom Schlaf. Die goldenen Ringe in ihren Brüsten glänzen matt im Morgenlicht, das durch die Milchglasfenster dringt.

Sie geht zur Dusche, dreht den Hahn auf. Das Wasser prasselt, wird warm, heiß. Sie tritt hinein, spürt die Nadeln auf ihrer Haut, den Schwall, der ihre Schultern trifft, über ihren Rücken läuft, zwischen ihre Brüste fließt. Sie dreht sich, lässt das Wasser ihre Vorderseite einhüllen, die Hitze in ihre Schamlippen dringen, um die Piercings spülen.

Ihre Hand wandert hinab, tastet über die stoppelige Haut. Die Haare wachsen nach, ein kurzer, dunkler Schatten auf ihrer sonst gebräunten Haut. Sie beißt sich auf die Unterlippe, betrachtet die goldenen Ringe, die aus ihren Schamlippen ragen, den schweren Ring an ihrer Klitoris.

Wie soll sie sich rasieren? Die Klinge so nah an den empfindlichen Stellen, an den Metallteilen, die noch neu sind, noch nicht verheilt. Die Vorstellung lässt sie erschaudern, und nicht nur vor Angst.

Sie dreht das Wasser ab, tritt aus der Dusche. Wassertropfen laufen ihre Beine hinab, sammeln sich in den Fußmulden der Fliesen. Sie greift nach

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