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Morgendämmerung der Enthüllung (fm:Ehebruch, 9610 Wörter) [5/6] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jul 29 2026 Gesehen / Gelesen: 491 / 428 [87%] Bewertung Teil: 8.33 (3 Stimmen)
Tina nutzt Max' Schlaf, um ihre provokanten Semi-Tattoos zu enthüllen, die eine Lüge erzählen. Als er aufwacht, reagiert er unerwartet begeistert, während sie die Kontrolle über die Situation verliert.

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Schwerkraft half, damit sie ihn überhaupt empfangen konnte.

Max ist nicht klein, objektiv betrachtet – neunzehn Zentimeter, vier Zentimeter Durchmesser, genau wie in ihren Akten steht, genau wie sie es gemessen hat, als sie noch alles wissen wollte, als sie noch glaubte, Zahlen bedeuteten etwas. Aber er ist... beherrschbar. Bekannt. Ein Lutscher, den sie lutschen kann, ohne zu würgen, ohne zu Tränen gezwungen zu werden, ohne das Gefühl, ihr Körper sei ein Schlauch, den man füllen will, ein Loch, das nicht groß genug sein kann, nicht weit genug, nicht tief genug.

Sie spürt, wie er sich anspannt, die Muskeln in seinen Oberschenkeln hart werden unter ihren Händen, die auf seinen Beinen ruhen, die Finger leicht in seine Haut graben. Sein Stöhnen wird rhythmischer, vorhersehbarer, und sie kennt diesen Ton, diesen Anstieg, dieses Sammeln wie Wolken vor dem Gewitter. Er ist nah, so nah, und sie muss jetzt sprechen, muss die Worte finden, bevor er kommt, bevor sein Verstand wieder ganz da ist, bevor er Fragen stellen kann, die sie nicht beantworten will.

„Ich muss dir aber etwas beichten", sagt sie, ihre Stimme gleichmäßig, während sie ihn weiter reibt, während ihre Hand schneller wird, bestimmter, ihn an den Rand treibt und dann dort hält, balancierend. „Keine Angst, nichts Dramatisches."

„Was denn?" Das Wort bricht, wird zu einem Stöhnen, als sie einen besonders festen Griff findet, als ihre Daumenkuppe über die empfindliche Unterseite gleitet, dort, wo die Haut am dünnsten ist, wo die Nerven am dichtesten liegen.

„Ich hab mich zu einem Fotoshooting überreden lassen", sagt Tina. „Für ein Tattoostudio."

Max' Hände verkrampfen sich kurz in ihrem Haar, dann lösen sie sich, streichen über ihre Schläfe, ihre Wangen. „Ist doch schön", sagt er, atmet schwer, seine Brust hebt und senkt sich schneller. „Aber du hast doch gar keine Tattoos."

„Sie haben mir Semi-Tattoos gemacht", sagt Tina. „Die gehen wieder weg. In ein paar Wochen."

„Ist doch nicht schlimm", stöhnt Max, seine Hüften bewegen sich jetzt mit, treffen ihre Hand, suchen mehr Reibung, mehr Druck, mehr von diesem Gefühl, das sich zusammenzieht in ihm, das sich ballt wie eine Faust. „Die gehen wieder weg."

Tina spürt die Anspannung in ihm, die sich sammelt wie Gewitterwolken, die Druck aufbauen, auf die Spannung, auf den Punkt, wo alles entlädt. Sie muss jetzt sein, muss den Moment finden, dieses kleine Fenster zwischen Erregung und Erkenntnis, wo alles möglich ist, wo nichts wirklich registriert wird, wo nur das Gefühl zählt.

„Aber ich war nackt beim Shooting", sagt sie, und ihre Stimme ist leicht, fast neckend, als wäre es ein Spiel, als wäre es nichts, als wären nicht fünf Männer um sie herum gewesen, haben sie berührt, haben sie gefüllt, haben sie gefilmt, haben sie zu dem gemacht, was diese Tattoos jetzt behaupten.

Das reicht. Max' Körper versteift sich, ein Zucken läuft durch ihn, beginnt in seinen Lenden und breitet sich aus, seine Beine strecken sich, seine Zehen krallen sich, und Tina ist bereit, war schon bereit, bevor sie die Worte sagte, stülpt ihre Lippen über ihn in dem Moment, als er kommt, als sein Sperma schießt in ihren Mund, warm, salzig, vertraut, das Erbe von acht Jahren, tausend Morgen wie dieser, tausend Abende, tausend Nächte, in denen sie ihn so empfangen hat, in denen sie ihn so geschluckt hat, ohne nachzudenken, ohne zu zögern.

Sie schluckt, lässt ihn nicht los, saugt sanft, milcht ihn aus, bis die letzten Zuckungen vergehen, bis er schlaff wird in ihrem Mund, bis seine Hände in ihrem Haar locker werden, zu Streicheln, zu Liebkosungen, zu Dank.

„Danke, Baby", stöhnt Max, seine Stimme tief, zufrieden, das Glück des Morgens, das Glück des Mannes, der so geweckt wird. „Und es war wirklich nicht schlimm gestern, ich war eh in mein Motorrad vertieft."

Tina lässt ihn aus ihrem Mund gleiten, leckt sich über die Lippen, schmeckt ihn noch, schmeckt sich, schmeckt die Mischung aus ihm und ihr und dem, was dazwischen liegt, diesen Abgrund von Lügen, den sie jetzt überbrücken muss. „Jetzt will ich aber die Semi-Tattoos auch sehen", sagt er, und seine Stimme ist heller jetzt, neugierig, bereit für den Tag.

„Aber nicht erschrecken", sagt sie und steht auf vom Bett, ihre Beine etwas wackelig, das Blut rauscht in ihren Ohren, ihr Herz schlägt zu schnell für diese frühe Stunde.

Max setzt sich, die Bettwäsche rutscht von ihm ab, er ist nackt, unbefangen, sein Geschlecht hängt nun schlaff zwischen seinen Beinen, nass von ihrem Mund, rosa von der Durchblutung, die eben noch da war. Er betrachtet sie, während sie vor ihm steht, und sie sieht seine Augen wandern, lesen, verstehen, und sie spürt jeden Blick wie einen Finger auf ihrer Haut, auf den Stellen, wo die Tinte liegt, wo die Worte stehen, wo die Bilder sind.

„Wow", sagt er. „Ganz schön mutig, Schatz."

Sie dreht sich, zeigt ihm ihren Rücken, die Wirbelsäule, die Schulterblätter, die Haut, die er tausend Mal gesehen hat, die er tausend Mal geküsst hat, die er jetzt nicht wiedererkennt. „Dreh dich mal bitte", sagt er, und seine Stimme ist leiser, respektvoll, fast ehrfürchtig.

Tina dreht ihm den Rücken zu. Sie spürt seinen Blick auf ihrer Haut, liest sie die Worte, die dort stehen, über ihrem Steißbein – „3 Hole Bareback Slut searching only Big Cock" – darunter „Bareback Slut" – auf ihren Arschbacken – „Anal Slut" auf der rechten, ein durchgestrichenes Kondom auf der linken, darunter ,,No Condom cum inside me". Die Zeit dehnt sich, ein Sekundenzeiger, der durch Sirup fällt, der nie ankommt, der immer weiter fällt.

„Wow", sagt Max wieder. „Das ist wirklich geil."

Tina fasst allen Mut zusammen, den sie noch hat, den Rest, der nicht in der Nacht verbraucht wurde, der nicht in den Lügen aufgebraucht ist, die sie noch erzählen muss. Ihre Hände gleiten zu ihren Arschbacken, nehmen sie, spüren die Weichheit, die Spannung, die Fremdheit ihrer eigenen Haut. Sie zieht sie auseinander, beugt sich nach vorne, so dass er alles sieht – die aufgemalten Spermien um ihr Arschloch, kleine weiße Tropfen, die in die Öffnung strömen, die Worte, die sie umkreisen: „Asshole Fun Center have fun!" Sie spürt die Luft an ihrer offenen Haut, die Kühle des Morgens, die Wärme seines Blicks.

Schweigen. Ein Atemzug. Zwei. Dann: „Wirklich geil", sagt Max. „Wie ein Pornostar."

Wenn er wüsste, wie recht er hat, denkt Tina. Wenn er wüsste, dass sie gestern genau das war, dass diese Tattoos kein Spiel sind, sondern Maskierung, Tarnung, Lüge als Wahrheit, Wahrheit als Lüge. Dass sie in jedes Loch genommen wurde, dass sie jeden Tropfen geschluckt hat, dass sie auf den Knien gebeten hat für mehr, für größer, für härter, für alles, was diese Worte behaupten.

„Und findest du es schlimm?" fragt sie, lässt ihre Arschbacken los, bleibt gebeugt, wartet auf sein Urteil, auf seine Ablehnung, auf die Fragen, die kommen müssen, die nicht kommen.

„Nein, Schatz, im Gegenteil", sagt Max, und sie hört das Grinsen in seiner Stimme, das leichte, das verwegenere, das sie nicht kennt, das sie nicht erwartet hat. „Ich finde es geil."

Da bin ich aber froh, denkt Tina, sagt es aber nicht. Sie dreht sich um, geht zu ihm, beugt sich hinab, küsst ihn. Seine Lippen sind warm, schmecken nach Schlaf und nach ihr, nach dem, was sie getan hat, nach dem, was er nicht weiß, und er erwidert den Kuss, seine Hände auf ihren Hüften, ziehen sie zu sich, so dass sie halb auf ihm liegt, das Gewicht ihrer Brüste gegen seine Brust, die goldenen Ringe kalt gegen seine Haut.

„Es gab auch zehntausend Euro für das Shooting", sagt Tina, löst sich von ihm, geht zu ihrer Handtasche, die auf dem Nachttisch liegt, wo sie sie gestern abgelegt hat, vor der Dusche, vor dem, was kam. Sie holt das Geld hervor, die dicken Bündel, wirft sie auf das Bett, wo sie landen, sich entfalten, die Porträts abstrakter europäischer Architektur zeigen, grün und blau und vertraut.

„Wow", sagt Max, greift nach einem Bündel, blättert durch die Scheine, zählt nicht, spürt nur das Gewicht, das Volumen, die Bedeutung. „Nicht schlecht."

Er legt das Geld beiseite, zieht sie wieder zu sich, seine Hände auf ihren Hüften, ziehend, fordernd. „Ich sollte dich öfter weg lassen", sagt er, grinst, und sein Grinsen ist breiter jetzt, unbekümmert, das Grinsen eines Mannes, der glaubt, alles zu verstehen, der nichts ahnt. „Aber wer weiß, was du das nächste Mal anstellst."

Tina will antworten, will etwas sagen, eine Warnung, eine Einladung, sie weiß nicht, was, aber Max beginnt zu lachen, ein tiefes, amüsiertes Lachen, das seinen Bauch schüttelt, das sie mitnimmt, das sie überrascht.

„Was ist so lustig, Schatz?" fragt sie, und ihre Stimme ist schärfer als beabsichtigt, angespannt, bereit zur Verteidigung, zu dem, was kommen könnte.

„Ach, Schatz", sagt er, fängt sich wieder, sein Grinsen bleibt, breiter noch, fast kindlich in seiner Freude an dem, was er sieht, an dem, was er glaubt zu verstehen. „Wir haben doch heute unsere Poolparty. Alle werden dich so sehen." Er macht eine Pause, denkt nach, seine Augen wandern über sie, über das Kleid, das sie noch nicht trägt, über den Bikini, der kommen wird. „Naja, fast. Ein bisschen verdeckt ja, der Bikini. Das wird lustig."

„Schatz, du bist unmöglich", sagt Tina, schlägt ihm gegen die Schulter, aber sie spürt die Hitze in ihrem Gesicht, die Erinnerung an die Tattoos, die selbst unter Stoff durchschimmern werden, die goldenen Ringe, die unter nassem Stoff blitzen werden, die Worte, die lesbar sein werden, wenn das Licht richtig fällt, wenn die Sonne durch nassen Stoff scheint. „Das wird für dich vielleicht lustig. Für mich wird das peinlich."

„Tja, Schatz", sagt Max, lacht wieder, diesmal kontrollierter, aber das Gluckern bleibt in seiner Stimme, diese Freude an ihrer Verlegenheit, an ihrer bloßgestellten Attraktivität. „Daran hättest du vielleicht denken sollen."

„Und morgen in der Schule", fährt er fort, sein Blick wandert wieder über ihre Haut, über die Stellen, die er jetzt kennt, die er sucht, unter dem Stoff, den sie tragen wird. „Wenn du so deine Schüler unterrichtest."

„Da kann ich sie mit Kleidung bedecken, Schatz", sagt Tina, und ihre Stimme ist schneller, verteidigend, sie hört sich selbst, hört die Panik, die sie unterdrückt. „Da kann ich etwas Hochgeschlossenes tragen, einen Rollkragen, einen Blazer."

„Wenn du bei dir etwas ohne Ausschnitt findest", lacht Max weiter, und Tina sieht die Bilder vor sich, die engen Blusen, die tiefen Ausschnitte, die sie bevorzugt, die V-Ausschnitte, die bis zum Brustbein reichen, die Rückenausschnitte, die ihre Wirbelsäule zeigen, die goldenen Ringe, die unter jedem Stoff blitzen, die niemand übersehen kann, der sie einmal gesehen hat.

„Du bist unmöglich", sagt sie, neckt ihn mit einem Finger an seiner Brust, der Punkt, wo sein Herz schlägt, das noch schneller schlägt vom Sex, vom Lachen, von der Erregung des Morgens.

„Ich muss erstmal aufs Klo", sagt Max, steht vom Bett auf, sucht nach seiner Unterhose, findet sie nicht, geht nackt aus dem Zimmer, seine Schritte auf dem Holzboden, schwer, selbstbewusst, die Tür zum Bad fällt ins Schloss, das Wasser beginnt zu rauschen.

Tina bleibt stehen, betrachtet sich im Spiegel über der Kommode. Die Tattoos starren zurück, fremd auf ihrer Haut, vertraut in ihrer Bedeutung. Sie sieht eine Frau, die sie nicht wiedererkennt, die lange blonde Haare, die blauen Augen, den schlanken Körper mit den überdimensionalen Brüsten, die in jeder Pose zu viel sind, die in jedem Kleid eine Aussage machen. Sie sieht die goldenen Ringe, die durch den Stoff ihrer Nachthemdbluse drücken, die sie noch trägt, das einzige, was zwischen ihr und der Welt steht, zwischen ihr und dem, was kommt.

Sie geht ins Ankleidezimmer, sieht das schwarze Micro-Kleid auf dem Stuhl liegen, wo sie es gestern abgelegt hat, fast durchsichtig im Morgenlicht, das durch das Fenster fällt, das einzige Fenster, das nicht zur Straße zeigt, das sie gewählt hat für diesen Moment der Entscheidung.

Ach was soll's, denkt sie, und der Gedanke ist laut in ihrem Kopf, zu laut, als würde jemand anders sprechen, als würde diese andere Frau, die sie gestern war, sie noch begleiten, sie noch flüstern. Sie zieht es an. Der Stoff gleitet über ihre Haut, kühlt, wo sie heiß ist, heizt, wo sie kühl ist, ein unangenehmes Gefühl, das sie ignoriert. Das Kleid deckt die Brustwarzen gerade so ab, die goldenen Ringe drücken gegen den Stoff, erzeugen kleine Spitzen, die wie zweite Brustwarzen aussehen, die wie Einladungen wirken. Der V-Ausschnitt endet tief, zeigt den Anfang der Tätowierung über ihren Brüsten: „Hotwife" in verschnörkelten Buchstaben, die durch den Stoff zu lesen sind, wenn man nahe genug kommt, wenn das Licht richtig fällt. Der Rückenausschnitt zeigt den Anfang ihrer Arschbacken, die Worte auf ihren Pobacken, die durch den dünnen Stoff zu erahnen sind, wenn sie sich beugt, wenn sie sich dreht.

Sie findet ihre Sneaker, die bequemen, weißen, die einzigen Schuhe, die zu diesem Kleid passen, die es noch unmöglicher machen, noch provozierender, noch offensiver in ihrer Mischung aus Fast-Nacktheit und Alltagsbesorgung. Sie zieht sie an, betrachtet sich im Ganzkörperspiegel, den Max ihr hat stellen lassen, den sie hasst und liebt, der nie lügt, der immer zeigt, was sie ist.

Sie geht in die Küche, deckt den Frühstückstisch, setzt Kaffee auf. Die Geräusche des Hauses um sie herum, das Surren des Kühlschranks, das Ticken der Uhr über dem Herd, das Rauschen des Wassers im Bad, das aufhört, das Schweigen danach. Max kommt zurück, jetzt in kurzer Hose und T-Shirt, sein Haar noch feucht von schnellem Waschen, sein Gesicht frisch rasiert, sein Geruch nach seinem Deodorant, dem, das sie ihm kauft, das sie selbst trägt manchmal, wenn sie seine Klamotten anzieht, wenn sie ihn vermissen will.

„Wow", sagt er, bleibt in der Tür stehen, die Kaffeekanne in der Hand, die er gerade aufgefüllt hat, vergessen in diesem Moment der Betrachtung. „Das sieht so geil aus, Schatz."

„Danke, Schatz", sagt Tina, reicht ihm seine Kaffeetasse, die schwarze, die er bevorzugt, die er ihr geschenkt hat an ihrem ersten Hochzeitstag, mit ihren Initialen, die er nicht mehr benutzt, weil er sie für die gemeinsame Sammlung zurückgelegt hat. Sie setzen sich an den Tisch, das Porzellan klingt leise, als sie die Tassen abstellen, das Geklapper von Löffeln, das Rascheln der Servietten.

„Wie heißt eigentlich das Tattoostudio, für das du das Shooting gemacht hast?" fragt Max, nippt an seinem Kaffee, die Augen über dem Rand, die sie nicht verlassen, die sie mustern, die sie genießen.

„Porno-Ink", sagt Tina, und das Wort klingt fremd in ihrem Mund, künstlich, erfunden für diesen Moment, und doch passt es, passt zu allem, was gestern war, zu dem Raum, zu den Männern, zu dem, was sie getan hat, was sie lassen hat.

Max verschluckt sich fast, lacht, tupft sich mit der Serviette den Mund, die Kaffeetasse zu schnell zurückgesetzt, ein Tropfen auf dem Tisch, den er nicht bemerkt. „Da ist der Name Programm", sagt er, und sein Lachen ist echt, unbefangen, das Lachen eines Mannes, der nichts ahnt, der alles glaubt, was sie ihm erzählt.

„Kann man wohl so sagen", sagt Tina. „Die machen aber gute Arbeit. Die haben auch meine Piercings gemacht."

„Ja, die Arbeit sieht wirklich professionell aus", sagt Max, sein Blick wandert wieder zu ihr, zu den Stellen, wo der Stoff Spannung hat, wo die Tattoos durchschimmern könnten, wenn das Licht richtig fällt, wenn sie sich bewegt, wenn sie atmet. „Fährst du dann die Baguettes und die Brötchen holen?"

„Schatz, ernsthaft, so wie ich aussehe?" Tina breitet die Arme aus, präsentiert sich, das Kleid, die Sneaker, die unmögliche Kombination aus Fast-Nacktheit und Alltagsbesorgung, die sie selbst nicht versteht, die sie selbst gewählt hat, die sie selbst will.

„Ja, genau deswegen", grinst Max. „Selber schuld."

„Okay", sagt Tina, steht auf, ihre Tasse noch halb voll, der Kaffee kalt geworden in den Minuten des Gesprächs, der Zeit, die verging, während sie überlegte, während sie zögerte, während sie sich entschied. „Nachher, wenn alle kommen, wird es eh peinlicher."

„Ich räume den Tisch ab", sagt Max, sammelt ihre Teller, während sie geht, ihre Schritte auf dem Holzboden, die gleichen, die er eben gemacht hat, aber anders, leichter, schneller, flüchtiger.

Tina geht in die Garage, ihr Mini steht dort, rot, kompakt, unauffällig gegen ihre Erscheinung, das Auto, das sie gewählt hat, weil es zu ihr passt, weil es auffällig ist, weil es sie repräsentiert, bevor sie wusste, wen sie repräsentieren will. Sie steigt ein, der Sitz ist noch kühl, der Motor springt an, das Rauschen der Auspuffanlage, die Max ihr hat einbauen lassen, weil er es mag, weil er denkt, es gefällt ihr, weil er nicht weiß, dass sie es hasst, dieses Aufsehen, diese Aufmerksamkeit, die sie nicht kontrollieren kann.

Die Fahrt zur Bäckerei dauert zehn Minuten, durch ruhige Straßen, vorbei an Häusern, deren Bewohner gerade aufwachen, die Vorhänge öffnen, die Hunde ausführen, die Zeitungen holen. Sie parkt vor dem modernen Gebäude mit den großen Fensterfronten, durch die das Morgenlicht strömt, das gleiche Licht, das sie geweckt hat, das sie begleitet, das alles sieht.

Drinnen ist es hell, der Geruch von frischem Brot liegt schwer in der Luft, süß und herb zugleich, der Geruch von Hefe, von Hitze, von Arbeit, die in der Nacht getan wurde, während sie tat, was sie tat. Die Verkäuferin steht hinter der Theke, jung, Nasenring, Namensschild „Lena", das sie jetzt lesen kann, aus der Nähe, aus der Unausweichlichkeit ihrer Erscheinung.

„Ich wollte die Bestellung für Schulze abholen", sagt Tina, ihre Stimme klingt normal, zu normal für diesen Körper in diesem Kleid, für diese Frau mit diesen Tattoos, mit diesen Piercings, mit diesem Geruch, der an sie heranweht, der nach Sex riecht, nach fremden Männern, nach ihr selbst, die sie nicht mehr erkennt.

Die Verkäuferin starrt. Ihre Augen wandern, von Tinas Gesicht zu ihrem Dekolleté, zu den Stellen, wo der Stoff spannt, wo die goldenen Ringe vielleicht einen Hauch von Kontur zeigen, wo „Hotwife" zu lesen ist, wenn man nahe genug kommt, wenn man weiß, wonach man sucht. „Äh, ja, klar", sagt sie, ihre Stimme bricht, sie dreht sich, geht in den hinteren Raum, kommt zurück mit einem Karton, der dampft, frisch, warm, der schwer ist, der schwerer ist als er aussieht.

Tina bezahlt, ihre Handtasche, die sie kaum braucht, so eng ist das Kleid, so wenig hat sie dabei, nimmt den Karton entgegen. Der Karton ist groß, schwer, sie muss ihn mit beiden Händen halten, was ihr Kleid hochzieht, einen Zentimeter, zwei, den Rückenausschnitt weiter öffnet, die Worte auf ihren Arschbacken zeigt, vielleicht, für einen Moment, für den, der gerade hereinkommt.

Als sie sich umdreht, zum Ausgang geht, sieht sie den anderen Kunden, den Mann mit dem Croissant, das er nicht mehr isst, das er nur noch hält, als Anker, als Entschuldigung für sein Starren. Seine Augen kleben an ihr, er bewegt sich, will aus dem Weg gehen, will nicht auffallen, will nur noch sehen, stolpert über die Bordsteinkante, die Türstufe, die er nicht sieht, weil er sie nicht sucht, er fängt sich, sein Gesicht rot, das Croissant zerbröselt in seiner Hand, die Krümel auf dem Boden, die niemand aufhebt.

Tina muss grinsen, kann es nicht unterdrücken, dieses kindische Vergnügen an der Wirkung, die sie hat, an der Macht, die sie nicht wollte, die sie jetzt besitzt, die sie benutzt, weil sie da ist, weil sie nichts anderes hat. Sie geht weiter, steigt in ihren Mini, legt den Karton auf den Beifahrersitz, fährt nach Hause, die gleichen Straßen, die gleichen Häuser, die gleichen Blicke, die sie jetzt erwartet, die sie jetzt sucht, die sie jetzt braucht.

In der Garage steigt sie aus, trägt den Karton in die Küche, stellt ihn auf die Arbeitsplatte. Max ist nicht da, sie hört ihn draußen im Garten, Geräusche von Vorbereitung, von Metall auf Metall, das Grillen, das kommen wird, die Gäste, die kommen werden, die Blicke, die Fragen, die Schweigen.

Sie beginnt die Salate vorzubereiten, Tomaten schneiden, Gurken, Zwiebeln, alles in eine Schüssel, die Dressingzutaten suchen, Olivenöl, Balsamico, Senf, Honig, das Rezept, das sie kennt, das sie machen kann, ohne nachzudenken, während ihr Verstand wandert, zu später, zu der Poolparty, zu den Blicken, die kommen werden, zu den Fragen, die niemand stellen wird, aber jeder denken wird, zu dem Moment, wo sie den Bikini anzieht, wo die Tattoos sichtbar werden, wo alles zusammenkommt, was sie getan hat, was sie sein will, was sie ist.

Max kommt in die Küche, jetzt mit einer Schürze über seinem T-Shirt, Fleisch in den Händen, verpackt, roh, Rinderfilet, Hähnchenbrust, die Würstchen, die er selbst macht, das Rezept von seiner Mutter, das er jedes Mal erwähnt, jedes Mal verändert, jedes Mal perfektionieren will. „Ich bereite das Fleisch vor", sagt er, obwohl sie es sieht, seine Art, die Stille zu füllen, die zwischen ihnen liegt, schwer mit all dem Ungesagten, all dem, was sie wissen könnte, was er nicht fragt, was sie nicht sagt.

Tina nickt, sagt nichts, schneidet weiter Tomaten, die rot und fleischig sind, Saft an ihren Händen, der wie Blut aussieht, wie das, was sie gestern gesehen hat, was aus ihr gelaufen ist, was sie in sich getragen hat, was sie vielleicht noch trägt, was sie nicht überprüft hat, was sie nicht wissen will.

Der Tag dehnt sich vor ihnen aus, gefüllt mit Vorbereitung, mit der Gewissheit dessen, was kommt. Die Sonne steigt höher, das Wasser im Pool wird sich erwärmen, die Gäste werden kommen, und Tina wird dort sein, in einem Bikini, mit diesen Tattoos, die halb Wahrheit, halb Lüge sind, die alles erzählen und nichts beweisen, die sie schützen und verraten, die sie zu dem machen, was sie ist, was sie wurde, was sie sein will.

Sie schneidet die letzte Tomate, wirft sie in die Schüssel, wäscht sich die Hände. Das Wasser ist kalt, zu kalt, und sie lässt es laufen, länger als nötig, während sie durch das Fenster auf den Garten schaut, wo Max das Fleisch würzt, konzentriert, in seiner eigenen Welt, die keine Ahnung hat von ihrer, die keine Ahnung hat von dem, was gestern war.

Tina macht die letzte Schale mit dem Tomaten-Mozzarella-Salat zurecht und stellt sie in den Kühlschrank, die kühle Luft strömt ihr entgegen und kühlt ihre erhitzte Haut. Die Gläser mit dem Gurkensalat und der Quinoa-Bowl stehen bereits ordentlich auf den durchsichtigen Glasböden, das gedämpfte Licht des Kühlschranks taucht alles in ein kühles Blau. Ihre Finger gleiten über die feuchte Kondensation auf der Außenseite der Schalen, während sie die Tür schließt.

Max tritt von der Terrasse herein, die Glastür schwingt hinter ihm zu, und trägt das marinierte Fleisch auf einem großen Silbertablett. Der Duft von Rosmarin und Knoblauch zieht durch die Küche, vermischt sich mit dem frischen Kräuteraroma der Salate. Seine Sneaker quietschen leise auf dem gefliesten Boden, als er neben sie tritt und das Tablett auf der Arbeitsfläche abstellt.

»Ich räume das gleich ein«, sagt er und wischt sich mit dem Handrücken über die Stirn. »Die Sonne wird schon ganz schön warm draußen.«

Tina nickt, ihr Blick schweift zur Uhr über dem Herd. Die Zeiger stehen im spitzen Winkel von 10:40 Uhr. Die Zeit drängt. Sie spürt ein leichtes Ziehen in der Magengegend, eine Mischung aus Vorfreude und Anspannung, die sich seit dem Morgen in ihr aufgebaut hat.

»Zeit, mich poolfertig zu machen«, sagt sie, ihre Stimme klingt etwas höher als gewöhnlich. »Die ersten dürften gleich kommen.«

Sie dreht sich um, ihre nackten Füße tragen sie schnell über den Boden, die Treppe hinauf. Das Holz der Stufen ist noch kühl, hat die Morgenkälte gespeichert. Im Obergeschoss angekommen, drückt sie die Tür zum Ankleidezimmer auf, das Zimmer empfängt sie mit dem vertrauten Duft ihrer Parfums und dem leicht muffigen Geruch von Schrankholz.

Draußen im Garten, unbemerkt von Tina, öffnet sich das Tor. Mustafa und Mohammed treten auf die Teakholzterrasse, ihre Schritte hallen leise auf dem warmen Holz. Mohammed trägt eine große weiße Schachtel, aus der der süßliche Duft von Baklava und Türkischem Honig strömt. Mustafa hat eine kleine Kühltasche über der Schulter, das Eis darin knirscht bei jedem Schritt.

Max sieht sie durch die Terrassentür, wischt sich die Hände an der Schürze ab und tritt hinaus. Die Sonne blendet ihn kurz, er blinzelt, bevor er die beiden Männer erkennt.

»Hi, schön, dass ihr gekommen seid«, ruft er und hebt die Hand zum Gruß. »Tina kommt auch gleich, sie ist gerade oben.«

Mohammed stellt die Schachtel auf den Tisch unter dem Sonnensegel, seine Augen wandern kurz zum Obergeschoss, wo hinter dem halb geöffneten Fenster Schritte zu hören sind. »Danke für die Einladung, Max. Wir haben ein paar süße Spezialitäten mitgebracht.«

Mustafa nickt ihm zu, seine Hände in den Taschen seiner Badeshorts vergraben. Der Stoff seines lockeren Leinenhemdes flattert leicht in der Brise.

Im Ankleidezimmer zieht Tina die Schubladen ihres Kleiderschranks auf, eine nach der anderen. Ihre Bikinis – der rote Triangel, der schwarze Bandeau, der neonfarbene Push-up – sind nirgends zu finden. Sie kniet sich hin, wischt Staub von ihren Fingerspitzen, als sie unter dem Schrank greift. Nichts. Der Wäschekorb in der Ecke enthält nur Bürotücher und das schwarze Micro-Kleid vom Vortag.

Ihre Atmung beschleunigt sich, ein leichtes Pochen hinter den Schläfen. Sie durchwühlt die Regale, wirft BHs und Slips beiseite, die ihr unerwünscht in die Hände rutschen. Keine Bikinis.

Dann, ganz hinten, hinter einer Kiste mit Winterpullovern, entdeckt sie ihn. Der braune Einteiler, den sie seit ihrer Teenagerzeit am Bodensee nicht mehr angefasst hat. Der Stoff fühlt sich komisch an, künstlich und alt, die Elasthanfasern haben sich über die Jahre verzogen. Sie zieht ihn heraus, hält ihn gegen das Licht. Die Naht an der Hüfte ist gelöst, der Stoff an den Trägern ausgeleiert.

Tina zögert, ihre Zähne bearbeiten die Unterlippe. Aber die Zeit drängt, und sie hat keine Alternative. Sie zieht das Kleidungsstück über die Hüften, der Stoff klebt an ihrer Haut, bildet Falten an der Taille, wo er einmal eng ansaß. Die Träger rutschen ihr von den Schultern, sie muss sie ständig hochziehen.

Vor dem Ganzkörperspiegel bleibt sie stehen. Das Bild, das sich ihr zeigt, lässt sie die Luft anhalten. Der Badeanzug sackt an der Brust, vermittelt keinerlei Kontur, lässt ihre üppige Silhouette wie eine undefinierte Masse erscheinen. Die Farbe, ein stumpfes Kackbraun, tut ihr Teint keinen Gefallen. Ihre langen Beine, sonst ihr Stolz, wirken unter dem ausgeleierten Stoff gedrungen.

»Das sieht doch scheiße aus«, flüstert sie zu ihrem Spiegelbild. »Ich sehe aus wie eine alte Oma.«

Sie dreht sich seitwärts, der Blick fällt auf ihren Rücken, wo der Stoff sich wellt wie Wäsche auf der Leine. Ihre Hände zupfen vergeblich daran, versuchen Spannung zu erzeugen, die der verschlissene Stoff nicht mehr hergibt.

»Schatz, ich kann meine Bikinis nicht finden!«, ruft sie die Treppe hinunter, ihre Stimme klingt verzweifelt.

Max' Antwort dringt gedämpft aus dem Garten herauf: »Die hast du doch letzte Woche in der Therme vergessen, Schatz. Hast du das vergessen? Du wolltest dir doch neue kaufen.«

Tina presst die Hand gegen die Stirn. Die Therme. Anni und sie, zu viel Sekt, die hastige Flucht am Sonntagmorgen. Die Erinnerung stürzt auf sie ein, lässt ihre Wangen heiß werden.

»Verdammt, du hast recht!«, ruft sie zurück, ihre Stimme bricht leicht. »Das habe ich wirklich vergessen.«

Sie atmet tief durch, blickt noch einmal in den Spiegel. Der braune Badeanzug ist eine Beleidigung für jeden modischen Anspruch, den sie je gehegt hat. Aber sie hat keine Wahl. Ihre Finger ziehen die Träger ein letztes Mal zurecht, dann wendet sie sich ab und geht die Treppe hinunter.

Der Weg durch die Küche fühlt sich endlos an, die gefliesten Bodenplatten kalt unter ihren nackten Füßen. Die Glastür zur Terrasse ist geöffnet, sie hört Stimmen – Max' vertrauter Bass, Mohammeds melodischer Akzent, dazwischen ein jüngerer Tonfall, den sie als Mustafa erkennt.

Tina tritt hinaus in das grelle Sonnenlicht. Die drei Männer drehen sich zu ihr um, ihre Bewegungen verlaufen in einer langsamen, fast choreographierten Einstellung. Sie spürt ihre Blicke wie physische Berührungen, tastend über den unförmigen braunen Stoff, der nichts von ihrer eigentlichen Gestalt erahnen lässt.

»Oh, hi Mohammed, hi Mustafa«, sagt sie, ihre Stimme klingt unnatürlich hell. Die Überraschung, sie bereits hier vorzufinden, lässt ihre Wangen erröten. »Ich habe nicht erwartet, dass ihr schon so früh seid.«

Ihr Blick trifft auf Mustafa, und für einen Sekundenbruchteil verschwimmt die Realität. Sie sieht ihn nicht in dem lockeren Hemd vor sich, sondern nackt, die Muskeln angespannt, während er über ihr thront. Die Erinnerung an den Pornodreh vom Vortag – sein Geschmack auf ihrer Zunge, das Gefühl seiner Hände an ihren Hüften, der rhythmische Schlag seiner Hüften – lässt ihr Blut schneller durch die Adern strömen. Sie spürt ein Ziehen zwischen den Beinen, eine Feuchtigkeit, die nichts mit der Hitze des Tages zu tun hat.

»Schatz, ich hab nur noch den alten Badeanzug hier gefunden«, sagt sie, ihre Stimme zittert leicht, als sie zu Max tritt. »Der ist doch Kacke. Ich sehe aus wie meine Oma.«

Mohammeds Augen wandern langsam über ihren Körper, nicht mit dem begehrlichen Glanz, den sie gewohnt ist, sondern mit einer Art professioneller Abwägung. Mustafa grinst, sein linker Mundwinkel zuckt leicht, und sie weiß, dass er dasselbe denkt wie sie – wie er sie gestern in ganz anderer Verfassung gesehen hat, schreiend vor Lust, die Beine gespreizt für die Kamera.

»Tina, der Badeanzug ist schrecklich«, sagt Mohammed schließlich, seine Stimme trägt diesen besonderen Tonfall zwischen Mitgefühl und amüsiertem Tadel. »Wie eine Oma montags morgens im Freibad. Man sieht gar nichts von deinem heißen Body.«

Mustafa nickt, seine blauen Augen glitzern im Sonnenlicht. »Ja, der geht gar nicht«, sagt er, und in seiner Stimme liegt ein Unterton, den nur Tina versteht – das Wissen um das, was unter dem hässlichen Stoff verborgen liegt, die Tattoos und Piercings, die er so ausgiebig erforscht hat.

Max mustert sie ebenfalls, seine Arme vor der Brust verschränkt. »Ja, der geht wirklich nicht«, stimmt er zu, seine Stirn legt sich in Falten. »Aber was willst du jetzt machen?«

Tina spürt die Hitze in ihrem Gesicht, die Mischung aus Scham und Hilflosigkeit. Ihre Hände zupfen erneut an den Trägern, die wieder heruntergerutscht sind.

»Ich könnte dir helfen«, sagt Mohammed, und in seiner Stimme liegt etwas, das sie nicht sofort einordnen kann – eine Versuchung, eine Herausforderung. Er tritt einen Schritt näher, seine Hände in den Taschen seiner Badeshorts. »Ich habe bei mir einen im Sortiment.«

Tinas Herz macht einen Satz. »Oh, ehrlich?« Ihre Stimme klingt atemlos, die Erleichterung spült durch sie wie kaltes Wasser an einem Augusttag. »Du bist meine Rettung.«

Mohammeds Lippen verziehen sich zu einem Lächeln, das nicht ganz aufrichtig wirkt. »Ich schenke ihn dir«, sagt er langsam, jedes Wort wie ein Stein, den er ins Wasser wirft. »Aber nur unter einer Bedingung.«

Tina spürt ein Kribbeln im Nacken, eine Vorahnung, die sie nicht benennen kann. »Was für eine Bedingung?«

»Du trägst ihn heute den ganzen Tag«, sagt Mohammed, seine blauen Augen fixieren ihre. »Vom Moment an, wo du ihn anziehst, bis die letzte gegangen ist. Keine Ausreden, kein Zurückziehen.«

Tina zögert, ihre Fingerknöchel werden weiß, wo sie die Träger umklammert. »Warum?«, fragt sie vorsichtig. »Was ist mit dem? Ist der hässlich?«

Mohammed lacht, ein tiefes, raues Geräusch. »Nein, im Gegenteil.«

Tina denkt an den braunen Fetzen, den sie trägt, an die Blicke der Männer, die sie nicht begehren, sondern bemitleiden. Der Gedanke, den ganzen Tag in dieser Erinnerung an ihre jugendliche Unsicherheit zu verbringen, ist unerträglich.

»Na dann ist der auf jeden Fall besser als der olle Badeanzug hier«, sagt sie, ihre Entschlossenheit wächst mit jeder Sekunde. »Also Deal.«

Mohammed streckt ihr die Hand entgegen, seine linke Hand mit der deutlichen Narbe über dem Handgelenk. »Gib mir deine Hand. Drauf.«

Tina zögert einen Herzschlag lang, dann legt ihre Hand in seine. Seine Haut ist warm, rau, die Narbe unter ihren Fingern ein hartes Band. Seine Finger schließen sich fest um ihre, nicht schmerzhaft, aber bestimmend.

»Versprochen ist versprochen, Tina«, sagt er, seine Stimme leise, aber eindringlich.

»Und wird auch nicht gebrochen«, ergänzt sie, ihre Stimme klingt fester, als sie sich fühlt.

Mustafa, der bisher schweigend danebengestanden hat, tritt vor. »Soll ich ihn holen, Onkel?«

Mohammed nickt, ohne die Augen von Tina zu wenden. »Größe 36. Der weiße Micro-Bikini aus der neuen Kollektion.«

Tina hebt eine Augenbraue. »Gut geraten mit der Größe. Nicht schlecht.«

»Ich hab ein Auge dafür«, sagt Mohammed, und diesmal ist das Lächeln in seinen Augen unverkennbar.

Mustafa dreht sich um, seine Sneaker trampeln über die Terrasse, das Gatter fällt hinter ihm zu. Max, der das Geschehen mit gerunzelter Stirne beobachtet hat, schüttelt leicht den Kopf.

»Möchtest du auch ein kühles Bier?«, fragt er Mohammed. »Und für Mustafa bring ich gleich eins mit.«

»Gerne«, sagt Mohammed, seine Aufmerksamkeit endlich von Tina lösend. »Ein Bier wäre perfekt.«

Max verschwindet in der Küche, das gedämpfte Geräusch von öffnenden Kühlschranktüren ist zu hören. Tina steht allein mit Mohammed auf der Terrasse, die Sonne brennt auf ihre Schultern, der braune Badeanzug klebt unangenehm an ihrem Rücken.

»Du machst das gut«, sagt Mohammed leise, zu leise für Max, der in der Küche mit Flaschen klappert. »Das Vertrauen. Es wird sich lohnen.«

Tina weiß nicht, was sie erwidern soll. Ihre Hände haben sich zu Fäusten geballt, sie zwingt sie langsam zu öffnen.

Max kehrt zurück, drei Flaschen Bier in der einen, ein gefülltes Sektglas in der anderen Hand. Der Schaum perlt an den Wänden des Glases hinab, bildet kleine Blasen auf der Oberfläche.

»Für dich, Tina«, sagt er und reicht ihr das Glas. »Und für dich, Mohammed. Mustafas behalt ich hier, bis er zurück ist.«

Mohammed nimmt die Flasche entgegen, dreht sie in den Fingern, betrachtet das Etikett. »Gutes Bier. Deutscher Hopfen?«

»Craft Beer aus der Region«, bestätigt Max, sichtlich erfreut über die Anerkennung.

Tina hebt das Glas an die Lippen, der Sekt ist kühler, als sie erwartet hat, die Bläschen explodieren auf ihrer Zunge. Sie trinkt einen großen Schluck, spürt, wie die Kühle in ihrem Hals hinabgleitet, sich in ihrem Magen ausbreitet.

Das Tür öffnet sich erneut, Mustafa tritt durch, eine kleine schwarze Tüte in der Hand. Er ist leicht außer Atem, die kurze Strecke zum Kiosk und zurück hat ihn nicht wirklich beansprucht, aber die Eile ist ihm anzusehen.

»Hier«, sagt er und reicht Tina die Tüte. Seine Finger streifen kurz über ihre, als sie sie entgegennimmt, ein beiläufiges Berühren, das dennoch einen Schauer über ihren Rücken jagt.

»Dankeschön«, sagt sie, ihre Stimme klingt fast normal. Sie trinkt noch einen Schluck Sekt, als wolle sie Mut antrinken, dann wendet sie sich zum Haus.

»Ich ziehe mich eben um«, sagt sie zu Max, ohne ihn anzusehen. »Bin gleich zurück.«

Die Treppe hinauf fühlt sich steiler an als sonst, die schwarze Tüte in ihrer Hand knistert bei jedem Schritt. Im Ankleidezimmer schließt sie die Tür hinter sich, lehnt sich einen Moment dagegen, die Augen geschlossen.

Dann öffnet sie die Tüte.

Das Bikini-Oberteil fällt als Erstes heraus, zwei winzige weiße Dreiecke, nicht größer als Centstücke, verbunden durch dünne Schnüre. Das Unterteil folgt, ein String aus dem gleichen fast durchsichtigen Stoff, der breiteste Teil nicht dicker als ihr Daumen.

»Ist das dein Ernst, Mohammed?«, ruft sie die Treppe hinunter, ihre Stimme schwankt zwischen Unglauben und hysterischem Lachen.

»Du hast es versprochen!«, dringt seine Antwort herauf, begleitet von Max' gedämpftem Lachen.

Tina starrt auf den Bikini in ihren Händen. Der Stoff ist weich, fast samtig, aber minimiert – das Understatement des Jahrhunderts. Sie denkt an die braune Oma-Tracht, die sie gerade noch trug, an den Kontrast zwischen den beiden Extremen.

»Okay«, flüstert sie zu sich selbst. »Okay.«

Sie zieht den Badeanzug aus, der alte Stoff fällt zu einem hässlichen Haufen auf den Boden. Nackt steht sie vor dem Spiegel, ihre Tattoos leuchten in der Nachmittagssonne, die durch das Fenster fällt. Die goldenen Sterne um ihre Brustwarzen, die verschnörkelte Schrift über ihrer Brust, die Flammen um ihre Schamlippen – alles, was sie gestern noch unter Kleidung verbarg, liegt nun frei.

Sie greift nach dem Bikini-Oberteil, legt die kleinen Dreiecke über ihre Brüste. Die Schnüre bindet sie hinter dem Rücken und am Nacken zusammen, zupft sie zurecht. Die goldenen Ringe in ihren Brustwarzen schauen frech unter den winzigen Stofffetzen hervor, die aufgemalten Sterne sind für jeden sichtbar, der genau hinsieht – und bei diesem Bikini muss jeder genau hinsehen.

Das Unterteil ist noch gewöhnungsbedürftiger. Der String verschwindet zwischen ihren Pobacken, der winzige Stoffstreifen bedeckt gerade eben ihre Schamlippen. Ihre Piercings – der schwere goldene Klitorisring, die vier Ringe in jeder Schamlippe – gucken rechts und links hervor, unvermeidlich, unübersehbar. Das aufgemalte Feuer um ihre Schamlippen, die durchgestrichene Kondom-Symbolik, die expliziten Worte – alles liegt frei, nur durch einen Fingerbreit Stoff verdeckt, der sich bei jeder Bewegung verschiebt.

Sie dreht sich vor dem Spiegel, betrachtet ihren Rücken. Die Tattoos auf ihren Arschbacken »Anal Slut«, das durchgestrichene Kondom – sind vollständig sichtbar, der winzige Stoff des Strings deckt nichts davon ab.

Ein letztes Mal zupft sie an den Schnüren, versucht, mehr Stofffläche zu schaffen, wo keine ist. Dann atmet sie tief durch und verlässt das Zimmer.

Der Weg die Treppe hinunter ist ein Akt der Ausstellung. Jeder Schritt lässt den String zwischen ihren Pobacken wandern, die kleinen Stoffdreiecke an ihrer Brust verrutschen minimal, genug, dass sie die Kühle der Luft an ihren Brustwarzen spürt. Die goldenen Ringe schaukeln leicht bei jedem Schritt.

Als sie die Terrasse betritt, verstummen die drei Männer mitten im Gespräch. Mohammeds Bierflasche bleibt halb erhoben, Max' Mund steht leicht offen, Mustafa – Mustafa grinst dieses besondere Grinsen, das sie kennt, das Wissen und die Erinnerung.

»Mohammed, du Schuft«, sagt Tina, ihre Stimme klingt schärfer, als sie beabsichtigt hat. »Der bedeckt ja nichts.«

Mohammed stellt seine Flasche ab, tritt langsam auf sie zu. Seine Augen wandern systematisch über ihren Körper, von den goldenen Sternen um ihre Brustwarzen hinab zu den Flammen um ihre Schamlippen, zu den expliziten Schriftzügen auf ihren Oberschenkeln.

»Ich weiß«, sagt er, seine Stimme ist ruhig, fast zärtlich. »Das ist auch der Sinn von dem schönen Bikini. Der ist geil. Damit kommen deine Piercings und Tattoos richtig zur Geltung.«

Tina spürt, wie ihre Haut heiß wird unter seinen Blicken. Sie kreuzt die Arme vor der Brust, lässt sie sofort wieder sinken – das Bewegen der Arme lässt die winzigen Stoffdreiecke verrutschen.

»Und meine Titten«, sagt sie, ihre Stimme klingt trotzig. »Meine Titten kommen auch zur Geltung.«

Mohammed lacht, ein ehrliches, warmes Lachen diesmal. »Die auch, ja.«

»Warte mal ab, bis du ins Wasser gehst«, sagt er dann leiser, fast verschwörerisch.

Tina spürt ein Ziehen in der Magengegend. »Warum? Was passiert dann? Löst er sich auf?«

»Nein, keine Angst.« Mohammeds Hand liegt plötzlich an ihrer Hüfte, ein kurzes, bestätigendes Drücken, das sie überrascht. »Lass dich überraschen.«

Max tritt näher, seine Augen sind auf die Schriftzüge auf ihrem Bauch geheftet. »Du siehst aber auch wirklich geil in dem Bikini aus«, sagt er, und seine Stimme klingt belegt, tiefer als gewöhnlich.

»Da hat er recht«, sagt Mohammed, seine Hand sinkt von ihrer Hüfte. »Der Bikini ist geil, oder, Mustafa?«

Mustafa hat seinen Bierdeckel in der Hand gefaltet und wieder entfaltet, die Pappe ist bereits weich. Er nickt langsam, seine Augen treffen die ihren, halten sie fest.

»Ja, wirklich geil, der Bikini«, sagt er. »Und die Tattoos... der Hammer. Hätte ich gar nicht erwartet von dir, auf was du so stehst.«

Die Anspielung liegt schwer zwischen ihnen, eine Brücke aus geteiltem Wissen, die die anderen nicht betreten können. Tina spürt, wie ihre Kehle sich zuschnürt, wie das Blut in ihren Wangen pulsiert.

»Ja, die sind sehr aufschlussreich«, sagt Mohammed, sein Blick auf dem Schriftzug über ihrem Steißbein ruhend. »Tina, dir stehen sie auch richtig gut. Genauso wie deine geilen Piercings.«

Sie spürt die goldenen Ringe an ihren Brustwarzen wie kleine Gewichte, spürt, wie sie unter dem Stoff sichtbar sind, wie sie bei jedem Atemzug leicht schaukeln. Die vier Ringe in jeder Schamlippe fühlen sich kühler an als ihre Umgebung, das Metall nimmt die Temperatur des Pools vorweg, der in der Sonne glitzert.

»Ähm... danke«, sagt sie, ihre Stimme klingt klein, fast fremd in ihren eigenen Ohren.

Dann knarrt die Gartentür.

Anni Wald betritt als Erste den Garten, ihr blonder Pferdeschwanz schwingt mit jedem Schritt. Sie trägt ein enges, fast durchsichtiges Top über einem knappen Rock, ihre goldenen Rosenblüten-Brustwarzenpiercings zeichnen sich deutlich unter dem Stoff ab. Hinter ihr folgt Thomas Wald in einem lässigen Hemd und Shorts, und dann Maximilian Hahn, dessen urbane Kleidung seine athletische Statur betont. Seine blauen Augen finden sofort Tina, und etwas in seinem Gesicht verändert sich – eine Erinnerung, die sich in seinen Zügen festsetzt.

„Hallo Anni! Hallo Thomas! Hallo Max!" Tina winkt, ihre Stimme klingt leicht heiser vom Sonnenbaden. „Schön, dass ihr da seid."

„Hi Tina", sagt Anni, bleibt abrupt stehen. Ihre Augen weiten sich, wandern von Tinas Gesicht hinab zu den goldenen Ringen in ihren Brustwarzen, den Schriftzügen auf ihrer Haut, den weiteren Piercings, die durch den minimalen Stoff des Bikinis sichtbar sind. „Was hast du denn da an? Und deine Piercings – deine Tattoos – wow."

„Danke", sagt Tina, spreizt ihre Finger an den Seiten, eine kleine Drehung, die den Blick auf ihre Rückseite freigibt. „Das ist ein Wicked Weasel-Mikrobikini."

Thomas hat inzwischen Anni eingeholt, seine Hand liegt auf ihrer Taille. „Schatz", sagt er, seine Stimme tiefer geworden, „das wäre doch auch was für dich." Er lacht kurz, hebt dann die Hand zum Gruß. „Hallo erstmal."

Maximilian hat sich nicht gerührt. Seine blauen Augen mustern Tina, gleiten über die Kurven, die der Bikini kaum verhüllt, die Schriftzüge, die ihre Vorlieben so unmissverständlich bewerben. Tina sieht ihn an, und für einen Moment hängt die Luft zwischen ihnen schwer – die Erinnerung an gestern, an den Pornodreh, an seinen langen dicken Schwanz, der sie gefüllt hat. Ihre Finger zucken an ihren Seiten, eine kleine Bewegung, die niemand bemerkt außer ihm.

„Wollt ihr ein Bier?" Max Schulze tritt näher, unterbricht die Stille. „Thomas? Maximilian?"

„Sehr gerne", sagen beide fast gleichzeitig.

„Für dich einen Sekt, Anni?" Max Schulze wendet sich an sie.

„Sehr gerne", sagt Anni, kann aber nicht aufhören, Tina anzusehen. Ihre Finger spielen mit dem Saum ihres eigenen knappen Rocks.

Max Schulze geht zur Bar unter dem Sonnensegel, öffnet den Kühler. Tina spürt noch immer Maximilians Blick auf ihrer Haut, wie ein physisches Gewicht.

„Tina", sagt Anni, ihre Stimme jetzt leiser, vertraulicher, „ich muss noch meinen Bikini anziehen."

„Ja, kein Problem", sagt Tina, richtet sich auf, zeigt auf die Glastür zum Haus. „Geh einfach ins Bad und zieh dich um."

Anni nickt, ihre Augen gleiten noch einmal über Tinas Tattoos, dann dreht sie sich um und geht mit schnellen Schritten zur Tür. Ihr Pferdeschwanz schwingt hinter ihr her.

Max Schulze kehrt zurück, reicht Thomas und Maximilian ihre Bierflaschen. Die Männer stoßen an, nehmen erste Schlucke. Maximilian trinkt, ohne Tina aus den Augen zu lassen.

Dann öffnet sich die Gartentür erneut.

Lena tritt ein, gefolgt von Max. Ihre blonden Haare sind zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden, sie trägt ein enges Oberteil, das ihre 85O-Brüste betont, darunter einen kurzen Rock. Max läuft neben ihr, seine athletische Statur in lässiger Sportkleidung.

„Hey Lena! Hey Max!" ruft Max Schulze. „Schön, dass ihr da seid!"

„Hey Max", sagt Max, die Begrüßung ist kurz, seine Aufmerksamkeit wandert sofort zu Tina. „Danke für die Einladung." Er macht einen Schritt auf sie zu, bleibt dann stehen. „Was hat deine Frau denn für einen geilen Bikini an? Und seit wann ist sie tätowiert?"

„Die Tattoos sind frisch", sagt Max Schulze, tritt neben Tina, legt einen Arm um ihre Taille. „Du musst sie mal von Nah betrachten." Er lächelt, ein Hauch von Besitzstolz in der Geste. „Wollt ihr Bier und Sekt?"

„Ja, sehr gerne", sagt Lena, aber ihre Augen sind auf Tina geheftet.

Lena geht auf Tina zu, die Schritte sind fast tänzerisch, ihre Hüften schwingen. Sie umarmt Tina, Küsschen links, Küsschen rechts, der Duft ihres Parfüms ist süß und schwer.

„Hey du", sagt Lena, tritt einen Schritt zurück, mustert Tina von Kopf bis Fuß. „Du siehst ja verboten geil aus." Ihre Stimme ist ein Flüstern, nur für Tina bestimmt. „Du hast gar nichts gesagt, dass du dich tätowieren und piercen lässt."

„Das war auch sehr spontan", sagt Tina, spürt die Wärme in ihren Wangen. „Und ganz frisch."

„Und ich wusste ja gar nicht, dass du dieselben sexuellen Vorlieben hast wie ich", sagt Lena, ihr Blick gleitet zu den Schriftzügen auf Tinas Bauch, den Flammen um ihre Möse. Sie lächelt, ein verschwörerisches Zucken der Lippen. „Ja, so richtig dicke große Schwänze sind geil, oder?"

„Da hast du recht", sagt Lena, ihre Stimme wird noch leiser, atemloser. „Wenn man so richtig geil die Fotze oder den Arsch gedehnt bekommt."

„Oh ja", sagt Tina, die Erinnerung an Maximilian, an Mohammed, an all die anderen steigt in ihr auf wie Hitze.

„Wo kann ich mich umziehen?" Lena richtet sich auf, ihre Brüste heben sich mit dem Atemzug. „Wir reden später weiter über richtige Schwänze."

„Geh oben ins Bad", sagt Tina, zeigt zur Glastür.

Lena geht, ihr Pferdeschwanz schwingt, ihre Hüften wiegen sich. Max Schulze reicht ihr unterwegs ein Glas Sekt, sie nimmt es, trinkt einen Schluck, ohne anzuhalten.

Die Gartentür öffnet sich wieder.

Lea und Stefan treten ein. Leas schwarze Haare sind zu einem Quiff gestylt, sie trägt ein figurbetontes Kleid, das ihre 75E-Brüste betont und bei jedem Schritt hochrutscht. Stefan geht neben ihr, seine kräftige Statur in Arbeitskleidung, die Hände in den Taschen seiner Latzhose.

Stefan sieht Tina, und sein Schritt verlangsamt sich. Seine Augen wandern über ihren Körper, die Tattoos, den minimalen Bikini. Er schluckt sichtbar, seine Kiefermuskeln spielen.

„Wow", sagt er leise, mehr zu sich selbst als zu den anderen. „Sieht Tina geil aus." Er lacht, ein raues Geräusch. „Die könnte ich auch mal ficken."

„Hey Lea! Hey Stefan!" ruft Tina, geht auf sie zu. „Schön, dass ihr da seid!"

Sie umarmt Lea, Küsschen links, Küsschen rechts, dann Stefan, derselbe Gruß. Stefans Hände bleiben einen Moment länger auf ihrer Taille, seine Daumen streichen über die Haut über dem Stringtanga.

„Hey Tina", sagt Lea, tritt zurück, ihre Augen sind groß. „Seit wann bist du tätowiert und gepierct?"

„Das ist noch ganz frisch", sagt Tina.

„Nachher müssen wir uns mal über deine sexuellen Vorlieben unterhalten", sagt Lea, ihr Blick gleitet zu den anderen Männern im Garten, die alle Tina ansehen. „Aber erstmal will ich meinen Bikini anziehen."

„Geh oben ins Bad", sagt Tina, zeigt wieder zur Tür.

Lea geht, Stefan folgt ihr mit den Augen, dann wendet er sich ab, nimmt ein Bier von Max Schulze, den dieser gerade aus dem Kühler geholt hat.

Die Gartentür öffnet sich erneut.

Zoey tritt ein, gefolgt von Christian. Ihre großen Brüste wackeln unter einem ultraknapfen Unterboob-Top, das gerade ihre Nippel bedeckt. Ihr Rock ist so kurz, dass er bei jedem Schritt hochrutscht. Christian geht neben ihr, seine Hand auf ihrem Rücken.

„Hey Zoey! Hey Christian!" ruft Max Schulze. „Schön, dass ihr da seid!"

„Bier und Sekt?" fragt er, schon auf dem Weg zum Kühler.

„Sehr gerne", sagt Zoey, geht aber nicht auf ihn zu. Sie geht auf Tina zu, ihre Schritte sind selbstbewusst, fast herausfordernd.

Sie umarmt Tina, Küsschen links, Küsschen rechts, ihre großen Brüste drücken sich gegen Tinas ebenso große.

„Tina", sagt Zoey, tritt zurück, mustert sie. „Wow. Einfach wow. Du traust dich was." Sie lacht, ein melodisches Klingeln. „Wir unterhalten uns gleich über deine sexuellen Vorlieben, ich würde gerne erstmal meinen Bikini anziehen."

„Klar", sagt Tina, zeigt zur Tür. „Geh hoch ins Bad."

Zoey geht, ihr Rock flattert, ihre Brüste wackeln. Christian folgt ihr, nimmt unterwegs zwei Bier von Max Schulze entgegen.

Die Gartentür öffnet sich.

Mira und Max Schulz treten ein, gefolgt von Daniel Schulz. Miras welliges blondes Haar fällt über ihre Schultern, sie trägt ein enges Kleid, das ihre 85F-Brüste betont. Max Schulz geht neben ihr, seine durchtrainierte Statur in robuster Arbeitskleidung. Daniel folgt, seine dunkelblonden Haare sorgfältig gestylt, sein Blick geht sofort zu Tina.

„Hey!" ruft Max Schulze. „Schön, dass ihr da seid!"

„Bier und Sekt?" fragt er, schon unterwegs zum Kühler.

„Gerne", sagt Max Schulz.

Max Schulze holt die Getränke, während Mira auf Tina zugeht. Daniel bleibt stehen, seine Augen wandern über Tinas Körper, die Schriftzüge, die Piercings.

Mira umarmt Tina, Küsschen links, Küsschen rechts.

„Mensch, Tina", sagt Mira, tritt zurück, ihre Augen wandern. „Du siehst ja richtig heiß aus. Was für geile Tattoos und Piercings." Sie lächelt, ein Hauch von Neid mischt sich mit Bewunderung. „Die sind mir noch gar nicht aufgefallen."

„Die sind auch ganz frisch", sagt Tina.

„Du bist echt mutig", sagt Mira, ihr Blick gleitet zu den Männern, die alle Tina ansehen. „Mit den Tattoos und dem Bikini. Guck, wie dich die Jungs immer wieder anstarren."

Tina schaut sich um. Maximilian steht immer noch da, wo sie ihn zurückgelassen hat, sein Blick auf ihren Brüsten. Stefan trinkt sein Bier, aber seine Augen sind über den Rand der Flasche auf sie gerichtet. Daniel hat sich nicht gerührt, seine Hände in den Taschen, aber seine Aufmerksamkeit ist ganz auf sie gerichtet.

„Aber erstmal will ich meinen Bikini anziehen", sagt Mira, richtet sich auf. „Wo kann ich mich umziehen?"

„Geh oben ins Bad", sagt Tina.

Mira geht, Max Schulz folgt ihr mit den Augen, dann wendet er sich ab, nimmt sein Bier von Max Schulze.

Die Gartentür öffnet sich.

Tyra und Patrick treten ein. Tyra hat ihre langen blonden Haare offen, sie trägt ein enges Kleid, das ihre 80F-Brüste betont. Ihre Brustwarzenpiercings mit den blauen Edelsteinen zeichnen sich unter dem Stoff ab. Patrick geht neben ihr, sein muskulöser Körper in Arbeitskleidung.

„Hey!" ruft Max Schulze. „Schön, dass ihr gekommen seid!"

„Bier und Sekt?" fragt er, schon unterwegs.

„Gerne", sagt Tyra.

Sie geht auf Tina zu, während Patrick sein Bier entgegennimmt. Tyra umarmt Tina, Küsschen links, Küsschen rechts.

„Tina", sagt Tyra, tritt zurück, ihre Augen sind groß, bewundernd. „Wow. Du traust dich was. Du siehst so geil aus, wie aus einem Porno."

„Danke", sagt Tina. „Die Tattoos und die Piercings sind noch ganz frisch."

„Wir reden gleich weiter", sagt Tyra, ihr Blick wandert zu den anderen Frauen, die alle in normalen Bikinis zurückgekehrt sind. „Erstmal will ich mich umziehen."

„Geh hoch ins Bad", sagt Tina.

Tyra geht, Patrick folgt ihr, sein Bier in der Hand.

Die Gartentür öffnet sich ein letztes Mal für diese Runde.

Imani und Jamal treten ein. Imani ist fast zwei Meter groß, sein dunkelhäutiger Körper athletisch und gepflegt in maßgeschneidertem Hemd und schmalen Hosen. Jamal ist kaum kleiner, sein Bart gepflegt, sein Blick scharf.

„Hey!" ruft Max Schulze. „Schön, dass ihr gekommen seid!"

Er geht auf sie zu, reicht Imani die Hand. „Wollt ihr ein kühles Bier?"

„Sehr gerne", sagt Imani, seine Stimme tief, akzentuiert.

Max Schulze geht zum Kühler, holt zwei Flaschen. Imani und Jamal stehen da, ihre Augen wandern über die Gäste, finden Tina.

Sie mustern sie, von Kopf bis Fuß. Imanis Kiefermuskeln spielen, Jamals Lippen verziehen sich zu einem kaum merklichen Lächeln.

„Was eine geile Frau", sagt Imani, seine Stimme ist laut genug, dass es alle hören können. Er nimmt sein Bier von Max Schulze, trinkt einen großen Schluck.

„Oh ja", sagt Jamal, ebenso laut. „Genau die richtige Schlampe für uns."

Die Stille im Garten ist greifbar. Max Schulze steht mit ausgestrecktem Arm da, das zweite Bier in der Hand. Thomas Wald räuspert sich. Maximilian lächelt, ein kaum merkliches Zucken der Lippen.

Max Schulze richtet sich auf, reicht Jamal sein Bier. „Ähm", sagt er, seine Stimme ist ruhig, zu ruhig. „Danke."

„Max", sagt Imani, tritt einen Schritt näher, klopft Max Schulze auf die Schulter. „Deine Frau ist ja wirklich der Hammer." Er lacht, ein tiefes, resonantes Geräusch. „Herzlichen Glückwunsch zu so einer heißen Braut."

Tina steht da, spürt die Blicke aller auf sich, die Wärme der Sonne auf ihrer Haut, das Gewicht der goldenen Ringe in ihren Piercings. Sie lächelt, ein langsames Aufziehen der Lippen, und nimmt einen Schluck von ihrem Sekt.

Die Gartentür öffnet sich noch einmal.

Melanie Knapp tritt ein. Ihr aschblondes Haar fällt in welligen Sträufen über ihre Schultern, sie trägt ein enges Kleid, das ihre 85F-Brüste betont und ihre langen Beine zur Geltung bringt. Das kleine Muttermal über ihrer linken Brust ist gerade sichtbar unter dem tiefen Ausschnitt.

Sie geht auf Max Schulze zu, umarmt ihn, Küsschen links, Küsschen rechts.

„Hey", sagt sie, tritt zurück. „Schön, dass ich gekommen bin."

„Gerne doch", sagt Max Schulze. Er trinkt einen Schluck Bier, seine Augen wandern kurz zu Tina, dann zurück zu Melanie. „Wo kann ich mich umziehen?"

„Geh hoch ins Bad", sagt Max Schulze, zeigt zur Tür.

Melanie geht, ihre Hüften schwingen, ihr Haar flattert. Die Glastür fällt hinter ihr ins Schloss.

Tina steht im Zentrum des Gartens, umgeben von Männern, die sie anstarren, von Frauen, die in normalen Bikinis zurückkehren. Der weiße Mikrobikini klebt leicht an ihrer Haut, die Schriftzüge sind unverhüllt sichtbar, die goldenen Ringe funkeln.

Maximilian tritt näher, sein Blick auf den Schriftzug über ihrer Möse. „Taste me only without condom", liest er leise vor, ein Lächeln auf den Lippen. „Das gefällt mir."

Mohammed gesellt sich zu ihm, Mustafa folgt. Die drei Männer bilden einen Halbkreis vor ihr, ihre Augen gleiten über ihre Tattoos, ihre Piercings, den minimalen Stoff.

„Im Pool wird das noch interessanter", sagt Mohammed, sein Blick auf den Stringtanga, der kaum mehr als ein Faden ist.

„Ich bin gespannt was dann passiert", sagt Tina, ihre Stimme ist ruhig, selbstbewusst. Sie nimmt einen weiteren Schluck Sekt, spürt die Bläschen auf ihrer Zunge.

Anni kommt zurück aus dem Haus, jetzt in einem neon-grünen Bikini, der ihre Brüste betont, aber nichts im Vergleich zu Tinas Mikrobikini. Sie bleibt stehen, als sie die Männer um Tina sieht, dann lächelt sie, ein verschwörerisches Zucken der Lippen, und gesellt sich zu den anderen.

Lena folgt, in einem weißen Bikini, knapp, aber normal. Sie sieht Tina, die Männer um sie herum, und ihre Augen verengen sich für einen Moment, dann entspannt sie sich, lächelt.

Lea kommt, Stefan hinter ihr, jetzt auch in einem neon-grünen Bikini. Stefans Augen finden Tina sofort, wandern von ihr zu Lea, zurück zu Tina.

Eine nach der anderen kommen die Frauen zurück, alle in normalen Bikinis, alle mit Blicken, die zwischen Bewunderung und Neid schwanken. Zoey in Weiß, Mira in Weiß, Tyra in Neon-Grün.

Melanie ist die Letzte, die zurückkommt. Ihr weißer Bikini betont ihre Brüste, ihre Taille, ihre Hüften. Sie geht auf Max Schulze zu, nimmt ihr Glas Sekt, das er für sie bereithält.

„Danke", sagt sie, trinkt, ihre Augen wandern zu Tina.



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