Prinzessin Isabella - 2 (fm:Ältere Mann/Frau, 4786 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Mara | ||
| Veröffentlicht: Aug 18 2026 | Gesehen / Gelesen: 899 / 769 [86%] | Bewertung Teil: 9.76 (17 Stimmen) |
| Isabella entscheidet sich, zum Militär zu gehen | ||
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Am nächsten Morgen saß Isabella in einem der privaten Frühstückssalons des Schlosses. Die Sonne schien durch die hohen Fenster und warf goldene Flecken auf den langen Eichentisch. Sie trug ein dezentes, hellblaues Sommerkleid, das ihre schlanke Figur betonte, ohne zu viel preiszugeben. Ihr langes blondes Haar war zu einem lockeren Zopf geflochten, und sie sah aus wie das perfekte Bild einer unschuldigen Prinzessin. Nur sie selbst wusste, dass zwischen ihren Beinen noch immer ein leises, angenehmes Ziehen von der letzten Nacht zu spüren war – der harte Fick mit dem maskierten Studenten hatte Spuren hinterlassen.
Ihr Vater, Kronprinz Alexander, saß am Kopfende des Tisches. Er war 52 Jahre alt, groß, mit graumelierten Schläfen und einer strengen, aber gepflegten Erscheinung. Neben ihm thronte König Heinrich IV., ihr Großvater, der mit 78 Jahren immer noch eine beeindruckende Präsenz hatte. Die drei älteren Brüder waren bereits in ihren jeweiligen Verpflichtungen unterwegs – zwei im diplomatischen Dienst, einer bei der königlichen Garde.
Das Gespräch begann harmlos, doch Isabella spürte die Spannung sofort.
„Isabella“, begann ihr Vater mit ruhiger, aber bestimmter Stimme, während er seine Kaffeetasse abstellte. „Dein Großvater und ich haben lange über deine Zukunft gesprochen. Du bist jetzt zwanzig. Es wird Zeit, dass du ein ernsthaftes Studium beginnst. Die Königliche Universität hat exzellente Programme in Kunstgeschichte, internationale Beziehungen oder Literatur. Etwas, das zu deiner Rolle als Prinzessin passt. Etwas Repräsentatives.“
Isabella nahm einen kleinen Schluck von ihrem Tee und lächelte ihr süßestes Lächeln. „Ich weiß, Vater. Ich habe mir die Programme angesehen. Aber… ich möchte etwas anderes.“
Kronprinz Alexander hob eine Augenbraue. „Und das wäre?“
„Ich möchte zum Militär.“ Sie sagte es ruhig, aber fest. Ihre blauen Augen blickten direkt in seine. „Nicht nur repräsentativ. Ich will die Offiziersausbildung machen. Bei der königlichen Garde oder der Marine. Ich will lernen, wie man führt, wie man diszipliniert ist, wie man körperlich und mental stark wird.“
Einen Moment herrschte Stille.
Ihr Vater lehnte sich zurück, die Stirn in Falten gelegt. „Isabella, das ist… nun ja, sehr ambitioniert. Aber das Militär ist nichts für dich. Es ist hart, es ist rau, es ist… männlich. Du bist eine junge Frau. Eine Prinzessin. Deine Stärke liegt in deiner Anmut, in deiner Fähigkeit, Menschen zu verbinden, in der Repräsentation der Monarchie. Stell dir vor, du würdest bei Manövern im Schlamm liegen oder mit schweren Stiefeln marschieren. Das passt nicht zu dir. Deine Brüder sind dafür gemacht. Du nicht.“
Isabella spürte, wie sich etwas in ihr regte. Äußerlich blieb sie die brave Tochter – sanft, respektvoll. Innerlich jedoch lachte die versaute Isabella laut auf. Wenn du wüsstest, wie hart ich gestern Nacht gefickt wurde und wie sehr ich es genossen habe, Vater… Ich kann mehr als nur lächeln und hübsch aussehen.
Sie senkte den Blick kurz, als würde sie nachdenken, dann sah sie ihn wieder an. „Ich verstehe deine Bedenken, Vater. Aber ich bin nicht zerbrechlich. Ich bin 175 groß, ich bin fit, ich habe schon heimlich mit einigen der Palastwachen trainiert.“ (Das war nicht ganz gelogen – sie hatte tatsächlich mit einem jungen Soldaten „trainiert“, nur dass das Training eher darin bestanden hatte, dass er sie gegen die Wand der Waffenkammer gedrückt und hart von hinten genommen hatte, während sie ihre Beine um ihn schlang.) „Ich möchte nicht nur die hübsche Prinzessin sein. Ich möchte etwas leisten. Etwas Echtes.“
Kronprinz Alexander schüttelte den Kopf. „Es geht nicht nur um Kraft, Isabella. Es geht um Image. Die Öffentlichkeit sieht dich als Symbol der Sanftmut, der Kultur, der Zukunft. Eine Prinzessin in Kampfmontur – das würde viele verwirren. Und es ist gefährlich. Ich will nicht, dass meiner Tochter etwas zustößt.“
Isabella wollte gerade antworten, als ihr Großvater, der bisher
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