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Das Porno-Kloster 4 (fm:Gruppensex, 6496 Wörter) [6/6] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Aug 26 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen)
Der versaute Höhepunkt des Drehs steht an; der Gottesdienst in der Kirche.

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Das Pornolabel – Blasphemy – Teil 06

[Inhaltswarnung: Diese Geschichte thematisiert Blasphemie. Wer damit ein Problem hat, sollte nicht weiterlesen.]

Der Morgen brach endlich mit der ersehnten Abkühlung über dem Schloss herein, nachdem die letzten Tage eine drückende Sommerhitze über den verwilderten Gärten gelegen hatte. Ein kühler Wind wehte durch die offenen Fenster der Kirche, als der gemietete Kleinbus der Produktion durch das verfallene Tor rollte. Zehn Menschen stiegen aus – zehn Rentner, die sich die karge Rente mit Minijobs aufbesserten, seit die Energiepreise ihre Sparbücher gefressen hatten. Sieben Männer und drei Frauen, zwischen 62 und 74 Jahren, heute alle mit dem gleichen Auftrag: Für den Mindestlohn die Rolle des unschuldigen Gottesdienstbesuchers spielen.

Jean stand bereits am Portal, eine Tasse Kaffee in der Hand, und musterte die Gruppe. Er kannte sie bereits aus früheren Drehs – das übliche Rentner-Ensemble, das er immer wieder buchte, wenn er „authentische Zuschauer" brauchte. Sie hatten schon die unterschiedlichsten Rollen gespielt: schockierte Fahrgäste in einem vermeintlichen Public-Dreh in einem Linienbus, der durch Berlin fuhr, während im hinteren Bereich eine angebliche Abiturientin von einem Fahrgast durchgenommen wurde. Oder wartende Reisende auf einem stillgelegten Bahnhof irgendwo in Brandenburg, die angeblich zufällig Zeuge wurden, wie eine junge Frau im Wartesaal von zwei Männern gleichzeitig gefickt wurde, während sie selbst nur auf den verspäteten Zug nach Potsdam warteten. Sie durften zusehen, sie durften sich aufgeilen, und wenn die Stimmung stimmte, durften sie sogar wichsen – solange sie die Kamera nicht blockierten und selbst nicht mit den Darstellern interagierten. Meistens waren es die Männer, die diese Erlaubnis nutzten; die Frauen saßen dann meist steif auf den Bänken und starrten vor sich hin, als wären sie bei einer schlechten Theateraufführung gelandet.

„Guten Morgen, meine Lieben!", rief Jean und klatschte in die Hände. „Schön, dass ihr alle pünktlich seid. Kommt rein, wir haben viel zu besprechen."

Die Gruppe folgte in den Vorraum der Kirche. Unter ihnen befand sich Erwin, 67 Jahre alt, ein drahtiger Mann mit einer Glatze und einer Vorliebe für karierte Hemden. Erwin hatte in bestimmten Internet-Fankreisen eine gewisse Berühmtheit erlangt – nicht wegen seiner schauspielerischen Leistungen, sondern weil er in fast jeder Produktion, in der er mitwirkte, unvermeidlich zur Selbstbefriedigung griff. Die Fans kannten ihn als „Wichser-Erwin“, und Jean wusste, dass die Kommentare unter den Clips immer explizit nach ihm fragten: „Ist Erwin dabei? Zeigt er wieder seinen Schwanz?"

Neben Erwin stand Ingeborg, 68 Jahre alt, ehemalige Realschullehrerin für Deutsch und Religion. Sie trug einen konservativen grauen Rock und eine weiße Bluse, ihr graues Haar war zu einem festen Knoten gebunden. Sie hatte nach der Pensionierung festgestellt, dass die Minijobs nicht reichten, um dem Enkel zu Weihnachten etwas Ordentliches zu schenken. Also saß sie nun hier, in einer heruntergekommenen Schlosskirche irgendwo in Ostdeutschland, bereit, für zwölf Euro die Stunde zuzusehen, wie wieder irgendwelche Menschen Sex hatten.

Die anderen kannte Jean ebenfalls: Günther, ein ehemaliger Postbote mit einem Bauch wie eine Bowlingkugel; Klaus-Dieter, der ständig rote Ohren bekam, sobald auch nur eine Brustwarze zu sehen war; Manfred, der immer versuchte, den Darstellerinnen Visitenkarten zu geben; und die drei Frauen – neben Ingeborg noch Margarethe, eine verschroben ehemalige Bibliothekarin, und Hannelore, die früher in einer Kantine gekocht hatte und jetzt alles mit einem pragmatischen „Ach, Hauptsache das Geld stimmt" abtat.

„Setzt euch", sagte Jean und deutete auf die Kirchenbänke. „Ich muss euch erklären, was heute auf dem Programm steht."

Die Rentner ließen sich auf den Holzbanken nieder, das Knarren der alten Sitze hallte durch den Raum.

„Also", begann Jean und lehnte sich gegen eine Säule. „Ihr wisst, dass wir hier einen Film drehen. Was ihr noch nicht wisst: Heute wird es...

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