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MILF Pick Up (fm:Ältere Mann/Frau, 3017 Wörter)

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Veröffentlicht: Sep 05 2026 Gesehen / Gelesen: 849 / 768 [90%] Bewertung Geschichte: 8.73 (11 Stimmen)
Ich genoss die letzten Urlaubstage allein an der polnischen Ostseeküste. Als der junge Maciej mich am Strand ansprach, wies ich ihn ab – doch nach einer Nacht voller ungewohnter Selbstentdeckung fand ich mich in einem Pick Up Reel auf Instagram wieder.

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© Svea Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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Abend verlaufen ließ.

An diesem Tag geschah es jedoch, etwa hundert Meter vor dem Düneneingang, durch den der Pfad zurück zum Ort führte. Ich hatte gerade einen besonders hübschen Stein aufgehoben, glatt und grau mit einem weißen Band, als ich eine Stimme hörte.

"Excuse me?" Ich drehte mich um. Ein junger Mann stand hinter mir, vielleicht drei Meter entfernt, die Hände in den Taschen seiner khakifarbenen Shorts. Er trug ein schwarzes Tank-Top. Seine Haut war leicht sonnengebräunt, nicht die gebräunte Haut eines Strandgängers, sondern die eines Menschen, der viel Zeit im Freien verbrachte, die Muskulatur an Brust und Schultern definiert, aber nicht aufdringlich – aus Bewegung entstanden, nicht aus dem Fitnessstudio. Seine Augen waren eisblau, ungewöhnlich hell gegen die Bräune, und sein Haar, dunkelblond und wild ungekämmt, fiel ihm hin und wieder in Strähnen auf die Stirn. "Sorry to bother you," sagte er, und sein Englisch war fast akzentfrei, beinahe us-amerikanisch klingend. "I've noticed you walking here every day. Thought you might like some company?" Ich musste lachen. Nicht höhnisch, aber überrascht. Die Situation war zu absurd – ich, 43, in meinem „Mutti-Badeanzug“, von einem Mann angesprochen, der kaum älter war als mein ältester Sohn. "Oho, thanks but I prefer walking alone," sagte ich. Er lächelte. Sein linker Eckzahn stand leicht verdreht, was sein Gesicht von etwas zu Perfektem hin zu etwas Interessantem veränderte.

"Being alone is nice. But a conversation can be nicer. I'm Maciej, by the way." Ich sagte meinen Namen noch nicht. Stattdessen schaute ich ihn stutzig an, musterte die Salzablagerungen an seinen Fingernägeln, die raue Haut seiner Handflächen. Ein Arbeiter, dachte ich, oder ein Künstler, jemand, der mit seinen Händen arbeitete. "You're German?" fragte er. Ich nickte. "On holiday?" "Last few days, na?" "Alone?" Diese Fragen waren erheblich direkter. Ich spürte, wie meine Schultern sich leicht anspannten, eine Gewohnheit aus unzähligen Steuerberatungsgesprächen, in denen ich Kontrolle behielt. Also log ich "No, my husband and our two boys just left earlier and went to our apartment“ - "Ah." Er nickte skeptisch und tat so als verstünde er. "So you've got... what? One or two hours of freedom?" Das Wort »Freiheit« klang seltsam in seinem Mund. Ich dachte an Jos, der zu Hause vermutlich gerade die Schultaschen packte, an die Einkaufsliste, die auf dem Kühlschrank hing. Freiheit war nicht das Wort, das ich verwendet hätte. "I'm married," sagte ich „Not in prison“. "For twenty-two years. Two kids." Er zuckte nicht mit der Wimper. "And?" "And I'm old enough to be your mother." Jetzt lachte er, ein echtes Lachen, das seine Augen zusammenkneifen ließ. "But you're not my mother. You're a beautiful woman walking alone on the beach. And I'm asking if you'd like to grab a coffee sometime. Or have dinner." Ich spürte Hitze in meinen Wangen, die nicht von der Sonne stammte. Seine Schlagfertigkeit gefiel mir, dieses Unbeirrt-Sein angesichts meiner Ablehnung. Gleichzeitig war mir bewusst, dass diese Situation nicht normal war – dass ein Mann in seinem Alter nicht einfach so ältere Frauen ansprach, es sei denn, er suchte etwas Bestimmtes. Ein Wettbewerb, eine Wette, eine Geschichte zum Erzählen. Ich lachte laut los. "Thanks, but I need to go now," sagte ich. "My husband's waiting for me." Die Lüge saß seltsam leicht auf meiner Zunge. In Wahrheit war die Wohnung ja leer, die Betten gemacht, der Kühlschrank fast leer. Jos wartete nicht, niemand wartete. Aber ich brauchte einen Ausgang aus dieser leicht unangenehm peinlichen Situation. Maciej zog seine Hände aus den Taschen, hob sie in einer Geste der Kapitulation. "No pressure. But in case you change your mind..." Er zog ein Handy hervor, hielt es bereit. "Your number? Or Instagram? It's less binding." Ich schüttelte den Kopf mit einem leicht schüchternen Lächeln, trat zurück, spürte den weichen Sand unter meinen Fersen. "Goodbye, Maciej."

Ich drehte mich um und ging, nicht eilend, aber bestimmt. Der Pfad durch die Dünen lag vor mir, schmal und sandig, das hohe Gebüsch wie Wände zu beiden Seiten. Erst als ich die Biegung erreichte, wagte ich einen Blick zurück. Er stand noch da, die Hände wieder in den Taschen, und schaute mir nach. Dann drehte er sich um und ging in die andere Richtung, zurück zum Strand. Ich atmete aus, bemerkte, dass mein Herz schneller schlug als normal. Die Bewegung, sagte ich mir. Die Hitze. Nichts anderes.

Der Weg zurück zur Ferienwohnung dauerte nur fünf Minuten. Ich ging langsam, ließ meine Sandalen im weichen Sand einsinken, spürte die Muskeln in meinen Waden arbeiten. Das Gebüsch rauschte leise im Wind, das Meeresrauschen wurde gedämpfter, ferner. In der Wohnung angekommen, zog ich sofort die Vorhänge zu, obwohl niemand mich sehen konnte. Die Kühle der Fliesen unter meinen Füßen war beruhigend. Ich trank ein großes Glas Wasser, stand am Spülbecken und starrte auf die weißen Fliesen mit dem Blumenmuster, das mir seit einer Woche auf die Nerven ging.

Dann duschte ich. Das Wasser war zunächst zu warm, dann zu kalt, ich stellte es um, stellte es wieder um. Meine Hände zitterten leicht, als ich mir die Seife ins Haar rieb. Nervosität, sagte ich mir. Die ungewohnte Situation. Nichts weiter.

Aber als ich unter dem Strahl stand, die Augen geschlossen, die Hände an meinen Seiten, sah ich sein Gesicht vor mir. Die eisblauen Augen, den verdrehten Zahn, die Salzablagerungen an seinen Fingern. Ich stellte den Duschstrahl höher, stärker, spürte den Druck auf meinen Schultern, meinem Rücken, dann – als ich mich umdrehte – auf meinem Gesäß, meinen Oberschenkeln.

Meine Hand bewegte sich, bevor mein Verstand sie stoppen konnte. Ich berührte mich selbst, zunächst äußerlich, die Finger gleitend über die Feuchtigkeit, die nicht nur vom Wasser stammte. Der Duschstrahl traf mich direkt, härter jetzt, ich hatte den Regler gedreht, wusste nicht mehr wann. Die Hitze breitete sich in meinem Unterleib aus, ein Pulsieren, das ich seit Monaten, vielleicht Jahren nicht mehr gespürt hatte. Ich stützte mich mit einer Hand an der Wand ab, die andere fand meine Klitoris, rieb sie im Rhythmus des Wassers, das gegen mich prasselte. Meine Gedanken wanderten, unkontrolliert, zu Maciej. Zu seinen Händen, die raue Finger, die Salzablagerungen. Zu seinem Mund, diesem leicht schiefen Lächeln. Zu seinem Körper, der Sonnengebräunte, der sich über mich beugen könnte, der mich auf den feuchten Sand drücken könnte, der mich mit diesem Mund berühren könnte, überall, ohne zu fragen, ohne um Erlaubnis zu bitten. Ich stieß einen Laut aus, unterdrückte ihn sofort, obwohl niemand zu hören war. Meine Finger glitten tiefer, fanden meine Öffnung, drangen ein. Die Enge, die ich selbst verursachte, war unerwartet, fast schmerzhaft. Ich arbeitete mich hinein, zwei Finger, dann drei, bewegte sie im Rhythmus des Wassers, das jetzt zu heiß war, zu kalt, ich merkte es nicht mehr.

Dann, impulsiv, etwas, das ich seit Ewigkeiten nicht mehr getan hatte – ich wanderte mit der feuchten Hand weiter, nach hinten, zwischen meine Pobacken. Die Berührung war zunächst ein Schock, die Kühle des Wassers gegen die Wärme meiner Haut. Aber meine Finger waren gleitend, nass, und ich drang ein, vorsichtig zunächst, dann entschlossener, spürte die andere Enge, die andere Art des Drucks. Das Bild in meinem Kopf veränderte sich. Maciej war nicht mehr der Höfliche, der Fragende. Er war hinter mir, in mir, beide Öffnungen gefüllt, seine Hände auf meinen Hüften, seine Stimme an meinem Ohr, unverständliche Worte in einer Sprache, die ich nicht kannte. Ich war nicht mehr Svea, Steuerberaterin, Mutter oder Ehefrau. Ich war nur noch Fleisch, Begehren und dieser Punkt zwischen meinen Beinen, der sich zusammenzog, explodierte, mich leicht schreien ließ in der leeren Wohnung, das Wasser mein einziger Zeuge. Der Orgasmus war großartig aber leider schon vorbei, bevor ich ihn richtig begriff. Meine Knie gaben nach, ich sank in die Duschkabine, das Wasser prasselte auf meinen Kopf, meine Schultern. Ich atmete schwer, spürte meinen Herzschlag in meinen Ohren, meinem Unterleib, meinen Fingerspitzen. Ich blieb so sitzen, bis das Wasser kalt wurde.

Als ich aufstand, war eine Entscheidung gefällt. Ich würde mich rasieren um mich wieder jünger zu fühlen. Nicht nur die Bikinizone, wie sonst gelegentlich für den Urlaub – ich rasierte mich komplett, jeden Haaransatz, jeden Schatten. Dann, vorsichtig, den Bereich um meinen Anus herum, die empfindliche Haut. Der kleine Spiegel in der Duschkabine beschlug, ich wischte ihn frei, betrachtete mich selbst. Die Kurven, die Cellulite an meinen Oberschenkeln, die kleinen, leicht hängenden Brüste. Und dazwischen, glatt und ungewohnt, diese andere, etwas jüngere Version von mir, die ich gerade erschaffen hatte. Ich trocknete mich ab, zog nur ein altes T-Shirt von Jos an, das mir bis zu den Knien reichte, und ging auf den Balkon. Die Sonne stand tief, das Meer hatte sich zu Orange und Violett gefärbt. Ich setzte mich in den Plastikstuhl, der seit einer Woche mein Platz war, und nahm mein Handy. Instagram war reiner Reflex, diese automatische Bewegung des Daumens, die mich durch Bilder von Bekannten, Werbung, Reels führte. Aber irgendwie hoffte ich auch ihn vielleicht durch den regionalen Algorithmus irgendwie zu finden. Ich scrollte, halb wach, halb in dem nachwirkenden Taumel meiner Selbstbefriedigung. Dann stoppte mein Daumen.

Das Video war hochgeladen worden von einem Account namens »Maciej_PU«. Der Titel: »MILF Pick Up Appreciation #47 – Beach Encounter«. Ich erkannte mich sofort, obwohl ich nur von hinten zu sehen war – mein Sandkleid, meine lockere Hochsteckfrisur, die Art, wie ich ging. Das Video zeigte die letzten Sekunden unseres Gesprächs, meinen Abgang, dann – aus der Ferne, aus dem Gebüsch heraus gefilmt – meinen Weg durch die Dünen.

Ich starrte auf das Display. Mein Gesicht war nicht zu sehen, mein Name nicht genannt. Aber ich wusste, dass ich es war. Und in den Kommentaren – 3.247 Likes, 287 Kommentare – spekulierten Menschen über mich. „She wanted him", schrieb jemand. „Married but curious", schrieb ein anderer. „Probably went home and got herself off thinking about him", stand da, und ich spürte, wie mein Gesicht brannte, nicht vor Scham, sondern vor dem Schock der Erkenntnis. Er hatte mich gefilmt. Ohne mein Wissen, ohne meine Einwilligung. Sein Freund, vermutlich, irgendwo im Gebüsch versteckt. Dies war sein Content, sein Geschäftsmodell – ältere Frauen ansprechen, filmen, online stellen. Ich sollte wütend sein. Ich sollte den Account melden, einen Anwalt einschalten, Jos anrufen und ihm alles beichten. Stattdessen spürte ich etwas anderes. Ein Ziehen in meinem Unterleib, das ich gerade erst gestillt geglaubt hatte. Die Erkenntnis, dass andere mich sahen, mich begehrten, dass mein Körper, dieser Körper, den ich in Spiegeln kritisch betrachtete, für jemanden von Interesse war – es war wie ein Gift, das sich langsam ausbreitete. Ich scrollte durch seine anderen Videos. Frauen in ihren Vierzigern, Fünfzigern, eine sogar Sechzig, alle von hinten, alle in Situationen der Annäherung, des Flirts. Einige hatten ihn offenbar später kontaktiert, Kommentare unter den Videos wie „We grabbed coffee" oder „She said yes to dinner". Sollte ich ihm schreiben? Die Frage formte sich, bevor ich sie zulassen wollte. Eine direkte Nachricht, anonym, abweisend, fordernd. Ich hätte ihn zur Rede stellen können, hätte ihn wissen lassen können, dass ich sein Spiel durchschaute. Oder ich hätte etwas anderes schreiben können, etwas, das ich noch nicht formuliert hatte, das ich mir nicht eingestand. Ich legte das Handy beiseite, ging ins Schlafzimmer, ließ mich auf das frisch bezogene Bett fallen. Die glatte Haut zwischen meinen Beinen fühlte sich fremd an, kühler als gewohnt, empfindsamer. Ich berührte mich wieder, konnte nicht anders, und diesmal dauerte es länger, war sanfter, fast zärtlich zu mir selbst. Die Bilder in meinem Kopf waren durcheinander. – Maciej, das Video, die Kommentare, die fremden Blicke auf meinen Körper. Ich kam zum zweiten Mal an diesem Abend, leiser diesmal, die Hand über den Mund gepresst, als könnte mich jemand hören. Der Schlaf überkam mich wie ein Fallenlassen. Ich wachte mit dem ersten Licht auf, das durch die halb geschlossenen Vorhänge fiel. Mein erster Gedanke war der Druck zwischen meinen Beinen, dieses Schwere, das sich über Nacht angehäuft hatte. Meine Hand wanderte sofort, fand mich feucht, bereit, ohne dass ich etwas dafür getan hatte. Ich fingerte mich im Halbschlaf, die Augen noch geschlossen, die Bilder von gestern unmittelbar präsent. Diesmal dachte ich nicht nur an Maciej, sondern auch an die Zuschauer, diese 3.247 Menschen, die mich gesehen hatten, die über mich spekuliert hatten. Die Vorstellung, beobachtet zu werden, während ich mich selbst berührte, während ich kam – sie trieb mich schneller, härter, als ich es sonst getan hätte. Ich biss mir auf die Lippe, schmeckte Blut, den Höhepunkt wie eine Welle, die mich ertränkte und befreite gleichzeitig.

Danach lag ich still, atmete die salzige Morgenluft ein, lauschte auf das Meer, das irgendwo da draußen seine ewige Bewegung fortsetzte. Die Entscheidung, die ich gestern abend vermieden hatte, stand nun unweigerlich vor mir. Ich nahm mein Handy, öffnete Instagram, fand seinen Account.

Meine Finger zitterten leicht, als ich auf "Nachricht" tippte, als ich das leere Feld betrachtete, das auf meine Worte wartete. Was schrieb ich? Eine Drohung? Eine Einladung? Etwas dazwischen, das ich selbst nicht verstand? Ich begann zu tippen. Löschte. Begann neu. Die Zeit dehnte sich, die Sonne stieg höher, das Zimmer wurde warm um mich herum. Schließlich schickte ich: "I know what you're doing. And I know you filmed me. We need to talk." Ich drückte "Senden", bevor ich es bereuen konnte. Dann legte ich das Handy beiseite, ging zur Küche, machte Kaffee, den ich nicht trank. Die Antwort kam, während ich am Fenster stand und auf das Meer hinausschaute, das jetzt vollständig sichtbar war, ein Blau, das an Lügen erinnerte. Seine Nachricht war kurz: "Svea. Knew you'd text back. When are we meeting up?" Er kannte meinen Namen. Er hatte recherchiert, oder – schlimmer – er hatte mich erkannt, hatte gewusst, wer ich war, bevor er mich ansprach. Die Kontrolle, die ich zu bewahren glaubte, schien von Anfang an eine Illusion gewesen zu sein. Ich starrte auf den Bildschirm, auf diese fünf Worte, die alles veränderten. Nicht "I'm sorry", nicht "I'll delete the video". Sondern: "When are we meeting up?" Als wäre es bereits beschlossen. Als hätte ich keine Wahl, als wäre dies der natürliche Verlauf der Dinge, den wir beide seit gestern Mittag verfolgten. Meine Finger schwebten über der aufgeploppten Smartphonetastatur. Ich wusste, dass ich ablehnen sollte, dass ich die Konsequenzen ziehen, Jos anrufen, die Heimreise antreten sollte.



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