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Vier Stationen zu spät (fm:Dominanter Mann, 2486 Wörter)

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Veröffentlicht: Sep 08 2026 Gesehen / Gelesen: 1531 / 1310 [86%] Bewertung Geschichte: 9.32 (22 Stimmen)
Ein stummer Blick im U-Bahn-Gedränge genügt: Gegen jede Vernunft bricht eine treue Ehefrau aus ihrem Leben aus. Sie folgt einem dominanten Fremden nach Hause und verliert sich in einer atemberaubend intensiven, besitzergreifenden Leidenschaft.

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und selbstbewusst, während das rhythmische Klacken meiner Absätze auf dem Asphalt wie das Echo seiner Bewegung wirkte. Es hatte etwas unglaublich Erregendes, ihm so stumm durch die abendlichen Straßen zu folgen. Ich beobachtete, wie sich der Stoff seines Mantels bei jedem Schritt spannte, und die Erinnerung an die Härte in der U-Bahn begleitete mich wie ein heißes Versprechen. Ich lief einer völlig fremden Silhouette hinterher, mitten in der Stadt, und war doch nur auf ihn fixiert.

Schließlich bog er in das Treppenhaus eines eleganten Altbaus ein. Ohne zu zögern, folgte ich ihm durch die schwere Haustür in das gedämpfte Licht des Flurs. Er stieg die Stufen hinauf, ich ging stumm hinterher, bis wir im dritten Stock direkt vor seiner Wohnungstür standen. Er griff in die Tasche seines Mantels, holte den Schlüsselbund hervor und steckte den Schlüssel ins Schloss. Das leise, metallische Klicken ließ mich wie aus einem Traum hochschrecken.

Plötzlich war sie wieder da: die eiskalte, schneidende Vernunft.

Was tust du hier?, schrie es in meinem Kopf. Du bist verheiratet. Dein Mann wartet zu Hause. Ein plötzlicher Impuls von schlechtem Gewissen schnürte mir die Kehle zu. Ich machte instinktiv einen halben Schritt zurück, der Blick starr auf die Klinke gerichtet. Ich wollte mich umdrehen, die Treppen hinunterlaufen, zurück zur U-Bahn, zurück in mein geordnetes Leben, bevor es zu spät war.

Doch als er die Tür aufdrückte, drehte er sich langsam zu mir um. Er sagte immer noch kein Wort. Er sah mich einfach nur an und hielt mir die Tür auf. In seinen dunklen Augen lag kein Zögern, sondern ein tiefes Verständnis für meinen inneren Kampf – und gleichzeitig die ruhige Gewissheit, dass die Anziehung zwischen uns längst stärker war als jede Vernunft. Der Duft von kühlem Wind, teurem Leder und seiner warmen Haut schlug mir entgegen. Meine Knie waren weich, und die Hitze in meinem Unterleib, die auf dem Weg hierher leise geschwelt hatte, flammte mit einem Schlag wieder auf.

Mit klopfendem Herzen trat ich über die Schwelle in den abgedunkelten Flur. Hinter mir fiel die schwere Holztür mit einem dumpfen Schlag ins Schloss – und sperrte die Außenwelt komplett aus.

Er sagte immer noch kein Wort. Im dämmrigen Licht des Flurs zog er sich mit einer fließenden, beinahe beiläufigen Bewegung den schweren Mantel von den Schultern und ließ ihn auf eine Bank gleiten. Er machte einen Schritt auf mich zu, und die bloße Präsenz seiner körperlichen Überlegenheit raubte mir den Atem.

Bevor ich auch nur einen klaren Gedanken fassen konnte, spürte ich seine großen, warmen Hände an meinen Hüften. Der Griff war fest und schob mich sanft, aber unmissverständlich rückwärts, bis mein Rücken die kühle Wand des Flurs berührte. Ein leises Keuchen entwich meinen Lippen, als er sich ganz an mich drängte. Sein Blick lag auf meinen Lippen, dann vergrub er eine Hand in meinem Haar und bog meinen Kopf sacht nach hinten. Als seine Lippen meine berührten, war es ein tiefer, besitzergreifender Kuss, der mich augenblicklich schwindelig werden ließ. Ich krallte meine Hände in den Stoff seines Sakkos, um nicht den Halt zu verlieren.

Mitten im Kuss glitten seine Hände von meinen Hüften nach unten, packten mein Gesäß und er hob mich mit einer faszinierenden, mühelosen Leichtigkeit an der Wand hoch. Ein instinktiver Seufzer entfuhr mir, und ohne nachzudenken, schlang ich meine Beine um seine Taille, um mich an ihm festzuhalten. Durch diese Bewegung presste sich mein Becken noch enger an seines. Und da, durch den Stoff unserer Kleidung, spürte ich diese massive, tiefe Kontur zwischen seinen Oberschenkeln. Es war ein fast ehrfurchtgebietendes Gefühl – eine schwere, kompromisslose Form, die sich so deutlich gegen mich abzeichnete, dass ein unwillkürliches Prickeln durch meinen Schoß ging. Diese brennende Ahnung davon, wie absolut er mich gleich einnehmen würde, ließ mein Herz nur noch wilder schlagen.

Er löste die Lippen von meinem Mund, atmete schwer an meinem Hals und trug mich, meine Beine immer noch fest um ihn geschlungen, stummen Schrittes tiefer in die Wohnung Richtung Schlafzimmer.

Er stieß die Tür zum Schlafzimmer mit dem Fuß auf. Der Raum war nur vom fahlen Licht der Straßenlaternen erleuchtet, das durch das große Fenster fiel. Er ließ mich langsam an seinem Körper herabgleiten, bis meine Füße wieder den Boden berührten, hielt mich aber so eng an sich gepresst, dass kein Blatt zwischen uns gepasst hätte.

Seine Hände wanderten an meinen Rücken, tasteten nach dem Reißverschluss meines Sommerkleides. Mit einem leisen, fast unhörbaren Summen öffnete er es. Er schob den leichten Stoff über meine Schultern und ließ ihn zu Boden fallen. Ich stand nur noch in feiner Unterwäsche vor ihm, die kühle Abendluft auf meiner nackten Haut spürend, was die Hitze in meinem Inneren nur noch unerträglicher machte.

Er trat einen halben Schritt zurück, doch sein Blick ließ mich nicht los. Er hielt meine Augen gefangen, während seine Finger die Knöpfe seines Hemdes öffneten. Er zog es mit einer fließenden Bewegung ab, ohne den Blickkontakt auch nur für eine Sekunde zu brechen. Dieses absolute Fixiertwerden ließ mich noch mehr erzittern als die kühle Luft auf meiner Haut. Im Halbdunkel zeichneten sich die klaren Linien seiner breiten Brust und seiner trainierten Arme ab.

Als er schließlich seine Hose öffnete, hielt ich unwillkürlich den Atem an. Das leise Rascheln des Stoffes klang in der Stille des Raumes wie ein Donnerschlag. Er trat ganz an mich heran, nackt und von einer beeindruckenden, maskulinen Präsenz. Jetzt gab es keinen Stoff mehr, der uns trennte.

Als er mich sanft rückwärts auf das weiche Bett sinken ließ und sich über mich beugte, spürte ich seine nackte Haut auf meiner. Eine warme, überwältigende Schwere legte sich gegen meinen Oberschenkel. Die nackte Realität seiner Männlichkeit ließ mein Becken unwillkürlich erzittern. Mein Körper antwortete sofort mit einer tiefen, pulsierenden Feuchtigkeit auf die stumme Forderung, die von ihm ausging. Jedes Zögern schmolz endgültig dahin, überlagert von dem berauschenden Gefühl, dass dieser Mann mich gleich vollkommen einnehmen würde.

Er beugte sich tief zu mir herab und küsste mich am Schlüsselbein, während seine Hand langsam meinen Oberschenkel hinaufwanderte.

Seine Fingerspitzen waren heiß auf meiner Haut, als er meinen Oberschenkel weiter hinaufstrich. Jede Berührung war langsam, fast quälend intensiv, und ließ mich unwillkürlich das Becken heben. Er strich über die feine Seide meines Slips, spürte, wie bereitwillig mein Körper ihn bereits erwartete, und atmete schwer an meinem Nacken.

Die Sehnsucht in meinem Unterleib wurde zu einem brennenden Schmerz. Ich wollte ihn spüren, ganz. Ich krallte die Finger in das Laken, bereit, mich ihm entgegenzustrecken – doch er ließ mich warten. Er genoss meine Ungeduld, hielt meinen Blick sekundenlang gefangen und bestimmte ganz allein das Tempo, ehe er das letzte Stück Stoff von meinem Leib streifte. Dann kniete er sich zwischen meine Beine, öffnete meine Knie sanft, aber unnachgiebig weiter und schob sich langsam höher, bis er die empfindlichste Stelle meines Körpers berührte.

Ich öffnete die Augen und sah zu ihm auf. Er blickte auf mich herab, die Züge konzentriert, die dunklen Augen voller brennender Leidenschaft. Als er sich langsam in mich zu schieben begann, stockte mir der Atem. Es war ein unbeschreibliches, tiefes Gefühl des Ausgefülltseins. Seine außergewöhnliche Größe nahm Zentimeter für Zentimeter von mir ein, passte sich vollkommen an mich an und gab mir das berauschende Gefühl, ganz von ihm eingenommen zu werden. Ein tiefer, atemloser Seufzer entwich meinen Lippen, während mein Körper diese intensive, kraftvolle Fülle bereitwillig aufnahm.

Er hielt für einen Moment inne, ließ mir Zeit, diese Nähe ganz auszukosten, und küsste mich zärtlich, aber tief, während sich unsere Hüften nahtlos aneinanderfügten. Dieses Gefühl der absoluten Nähe jagte eine Welle der Erregung durch mich, die mich erzittern ließ. Dann tat er den ersten, tiefen Stoß.

Mit diesem ersten, tiefen Stoß veränderte sich die Dynamik im Raum völlig. Das anfängliche Zögern war verflogen, ersetzt durch ein brennendes, rhythmisches Verlangen. Er bewegte sich mit einer kontrollierten, schweren Regelmäßigkeit in mir, die mich bei jedem einzelnen Vorstoßen erzittern ließ. Diese außergewöhnliche Fülle nahm mich mit jedem Atemzug vollkommen ein, und das Gefühl, so absolut ausgefüllt zu sein, trieb meine Erregung in unerträgliche Höhen.

Ich schlang meine Arme fest um seinen Nacken und zog ihn noch enger an mich, während ich mich seinem Rhythmus völlig anpasste. Das leise, rhythmische Geräusch unserer aufeinandertreffenden Körper und sein schwerer Atem an meinem Ohr waren die einzigen Laute in der Dunkelheit. Er beschleunigte seine Bewegungen minimal, wurde fordernder, intensiver, und jede Bewegung traf genau den Punkt, der eine Lawine von süßem Schmerz und unbändiger Lust in meinem Unterleib auslöste.

Ich war längst nicht mehr die brave Ehefrau, die auf ihr Abendessen wartete. Ich war nur noch pures Gefühl, eine Frau, die sich dieser gewaltigen, maskulinen Kraft hingab. Meine Fingernägel gruben sich in den Rücken seiner breiten Schultern, während eine erste, heftige Welle der Kontraktion durch meinen Schoß jagte. Er spürte, wie eng und pulsierend ich ihn umschloss, stöhnte tief auf und stieß noch ein letztes Mal tief und besitzergreifende in mich hinein, während wir beide gemeinsam in einer überwältigenden Welle der Erlösung versanken.

Das heftige Beben in meinem Körper ebbte nur langsam ab. Wir lagen noch minutenlang völlig regungslos da, die Körper ineinander verschlungen, während sich unsere Atemzüge im Dunkeln des Raumes allmählich beruhigten. Seine schwere, warme Hand lag noch immer schützend auf meiner Hüfte, und die Nachwirkungen dieser intensiven, ausfüllenden Nähe waren noch auf meiner Haut zu spüren. Es war ein Moment absoluter, friedlicher Stille – und genau in diese Stille brach die Realität mit der Wucht eines Schlages zurück.

Das sanfte Aufleuchten meines Handydisplays in der Tasche meines Kleides auf dem Boden erinnerte mich gnadenlos an die Uhrzeit. Mein Mann. Das Abendessen. Mein echtes, geordnetes Leben.

Ein plötzlicher Schauer überlief mich. Ich löste mich sanft aus seiner Umarmung und setzte mich auf die Bettkante.

Er hielt mich nicht auf. Als ich mich auf die Bettkante setzte, spürte ich seinen Blick in meinem Rücken. Er lag ruhig da, die Arme hinter dem Kopf verschränkt, völlig entspannt und unnahbar. Er brauchte keine Worte, kein Abschiedskuss war nötig. Sein Blick hielt mich ein letztes Mal fest und signalisierte mir schweigend, dass er genau wusste, was er mit mir getan hatte – und dass ich für immer die Erinnerung daran mit mir tragen würde, wie mühelos er mich besessen hatte.

Ich sammelte meine Sachen im Halbdunkel auf. Meine Hände zitterten so stark, dass ich Mühe hatte, den Reißverschluss meines Sommerkleides zu schließen. Als ich im Flur in meine Schuhe schlüpfte, fühlte ich mich wie eine Fremde in meinem eigenen Körper. Ich war als die brave, treue Ehefrau in diese U-Bahn eingestiegen – und verließ diese Wohnung nun als eine Frau, die gerade von einer ungezähmten, tiefen Leidenschaft überrollt worden war, von deren Existenz sie bis vor einer Stunde nicht einmal etwas geahnt hatte.

Wortlos, ohne einen Abschied, drückte ich die Klinke nach unten. Das leise Klicken der Wohnungstür hinter mir klang wie das Ende eines Traums. Ich trat hinaus in die kühle Nachtluft und machte mich auf den Weg zurück zur U-Bahn. Zurück nach Hause.



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