Der Fremde -Teil 2- Die Offenbarung (fm:Cuckold, 1946 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Ehemann Mike | ||
| Veröffentlicht: Oct 01 2026 | Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] | Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen) |
| Mike offenbart seiner Frau seine Fantasien. Sie reagiert anders als erwartet. | ||
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Der Fremde in mir und meine Frau -Teil 2- Die Offenbarung
Ich löse die Fesseln, eine nach der anderen. Die Seide hat rote Spuren auf ihren Handgelenken hinterlassen, und ich reibe sie mit dem Daumen, während sie mich ansieht und wartet. Sie hat die Frage nicht wiederholt. Sie muss nicht.
Wir liegen dann nebeneinander, sie auf der Seite, mir zugewandt, mein Samen noch auf ihrer Wange, angetrocknet. Sie hat ihn nicht abgewischt. Ich weiß nicht, ob das eine Botschaft ist.
Erzähl es mir, sagt sie.
Ich weiß nicht, wie.
Doch. Du weißt genau, wie. Du warst nicht hier. Du hast mich angefasst und warst trotzdem woanders. Ich hab das schon mehrmals gemerkt. Wo bist du dann?
Ich schaue an die Decke. Es fällt leichter, wenn ich sie nicht ansehe.
Im Sessel, sage ich.
Sie versteht nicht sofort. Dann dreht sie den Kopf zur Ecke, wo der Sessel steht, dunkel, leer, und ich sehe, wie sie es zusammensetzt. Wie sich ihre Stirn runzelt und dann glättet.
Und wer ist bei mir?
Ich weiß nicht. Jemand. Ein Mann. Ich hab ihn reingeholt.
Sie sagt lange nichts. Ihre Hand liegt auf meiner Brust, und ich spüre, wie sie nicht wegzieht. Das ist das Erste, was ich merke. Sie zieht die Hand nicht weg.
Du holst einen Fremden in unser Schlafzimmer und lässt ihn an mich ran, sagt sie langsam. Und du sitzt da und schaust zu.
Ja.
Und ich?
Ich weiß nicht, was du meinst.
Was mache ich. In deinem Kopf. Wehre ich mich? Schreie ich? Oder liege ich einfach da?
Ich drehe mich zu ihr. Sie hat die Augen weit offen. Nicht verletzt. Nicht wütend. Etwas anderes. Ihre Unterlippe ist ein wenig eingezogen, so wie wenn sie ein Problem löst, das sie interessiert.
Du erschrickst, sage ich. Zuerst. Du zerrst an den Fesseln. Du willst die Beine schließen und kannst nicht. Und dann siehst du, wie er dich anschaut, und dann schämst du dich.
Sie atmet ein. Ich höre es. Ein kurzer, scharfer Atemzug, und dann sagt sie: Weiter.
Sarah.
Weiter. Alles. Von Anfang an. Ich will wissen, was du siehst, wenn du die Augen zumachst.
Also erzähle ich.
Ich erzähle, wie ich sie ausziehe, bevor er kommt. Wie ich jede Fessel selbst anlege und dabei weiß, für wen. Wie ich ihre Knöchel so weit spreize, dass sie es spürt, dass sie fragt, warum so weit, und ich nicht antworte. Wie ich die Nachttischlampe so drehe, dass das Licht zwischen ihre Beine fällt. Wie ich noch einmal nachsehe, ob alles sitzt, mit einer Ruhe, die sie nicht versteht. Und wie ich dann zur Tür gehe.
Sie hat sich nicht bewegt, aber ihre Hand auf meiner Brust ist warm geworden, und ihr Daumen streicht über meine Haut, ohne dass sie es
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