Der Fremde -Teil 4- Der Name (fm:Cuckold, 2242 Wörter) [4/4] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Ehemann Mike | ||
| Veröffentlicht: Oct 07 2026 | Gesehen / Gelesen: 1168 / 936 [80%] | Bewertung Teil: 9.54 (13 Stimmen) |
| Der Fremde hat nun nicht nur ein Gesicht, sondern auch einen Namen. | ||
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Auf der Fahrt denke ich an den Satz, den sie am Samstag gesagt hat, als sie mich gewichst hat, ganz ruhig, als wäre es eine Terminvereinbarung: Irgendwann erzählst du mir, wie er mich fickt. Auch wenn du es ihm verboten hast.
Ich habe gedacht, ich hätte Zeit bis irgendwann.
Sie ist vor mir zu Hause. Ich höre sie in der Küche, als ich aufschließe. Sie kocht nicht. Sie steht am Fenster mit einem Glas Weißwein und hat sich nicht umgezogen. Bluse, Rock, Strumpfhose, barfuß. Sie hat nur die Schuhe ausgezogen, sonst nichts. Das Namensschild liegt auf der Arbeitsplatte.
Sie dreht sich um, als ich hereinkomme. Ihre Wangen sind rot. Nicht vom Wein, das Glas ist fast voll.
„Hallo“, sagt sie.
„Wer.“
Sie lacht kurz auf, ein nervöses Geräusch. „Willst du nicht erst mal ankommen?“
„Nein.“
Ich stelle die Tasche ab. Ziehe das Jackett aus und lege es über die Stuhllehne. Ich lockere die Krawatte, ziehe sie aber nicht ab. Sie sieht mir dabei zu und trinkt einen Schluck, und ihre Hand am Glas ist nicht ganz ruhig.
„Ich weiß nicht, ob ich es dir sagen soll.“
„Warum hast du mir dann geschrieben?“
„Weil ich es dir sagen will.“ Sie stellt das Glas ab. „Das ist was anderes.“
„Sarah.“
„Wenn ich dir den Namen sage, kennst du ihn. Dann ist er nicht mehr nur in meinem Kopf, dann ist er in deinem. Und dann ist er in unserem Haus. Dann hat er einen Termin in meinem Kalender und du weißt, wann.“
„Er ist längst in unserem Haus.“
Sie schweigt.
Ich gehe zu ihr. Langsam, bis ich direkt vor ihr stehe, so nah, dass sie den Kopf heben muss. Ich rieche den Wein. Und darunter sie. Und noch etwas, das nach einem langen Tag riecht.
„Hast du den ganzen Tag an ihn gedacht?“
Sie nickt.
„Bist du nass geworden?“
Sie nickt wieder. Ihre Lippen sind leicht geöffnet.
„Bei der Arbeit. Hinter dem Tresen. Während Patienten reinkamen.“
„Ja.“
„Zeig es mir.“
Sie zögert eine Sekunde. Dann zieht sie den Rock hoch, über die Hüften, und ich sehe die Strumpfhose und darunter den hellblauen Slip, und ich sehe den dunklen Fleck, der sich durch beide Schichten drückt, groß, unübersehbar, längst getrocknet und wieder frisch. Sie hat damit gearbeitet. Sie hat in diesem Zustand Termine vergeben und telefoniert und gelächelt.
Ich lege meine Hand darauf. Es ist warm und feucht. Sarah stößt die Luft aus und greift mit einer Hand hinter sich nach der Fensterbank.
„Wer.“
„Mike …“
„Den Namen.“
Sie schließt die Augen. Ich drücke meine Hand fester gegen sie, spüre die Hitze durch den Stoff, bewege sie nicht, halte sie nur da. Warten. Genau das, was der Mann ohne Gesicht mit ihr macht.
Es dauert lange. Dann sagt sie es, ganz leise, wie ein Geständnis in einem leeren Raum:
„Lindner. Thomas Lindner.“
Ich kenne den Namen nicht. Ich habe ihn nie gehört, nie gesehen, ich weiß nichts über ihn. Und trotzdem entsteht er in dieser Sekunde vollständig in meinem Kopf, weil sie mir mehr gibt, als sie merkt — schon dadurch, wie sie es sagt. Nachname zuerst. So, wie man jemanden nennt, den man siezt. Den man hochschaut.
„Patient?“
„Ja.“
„Seit wann?“
„Vier Jahre. Alle sechs Monate.“
„Wie sieht er aus.“
Und dann erzählt sie. Mit meiner Hand zwischen ihren Beinen, am Küchenfenster, im Licht, das draußen langsam blau wird. Mitte vierzig. Groß. Breiter als ich. Grau an den Schläfen. Große Hände mit dunklen Härchen auf den Knöcheln, die er immer flach auf den Tresen legt. Ein Ehering, der zu eng sitzt. Brusthaar am offenen Kragen. Ein Dreitagebart, den sie vier Jahre lang nie bemerkt hat. Herbes Rasierwasser. Bringt zu Weihnachten Pralinen fürs Team. Sagt „Frau Weber“.
Ich höre zu und sehe ihn. Ich sehe ihn so scharf, wie ich den Mann im Schlafzimmer nie gesehen habe. Das Milchglas ist weg. Und mein Schwanz drückt so hart gegen die Anzughose, dass es zieht.
„Und was hat er mit dir gemacht.“
„Alles, was du erzählt hast.“ Ihre Stimme kippt. „Genau das. Er hat mich aufgehalten, damit du zusehen kannst. Und er hat gesagt — “
„Was.“
„Sie sind ja ganz nass, Frau Weber.“
Ich fange an, sie durch den nassen Stoff zu reiben, langsam, und sie muss sich mit beiden Händen an der Fensterbank festhalten.
„Du hast ihn gesiezt.“
„Die ganze Zeit.“
„Auch als?“
Sie öffnet die Augen. Und in ihrem Blick ist etwas Trotziges und etwas Erschrockenes zugleich, und ich weiß, dass sie jetzt über die Linie geht, die ich gezogen habe.
„Auch als er in mir war.“
Da ist es.
Ich warte wieder. Auf das Nein. Auf irgendetwas in mir, das sich wehrt, das die Tür zuhält. Ich spüre es tatsächlich, irgendwo weit hinten, ein Reflex, ein Zurückzucken — und gleichzeitig läuft mir ein Tropfen aus der Eichel in die Unterhose, und der Reflex verliert.
„Ich hab es ihm verboten“, sage ich.
„Ich weiß.“ Sie atmet schnell. „Und ich hab nicht ihn gefragt. Ich hab dich gefragt.“
„Was hast du gesagt.“
„Erlaub es ihm.“
Ich muss die Augen schließen.
„Und was hab ich gesagt?“
Sie legt ihre Hand auf meine, die zwischen ihren Beinen liegt, und drückt sie fester gegen sich.
„Du hast lange nichts gesagt. So lange, dass ich dachte, du sagst nein. Und dann hast du gesagt: Ficken Sie sie.“
Ich drehe sie um.
Ich mache es nicht sanft. Ich drehe sie zum Fenster, drücke sie mit einer Hand zwischen den Schulterblättern nach vorn, und sie geht mit, sofort, ohne eine Sekunde Widerstand. Ich ziehe Strumpfhose und Slip in einem Ruck über ihren Hintern bis zu den Knien. Sie keucht. Ihr Hintern liegt vor mir, weiß und voll, und zwischen ihren Beinen glänzt alles dunkel und geschwollen, ein ganzer Tag Nässe.
„Beug dich vor.“
Sie legt die Unterarme auf die Fensterbank, das Gesicht nah an der Scheibe. Draußen ist es dämmrig, bei den Nachbarn brennt Licht, jemand könnte hochschauen. Sie weiß es. Sie tut es trotzdem.
Ich öffne meine Hose. Er schlägt mir gegen den Bauch, als ich ihn rausnehme.
„Willst du das?“, frage ich. Ich muss es fragen. Auch jetzt. Vielleicht gerade jetzt.
„Ja.“ Keine Pause. „Bitte, ja.“
Ich lege die Eichel zwischen ihre Schamlippen und reibe sie durch ihre Nässe, von unten nach oben, über ihren Kitzler, wieder zurück. Sie stöhnt und drückt sich mir entgegen.
„War er dicker als ich?“
„Ja.“
„Sag es noch mal.“
„Er war dicker als du.“
Ich schiebe ihn rein. Ein Stoß, bis zum Anschlag. Sie schreit auf, und ihre Hände rutschen an der Fensterbank nach vorn.
„Und du hast es gespürt.“
„Ja — ja, er hat mich gedehnt, er — “
„Sag es ganz.“
„Er war weiter in mir als du.“ Sie schluchzt es fast. „Es tat weh und ich wollte, dass es weitergeht.“
Ich ficke sie hart. Ihr Hintern schlägt gegen mich, ich sehe ihn wippen, sehe mich in ihr verschwinden, glänzend. Ich greife in ihr Haar, am Hinterkopf, und ziehe, bis sie den Kopf heben muss, bis sie aus dem Fenster schauen muss, in die blaue Dämmerung, auf die erleuchteten Fenster gegenüber.
„Stell ihn dir vor“, sage ich an ihrem Ohr. „Jetzt. Er steht hinter dir. Nicht ich.“
Sie wimmert.
„Ich sitze am Küchentisch und schau zu. Und Herr Lindner fickt dich am Fenster, wo es jeder sehen kann, der hochschaut.“
„Mike …“
„Wie nennst du ihn.“
„Herr Lindner.“ Es bricht aus ihr heraus. „Herr Lindner, bitte. Bitte ficken sie mich härter.“
Ich stoße härter. Sie ist so eng, so nass, dass es schmatzt, und ich weiß, dass ich nicht mehr lange kann. Ich greife um sie herum, finde ihren Kitzler, hart und geschwollen, und reibe ihn.
„Er kommt gleich in dir“, sage ich, und mir wird schwindlig, während ich es sage, weil es sich anhört wie eine Entscheidung und nicht wie ein Satz. „Er spritzt dir alles rein, und ich sitze da und sehe zu.“
„Ja — “
„Und danach steh ich auf. Und knie mich hin. Und leck ihn aus dir raus.“
Sie kommt.
Mit einem Schrei, den sie in die Fensterscheibe presst, so dass das Glas beschlägt. Ihr ganzer Körper krampft, sie zieht sich um mich zusammen, wieder und wieder, und ich halte noch zwei Stöße durch, drei, dann nicht mehr. Ich komme in ihr, tief, mit einem Laut, den ich von mir nicht kenne, und halte ihre Hüften fest, bis das Zucken aufhört.
Wir stehen so. Ihr Atem beschlägt die Scheibe und zieht sich wieder zurück. Mein Gesicht liegt zwischen ihren Schulterblättern, auf der weißen Bluse, die durchgeschwitzt ist.
Nach einer Weile ziehe ich mich raus. Sie stöhnt leise dabei. Ich sehe, wie es aus ihr herausläuft, weiß, langsam, an der Innenseite ihres Schenkels entlang bis in die heruntergezogene Strumpfhose.
Ich knie mich hin.
Sie spürt es. Dreht den Kopf halb. „Mike — nein, das musst du nicht — “
Ich antworte nicht. Ich lege meine Hände auf ihre Backen, ziehe sie auseinander, und lege meinen Mund auf sie.
Ich schmecke mich. Und sie. Salzig und schwer und warm, und sie stößt einen Laut aus, der halb Protest ist und halb etwas ganz anderes, und ihre Finger krallen sich in die Fensterbank. Ich lecke sie sauber. Langsam. Gründlich. Genau so, wie ich es tun würde, wenn es nicht meines wäre.
Als ich wieder aufstehe, dreht sie sich um. Strumpfhose an den Knien, Rock um die Hüfte gebauscht, Gesicht nass, Haare an der Stirn verklebt. Sie sieht mich an, lange, und dann zieht sie mich zu sich und küsst mich. Auf den Mund, tief, mit der Zunge. Sie schmeckt, was ich gerade getan habe. Sie zieht sich nicht zurück.
„Du hast es ausgeleckt“, sagt sie an meinen Lippen.
„Ja.“
„Es war deins.“
„Ich weiß.“
Sie legt die Stirn an meine Brust. Ihr Atem beruhigt sich langsam. Ich halte sie und merke erst jetzt, dass meine Hände zittern.
Dann frage ich es. Ich weiß nicht, warum gerade jetzt, und ich weiß in der Sekunde, in der es heraus ist, dass ich es nicht mehr zurücknehmen kann.
„Wann kommt er wieder?“
Sie erstarrt. Nur ganz kurz. Dann hebt sie den Kopf und schaut mich an.
„Im März.“ Eine Pause. „Dienstag, der vierzehnte. Neun Uhr.“
Sie hat es nicht nachschauen müssen.
Wir stehen in unserer Küche, halb ausgezogen, mit beschlagener Fensterscheibe, und keiner von uns sagt etwas, weil das, was gerade im Raum steht, noch keinen Satz hat.
„Willst du immer noch, dass es nur im Kopf bleibt?“, frage ich.
Sie antwortet nicht. Sie zuckt nur leicht mit den Schultern und das ist Antwort genug. Es gibt kein zurück mehr, er ist nun in unserem Haus.
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