Eine Ehe am Angrund (fm:Ehebruch, 1570 Wörter) | ||
| Autor: Ayse1985 | ||
| Veröffentlicht: Oct 07 2026 | Gesehen / Gelesen: 3239 / 2754 [85%] | Bewertung Geschichte: 9.29 (72 Stimmen) |
| Michi und Max lieben sich und führen eine tolle Ehe bis ... | ||
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Die ersten gemeinsamen Jahre von Max und Michi glichen einem ruhigen, von tiefem Vertrauen getragenen Fluss. Ihre Liebe war kein stürmisches Gewitter, sondern ein beständiges Warmwasser, in dem sich beide vollkommen geborgen fühlten.
Als sie sich damals kennenlernten, war Michi noch flüchtig mit Max’ bestem Freund Thomas zusammen – doch ein einziger intensiver Blick zwischen den beiden reichte aus, um alles zu verändern. Es machte innerlich augenblicklich Wumm. Michi zog konsequent den Schlussstrich unter die halbe Sache mit Thomas, und von diesem Moment an existierte für Max keine andere Frau mehr auf der Welt und für Michi kein anderer Mann.
Mit den Jahren wuchsen sie zu einer unerschütterlichen Einheit zusammen. Max war mit seinen 1,85 Metern, den blonden Kurzhaaren und den ausdrucksstarken blauen Augen ein Mann, nach dem sich viele Frauen umsahen. Doch sein Herz gehörte allein seiner Michi.
Sie war mit ihren 1,60 Metern, ihren warmen braunen Augen und der süßen Stupsnase eine zierliche, feinfühlige Erscheinung. Meist trug sie ihre langen braunen Haare zu einem praktischen Dutt hochgebunden, doch wenn sie sie offen fielen ließ, reichte die glänzende Mähne bis hinab zu ihrem Po.
Nach sieben Ehejahren stand das Paar an einem Wendepunkt voller neuer Hoffnung. Max hatte stolz seinen Tischlermeister absolviert, Michi arbeitete verlässlich in der Buchhaltung einer Autowerkstatt. Ihre Liebe war reif und tief geworden, und das Verlangen nach neuem Leben erfüllte ihre Gespräche. Sie beschlossen gemeinsam, die Pille abzusetzen, um ohne Druck und voller Vorfreude Eltern zu werden.
Doch die Schicksalsweichen stellten sich schleichend neu, als der alte Werkstattleiter Holger Busch in den Ruhestand ging. Chef Wagner besetzte die Stelle extern mit Pedro Gonzales. Pedro war ein imposanter Mann von 1,95 Metern Körpergröße, athletisch gebaut, mit breiten Schultern und einer enormen, fast einnehmenden Ausstrahlung.
Von seinem ersten Arbeitstag an suchte Pedro die Nähe zu Michi. Er flirtete offensiv, warf ihr zweideutige Komplimente zu und nutzte jede kleine Gelegenheit im Büro für charmante Belagerungen.
Michi versuchte zunächst, sich distanziert zu halten und Pedro abzublocken. Doch seine charmante, nie lockerlassende Art machte es ihr schwerer, als sie sich eingestehen wollte. In ihrer naiven Gutgläubigkeit redete sie sich das Ganze schön: Pedro erwähnte immer wieder beiläufig, dass er seit fünf Jahren verheiratet sei und seine Frau gerade mit dem dritten Kind im sechsten Monat schwanger war.
Michi wiegte sich in der trügerischen Sicherheit, dass dies alles nur ein harmloses, spielerisches Schmeicheln sei – ein kleines, unbedeutendes Ego-Streicheln im Arbeitsalltag, das niemals ihre Ehe gefährden könnte. Sie unterschätzte völlig die Eigendynamik, die sich da bereits anbahnte.
Als die große Firmenveranstaltung von Fiat anstand, zu der die Belegschaft samt Partnern eingeladen war, spitzte sich die Lage zu. Pedro überredete Michi, ohne Max zu kommen. Seine eigene Frau könne wegen starker Rückenprobleme nur liegen und nicht mitkommen; er wolle aber unbedingt den Abend durchtanzen.
Da Max beim Tanzen eher unbeholfen agierte, ließ sich Michi in einem schwachen Moment darauf ein. Sie verschwieg Max die Einladung für Partner komplett – die erste bewusste, schwere Lüge gegenüber ihrem Mann.
Auf dem Fest entfaltete Pedro sein ganzes Register. Er wich Michi nicht von der Seite, brachte ihr unaufgefordert Getränke und zog sie immer wieder auf die Tanzfläche. Je tiefer der Abend fortschritt und je mehr prickelnder Aperol Spritz und Hugo flossen, desto mehr schmolzen Michis Hemmschwellen.
Der Alkohol vernebelte ihr Urteilsvermögen, und die körperliche Nähe weckte in ihr ein lange vergessenes, verbotenes Prickeln. Pedro wurde Frivoler: Er küsste sie, seine Hände wanderten über ihren Körper, kneteten ihren Rumpf und Gesäß. Michi ließ es geschehen, gefangen in
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