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Der Klassenkamerad - 1. Wie hatte das passieren können? (fm:Dominanter Mann, 2286 Wörter)

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Veröffentlicht: Oct 17 2026 Gesehen / Gelesen: 674 / 552 [82%] Bewertung Geschichte: 9.38 (8 Stimmen)
Auf allen Vieren krabbelte ich inss Schlafzimmer zu meinem wartenden Herrn. Bei jeder Bewegung klirrten die Ketten, mit denen meine Hand- und Fußgelenke aneinander gefesselt waren. Wie war es nur soweit gekommen, es begann doch nur mit einer Affäre?

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© Helene O. Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Wie konnte das passieren?

„Wo bleibst du?“, hörte ich die Stimme aus dem Schlafzimmer. Ich wischte mir rasch meine blankrasierte Scham ab, drückte die Spülung und ließ mich auf Händen und Knien runter. Auf allen Vieren krabbelte ich zurück in das Schlafzimmer. Bei jeder Bewegung klirrten die Ketten, mit denen meine Hand- und Fußgelenke aneinander gefesselt waren. Mit gesenktem Kopf hielt ich vor dem Bett an. „Ich bitte um Verzeihung, Herr“, sagte ich leise, kletterte ins Bett und kniete mich vor meinem Herrn hin, hob meine Brüste mit den Händen an und wartete auf seine Befehle.

Wie hatte es nur so weit kommen können? Ich hatte doch geglaubt, alles unter Kontrolle zu haben. Dabei hatte alles ganz harmlos angefangen.

Ich hatte schon länger ein Auge auf ihn geworfen. Er war ein ehemaliger Klassenkamerad meiner Tochter, bereits erwachsen, aber noch mit jener etwas unbeholfenen Unsicherheit, die manche jungen Männer lange mit sich herumtragen. Groß, lockiges Haar und dieser besondere Blick, den ich immer wieder bemerkte, wenn er bei uns zu Besuch war. Er interessierte sich für mich und ich beschloss, das auszunutzen.

Damals erschien mir das völlig harmlos. Ich würde ihn verführen, meine Ehe würde sich dadurch nicht verändern, und danach wäre die Sache vorbei. So jedenfalls stellte ich es mir vor.

Meiner Ansicht nach war das Notwehr. Meine Ehe war glücklich. Ich liebte meinen Mann. Aber unser Sexleben war eine Wüste. Vielleicht einmal im Monat schliefen wir miteinander. Es war nicht plötzlich verschwunden, etwa nach einem Streit oder einer großen Enttäuschung. Es war einfach Stück für Stück verlorengegangen, spätestens seit die Kinder da waren. Wir hatten als Paar immer mehr Romantik verloren und waren vor allem damit beschäftigt gewesen, unsere Familie zu organisieren.

Wenn wir miteinander schliefen, war es nicht so, dass mein Mann sich keine Mühe gab. Das war vielleicht das Schlimmste daran: ich konnte ihm keinen Vorwurf machen. Er war kein schlechter Mann und auch kein gleichgültiger Liebhaber. Er wusste einfach nicht, was mir fehlte. Und irgendwann hatte ich aufgehört, es ihm zu erklären. Vielleicht weil ich selbst nicht mehr genau wusste, was mir fehlte. Vielleicht aber auch, weil es einfacher war, enttäuscht zu sein, als darüber zu sprechen.

Er legte sich auf mich, bewegte sich so lange, bis er kam und ich machte pflichtschuldig Geräusche, als ob es mich erregen würde. Dann kletterte er runter, gab mir einen Kuss und schlief zufrieden ein. Ich wartete dann immer, bis er im Traumland war. Dann öffnete ich die Schublade meines Nachttisches, zog einen Dildo heraus und begann, mich wirklich zu befriedigen. Aber das war kein wirklicher Ersatz für einen echten Schwanz, für das Gefühl von Erregung und die Befriedigung, begehrt zu werden.

Ihn zu mir zu locken, war nicht schwer. Ich hatte mir ein bisschen Mühe gegeben, einen IT-Notfall vorzutäuschen und ihn um Hilfe zu bitten. Es war ein Kinderspiel, ich kannte mich mit Computern gut aus und einer schönen Frau in Not kann kein Mann widerstehen.

„Hallo! Danke, dass du es so schnell einrichten konntest,“ begrüßte ich ihn an der Haustür. Ich deutete auf den seidenen Bademantel, den ich trug. „Entschuldige, wie ich gekleidet bin, aber ich bin gerade erst aus dem Bad gekommen.“

Ich zog den Gürtel des Mantels etwas fester und lud ihn ein, das Haus zu betreten.

„Mein Computer ist oben in meinem Arbeitszimmer. Meinst du, dass du mir helfen kannst?

Er nickte mit der selbstverständlichen Zuversicht eines jungen Mannes, der noch nie auf die Idee gekommen war, an seinen eigenen Fähigkeiten zu zweifeln. „Aber sicher. Was sie mir erzählt haben, hört sich nach keinem schwierigen Problem an.“

Ich lächelte ihn freundlich an. „Da bin ich froh. Komm, ich zeig dir den Weg.“

Er saß an der Tastatur und suchte das Problem. Ich stand hinter ihm,

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