Der Yachturlaub (fm:Cuckold, 4598 Wörter) | ||
| Autor: s3xy_666 | ||
| Veröffentlicht: Oct 18 2026 | Gesehen / Gelesen: 267 / 231 [87%] | Bewertung Geschichte: 9.67 (3 Stimmen) |
| Ein Ehepaar folgt der Einladung des Chefs des Ehemanns auf dessen Yacht. | ||
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Der Yacht-Urlaub
Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages so etwas schreiben würde.
Die meisten Männer fantasieren. Die meisten lassen es dabei. Ich nicht. Meine Frau heißt Tanja. Zweiunddreißig. Schlank, aber weich an den richtigen Stellen. Dunkle, schulterlange Haare, die in der Sonne rötliche Reflexe bekommen. Ein Gesicht, das Menschen länger ansehen, als es höflich ist. Sie versucht, sich klein zu machen. Es gelingt ihr selten. Ich heiße Sebastian. Und Markus war mein Chef.
Nicht irgendein Chef. Der Mann, dem ich mehr Respekt entgegenbrachte als fast jedem anderen Menschen in meinem Leben. Markus führte die Firma mit einer Ruhe, die einschüchternder war als jedes Geschrei. Wenn er einen Raum betrat, veränderte sich die Luft. Die Leute wurden leiser. Die Gespräche kürzer. Man spürte sofort, wer hier das Sagen hatte. Er musste nichts beweisen. Seine Präsenz allein reichte. Breite Schultern, aufrechte Haltung, eine tiefe, ruhige Stimme, die nie lauter werden musste, um gehört zu werden. Graue Schläfen, die ihm nicht das Alter nahmen, sondern Autorität gaben. Wenn Markus sprach, hörte man zu. Wenn Markus schwieg, dachte man nach.
Ich bewunderte ihn. Mehr als das. Ich achtete ihn in einem Maß, das fast schon an Verehrung grenzte. In Meetings orientierte ich mich unwillkürlich an seiner Haltung. Wenn er etwas lobte, fühlte ich mich für Tage besser. Wenn er nur einmal den Kopf schüttelte, überdachte ich alles. Er war der Alpha. Nicht durch Lautstärke, sondern durch reine, selbstverständliche Dominanz. Und ich war stolz darauf, für ihn zu arbeiten.
Zu Hause sah es anders aus.
Tanja und ich hatten uns mit dem Hausbau übernommen. Ein Grundstück am Stadtrand, ein modernes Einfamilienhaus, alles ein bisschen größer und teurer, als wir uns leisten konnten. Die Bank hatte mitgemacht, die Zinsen waren damals noch erträglich, und wir hatten gedacht, es würde schon irgendwie gehen. Es ging nicht. Nach zwei Jahren saßen wir fest. Die Raten fraßen alles auf. Urlaub war ein Fremdwort geworden. Selbst ein Wochenende irgendwohin war nicht drin. Wir sprachen kaum noch darüber. Es hing einfach in der Luft, dieses ständige, leise Wissen, dass wir uns etwas genommen hatten, das uns über den Kopf gewachsen war.
Eines Abends im Frühjahr rief Markus mich in sein Büro. Es war schon spät, die meisten Kollegen längst weg. Er saß hinter seinem großen Schreibtisch, die Jacke über die Stuhllehne gehängt, die Hemdsärmel hochgekrempelt. Die silbergraue Behaarung auf seinen Unterarmen glänzte im Licht der Schreibtischlampe.
„Sebastian“, sagte er ruhig. „Du siehst seit Monaten aus, als würdest du durch die Gegend laufen und irgendetwas mit dir herumschleppen.“ Ich wollte etwas Abwiegelndes sagen, aber er hob nur leicht die Hand. Es reichte.
„Ich weiß von dem Haus“, fuhr er fort. „Und ich weiß, dass ihr euch übernommen habt. Das passiert. Aber es bringt nichts, sich kaputtzuarbeiten und gleichzeitig alles andere wegzulassen.“ Er lehnte sich zurück. Seine Augen fixierten mich, ruhig und durchdringend.
„Ich fahre in drei Wochen mit der Jacht raus. Drei Wochen Adria. Split, die Inseln, vielleicht runter bis Korfu. Allein. Das ist langweilig. Du und Tanja kommt mit. Alles inklusive. Kein Geld von euch. Kein Stress. Nur raus hier.“
Ich starrte ihn an. Die Ablehnung lag schon auf der Zunge – zu großzügig, zu viel, wir könnten das nicht annehmen. Aber Markus sah mich nur an. Mit diesem Blick, der keine Diskussion zuließ. Dem Blick des Mannes, der gewohnt war, dass man seinen Vorschlägen folgte. „Es ist keine Bitte“, sagte er leise. „Es ist ein Angebot. Und du nimmst es an.“
Ich nahm es an.
Drei Wochen später standen wir im Hafen von Split vor seiner Jacht. 55 Fuß, dunkelblau, makellos. Markus empfing uns in kurzer Hose und einem
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