Die Bucht der Sünde - 03 (fm:Dominanter Mann, 1675 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Chronist | ||
| Veröffentlicht: Oct 24 2026 | Gesehen / Gelesen: 532 / 463 [87%] | Bewertung Teil: 8.25 (8 Stimmen) |
| Mein Mann schläft nur zwei Meter entfernt, als der fremde Hotelangestellte mich schweigend auf die Terrasse zieht. Kein Laut darf uns verraten. Das unbarmherzige Spiel zwischen Angst und sündiger Hingabe treibt mich an den Rand des Wahnsinns… | ||

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Das Ticken der Designer-Uhr auf dem Nachttisch schien mit jedem Atemzug lauter zu werden. Unser Bungalow war in tiefes, blaues Mondlicht getaucht, das durch die riesige Fensterfront fiel und lange, unruhige Schatten auf den Dielenboden warf. Neben mir atmete Tom schwer und gleichmäßig – der tiefe, ungestörte Schlaf eines Mannes, der sich seiner Welt absolut sicher war. Doch mein eigener Körper war eine einzige, lodernde Antenne. Ich starrte an die Decke, das Herz hämmerte mir bis zum Hals.
Ein leises, fast unhörbares Scharren von draußen ließ mich augenblicklich erstarren. Es kam von der Terrasse. Mein Blick schnellte zur gläsernen Schiebetür. Und da stand er. Seine breite Silhouette hob sich wie ein Schattenriss gegen den Nachthimmel ab, schemenhaft durch den dünnen, weißen Vorhang zu erkennen. Er klopfte nicht. Er wartete einfach, die Arme vor der Brust verschränkt, die dunklen Augen fest auf mein Bett gerichtet. Er wusste, dass ich wach war. Er wusste, dass ich auf ihn wartete.
Ein süßer Schrecken durchfuhr mich, als ich die Bettdecke zentimeterweise zurückschlug. Jede noch so kleine Bewegung fühlte sich an wie ein Verrat, jedes leise Rascheln des Satins wie ein Alarmzeichen. Ich sah noch einmal zu Tom hinüber. Er bewegte sich nicht.
Barfuß und im hauchdünnen Seidenhemd schlich ich auf Zehenspitzen über den kühlen Boden. Meine Hand zitterte so heftig, dass das Metall des Türgriffs leise klickte. Ich hielt den Atem an, bis meine Lungen brannten. Tom schlief weiter.
Als ich die Schiebetür gerade weit genug geöffnet hatte, um hindurchzugleiten, wartete er nicht, bis ich die Terrasse betrat. Eine große, unendlich warme Hand schoss durch den Spalt, packte mich fest am Handgelenk und zog mich mit einem einzigen, lautlosen Ruck nach draußen in die schwüle tropische Nacht. Die Tür glitt hinter mir zu. Mein Rücken prallte gegen das kühle Glas, und noch bevor ich einen Ton von mir geben konnte, drückte er mir seine raue, nach Salz schmeckende Handfläche flach auf den Mund.
„Pst“, raunte seine tiefe Stimme direkt an meinem Ohr, während sein massiver Körper mich unbarmherzig gegen die Scheibe presste.
Durch das Glas, direkt hinter meinem Hinterkopf, konnte ich schemenhaft das Bett sehen. Tom lag keine zwei Meter von uns entfernt. Und vor mir stand die Urgewalt, die gekommen war, um mich vollkommen zu fordern. Sein Blick brannte sich in meine Augen, dominant, heiß und absolut kompromisslos. Er nahm meine Hand und führte sie langsam nach unten, dorthin, wo sich unter seiner dunklen Hose bereits das gewaltige, drängende Volumen abzeichnete, das meinen Verstand rauben sollte. Ich musste schweigen. Ich durfte nicht schreien. Und genau das machte mich augenblicklich vollkommen nass.
Seine Hand blieb fest auf meinem Mund liegen, während seine Finger die Konturen meiner Lippen nachfuhren. Ich spürte den wilden, schnellen Schlag seines eigenen Herzens gegen meine Brüste. Er wollte mich genauso sehr, wie ich ihn wollte – aber er hatte die absolute Kontrolle über die Situation.
Mit der freien Hand griff er nach dem Saum meines Seidenhemds. Er zog es langsam, quälend langsam nach oben, bis die kühle Nachtluft meine nackte Haut streifte. Meine Beine gaben fast nach, als seine rauen Fingerspitzen über meine Innenseite strichen und zielgerichtet das brennende Zentrum zwischen meinen Schenkeln suchten. Ein tiefes, ungeduldiges Pulsieren antwortete ihm sofort. Er fand mich längst vollkommen bereit, und ein dunkles, heißes Funkeln blitzte in seinen Augen auf, als er meine Hingabe an seinen Fingern spürte.
Er neigte den Kopf nach vorne, sodass seine Lippen fast meinen Hals berührten. „No sound“, raunte er mir so leise ins Ohr, dass es fast im Rauschen der Palmen unterging. Es war kein Wunsch, es war ein absolutes Gesetz.
Er nahm seine Hand von meinem Mund, doch noch bevor ich den kühlen Atemzug richtig einsaugen konnte, drehte er mich mit einem festen Griff an den Hüften um. Nun presste meine Vorderseite gegen das kühle Glas der Schiebetür. Ich musste die Handflächen flach gegen die Scheibe
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