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Grundstück - Miststück - Goldstück (fm:Sonstige, 10137 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Nov 05 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen)
Grundstück: ist ja inzwischen klar; Miststück- nun ja, Swea ist ja wirklich mit allen Wassern gewaschen und Goldstück? Was es damit auf sich hat...? Hier kommt die Fortsetzung und das Finale.


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Auch den zweiten Teil habe ich unter „sonstiges“ gepostet. Es könnten aber viele weitere Hashtags denkbar sein: romantisch, Ehebruch, Dreier, Gruppe, Verführung und so manches andere.

Swea hat jetzt zwar die brisanten Unterlagen, aber die Angelegenheit bewegte sich weiterhin auf schmalem und gefährlichem Grat zwischen Vollendung und Scheitern. Nicht unbedingt (nur) für Einhandsegler geeignet! Den Neugierigen und Anderen viel Vergnügen bei der unmittelbaren Fortsetzung vom 1. Teil.

Wie soll es nur jetzt weiter gehen

Gunnar saß im Wohnzimmer, spielte mit den Kindern, doch innerlich war er zum Zerreißen angespannt. War mit Swea alles glatt gegangen? Hatte sie was erreichen können? Würde sie heil zurückkommen? Und wenn ja wann? Sie war schon so lange weg. Es dämmerte bereits! Was wäre, wenn Aras sie in seine Gewalt gebracht hatte, um ihn zu erpressen?

Es rumorte darüber hinaus zudem in ihm, dass sich seine Frau, während der Papa unter freudigem Johlen und zur unbeschwerten Freude seiner Kinder bunte Bauklötze aufeinanderstapelte, sich zur selben Zeit und mit ziemlicher Sicherheit mit einem anderen Mann vergnügte. Wie oft wollte sie sich mit Aras denn noch treffen wollen? Seine Gefühle fuhren Achterbahn mit ihm, dass ihm der Kopf dröhnte, als ob er beim 12-Uhr-Läuten direkt unter den Glocken des Campanile von Venedig stehen würde.

Und da war noch etwas! Dachte er an Swea, wie Aras sie vielleicht gerade… er konnte es nicht fassen. Es machte ihn steif. Zu wissen, dass Swea es mit ihm trieb erregte ihn so sehr, dass es ihm in seiner Jeans schmerzte. Die Bauklötze wuchsen unter dem Jubel der beiden kleinen Wirbelwinde immer weiter in die Höhe. Dann wackelten der Turm und alle Würfel polterten unter dem Freudengeheul der Bälger durchs ganze Wohnzimmer, kullerten bis unter das Sofa. Was für ein Spaß!

Doch Gunnar hatte in der Sekunde die Vorstellung, dass er gerade sein Leben bildhaft vor sich sehen würde, als dieser bunte Turm in sich zusammen gebrach. Kurz darauf hörte er das Brummen des Autos und wie der Schlüssel klapperte.

Zuhause angekommen, schloss Svea die Tür hinter sich ab und atmete zum ersten Mal seit Stunden richtig durch. Nach einem knappen Hallo sahen sie sich nur an, sagten nichts.

Großes Schweigen.

„Mama muss noch kurz was mit Papa besprechen, dann komme ich zu euch!“ erklärte sie den Kindern knapp. Svea stellte das Tablet und ihr Handy auf den Küchentisch. Systematisch löschte sie sämtliche verräterischen Spuren: Fotos, Browserverläufe, temporäre Dateien, Chatverläufe, alles. Danach setzte sie ihre reguläre SIM-Karte wieder ein. Das Gerät piepte kurz, als es sich ins normale Netz einwählte.

Erst holte sie sich aus dem Kühlschrank einen Schluck kaltes Wasser, dann schob sie Gunnar, der von Kindern zu ihr gekommen war, den USB-Stick hin.

„Schau dir das bitte mal an. Du kennst dich in seinen Unterlagen besser aus. Sag mir, ob ich das Richtige habe!“ Er steckte den Stick in seinen Laptop. Sie kümmerte sich währenddessen um die Kinder. Ordner um Ordner öffnete sich. Firmendokumente der AI-Exklusiv Bau GmbH. Interne Mails. Frisierte Gutachten. Korrespondenz mit dem Statiker, in der Aras ausdrücklich anordnete, die Altlasten zu verschweigen. Rechnungen, die nie bezahlt worden waren. Protokolle über zurückgehaltene Abschlagszahlungen an Handwerker. Und E-Mails, in denen Aras ganz offen über „schnellere Lösungen“ und „notwendige Anpassungen der Faktenlage“ sprach.

Gunnar starrte auf den Bildschirm. „Wie dumm kann man sein, so etwas aufzubewahren?“

„Sehr dumm“, antwortete Svea knapp. „Oder eben grenzenlose Hybris!“

Dann öffnete sie Gunnar das Konto. Die Summe, die sie transferiert hatte, war im mittleren Bereich siebenstellig. Sie wusste natürlich,

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