Grundstück - Miststück - Goldstück (fm:Sonstige, 10137 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: elonagrey | ||
| Veröffentlicht: Nov 05 2026 | Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] | Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen) |
| Grundstück: ist ja inzwischen klar; Miststück- nun ja, Swea ist ja wirklich mit allen Wassern gewaschen und Goldstück? Was es damit auf sich hat...? Hier kommt die Fortsetzung und das Finale. | ||
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dass Geldbewegungen in dieser Größe bei der Bafin gemeldet werden, doch das hatte sie einkalkuliert. Sie wollten nur ihre dreihunderttausend Euro – das Geld, das Aras Gunnar schuldete. Der Rest, der verbleibende große Brocken, sollte an die betrogenen Käufer und die Handwerker gehen, die dieser Gangster am Seil runtergelassen hatte. Nach ihrer Rechnung blieb trotzdem genug übrig, dass die Banken und das Finanzamt noch ein „gutes Geschäft“ machten.
Das war der Deal mit der Staatsanwaltschaft gewesen.
Schmutzig.
Aber effektiv.
Gunnar lehnte sich zurück und rieb sich angespannt den Hals. „Und jetzt?“ Svea hatte sich hinter ihn gestellt und massierte ihm erst einmal zärtlich den Nacken, dann nahm sie ihr Handy, wählte die Nummer der Wirtschaftsabteilung und legte das Gerät auf Lautsprecher. „Hier ist nochmal Svea Häggkvist“, sagte sie, als man abhob. „Ich habe die Unterlagen der Exklusivbau durchgesehen. Sehr aufschlussreich. Und das Geld ist bereits gesichert. Aber darüber später! Sie könnten und sollten nun ihren Job machen!“
Dreier
Aras tobte fegte umher wie ein Eichhörnchen auf Speed. Er war der festen Überzeugung, gehackt worden zu sein – obwohl das bei einem Cold Wallet eigentlich unmöglich war. Sein Ex-Admin stand unter Verdacht, doch gegen ihn hatte er absolut nichts in der Hand. Wut, Verzweiflung und das alles verschlingende Begehren nach Anerkennung und Ablenkung fraßen ihn auf.
Mehrfach versuchte er Swea zu erreichen. Sie sah es! Ließ ihn zappeln. Dann meldete sie sich. Als sie ihn mit zärtlich säuselnder Anmache ins Hotel lockte, folgte er hechelnd wie ein Schoßhündchen. Aras öffnete in freudiger Erwartung die Zimmertüre – und Schock!
Er stand vor zwei Frauen. Svea und Olga. Sie warfen sogleich ihre imaginären Fangnetze mit ihren aufreizenden Dessous und lüsternem Blicken aus. Beide mit Overknees bis zu den Schenkeln hoch, für die alleine man schon einen Waffenschein bräuchte. Während Olga einen blitzblanken fein ausrasierten langen Spalt ihr Eigen nannte, aus dem ihre gekräuselten Rosenblätter rauslugten und den verlockenden Weg wiesen, präsentierte sich Swea mit ihrem breiten weichen Brötchen und einem sorgfältig getrimmten Dreieck. Olgas Haare waren glänzend schwarz und lang, während Sweas heller Taint von einer vollen, blonden Lockenmähne umkränzt wurde. Völlig geflasht wanderten seine Blicke auf die mit einer Hebe gepuschten Brüste von Olga, um dann an den üppigen Rundungen von Swea, an denen er sich nicht satt sehen konnte, förmlich wie eine Fliege an der Leimrute kleben zu bleiben.
„Das ist Olga. Mein Geschenk an dich, denn heute gehörst du uns“, sagte Svea leise. „Keine Fragen. Kein Nachdenken.“
Das schlagartig freigesetzte Dopamin versetzte Aras in eine rauschhafte Euphorie, denn der Hypothalamus hatte längst seine Kommandobrücke gekapert. Er zappelte wie ein Fisch im Netz.
Sie drängten ihn liebevoll aufs Bett, zogen ihn aus, banden ihm die Handgelenke lose an die Bettpfosten. Olga kniete sich über sein Gesicht, die schlanken Schenkel links und rechts von seinem Kopf. „Probiere erst mal meine Schnecke.“
Gleichzeitig schwang Svea ein Bein über seine Hüften, nahm seinen harten Schwanz in die Hand und senkte sich langsam darauf. „Du fickst mich jetzt“, keuchte sie. „Aber du hältst dich zurück. Verstanden? Du kommst nicht eher, bis wir auch soweit sind.“
Aras stöhnte gegen Olgas nasse Spalte, während Svea ihn ritt – langsam zuerst, dann härter, die großen Brüste wippend. Olga rieb sich auf seinem Mund, stöhnte und hielt seine Haare fest. „Tiefer… ja… so… leck mir schön meine Punze aus!“
Svea beugte sich vor, küsste Olga über Aras hinweg und flüsterte ihm zu: „Spürst du, wie eng ich bin? Wie nass? Wehe du kommst. Halte dich also zurück.“
Sie wechselten das Tempo. Svea ritt ihn in weiten Kreisen, ließ ihn fast herausgleiten und stieß sich dann wieder tief hinunter. Olga kam zuerst, zuckend auf seinem Gesicht, die Säfte spritze sie ihm über Kinn und Hals. Kaum hatte sie sich erhoben, wechselte Svea die Stellung, drehte sich mit dem Rücken zu ihm und ritt ihn im als reverse Cowgirl, die Hände auf seinen Oberschenkeln. „Schau zu, wie ich es genieße“, keuchte sie. „Dein Schwanz gehört mir. Doch ich wünsche mir, dass du nicht kommst. Noch nicht. Entspanne dich also. Hörst du: nicht abspritzen. Deinen Saft wollen wir wo anders.“
Aras zerrte an den Fesseln, stöhnte, bettelte. „Bitte… ich kann nicht mehr…“
„Doch“, schnitt Olga ihm das Wort ab. „Und wie du kannst.“
Als beide Frauen merkten, dass er wirklich kurz davor war, zogen sie sich zurück. Svea grinste dreckig. „Jetzt bekommst du, was du dir immer so sehnlichst wünscht. Diesmal von uns.“
Sie stellten sich beide breitbeinig über ihn – Svea mit ihren üppigen Kurven, Olga mit ihrem schlanken Körper. Die Füße links und rechts von seinem Kopf und seiner Brust. Aras starrte hoch ins Paradies dieser Frauen, die Augen gierig geweitet.
„Du möchtest doch den Sekt immer direkt von der Quelle“, flüsterte Svea. „Heute bekommst du es gleich uns Beiden.“
Olga lachte leise. „Bereit?“
Aras nickte heiser, irgendwie erbärmlich unterwürfig. „Ja… bitte…“
Olga war nicht zimperlich: „Dann trink! Mund auf!“
Zuerst flossen die Säfte bei Olga. Der warme Strahl traf seine Brust, lief über seinen Bauch, netzte seinen harten, zuckenden Schwanz. Dann Svea. Sie spreizte die Schenkel weiter und pinkelte ihm direkt ins Gesicht, in den Mund und die Augen, über den Hals. Aras stöhnte auf, schluckte, was er konnte, während die beiden Frauen ihn von oben anpinkelten, bis er tropfnass war und der Geruch von Urin und Erregung den Raum erfüllte.
„Guter Junge“, murmelte Svea und streichelte ihm mit der Stiefelspitze über die Wange.
Olga kniete sich wieder über sein Gesicht, diesmal mit dem nassen Po. „Putzen. Leck mich mit deiner Zunge sauber. Und zwar überall!“
Während Aras gehorsam leckte, setzte sich Svea erneut auf seinen Schwanz und ritt ihn weiter – härter jetzt, rücksichtsloser. „Immer noch nicht kommen“, keuchte sie. „Erst wenn wir es erlauben.“
Sie ließen ihn noch lange leiden. Wechselten die Positionen, ergötzten sich an ihm in sämtlichen Öffnungen, doch bremsten sie ihn in sanfter Qual immer wieder kurz vor dem Höhepunkt. Olga war darin Meisterin. War er bereits am Abkippen so zog sie ihn mit einem schmerzhaften Schlag in die Ernüchterung zurück. Als sie ihn schließlich freigaben, kam er so heftig– zuerst in Sveas mollige Tasche, dann, von Olga geleitet, in deren Mund, die jeden Tropfen professionell schluckte.
Danach lag er nass, erschöpft und völlig ausgeliefert zwischen den beiden Frauen. Kein Verdacht. Nur das dumpfe, süße Gefühl, benutzt und gleichzeitig verehrt worden zu sein. Svea strich ihm über die nasse Brust und flüsterte: „Schlaf gut. Morgen ist ein neuer Tag.“
Svea und Olga zogen sich an, während Aras noch halb benommen auf dem Bett lag, die Handgelenke inzwischen losgebunden, der Körper noch feucht und erschöpft.
„Ich muss wieder los, zudem muss ich Olga heimbringen“, sagte Svea und strich ihm noch einmal über die Brust. „Früher Termin morgen. Du weißt Bescheid.“
Olga lächelte professionell und griff nach ihrer Handtasche. „Ich auch. Schönen Abend noch, Aras.“
Er richtete sich auf, die Augen noch glasig vor Erregung und Erschöpfung. „Bleibt noch. Bitte. Nur eine Stunde. Und Swea. Lass mich nicht allein!“
Svea schüttelte den Kopf und küsste ihn flüchtig auf den Mund. „Nicht heute. Ich melde mich!“
Die beiden Frauen verließen das Zimmer. Auf dem Gang tauschten sie einen kurzen, vielsagenden Blick. Beide gingen davon aus, dass die Polizei ihn nur noch einsammeln musste. Die Meldung war raus. Die Unterlagen waren übergeben. Das Geld war gesichert. Es lag nun alles in der Hand der Behörden. Unten im Foyer trennten sich ihre Wege. Sie zogen die Kapuzen tiefer ins Gesicht und die dunkle Nacht schluckte sie.
Aras blieb allein zurück. Die Stille im Zimmer legte sich schwer auf ihn. Ohne die Frauen, ohne den Ablenkungssex, ohne die Wärme ihrer Körper wollte er nicht bleiben. Die Aktentasche lag noch auf dem Stuhl. Er zog sich hastig an, stopfte die restlichen Sachen hinein und verließ das Hotel über den Seitenausgang. Kein Check-out. Kein Blick zurück.
Nur wenige Momente später rollten die ersten unauffälligen Fahrzeuge der Wirtschaftskriminalität vor. Beamte gingen hinein, zeigten Ausweise, ließen sich das Zimmer zeigen.
Leer.
Das Bett war noch zerwühlt, der Geruch von Sex und Urin hing in der Luft, aber Aras Ismirübel war fort. Der Wirt zuckte unbeholfen und ratlos mit den Schultern, denn er hatte in seiner Einfalt nicht einmal mitbekommen, dass sein Gast offensichtlich nicht alleine hier war,
Ein Beamter funkte nach draußen: „Zielperson nicht angetroffen. Hotel verlassen. Suche erweitern.“
Irgendwo in der Dunkelheit der Stadt fuhr Aras mit einem rostigen und verbeulten Auto Richtung Autobahn. Noch glaubte er, er hätte Zeit. Doch die Zeit lief bereits gegen ihn.
Bitteres Ende
Seit Tagen kam Svea nicht mehr an Aras heran. Keine Antwort auf Nachrichten, keine Rückrufe, das Handy schien tot.
„Ich halte es nicht mehr aus“, wand sie sich an Gunnar. „Ich habe ein ganz ungutes Gefühl. Irgendwas stimmt nicht.“
Gunnar nickte langsam. „Sie werden ihn wohl geschnappt haben oder er wird wohl ohne dich abgehauen sein. Dann fahren wir rüber zu seinem Haus ins Westend. Schauen wir uns das Haus mal an. Vielleicht weiß Layla ja mehr.“
Sie hielten in sicherer Entfernung am Straßenrand an, denn vor der weißen Villa standen mehrere unauffällige Fahrzeuge. Männer und Frauen in Zivil gingen ein und aus, manche mit Aktentaschen, andere mit Technik. Keine Sirenen, keine uniformierte Polizei – aber die Anzahl der Leute und die Art, wie sie sich bewegten, ließ wenig Zweifel.
„Die haben ihn“, murmelte Gunnar. „Endlich. Es ist vorbei.“
Svea starrte noch eine Weile auf das Haus, dann startete Gunnar den Motor. „Komm. Lass uns nachhause fahren.“
Auf dem Rückweg mussten sie an einer roten Ampel halten. Links von der Fahrbahn standen die üblichen roten Zeitungsverkaufskästen. Die fette Aufmacherüberschrift prangte hinter dem Glas:
Spektakulärer Leichenfund im Hafenbecken. War es Mord?
Gunnar beugte sich vor. Svea auch. Sie lasen weiter.
Die Polizei teilt mit, dass es sich um den Immobilienmogul und Bauträger A. I. handelt, gegen den derzeit in einem umfangreichen Bauskandal ermittelt wird. Siehe auch Hintergrund: Bauen auf der Müllhalde!
Svea spürte, wie ihr die Tränen heiß in die Augen schossen. Sie konnte es nicht verhindern. Auch nicht, obwohl Gunnar direkt neben ihr saß. Die Tropfen liefen über ihre Wangen, während die Ampel immer noch rot war.
Gunnar sah sie an. Seine Stimme war leise. „Hast du ihn geliebt?“
Svea schüttelte den Kopf, wischte sich über das Gesicht und sah ihn direkt an.
„Nein. Geliebt sicher nicht. Ich liebe dich, Gunnar. Wirklich nur dich. Und ich war so blind!“ Sie atmete zitternd aus. „Aras war zwar ein schrecklicher Mensch, doch er konnte ein bezaubernder Charmeur sein. Aufmerksam. Warm, und er war, sorry, wenn ich das so sage, tatsächlich ein toller Liebhaber. Aber in seiner Geldgier hat er eine unfassbar kriminelle Energie entwickelt. Skrupellos. Kalt. Und hat es fast geschafft, dich zu zerstören, nicht nur dein Büro, sondern ums Haar auch unsere Liebe. Das war er eben auch. Und das wollte und konnte ich nicht zulassen. Dafür liebe ich Dich zu sehr.“
Die Ampel sprang auf Grün. Gunnar legte den Gang ein und fuhr weiter. Keiner von beiden sagte noch etwas. Irgendwo im Hafenbecken trieben die letzten Antworten auf Fragen, die niemand mehr stellen würde.
Aras war gerissen gewesen. Skrupellos, berechnend, hatte immer einen Schritt weiter gedacht als die meisten. Doch in Svea fand er seinen Meister- seine Meisterin!
Sie hatte den Deal mit viel Fingerspitzengefühl mit der Staatsanwaltschaft von Anfang an ausgearbeitet, fand zum Glück einen Kommissar, der sie verstand und ihr sehr zugetan war, vor allem ihrem tiefen Ausschnitt. Jeden einzelnen Betrag, den sie in Robin-Hood-Manier verteilt hatte – die dreihunderttausend für Gunnars Büro natürlich zuzüglich Mehrwertsteuer und zuzüglich Verzugszinsen, denn so viel Zeit muss sein- , weitere Zahlungen an die betrogenen Käufer und Handwerker – alles hatte sie akribisch und säuberlich bis auf den letzten Cent dokumentiert. Kontoauszüge, Überweisungsbelege, Zeitstempel, Empfänger. Und als Kirsche auf der Torte hatte sie den Behörden die belastenden Firmendokumente übergeben: die frisierten Gutachten, die internen Mails, die Anweisungen zur Vertuschung der Altlasten.
Alles sauber. Alles nachvollziehbar. Wie schon gesagt: schmutzig im Ursprung, aber sauber in der Ausführung.
Der Mordverdacht richtete sich auch gegen sie, denn Gunnar und Svea hätten allen Grund gehabt, Aras den Kragen umzudrehen. Wut, Verrat, ruinierte Existenzen, die Affäre – es hätte gereicht. Doch dass jemand so weit gehen würde, ihn umzubringen, das hätten selbst sie niemals gewollt. Allerdings ertappte auch sie sich einerseits bei Gedanken von beschämender Niedertracht und den finsteren Ausgeburten ihrer Vorstellungskraft, dass es dieser krankhaft narzisstische Egoshooter nicht besser verdient hatte.
Doch musste sie andererseits erschreckend deutlich erkennen, dass ihr Herz schwerer war, als sie sich selber eingestand, nachdem der bange Verdacht zur Gewissheit geworden war. Ihre heiß vergossenen Tränen waren echt. Ob sie in Aras verliebt war- selbst das konnte sie nicht mehr mit letzter Gewissheit sagen, das wollte sie auch nicht. Nicht mehr jetzt! In diesen Abgrund wollte nicht mehr sehen! Es war diese furchtbare Vorstellung, dass ein Mensch, den sie in allerintimsten Momenten zärtlich berührt hatte, mit dem sie gemeinsam in rauschhafte Orgasmen versinken konnte und der sie liebevoll in seinen starken Armen gehalten hatte, so erbärmlich wie ein räudiger Hund erschlagen und dann wie Giftmüll im Hafenbecken verklappt wurde, damit selbst sein „Ka“ verreckte.
Zum, von der Polizei rekonstruierten, Todeszeitpunkt saßen die ganze Familie Häggkvist mit ihren beiden Kindern, den beiden Omas und Opas und tausend anderen in dem großen, weißen Zirkus ohne Tiere. Alle hatten unbeschwert gelacht, als die Akrobaten durch die Luft flogen und die Clowns ihre Possen rissen. Gunnar hatte Sveas Hand gehalten. Irgendwo zwischen Popcorn und Applaus lag die Gewissheit, dass das Kapitel Aras Ismirübel für sie zu Ende war. Dass zu dem Zeitpunkt Aras Ismirübel bereits gewaltsam zu Tode gekommen war- das erfuhren sie erst Tage später. Sie waren es nicht. Konnten es nicht gewesen sein. Viele Handyfilme und Fotos aus dem Zirkus wurden ausgewertet. Auf allen Aufnahmen konnte man im Publikum die ganze Familie erkennen. Ihr Alibi war zur Erleichterung aller somit unumstößlich und wasserdicht, sonst wäre der Deal mit der Staatsanwaltschaft keinen Pfifferling mehr wert gewesen.
Im Zirkusrund hatten die Scheinwerfer einen scharfen Lichtkegel auf eine fröhlich schimmernde bunte Welt geschnitten, damit das Drumherum umso mehr im Dunklen blieb und der Alltag im Vergessen lag. Für ein paar Stunden war die Welt in Ordnung gewesen.
Gunnar lernt Olga kennen
Irgendjemandem war Aras zu hart auf die Füße getreten. Die Ermittler vermuteten einen Profi aus dem Milieu. Offene Rechnungen, verratene Geschäftspartner, zu viel Druck an der falschen Stelle. Doch weder die Hintermänner noch der oder die Täter wurden je gefunden. Die Akte wurde irgendwann als ungelöst geschlossen, viele Fragen blieben unbeantwortet.
Seine Langzeitfreundin Leyla war dumm und naiv, hatte von allem nichts, aber offensichtlich auch gar nichts mitbekommen. Sie tröstete sich entweder offensichtlich ziemlich schnell, denn schon kurz nach Aras Tod sah man deutlich, dass sie schwanger war oder es war alles ganz anders. Niemand wollte jetzt noch nachfragen oder nachrechnen.
Nach aufregenden, schlaflosen Wochen kehrte endlich wieder etwas Normalität ins Haus Häggkvist ein. Selbst das Finanzamt, dem man viel zu oft Kaltherzigkeit und Bräsigkeit nachsagt, hatte außerordentlich professionell mitgespielt – diskret, effizient, und mit dem stillen Einverständnis, dass die verteilten Summen bei den Geschädigten besser angelegt waren als in irgendwelchen dunklen Kanälen. Gunnars Büro war wieder auf Kurs. Die laufenden Aufträge konnten endlich weiterbearbeitet werden, seine Angestellten konnten aufatmen und die Konten waren wieder im Haben.
An einem ruhigen Abend saßen Svea und Gunnar auf der Terrasse. Die Kinder schliefen bereits. Svea drehte das Weinglas zwischen den Fingern und sah ihn an.
„Ich muss dir etwas erzählen“, sagte sie. „Etwas, das ich die ganze Zeit für mich behalten habe.“
Gunnar hob die Augenbrauen. „Noch ein Geheimnis? Bitte nicht. Wer oder was ist es jetzt?“
Swea lacht verlegen. „Es hatte nur am Rande was mit Aras zu tun. Ich habe in den letzten Monaten eine Frau kennengelernt. Wir sind inzwischen dick befreundet.“ Svea lächelte schwach. „Ich wollte sie nicht gefährden, deshalb habe ich niemandem etwas gesagt. Solange Aras noch… nun ja. Jetzt, wo alles vorbei ist, kann ich dir erzählen, wer sie ist und womit sie ihren Lebensunterhalt bestreitet.“
Gunnar wartete skeptisch.
„Sie heißt Olga. Und sie ist eine Escortlady. Hochpreisig. Sehr professionell. Und… sie war diejenige, die mir geholfen hat. Damals. Mit den Dingen, die ich für Aras… lernen musste, lernen wollte.“
Gunnar schwieg eine Weile. Dann nickte er vorsichtig. „Escort? Lernen? Ah, ja! Aber okay. Und weiter?“
Svea atmete aus. „Wir wollen uns treffen. Zu dritt. Kein Druck. Nur… kennenlernen. Natürlich nur, wenn du das auch möchtest!“
Gunnar stellte sein Glas ab, lehnte sich zurück und sah sie lange an. In seinen Augen lag keine Anklage, nur eine stille, fast schon etwas amüsierte Neugier, also ob ihn inzwischen nichts, aber auch gar nichts mehr schocken könnte. „Olga? Eine Escortlady also? Und was hatte das mit deiner Affaire mit Aras zu tun?“
„Sie hat mir, wie gesagt, nur etwas… sagen wir mal so: Nachhilfeunterricht gegeben…in Sachen Sex!“
„Wusste gar nicht, dass du in den Dingen Nachhilfe benötigst. Brauche ich auch Nachhilfe? Bei dir kommt man aus dem Staunen echt nicht mehr raus. Aber wenn du meinst, dann lass mich mal diese ominöse Olga kennenlernen!“
Svea lächelte befreit, denn Gunnar von Olga zu erzählen war der letzte Schatten, der über dieser Geschichte lag. Für Gunnar und Svea begann, ganz leise, ein neues Kapitel.
Sie trafen sich in einer ruhigen Bar in der Innenstadt, halbdunkel, schöner leiser Jazz, keine neugierigen Blicke. Olga kam pünktlich, lächelte, die Frauen küssten sich links und rechts auf die Wange und sie reichte dann Gunnar die Hand.
„Also du bist der berühmte Gunnar“, sagte sie mit einem verschmitzten Lächeln. „Svea hat nur Gutes erzählt. Falsch. Nur das Allerbeste! Ehrlich!“
Gunnar erwiderte den Händedruck und grinste. „Und du bist also die geheimnisvolle Olga. Freut mich. Swea hat mir in den höchsten Tönen von dir vorgeschwärmt. Wenn ich es nicht besser wüsste: man könnte da glatt eifersüchtig werden.“
Von der ersten Minute an funktionierten sie. Die Gespräche flossen, als hätten sie sich seit Jahren gekannt. Um das Thema Aras machten sie einen großen Bogen. Architektur, absurde Kundengeschichten, Sveas trockener Humor, Olgas pointierte Bemerkungen über Menschen und ihre Vorlieben. Sie lachten viel. Über kleine Missgeschicke, über die Ironie des Lebens, über delikate Dinge, die man sich höchstens unter besten Freunden- und dann auch nur vielleicht- erzählt. Und sicher nicht am ersten Abend. Aber die Chemie stimmte einfach und die Themen gingen ihnen nicht aus.
Als die Bar langsam leerer wurde, schaute Olga auf die Uhr. „Das war richtig schön mit dir Swea und vor allem auch mit dir Gunnar. Wirklich. Wollen wir das wiederholen?“
Gunnar und Svea nickten gleichzeitig. Ein neues Treffen wurde vereinbart – diesmal bei Svea und Gunnar zu Hause, entspannt, ohne öffentlichen Raum.
Später in dieser Nacht lagen sie im Bett und Gunnar auf, besser gesagt, in Svea, gleichmäßig wogten sie wie ein Schiffchen in sanfter Dünung, vertraut und warm. Sveas Beine hatte sie wie ein Äffchen um seine Hüften geklammert und ihre Hände strichen über seinen Rücken, dass es Gunnar wohlig schauerte.
Unvermittelt, mitten in der Bewegung, fragte sie leise: „Wie findest du Olga?“
Gunnar unterbrach seine Bewegung und sah sie überrascht an. „Genau jetzt fragst du mich das?“
Svea lächelte herausfordernd und bewegte die Hüften gegen ihn. „Ja. Genau jetzt. Mach doch weiter.“
Er stieß wieder zu, tiefer diesmal. „Sie ist… angenehm. Klug. Witzig. Schön.“
Svea hielt seinen Blick fest. „Findest du sie auch erotisch?“
„Erotisch?“ Gunnar überlegte. „Ja doch. Schon! Sie hat schon was an sich, auch wenn sie keinen so schönen Busen, keine so weiche Hüften und keinen so wunderbaren Po hat wie du!“
„Schmeichler. Aber trotzdem danke. Könntest du dir denn vorstellen, mit ihr Sex zu haben?“
Er musste nicht einmal einen Herzschlag lang überlegen. Während er sie weiter sanft um sich spürte, antwortete er vorsichtig, denn es hätte ja auch eine Falle sein können: „Hatte bisher nicht darüber nachgedacht, aber wenn du so direkt fragst. Sie hat schon was! Ja. Denke schon. Könnte ich. Warum fragst du?“
Svea zog ihn näher an sich, küsste ihn und flüsterte gegen seinen Mund: „Einfach nur so. Später. Lass uns jetzt bitte weiter machen“, keuchte Svea und griff in Gunnars Haare. „Du fühlst dich so gut an.“
Gunnar gehorchte und beide nahmen wieder Fahrt auf. Svea klammerte die Beine noch fester um ihn und raunte ihm zu: „Willst du dir vorstellen, es gerade mit Olga zu machen? Ihre langen Beine um dich. Ihr schmaler Körper unter dir. Stell dir vor, wie eng sie ist.“
Gunnar stöhnte leise, die Bewegungen wurden etwas härter. Svea lächelte und trieb es weiter. „Du ziehst ihr das Kleid hoch, ohne es auszuziehen. Schiebst den Slip zur Seite und fickst sie einfach so. Hart. Während sie dich anstöhnt und dich bittet, tiefer zu gehen. Stell dir vor, wie sie dir einen bläst. Ich habe sie schon dabei beobachten können. Sie macht das verdammt gut. Oder wie du sie von hinten nimmst, deine Hände an ihren strammen Brüsten oder auf ihrem süßen Hintern.“
Gunnars Atem ging schwerer. Svea spürte, wie sie ihn keuchend den Berg hoch hetzte.
„Sprich mich mit ihrem Namen an“, flüsterte sie. „Während du mich fickst. Nenn mich Olga.“
„Willst du das wirklich?“
„Ja. Mach! Sei beruhigt. Sonst würde es nicht sagen!“
Gunnar zögerte einen Moment, sah sie unsicher an. Swea lächelte ihn aufmunternd an, dann, während er tief in sie stieß: „Olga…“
Svea stöhnte auf. „Gut! Ja. Nochmal.“
„Olga… Scheiße aber auch! Swea was machen wir da! Ok. wie du meinst: Olga…“
Er stieß sie fester, die Hände unter ihrem vollen Hintern, hob ihn sich entgegen. Svea triggert ihn, zwischen keuchenden Atemzügen, weiter. „Du lässt sie auf dir reiten. Sie lehnt sich zurück, die Hände auf deinen Oberschenkeln, und du siehst zu, wie dein Schwanz in ihr verschwindet. Dann drehst du sie um, nimmst ihre süße feste Rückseite, langsam zuerst, dann härter. Sie bettelt dich an, nicht aufzuhören…“
„Olga“, knurrte Gunnar wieder und der Name allein reichte.
Svea kam. Heftig, die Beine zuckend, die Nägel in seinem Rücken, ein langer, unterdrückter Schrei gegen seine Schulter. Sie hielt ihn fest, während die Wellen wie ein Wüstensturm durch sie hindurchfegten.
Gunnar stieß noch ein paar Mal weiter, spürte ihre Enge, hörte ihren keuchenden Atem – und hielt sich zurück. Er kam noch nicht. Svea öffnete die Augen, noch verklärt, und strich ihm über die Wange. „Gut so“, flüsterte sie. „Bleib hart. Wir sind noch nicht fertig.“
Svea drückte ihn von sich, drehte sich hastig um und ging auf alle Viere. Der Rücken durchgebogen, der große, pralle Hintern ihm entgegengestreckt. Sie sah über die Schulter zu ihm.
„Fick mich in den Arsch“, forderte sie derb. „Jetzt. Und stell dir vor, du fickst Olga so. Ihren kleinen, engen Arsch. Sag es mir. Sag mir, dass ich jetzt Olga bin und du sie von hinten nimmst.“
Gunnar kniete sich hinter sie. Vor sich hatte er Sveas volles, weiches Fleisch – warm, vertraut, üppig. Doch in seinem Kopf sah er Olgas schmalen, festen Po, die kleinen Apfelbäckchen, die sich leicht spreizten. Er spuckte auf seine Hand, verteilte den Speichel und setzte an.
„Du bist Olga“, sagte er beschwörend, während er die Spitze gegen ihre Rosette drückte. „Ich fick dich jetzt in deinen süßen Arsch, Olga…“
Er schob sich langsam hinein. Svea stöhnte auf, der Kopf sank zwischen die Schultern. Gunnar stieß tiefer, zentimeterweise, bis er ganz in ihr steckte. In seiner Vorstellung war es Olgas enger Darm, der ihn umschloss, heiß und widerstandslos.
„Dein Arsch ist so geschmeidig, Olga“, keuchte er und begann zu stoßen. „Ich sehe zu, wie mein Schwanz in deiner Rosette verschwindet… wie er dich aufdehnt…“
Svea drückte sich ihm entgegen. „Ja… sprich weiter… erzähl mir alles…“
Gunnar packte ihre weichen molligen Pölsterchen, fickte sie fester, der Rhythmus wurde härter, alles wogte an ihr, doch vor seinem inneren Auge sah er, wie er Olgas schmalen Körper von hinten nahm, die Hände an ihren vorstehenden Hüftknochen, wie sie unter ihm stöhnte.
„Ich fick deinen Arsch, Olga… tief… und ich werde nicht rausziehen… ich spritze alles in dich… mein ganzes Sperma in deinen Darm…“
Svea schrie leise auf. Der Gedanke, die Worte, die Vorstellung – alles zusammen riss sie nochmals mit. Sie kam heftig, die Muskeln zuckten um ihn, der Orgasmus rollte durch ihren Körper.
Gunnar hielt nicht an. Noch ein paar tiefe, harte Stöße – dann kam auch er. Gewaltig. Mit einem unterdrückten Schrei entlud er sich tief in ihr, Schub um Schub, während er immer noch in seiner Rolle war: „Alles für dich, Olga… nimm es… alles in deinen Arsch…“
Sie blieben so, keuchend, verbunden, der Schweiß auf der Haut. Gunnars Hände strichen langsam über Sveas Rücken, während der Name „Olga“ noch wie ein Echo zwischen ihnen hing.
Svea drehte den Kopf leicht und flüsterte, außer Atem: „Beim nächsten Treffen… wollen wir darüber reden, ob aus der Vorstellung Wirklichkeit werden soll?“
Sie blieben noch eine Weile so liegen, Gunnar noch halb in ihr, der Atem langsam ruhiger werdend. Svea spürte, wie seine Hand über ihren Rücken strich, vertraut und warm. Irgendwann glitt er aus ihr heraus und legte sich neben sie. Schweiß und Sperma klebten zwischen ihren Körpern, der Geruch von Sex lag schwer im Zimmer. Svea drehte sich zu ihm, stützte den Kopf auf die Hand und sah ihn an.
„Das war… intensiv“, sagte sie leise.
Gunnar grinste. „Das kannst du aber laut sagen. Ich habe dich gerade mit dem Namen einer anderen Frau in den Arsch gefickt und bin dabei gekommen wie ein Teenager.“
Svea grinste. „Und du hast es ganz offensichtlich genossen. Mit Olga!“
„Ja! Schon!“ Er fühlte sich ertappt und strich Swea fürsorglich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Sehr sogar. Überraschend sehr.“
Eine Weile lagen sie schweigend. „Meinst du das eigentlich ernst?“, fragte Gunnar schließlich. „Mit dem nächsten Treffen. Dass aus dieser Bettphantasie Wirklichkeit werden könnte?“
Svea nickte langsam. „Warum nicht? Ich könnte es mir gut zu Dritt vorstellen. Ich meine es ernst. Aber nur, wenn du es auch willst. Muss alles nicht sein. Olga weiß, wie so etwas läuft. Sie ist professionell – und gleichzeitig… menschlich. Wenn wir drei uns treffen und es ergibt sich, dann ergibt es sich. Wenn nicht, dann nicht.“
Gunnar starrte an die Decke. Dann sah er sie wieder an. „Dann lass es uns ausprobieren. Mit dir. Mit ihr. Aber nur, wenn du die ganze Zeit dabei bist. Keine Geheimnisse.“
Svea küsste ihn, langsam und tief. „Abgemacht. Wir machen das zusammen. Oder gar nicht.“
Sie kuschelten sich aneinander. Irgendwann schlief Gunnar ein, der Arm noch um ihre Taille. Svea lag wach und starrte in die Dunkelheit. In ihrem Kopf liefen bereits Bilder: Olga auf dem Sofa in ihrem Wohnzimmer. Gunnars Hände an zwei verschiedenen Körpern.
Sie griff nach dem Handy und tippte eine kurze Nachricht an Olga: <<Gunnar hat ja gesagt…Nächstes Wochenende. Bei uns. Nur wir drei. Mal sehen, was passiert>>
Die Antwort kam fast sofort. << wow. Ich bin gespannt. Freu mich.>>
Svea legte das Handy weg, schmiegte sich enger an Gunnar und schloss die Augen.
Olga kommt zu Besuch
Vor der Wohnungstür stand eine hoch gewachsene elegante Frau, die ein letztes Mal tief durchatmete und dann die Klingel drückte. Olga trug ein einfaches, enganliegendes schwarzes Kleid, darunter nichts. Kein Schmuck, keine Spitzenwäsche – sie wollte erst testen, wie der Abend sich entwickelte, ohne vorgefertigte Show.
Svea öffnete. Lächeln, Umarmung und ein Kuss auf den Mund, der länger dauerte als freundschaftlich. Super Stay Lippenstift hat schon seine Vorteile. Gunnar stand dahinter, ein Glas Wein in der Hand, der Blick neugierig und leicht nervös.
„Komm rein“, sagte Svea. „Wir freuen uns riesig, dass du da bist.“
Die Begrüßung zwischen Olga und Gunnar war zwar herzlich, aber von beiden Seiten doch noch etwas unbeholfen. Für Olga war das auch eine eher ungewohnte Situation, den in der Regel war klar, was gespielt war, wenn sie in Erscheinung trat. War sie heute „dienstlich“ da oder doch „privat“? Sie dachte sie wäre in derartigen Dingen instinktsicher, aber heute ließ sie ihr Gespür im Stich. Zudem war Gunnar nicht irgendjemand. Er war der Mann von Swea, ihrer neuen besten Freundin, und was fast noch mehr ins Gewicht fiel- sie fand ihn außerordentlich sympathisch und anziehend. Olga freute sich insgeheim über ihre Empfindungen, war sie durch ihren professionellen Umgang mit Männern scheinbar doch noch nicht so desillusioniert und abgebrüht, wie sie oft befürchtete.
Erst einmal war es nur ein einziges Reden und Lachen. Wein, leise Musik, Geschichten. Olga beobachtete die beiden, wie Gunnars Hand immer wieder an Sveas Oberschenkel wanderte, oder wie Svea Olga ansah, wenn sie dachte, sie würde es nicht merken. Die Gesprächsinhalte änderten sich nahezu unmerklich, als sie Gunnar gezielt und wie nebenher Details von Sweas „Vorbereitungskurs“ und ihren „Kunden“ erzählten. Die Stimmung wurde immer ausgelassener und aufgeladener.
Als sich Swea zu Gunnar rüber beugte, ihn küsste und über seine Beule streichelte, sah sie Olga, die für einen Moment die Situation nur analysieren, aber bisher keine Handlungsoption erkennen konnte, über Gunnars Schulter hinweg tief in die Augen. Die Blicke der Frauen fixierten einander, während zur gleichen Zeit Sweas Lippen auf denen von Gunnars geheftet waren.
Sie löste sich von ihm und grinste Gunnar an: „Wollen wir nicht Olga mit einbeziehen?“ Gunnar schmunzelte nur vielsagend zurück.
Dann wandte sie sich an Olga: „Willst du auch mal? Es wäre angerichtet!“
Olga sah zu Gunnar, als ob sie auf das Kommando nur gewartet hatte. „Dürfte ich denn?“ fragte Olga in Richtung Gunnar.
Gunnar musste nicht überlegen: „ja, klar. Sehr gerne!“ und streckte die Hand nach ihr aus, um sie zu sich her zu ziehen.
Sie küssten sich nur kurz, dann schwang sie sich rittlings auf seinen Schoß und es ging weiter. Langsam zuerst, dann tiefer, die Zunge fordernd. Gunnars Hände legten sich auf ihren Po. Svea setzte sich daneben und strich Olga über den Rücken.
„Zieh ihr doch das Kleid aus“, schlug Svea Gunnar leise vor.
Gunnar gehorchte. Das Kleid landete auf dem Boden. Olga saß nun nackt bis hoch zur Nase auf seinem Schoß, der schmale Körper warm und geschmeidig. Ihre Brüste erinnerten ihn an etwas größere Nashis, allerdings mit dem kleinen aber reizvollen Unterschied, dass sie, wie zum Ausgleich ihrer zarten Größe, wunderschöne riesige Nippel hatte, die wie zwei dunkle Tafelberge prachtvoll dastanden. Svea beugte sich vor und nahm eine von Olgas Brustwarzen in den Mund, saugte, biss kräftig zu und zog sie so lang, bis Olga in Gunnars Mund stöhnte.
Swea unterbrach „Bitte küss mich! Unten. Ich halte es nicht mehr aus. Wir sind schon viel zu lange zu brav. Und möchtest du, dass dich dabei mein Schatz…?“
Olga kniff die Augen zusammen. Ein schwaches Kopfnicken zur Seite war ihm Zeichen genug, dass er sich nicht mehr zurückhalten musste. Olga senkte den Kopf zwischen Sveas Schenkel, die Zunge flach und gierig. Gleichzeitig spürte sie, wie Gunnar sich hinter sie kniete, ihre Schamlippen spreizte und in einem Zug in sie nasse Spalte stieß.
„Uhhh…“, keuchte Olga gegen Sveas Futteral. „Dein Mann ist nicht gerade schmächtig…“
„Habe ich da jemals behauptet? Dann lass dich von ihm ordentlich nehmen“ entgegnete Svea und drückte Olgas Kopf fester gegen sich. „Mach´s mir, während er dich durchhämmert. Ich finde die Situation so abgefahren…“
Gunnar packte Olgas schmales Becken und fickte sie mit langen, kraftvollen Stößen. Jedes Mal, wenn er ganz drin war, stöhnte Olga gegen Sveas Kitzler. Svea kam, die Schenkel klammernte sich um Olgas Kopf, fipste im Takt eines jeden seiner Rammstöße und brach laut schreiend zusammen. Kaum hatte sie sich beruhigt, drehte sie die Rollen.
Svea legte sich hinter Olga. „Ich weiß, dass dich mein Mann in deinen süßen kleinen Arsch ficken will. Darf er?“
Olga sah sie lüstern an, spuckte sich als Antwort in ihre Hand, verteilte den Speichel und griff nach hinten, spreizte ihre eigenen Arschbacken. „Dann komm Gunnar, nimm mich, wenn du das möchtest“, keuchte sie. „Ist das so? Ja, willst du mir in den Arsch ficken? Dann komm zu mir. Spieß mich mit deiner Salami auf.“
Gunnar zog seinen glänzenden Schwanz aus Olgas tropfenden Möse, setzte eine Etage höher an und drückte sich nach vorne, um seinen Spreizer in ihren engen Arsch zu versenken. Olga stöhnte auf, der Kopf sank nach vorn. Svea kniete daneben, eine Hand zwischen Olgas Beinen, rieb ihren Kitzler, während Gunnar tiefer und tiefer stieß.
„Schau sie an“, flüsterte Svea. „Schau, wie problemlos sie deinen Schwanz in sich aufnimmt. Erzähl ihr, was du fühlst.“
„Du bist so geil“, keuchte Gunnar. „Dein Arsch frisst meinen Schwanz… Olga…“
Er hämmerte immer heftiger gegen sie. Olga kam, während er noch in ihrem Arsch steckte, die Wellen so heftig, dass sie dabei war, weg zu kippen, doch Svea ließ nicht locker, rieb weiter, bis Olga einen zweiten Orgasmus hatte, diesmal schrie sie sicher das ganze Viertel zusammen.
Svea setzte sich nun auf Gunnars Gesicht, Olga ritt seinen Schwanz. „Spritz jetzt in mich, bitte“, bat Olga ihn sanft und ließ immer wieder auf seinen Mast sinken. „Lass mich dein Sperma tief in mir spüren. Ich ficke bald täglich mit zig Männern, die dürfen überall hin spritzen, sogar auch mal in den Mund, aber hier rein: nie. Komm jetzt Gunnar. Genug gequatscht. Gib Gas. Vergieße deinen Nektar endlich in meinen Blütenkelch.“
Gunnar packte ihre knochigen Hüften und stieß von unten hoch. Svea rieb sich auf seinem Mund, ließ es etwas laufen, da sie wusste, dass ihm das gefiel und stöhnte: „Füll sie. Ich werde danach deinen Schwanz sauber lecken.“
Er kam mit einem tiefen, langen Stöhnen. Olga spürte die warmen Schübe in sich, blieb sitzen, bis er fertig war. Dann glitt sie von ihm herunter, kniete sich neben Svea und beide Frauen leckten gemeinsam seinen Schwanz sauber – Zungen, die sich trafen, Sperma, das sie sich teilten und dann schluckten.
Später, als alle drei erschöpft auf dem Teppich lagen, strich Olga Gunnar über die Brust und sah Svea an. Svea lachte leise und küsste sie. Gunnar lag still zwischen ihnen, die Augen geschlossen, ein zufriedenes, fast ungläubiges Lächeln im Gesicht. Olga dachte: Das hier könnte gefährlich schön werden.
Wiedersehen macht Freude
Sie hielten es alle drei nicht aus. Zwei Tage später schrieb Svea nur kryptisch: <<Kinder bei den Großeltern. Haus frei. Bereit?>>
Olga war auch dieses Mal super pünktlich. Der Geruch von frisch Gekochtem lag bereits in der Luft – Pasta, Knoblauch, frische Kräuter.
„Wir haben gekocht“, sagte Svea und grinste. „Erst essen. Dann sehen wir weiter.“
Sie aßen brav am Esstisch. Besteck klapperte, Gläser klangen. Doch die Gespräche wurden schneller direkt.
„Ich kann seit dem letzten Mal an kaum mehr was anderes denken“, gestand Olga und leckte sich eine Sauce vom Finger. „An euch Beide. Ihr seid mir schon so ein ziemlich durchgeknalltes Pärchen! Aber irgendwie mag ich genau das an euch…!“
Gunnar legte die Gabel zur Seite. Sie waren eh mit dem Essen fertig. „Wir denken viel an dich und sprechen viel von diesem Abend.“
Svea lachte leise. „Dann denke ich: die Tafel ist aufgehoben.“
Gunnar stand langsam auf, schlich um den Tisch und blieb hinter Olga stehen. Er schob ihr Kleid über die Schultern und küsste erst links, dann rechts ihr Schlüsselbein, dann zog er weiter bis es unter ihren Brüsten gekräuselt liegen blieb. Ihre daumendicken Nippel standen bereits einladend und waren hart wie ein Radiergummi.
Er nahm einen der dicken Warzen zwischen die Zähne und knabberte mit den Backenzähnen auf ihnen herum. Olga stöhnte auf, schmerzhaft und lustvoll zugleich, und drückte seinen Kopf mit beiden Händen fester an ihre Brust.
„Härter… ja… beiß mich…“
Gunnar wechselte zur anderen Seite, saugte, biss, zog sie um das Doppelte lang. Olga wölbte den Rücken und zischte angespannt. Ans Essen war schon längst nicht mehr zu denken, so dass die ausgebrauchten Teller, Besteck und Gläser mit wenigen Handgriffen auf die Anrichte gestellt waren, um Platz zu schaffen.
Svea stand auf und verschwand in der Küche. Als sie zurückkam, hatte sie drei lange Möhren, eine dicke Gurke, eine glatte Zucchini und eine lange, schmale Süßkartoffel in den Armen.
„Leg dich doch mal auf den Tisch“, sagte sie zu Olga ohne das noch jemand was sagen musste, legte sich hin, klappte ihre langen, schlanken Gottesanbeterbeine auseinander und wartete wie auf eine OP geduldig auf dem Tisch. Gunnar besorgte noch ein Kissen und schob es ihr zärtlich unter den Kopf. Olga sah ihn angenehm überrascht, geradezu irritiert, an und bedankte sich bei ihm für die ungewohnte Fürsorge, wobei sie ihm liebevoll über den Arm strich.
So lag sie nackt auf dem Esstisch, die Beine weit gespreizt und hatte eine Ahnung, was die beiden nun mit ihr vorhatten. Svea stellte sich zwischen ihre Schenkel. Zuerst nahm sie die erste Möhre und schob sie tief in Olgas patschnasse Möse. Olga zuckte und stöhnte. Die zweite Möhre folgte direkt daneben. Dann die dritte. Svea drehte und schob, bis alle drei Möhren steckten.
„Noch nicht voll genug“, murmelte sie und nahm die Zucchini. Mit festem Druck schob sie sie neben die Möhren hinein. Olga keuchte laut, die Schenkel zitterten. Schließlich kam die dicke Gurke. Svea drückte sie entschlossen dazu. Olgas Vulvalippen war jetzt zum Zerreißen gedehnt – vier Möhren, eine Zucchini und Gurke steckten eng aneinander in ihr, die Öffnung rund und gespannt.
„Schau, Wahnsinn was da bei Olga geht. Was sie alles aufnehmen kann“, jubelte Svea.
Dann griff sie nach der langen, schmalen Süßkartoffel. „Dreh dich mal etwas zur Seite.“
Olga machte wie es sich Swea wünschte, dann verteilte Swea ihre Spuck auf die Spitze der Süßkartoffel, setzte sie an Olgas Rosette und schob sie langsam, aber unnachgiebig hinein. Zentimeter für Zentimeter, bis das gutes Stück im Arsch verschwunden war.
„Jetzt ficken wir dich damit“, Swea war ganz erhitzt.
Gunnar packte die Enden der Gemüse in Olgas Möse und begann, sie rhythmisch herauszuziehen und wieder tief hineinzustoßen. Gleichzeitig bewegte Svea die Süßkartoffel in ihrem Arsch – gegenläufig, hart, ohne Rücksicht. Olga stöhnte und schrie abwechselnd, die Finger krallten sich in die Tischkante, der Rücken wölbte sich.
„Uff, ist das viel. Ich bin ja einiges gewöhnt, aber das… nein, natürlich nicht aufhören… macht weiter… ja so….nur zu…“, keuchte sie.
Sie wechselten sich ab. Gunnar fickte mit der Süßkartoffel ihren Arsch, während Svea die gebündelten Gemüse in ihrer Möse bewegte. Dann wieder umgekehrt. Es war ein sabberndes Schmatzen. Olgas Säfte liefen über die Gurke und die Möhren auf den Tisch. Ihre riesigen Nippel standen steil, die Brust hob und senkte sich heftig.
„Du kannst so wahnsinnig viel aufnehmen“, murmelte Gunnar und stieß die Süßkartoffel besonders tief. „Dein Arsch und deine Fotze sind komplett gestopft.“
Svea beugte sich über Olga, biss in einen der dicken Nippel. Sie arbeiteten weiter. Zogen die Gemüse fast ganz heraus, schoben sie gemeinsam wieder ein, drehten, spreizten, dehnten. Olga lag zitternd und keuchend auf dem Tisch, der Mund offen, die Augen glasig – extrem erregt, aber ohne Erlösung. Kein Orgasmus. Kein Schwanz. Nur das harte, unerbittliche Ficken mit dem Gemüse. Als Svea und Gunnar schließlich innehielten, steckte alles tief in Olga.
Svea strich Olga über den schweißnassen Bauch und lächelte. „So lassen wir dich erstmal liegen. Damit du spürst, wie voll du bist.“
Olga konnte nur nicken und schwer atmen.
Gunnar starrte auf die extrem gedehnte Öffnung, in der immer noch die ganzen Objekte steckten.
„Wenn da so viel Gemüse reinpasst“, sagte er heiser, „dann würde mich interessieren, ob meine Hand auch reinpasst.“
Svea grinste und begann, die Teile behutsam herauszuziehen. Eins nach dem anderen. Alles kullerte achtlos auf dem Tisch. Olgas Möse blieb weit gedreht und offen.
Gunnar nahm das Gleitgel, das Svea inzwischen bereitgestellt hatte, und rieb sich die rechte Hand großzügig ein. Dann verteilte er das Gel direkt auf Olgas gedehnte Öffnungen, strich über die Perle, rieb Kreise, bis Olga aufstöhnte und die Hüften hob.
„Bitte… so schön… ja, mach so weiter…“
„Nachher. Erst bekommst du noch einmal Besuch“, murmelte Gunnar lüstern.
Er formte die Hand zur Spitze, setzte an und drückte. Die Finger glitten rein, dann die Knöchel. Olga keuchte laut. Gunnar schob weiter, unnachgiebig, bis seine ganze Hand in ihr verschwunden war. Bis zum Handgelenk.
„Ich bin so tief in dir…“, stöhnte er und begann, die Hand langsam zu bewegen.
Svea konnte nicht zusehen, ohne mitzumachen. „Ich will das auch versuchen.“ Sie gelte sich die linke Hand ein und drückte sie neben Gunnars Hand in die bereits volle Möse. Olga schrie auf.
„Es zerreißt mich…“, keuchte sie, die Stimme zittrig. „Aber hört nicht auf… bitte weitermachen…“
Beide Hände steckten jetzt in ihr – Gunnars und Sveas – und rissen sie fast auseinander. Svea blickte zu Gunnar. „Geh mal raus. Ich brauch etwas mehr Platz.“ Gunnar zog seine Hand langsam heraus. Der plötzliche Verlust ließ Olga wimmern. Svea nutzte den Raum, schob ihre linke Hand noch tiefer und begann gleichzeitig, mit der rechten Hand an Olgas Rosette zu fummeln. Zuerst nur ein Finger. Dann zwei. Drei. Sie drückte vorsichtig, dann mutiger. Das Gleitgel machte es möglich. So gelang es ihr die ganze rechte Hand Olga hinten rein zu stecken.
„Beide…“, stöhnte Olga ungläubig. „Du hast beide Hände in mir…“
Svea begann, Olga mit beiden Händen im Rhythmus zu bespielen. Die linke Hand in der vorne, die rechte hinten, stieß gleichzeitig vor und zurück. Olga zuckte wie ein Fisch an Land, der Mund offen zu einem stummen Schrei.
„Swea Schatz. Versuche es ruhig. Komm noch tiefer… drück mir deine Hand tief rein…“, jaulte sie ganz von Sinnen.
Svea Bewegungen wurden fester, die Hände verschwanden fast bis zu den Unterarmen in Olgas Unterleib. Gunnar hatte inzwischen das Handy geholt. Er filmte aus verschiedenen Winkeln, machte Fotos – von den Händen, die in Olga verschwanden, von ihrem verzerrten, lustvollen Gesicht, von den riesigen Nippeln, von der extrem gedehnten Unterleib.
„Schau mal in die Kamera“, sagte er ruhig. „Zeig uns, wie du dich fisten lässt.“
Olga drehte den Kopf, die Augen glasig, und stöhnte direkt in die Linse: „Sie fickt mich mit beiden Händen… so tief… ich komme gleich…“
Svea beschleunigte. Beide Fäuste boxten hart und abwechselnd in sie. Olga spannte sich an, drückte sich ins Hohlkreuz und dann kam sie – heftig, lang anhaltend, mit einem Schrei- nicht von dieser Welt. Die Muskeln zuckten um Sveas Hände, klare Flüssigkeit spritzte in hohem Bogen über den Tisch, nässten Swea ein, als ob Olga sie vollgepinkelt hätte. Svea ließ die Hände noch einen Moment in ihr, spürte die Nachbeben, und zog dann langsam heraus. Olga blieb verschwitzt, zerschlagen und keuchend liegen, sämtliche Säfte und Sonstiges liefen ihr nur so aus beiden Körperöffnungen.
Gunnar stellte das Handy ab und strich Olga ganz zart über den Bauch, dann stellte er sich hinter Svea. Sie kniete immer noch zwischen Olgas gespreizten Beinen.
Er träufelte Gleitgel zwischen Sveas fleischigen Pobacken, teilte diese mit beiden Händen und drückte die Spitze seines Schwanzes gegen ihre bereits geweitete Rosette. Svea stöhnte auf, als er sich langsam, aber unnachgiebig hineinschob. Zentimeter für Zentimeter, bis er ganz in ihr hinten drinsteckte.
Gunnar begann sein Werk und genoss wie mit jeder Stoßbewegung alles an Svea schwabbelte – ihre dicken Arschbacken, ihr knuddeliges Hüftgold. Er griff um sie herum, packte ihre schaukelnden Brüste, knetete sie fest, drückte die Nippel zwischen den Fingern. Dann packten seine Hände voller Leidenschaft in ihren üppigen, nach unten hängendem Bauch, drückte hinein, spürte, wie er sich unter seinen Fingern bewegte. Er feierte das, auch wenn er wusste, dass dieser weiche Speck nicht jedermanns Sache war. Hatte sich so jemand, der so ablehnend war, sich darin jemals verloren? Wohl nicht! Sonst wären dieser Männer nicht so voller Häme. Die wissen einfach nicht, was gut ist!
„Schau sie dir an“, knurrte er Svea ins Ohr, während er sie in den Arsch fickte. „Liegt sie nicht schön da?“ auch Gunnar warf dieser Anblick über die Kante. Er stieß noch ein paar Mal hart zu und entlud er sich pulsend tief in ihrem Darm. Svea spürte die warmen Schübe in sich und kam selbst.
Alle drei blieben einen Moment wie erstarrt. „Was war das…?“, flüsterte Svea ungläubig.
Olga lachte heiser, erschöpft und überrascht zugleich. „Ich… ich habe keine Worte.“
Gunnar zog sich langsam zurück, das auslaufende Sperma lief an Sveas Schenkel runter. Er strich beiden Frauen über den Rücken.
„Das war intensiver, als ich es mir je hätte vorstellen können“, sagte er verträumt. „Wir drei… das hier… ist etwas sehr Spezielles.“
Svea drehte den Kopf und küsste ihn, dann beugte sie sich vor und küsste Olga. Olga konnte sich jetzt einfach nicht mehr bremsen und küsste Gunnar, von den Augen seiner Frau, in einem stürmischen und bei weitem nicht mehr jugendfreien Kuss. Gunnar machte da nur zu gerne und sehr leidenschaftlich mit.
Das intensive gemeinsame Erlebnis hatte sie alle drei überrascht – und keiner von ihnen wollte, dass es das letzte Mal gewesen war.
Abschied
Olga stand abmarschbereit in der Diele, auch wenn die Haare noch etwas verstrubbelt waren. Das war ihr jetzt nicht mehr wichtig. Draußen war es tiefe Nacht. Der Abend hatte alle drei gezeichnet – erschöpft, zufrieden und auch ein wenig ungläubig.
In einem stillen Moment, als Gunnar kurz in die Küche ging, um die Gläser wegzubringen, nahm Svea Olga beiseite. Sie griff in ihre Handtasche und holte einen Umschlag hervor.
„Dein Lohn“, sagte sie leise. „Ich habe dich ganz offiziell gebucht. Als Escort. Gunnar weiß davon nichts.“
Olga sah auf den Umschlag, dann auf Svea, und schüttelte langsam den Kopf.
„Nein. Auf! Gar! Keinen! Fall!“ protestierte sie energisch im Flüsterton und schob Sveas Hand sanft zurück. „Das hier war privat. Zwischen uns. Außerdem… das war ein Abend der ganz besonderen Art. Den bezahlt man nicht. Ganz abgesehen davon. So etwas ist unbezahlbar. Du bist meine Freundin und Gunnar…“ sie zögerte. „den halte gut fest. Der ist schon was Besonderes! Glaub mir. Ich hatte, wie du weißt, schon mit so einigen Männern das Vergnügen. Aber Gunnar…“ schwärmte sie und fuhr sich vielsagend mit der Zunge über ihre vollen Lippen. Den Rest ließ sie unausgesprochen.
Svea schluckte. Die Worte trafen sie unerwartet tief. Tränen traten in ihre Augen, aber sie lächelte. „Danke“, flüsterte sie. „Danke für alles. Für deine Freundschaft und für diesen unvergesslichen Abend.“
„Hör sofort auf, sonst werde ich noch selber ganz romantisch! Kann ich jetzt überhaupt nicht brauchen!“ brummelte Olga.
Dass die beiden Frauen sich umarmten und einen Kuss auf den Mund gaben, war inzwischen schon fast normal. Warm, vertraut, ohne Eile. Als Gunnar zurückkam, standen sie noch eng beieinander. Olga und Gunnar sahen sich an. Lange. Forschend. Dann grinsten beide gleichzeitig. Sie traten aufeinander zu, umarmten sich und küssten sich – innig, tief und jetzt auch ohne Zurückhaltung.
Svea verschränkte die Arme und räusperte sich lautstark, das Lächeln aber unverkennbar. „Na wartet, ihr Beiden. Nicht dass ich hier noch eifersüchtig werden muss.“
Alle drei lachten herzlich. Der Klang löste die letzte Anspannung. Sie nahmen sich zu dritt ganz fest in die Arme – Sveas große, weiche Wärme, Olgas schlanke Länge, Gunnars feste Schultern. Niemand wollte zuerst loslassen.
Als sie sich schließlich doch voneinander lösten, taten sie es nur ungern. Die Hände blieben noch einen Moment an Armen und Hüften hängen. „Wenn wir jetzt nicht aufhören“, murmelte Gunnar heiser, „wird es eine lange Nacht.“
Olga lachte leise und griff nach ihrer Tasche. „Dann gehe ich besser. Bevor wir den ganzen Rest der Nacht hier verbringen.“
Svea und Gunnar nickten. Wäre das das Schlimmste? Wohl eher nicht. Die Tür fiel ins Schloss. Einen Moment lang standen die beiden noch in der Diele und sahen sich an. Dann griff Svea nach Gunnars Hand.
„War es schön für dich?“
Gunnar drückte ihre Finger. „Du machst Witze! War es denn für dich ok? Soweit ich das mitbekommen habe war die zweite Person neben dir eine andere Frau.“
„Stimmt! Wenn du das so sagst. Jetzt fällt es mir auch auf! Hatte mich schon gewundert!“ zog ihn Swea auf, dann schloss sie: „Jetzt mal im Ernst. Das war satanolügenialkohöllisch! Einfach unfassbar!“ Es gab nun eine Stille nach einem Abend, den keiner von ihnen so schnell vergessen würde.
Die Großeltern wollten die Kinder bereits am nächsten Morgen relativ früh zurückbringen. Also blieben Gunnar und Svea keine Wahl. Trotz des späten Abends räumten sie gemeinsam auf. Teller und Gläser in die Spülmaschine, den Esstisch und das Gemüse gründlich abwischen, Gleitgel-Flasche verschwinden lassen, nasse Handtücher in die Wäsche, alle verräterischen Spuren beseitigen. Als die Spülmaschine endlich surrte und die Wohnung wieder nach Alltag roch, sank Svea erschöpft aufs Sofa. Gunnar setzte sich neben sie. Sie kuschelten sich abgekämpft aneinander, die Glieder schwer, die Köpfe aneinander gelehnt. Die Spülmaschine brummelte und wusch die letzten Spuren des Abends weg.
Was es mit Olga auf sich hat
Tage später. Sie saßen gemütlich im Bett, er hatte sein Buch zur Seite gelegt und streichelte so lange Swea, bis auch sie ihr Tablet zum Bücherlesen zur Seite legte, ihn angrinste und zum ihm hin schlüpfte. Dann brach Gunnar das Schweigen. „Jetzt würde mich doch mal was interessieren“, sagte er ruhig. „Was hat das mit Olga wirklich auf sich? Wie seid ihr euch begegnet?“
Svea atmete tief aus. Ihre Finger spielten mit den Locken seiner Brusthaare.
„Ich hatte nach jemand wie ihr gesucht“, begann sie. „Ganz bewusst. Als klar war, dass ich Aras bei Laune halten muss… und dass ich möglicherweise dafür Dinge tun muss, die ich vorher nie gemacht hatte… ich wollte nichts dem Zufall überlassen und suchte daher professionelle Beratung. Jemanden, der weiß, wie man sich jemanden abhängig macht, ihn auf eine Person, also mich, sexuell konditioniert. Wie man dunkelste Phantasien bedient, ohne sich selbst zu verlieren, wie man sexuelle Rituale etabliert, Zuwendung und sexuelle Intimität abwechselnd gewährt und entzieht oder durch Unvorhersehbarkeit starke Erwartungshaltungen bei einem Mann, speziell auf Aras bezogen, erzeugen kann. Ich wollte schlichtweg erreichen, dass er mir aus der Hand frisst!“
Gunnar hörte sprachlos zu.
„Also habe ich mich umgehört. Diskret. Und so bin ich bei Olga gelandet. Hochpreisige Escort. Sehr erfahren. Sie hat mich nach etwas Diskussion und Überredungskunst dann doch akzeptiert. Richtig unterrichtet. Du weißt ja ich bin ja vielem gegenüber sehr offen, aber ich dachte, man kann nie auslernen z.B. Wie man deepthroatet, ohne dass einem die Tränen kommen und man weiter machen kann, selbst wenn einem der Schwanz tief in der Speiseröhre steckt. Wie man sich anal nehmen lässt, ohne dass es schmerzt und so tut, als wäre es das Beste der Welt. Wie man jemanden fesselt, dominiert, demütigt – oder sich selbst demütigen lässt. Sie hat mir gezeigt, wie man einen Mann so hart kommen lässt, dass er danach weich und anhänglich wird. Und wie man das wiederholt, bis er nicht mehr ohne einen kann.“
Svea stockte kurz, dann erzählte sie weiter. „Sie hat mir verschiedene Freier, sozusagen als „Übungsmaterial“ zugeführt, um mich zu trainieren und um zu sehen, wie ich mich anstelle. Klingt etwas schräg, aber so war es. Es war alles dabei.“
Gunnar schluckte. Seine Hand lag still auf ihrem Bauch. „Und das alles… hast du auch mit Aras gemacht?“
„Nein, bewahre! Bei weitem nicht alles“, antwortete Svea leise. „doch schon einiges, zumindest so viel, dass er süchtig wurde. Manches sogar noch extremer. Weil ich wollte, dass er mich braucht. Dass er mir vertraut. Dass er nachlässig wird. Und es hat ja ganz offensichtlich funktioniert.“
Sie drehte den Kopf und sah ihn an. „Olga war meine Lehrerin. Und irgendwann… ist sie mehr geworden. Eine Freundin. Jemand, dem ich Dinge erzählen konnte, die ich sonst niemandem erzählt hätte. Auch nicht dir. Zumindest nicht in dem Moment.“
Gunnar schwieg lange. Dann zog er sie enger an sich. „Danke, dass du es mir jetzt erzählst.“
Svea legte den Kopf an seine Schulter. „Ich wollte dir nichts verbergen. Ich wollte nur… uns retten. Und am Ende hat es uns hierhergebracht. Wir sind wieder in aller Ruhe zusammen. Aber schönerweise auch zu ihr. Zu dem, was letztes Wochenende passiert ist.“ Zwischen ihnen lag zum ersten Mal die ganze Wahrheit.
Svea musste lächeln, als sie spürte, dass ihre Beichte Gunnars Schwanz wieder hart werden ließ. Sie legte die Hand darauf, streichelte langsam die Länge, spürte, wie er zuckte. Gunnar erwiderte die Berührung, schob die Hand unter ihr Nachtshirt und knetete ihren weichen, schweren Busen, strich über die Nippel, bis sie sich aufrichteten.
„Du willst wohl sehen, was ich bei Olga gelernt habe?“, flüsterte Svea spitzbübisch.
Ohne auf eine Antwort zu warten, rutschte sie an ihm runter und nahm seinen harten Schwanz sofort tief in den Mund. Kein vorsichtiges Lecken, kein sanftes Saugen – sie schob ihn in einem Zug bis in die Kehle. Die Nase berührte seinen Unterleib. Sie würgte leise, nicht eine Träne, sie blieb unten, schluckte um den Schaft herum und presste ihn dann bis zum Anschlag in ihren Schlund.
Gunnar stöhnte zwar wohlig, doch dann zog er sie zu sich hoch, hielt sie in den Armen und sah sie prüfend an. „Warum bist du so tolerant?“, fragte er. „Warum hast du erlaubt und hast so bewusst darauf hingearbeitet, dass ich mit Olga Sex habe?“
Svea blieb einen Moment ruhig und strich ihm dann liebevoll und mit aller Zärtlichkeit derer sich mächtig war über seine Wange. „Kannst du dir das nicht denken? Weil das mein Geschenk an dich war“, antwortete sie leise. „Dafür, dass du mir verziehen hast. Dafür, dass du trotz allem geblieben bist, obwohl ich mit Aras eine Affaire hatte. Obwohl ich ihn benutzt habe. Obwohl ich es nicht nur einmal mit der Wahrheit nicht so genau nahm. Du hättest allen Grund gehabt, zu gehen. Du bist geblieben. Also wollte ich dir davon etwas zurückgeben. Sie. Uns. Alles. Ach ja und da war noch was: weil ich dich unendlich liebe!“
Gunnar zog sie näher. Sie küssten sich innig, langsam, die Zungen verwoben. Zwischen den Küssen flüsterten sie sich zu: „Ich liebe dich.“
„Ich liebe dich auch. Vielleicht bin ich in den Augen anderer dumm, habe mich von dir zum Affen machen lassen. Tja, dann bin ich halt ein dummer Affe ein in dich immer wieder aufs Neue verliebter dummer Affe.“
Als sie sich etwas zurücklehnten, schaute Gunnar Svea tief in die Augen. Seine Hände lagen still auf ihren Hüften.
„Vermisst du Aras? - bitte ausnahmsweise mal eine ehrliche Antwort“, bat er leise.
Sveas Augen wurden glasig. Tränen sammelten sich, ohne sofort zu fallen. Sie öffnete den Mund, schloss ihn wieder. Dann, zögerlich, stumm, nickte sie. Nur einmal. Das war deutlich genug. Mehr Worte brauchte es nicht.
Gunnar zog sie an die Brust. Svea vergrub das Gesicht an seinem Hals während Tränen leise über ihre Wangen liefen.
Gunnar schob sich über sie und sie verschmolzen ineinander.
Dann flüsterte er heiser gegen ihren Hals: „Stell dir vor, du fickst gerade mit Aras. Sag mir alles. Sag mir was du mit ihm machen würdest. Und nenn mich bei seinem Namen so wie du es mit mir und Olga gemacht hast.“
Svea stöhnte auf, die Augen noch feucht, und sammelt sich, während sie ihn tief in sich spürte. „Aras… ich will deinen Schwanz wieder in meinem Hals. So tief, dass ich würge und trotzdem nicht aufhöre. Ich will, dass du meine Haare festhältst und in meine Kehle fickst, Dann werde ich mich umdrehen, dir den Arsch hinstrecken und dich bitten, mich ohne Gummi zu nehmen. Ich will spüren, wie du meinen Darm aufdehnst und mir sagst, dass ich dein kleines Fickstück bin. Aras, spritz mit deinen Bullensaft hinten rein.“
Gunnar stöhnte und stieß fester zu. Svea ritt ihn weiter und phantasierte dirty weiter:
„Aras, du räudiger Bastard, piss mich an! Hörst du! Auf meine großen Möpse und ins Gesicht. Dann lecke ich dich sauber und setze mich auf dein Gesicht, ersäufe dich mit meiner Pisse. Leck mir meine Fotze und meinen dreckigen Arsch bis es mir kommt. Danach reite ich dich, langsam zuerst, dann so wild, dass die Hütte brennt und das Bett auseinanderfliegt. Und wenn du kommst, ertränke mich mit deinem weißen Gold. Überschwemme mich mit deiner Sintflut. Gib mir alles. Jeden Tropfen. Aras… fick mich… Du verdammtes Arschloch! Du Scheiß-Gangster!“ trommelte in ihrer Ektase, konnte nicht mehr zwischen Fiktion und Wirklichkeit unterscheiden, wutentbrannt auf Gunnars Brust. Sie hatte sich total in Rage geredet, ihre Stimme überschlug sich, war weit weg. Ihre ganze Wut, die Anspannung, die Enttäuschung, aber auch die Sehnsucht nach ihm- alles brach in ihr wie ein morscher Damm und riss sie weg.
Doch sie fing sich schnell und knurrte lüstern: „Jetzt du. Stell dir noch einmal vor, ich bin Olga. Sag es mir. Alles. Nenn mich bei ihrem Namen.“
Gunnar atmete schwer, die Hände glitten an ihren großen, weichen Brüsten hinauf und kneteten sie fest. Er stieß von unten hart in sie und begann: „Olga… dein kleiner, enger Arsch gehört mir. Ich will dich von hinten nehmen, die Hände an deinen schmalen Hüften, und zusehen, wie mein Schwanz in deiner Rosette verschwindet. Ich bin so tief… ich spüre jeden Zentimeter. Ich will meinen Schwanz in deinen Hals stecken und will, dass du trotzdem weitermachst! Dann reite mich! Lass mich dich in alle deine Löcher ficken! Bis wir beide wund sind.“
Svea stöhnte lauter, Gunnar hechelte, war atemlos und gehetzt. „Ich will dich fisten, Olga. Meine ganze Hand in deiner Fotze, bis du schreist. Und während ich das tue, will ich deinen Arsch mit der anderen Hand nehmen. Zwei Fäuste in dir. Du kommst so heftig, dass du mich nass spritzt. Danach lecke ich dich sauber und fick dich nochmal in den Arsch, bis ich tief in deinem Darm komme. Alles für dich, Olga… nimm meinen Schwanz… nimm mein Sperma…“ Gunnar packte Sweas dicken Hintern grob, zog sie zu sich her, stieß ein letztes Mal tief und entlud sich in ihr.
Sie lagen da, eng verbunden, schweißnass, keuchend. Sveas Tränen hatten sich mit ihrer beider Schweiß vermischt.
„Wir sind echt crazy, doch du bist mein Goldstück“, flüsterte er.
Svea lachte heiser gegen seinen Hals. „Komplett. Und ich will es nicht anders. Und mit Olga gehen wir ja kommende Woche in unser kleines Wellness Ressort. Ich bin echt gespannt!“
Draußen begann der Himmel bereits langsam grau zu werden. Kichernd stellten sie fest, dass die Kinder schon bald wieder aufstehen würden. Samstag. Großes Familienfrühstück. Doch in diesem Moment gehörte die Nacht noch ihnen – mit allen Namen, allen Phantasien und der ehrlichen, alten und doch neuen Nähe dazwischen.
Ende
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