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Eine Ehefrau, die sich in ihren alten Schulfreund zu verlieren scheint (fm:Verführung, 4310 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Mar 14 2025 Gesehen / Gelesen: 5422 / 4520 [83%] Bewertung Teil: 9.28 (86 Stimmen)
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© Ayse1985 Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

Position in Sabines Leben einnahm, indem er seine Rolle als Ehemann und Partner in Frage stellte. Sabine ging in dieser aufregenden Aufgabe auf, es machte ihr Spaß, die ganzen Dinge mit Bernd zu planen und umzusetzen.

Bernd legte viel Wert auf ihre Meinung und überließ ihr fast alle Entscheidungen. Die Einwände von Peter nahm sie nicht mehr so ernst, sie hatte die Nacht vergessen. Die nächsten Tage waren geprägt von ständigen kleinen Konflikten.

Peter war gereizt, er fand an allem etwas auszusetzen. Sabine hingegen war verärgert über Peters Verhalten. Sie sah sich im Recht, denn Bernd hatte ihr versichert, dass Peter sich nur unsicher fühle, weil er Angst vor Bernds Einfluss auf sie habe.

"Peter, du musst mir vertrauen!", sagte Sabine immer wieder. "Bernd ist einfach nur ein guter Freund. Er will diese Einweihungsfeier vernünftig abwickeln, um einen guten Eindruck bei seinen Chefs zu machen, danach ist er doch sowieso weg. "

"Ist das wirklich alles oder will er dich für sich gewinnen?", fragte Peter. "Er hat dich ja schon fast überzeugt, ein Haus am Meer zu kaufen." Was kommt als Nächstes? Fährst Du mit ihm nach Amerika? " Sabine guckte erschrocken, um dann aber zu erwidern, "Das war nur eine Idee, Peter!", antwortete Sabine. "Wir haben noch nicht mal darüber gesprochen, ob wir das überhaupt wollen."

"Aber du hast es dir vorgestellt, Sabine!" "Du hast es dir sogar gewünscht!", sagte Peter. "Du hast dich von Bernd beeinflussen lassen." Sabine wurde wütend. "Peter, du bist so unfair!" Ich habe mir nichts einreden lassen. Ich habe nur mit Bernd über meine Träume gesprochen."

"Träume, die er dir eingeflüstert hat", sagte Peter. "Sabine, ich weiß nicht, was mit dir los ist." "Du bist nicht mehr die Frau, die ich geheiratet habe, bevor Bernd zu uns kam, haben wir uns unsere Träume erzählt, jetzt erzählst Du Bernd Deine Träume." Sabine war verzweifelt.

Sie fühlte sich gefangen in einem Kreislauf aus Vorwürfen und Missverständnissen. Sie versuchte, sich an Bernds Worte zu erinnern: "Peter ist nur eifersüchtig, weil er Angst hat, dich zu verlieren."

Doch tief in ihrem Inneren spürte sie, dass etwas nicht stimmte. Sie hatte das Gefühl, dass Bernd sie manipulierte, dass er sie gegen Peter aufhetzen würde. Aber sie wollte es nicht wahrhaben. Sie wollte an ihre Freundschaft glauben, an Bernds gute Absichten.

Sabine hatte die Warnzeichen gesehen, die subtilen Manipulationen Bernds erkannt.

Doch anstatt ihn konsequent zu distanzieren, spürte sie eine seltsame Mischung aus Faszination und Schuldgefühl. Sie hatte ihm ihr Vertrauen geschenkt, und nun, da sie seine wahre Natur erkannte, fühlte sie sich verpflichtet, die Situation zu kontrollieren, bevor er ihr Leben weiter zerstören konnte.

Sie beschloss, ein Spiel zu spielen, ein gefährliches Spiel, bei dem sie auf dem schmalen Grat zwischen Rache und Selbstzerstörung balancierte.

Sie würde Bernd nicht offen konfrontieren, sondern ihn mit scheinbarer Nähe und Zuneigung in eine Falle locken. Ihr Plan war raffiniert und gefährlich: Sie würde Peter mit Zuneigung überschütten, um ihn zu beruhigen und gleichzeitig Bernd glauben lassen, sie sei ihm verfallen. Es war ein riskantes Unterfangen, denn sie spielte mit dem Feuer, riskierte, sich selbst zu verbrennen.

Am Abend mach Bernds abfahrt mit dem Grossraumtaxi zum Flughafen, um die Geschäftsführung abzuholen, überraschte sie Peter mit einem exquisiten Abendessen, Kerzenschein und einer leidenschaftlichen Nacht. Sie verwöhnte ihn, liebkoste ihn, gab ihm alles, was er sich wünschte.

Am Morgen, als Peter noch schlief, flüsterte sie ihm zu, dass sie sich erst am Abend der Firmenfeier wiedersehen würden, da sie noch einige wichtige Dinge mit Bernd zu erledigen habe. Peter, noch im Nachhall der sinnlichen Nacht, bemerkte die Ungereimtheit nicht sofort.

Erst später, als die Realität einsetzte, nagte der Verdacht an ihm: War diese Zuneigung nur ein Vorwand, um Bernd den ganzen Freitag widmen zu können?

Der Freitag begann mit einem gemeinsamen Friseurbesuch mit Bernd. Sabine ließ sich von ihm ein neues Kleid aussuchen - ein besonders aufreizendes, das ihre Kurven perfekt betonte. Es war ein Kleid, das sie eigentlich für Peter als Überraschung geplant hatte, ein Zeichen ihrer Liebe und Zuneigung. Doch in ihrer Blindheit übersah sie erneut die potenziellen Konflikte.

Das Mittagessen mit Bernd und der Geschäftsführung zog sich in die Länge. Peters verzweifelte Anrufe blieben unbeantwortet; Bernd hatte Sabines Telefon diskret auf Flugmodus geschaltet.

Am Abend der Feier erschien Sabine nicht mit Peter, sondern an Bernds Seite. Sie tanzte mit ihm, lachte mit ihm, ließ ihn sich ihr nähern. Sie spielte die Rolle der begehrten Frau, die sich in Bernd verliebt hatte, perfekt.

Peter beobachtete das Geschehen mit einem wachsenden Gefühl der Hilflosigkeit und Enttäuschung. Er sah, wie Bernd sie anlächelte, wie er ihre Hand hielt, wie er sie an sich drückte. Bernds Selbstbewusstsein wuchs mit jeder Geste Sabines. Er war überzeugt, dass er sie an diesem Abend in sein Bett bekommen würde. Als Sicherheitsnetz hatte er eine Droge, sogenannte KO-Tropfen, in seiner Tasche, falls Sabine doch noch zögern sollte.

Sabine jedoch spielte ein gefährliches Spiel. Sie genoss die Aufmerksamkeit Bernds, die Macht, die sie über ihn hatte. Sie spürte den Nervenkitzel, ihn zu manipulieren, ihn an der Angel zu halten. Doch im Hintergrund arbeitete ein anderer Teil ihres Bewusstseins, der sich ihrer wachsenden Gefahr bewusst war.

Sie wusste, dass sie sich in einem gefährlichen Strudel befand, aus dem sie nur schwer wieder herauskommen könnte. Sie wusste, dass sie Peter verletzte, dass sie ihre Ehe aufs Spiel setzte.

Doch die Faszination des Spiels, die Möglichkeit, Bernd endgültig zu besiegen, war zu stark. Sie würde ihn fallen lassen, ihn in den Abgrund stürzen, aber zu welchem Preis? Die Frage blieb unbeantwortet, während sie mit Bernd in den Armen tanzte, ihr Herz von einem Wirbelwind aus Verlangen, Rache und Angst durchzogen. Die Nacht würde entscheiden, ob sie aus diesem Spiel siegreich hervorgehen oder selbst untergehen würde.

Peter machte sich derweil seine eigenen Gedanken zu dem Verhalten von Sabine. Sabine machte ihn richtig wütend mit ihrem Verhalten. Er hatte keine Lust mehr auf Spielchen mit Sabine. Die paar Minuten, die seine Frau ihm an diesem Abend widmete, empfand er als absolute Respektlosigkeit und hatte eine Entscheidung getroffen, die ihre Ehe klar als gescheitert bloss stellen würde.

Die Feier hallte in Peters Ohren wider, ein ohrenbetäubender Lärm aus Musik, Lachen und Gesprächen, die er kaum noch wahrnahm. Sein Blick war auf Sabine geheftet, ein magnetischer Sog, der ihn trotz des aufwallenden Schmerzes festhielt.

Sie wirbelte über die Tanzfläche, ihr Kleid glitzerte im Schein der Lichter, ihr Lachen klang hell und unbeschwert - ein Lachen, das ihm früher das Herz aufgehen ließ, das ihm jetzt aber wie ein Stich in die Seele ging. Sie tanzte mit Bernd, ihre Körper berührten sich, ihre Blicke trafen sich in einer Intensität, die Peters Blut in den Adern gefrieren ließ. Es war nicht nur ein Tanz, es war eine Inszenierung, ein Schauspiel der Zuneigung, das für Peter unerträglich war.

Er versuchte, sich zu erinnern, wann es angefangen hatte, wann der Riss in ihrer Beziehung entstanden war. Die kleinen Lügen, die Ausreden, die zunehmende Distanz - alles hatte sich schleichend eingeschlichen, wie ein Gift, das langsam aber sicher ihre Liebe vergiftete.

Er hatte es nicht bemerkt, oder vielleicht hatte er es nicht wahrhaben wollen. Er hatte sich an die Illusion geklammert, an das Bild der glücklichen Familie, das er so sehr beschützt hatte. Jetzt, in diesem Moment, zerbrach diese Illusion wie ein Kartenhaus im Sturm.

Die wenigen Momente, die Sabine ihm schenkte, waren nur noch kurze, oberflächliche Gesten, ein Ablenkungsmanöver, um ihn zu beruhigen, während sie sich ganz Bernd hingab. Ihre Berührungen waren kalt, ihre Blicke flüchtig, ihre Worte hohl.

Es war, als ob sie eine Rolle spielte, eine Rolle, die sie perfekt beherrschte, eine Rolle, die ihn täuschte und verletzte. Er spürte die Kälte in ihren Augen, die Abwesenheit jeglicher Zuneigung, die Leere, die sich zwischen ihnen ausgebreitet hatte. Die wenigen Worte, die sie wechselten, waren belanglos, oberflächlich, ohne die Wärme und die Intimität, die ihre Beziehung einst ausgezeichnet hatte.

Peters Wut wuchs mit jedem Tanz, jedem Lächeln, das Sabine Bernd schenkte. Er schüttelte den Kopf, versuchte, die Situation zu verstehen, doch es gab keine Erklärung, die seinen Schmerz und seine Enttäuschung lindern konnte. Er fühlte sich betrogen, ausgetrickst, benutzt - ein Werkzeug in Sabines Spiel, ein Schachfigur in ihrem perfiden Plan.

Die wenigen Minuten, die Sabine ihm an diesem Abend widmete, empfand er als absolute Respektlosigkeit, als einen Schlag ins Gesicht, als einen Beweis für ihren Verrat.

Seine Entscheidung, die Trennung zu vollziehen, festigte sich mit jedem Augenblick. Er hatte keine Lust mehr auf Spielchen, auf Lügen, auf dieses Schauspiel der Liebe, das Sabine so meisterhaft inszenierte.

Er beobachtete, wie Sabine sich immer mehr Bernd zuwandte, wie sie sich in seinen Bann ziehen ließ, wie sie sich in seinen Armen verlor. Er sah, wie Bernd sie anlächelte, wie er ihre Hand hielt, wie er sie an sich drückte, wie er sie mit einem Blick besitznahm. Bernds Selbstbewusstsein wuchs mit jeder Geste Sabines, mit jedem ihrer Blicke, mit jedem ihrer Lächeln.

Er war überzeugt, dass er sie an diesem Abend in sein Bett bekommen würde. Peters Wut kochte hoch, ein brodelnder Vulkan, der kurz vor dem Ausbruch stand. Er fühlte sich wie ein Zuschauer in seinem eigenen Leben, ein Beobachter des Zusammenbruchs seiner Ehe, ein stiller Zeuge des Verrats seiner Frau.

Dann sah er es: Sabine und Bernd, versteckt in einer dunklen Ecke des Saals, küssten sich leidenschaftlich. Der Kuss war lang, intensiv, voller Begierde, ein Kuss, der alle Zweifel auslöschte, ein Kuss, der die Wahrheit enthüllte. Peters Blut gefror in seinen Adern.

Es war nicht nur ein Kuss, es war ein Bekenntnis, ein Beweis für Sabines Verrat, ein Beweis für das Ende ihrer Ehe. In diesem Moment brach alles zusammen. Die Wut, die Enttäuschung, der Schmerz - alles vereinte sich zu einem einzigen, überwältigenden Gefühl der Verzweiflung.

Ohne zu zögern, ging Peter auf die beiden zu. Seine Stimme, laut und voller Wut, durchbrach das Rauschen der Musik und der Gespräche. "Sabine!", schrie er, seine Stimme vibrierte vor Wut und Schmerz, "Was zum Teufel soll das?!" Sabines Augen weiteten sich, als sie erkannte, dass sie viel zu weit gegangen war.

Sie versuchte, sich zu rechtfertigen, doch Peter ließ sie nicht zu Wort kommen. Seine Wut war zu groß, sein Schmerz zu tief. "Ich habe genug von deinen Spielchen!", brüllte er, seine Worte hallten durch den Raum, jeder Gast hörte sie, auch die Geschäftsführung. "Unsere Ehe ist vorbei! Ich fahre jetzt nach Hause, packe meine Sachen und verschwinde. Dann könnt ihr euch hier in Ruhe vergnügen, ohne dass ich euch störe!"

Seine Worte waren ein Urteil, ein endgültiges Ende. Sabine war geschockt. Sie hatte Bernd beeindrucken wollen, aber nicht Peter verlieren. Bevor sie auch nur reagieren konnte, hatte Peter Bernd eine Ohrfeige verpasst, eine Ohrfeige, die die Stille des Schocks unterstrich.

Dann drehte er sich um und verließ die Feier, ohne einen Blick zurückzuwerfen. Er ließ Sabine und Bernd in ihrem Verrat zurück, allein mit den Konsequenzen ihres Handelns.

Sabine wachte aus ihrem selbstgebauten Traum auf, dem Traum, Bernd zu zeigen, dass sie ihn genauso manipulieren konnte wie er sie. Die Realität traf sie mit der Wucht eines Hammerschlags.

Bernd stand vor ihr, seine Wange brannte, ein Beweis für Peters heftige Ohrfeige. Er versuchte zu sprechen, seine Worte verloren sich in dem Sturm der Reue, der Sabines Seele durchfuhr. Sie wollte nur noch zu Peter, weg von diesem Ort, weg von diesem Mann, der ihr plötzlich so abstoßend erschien.

Bernd versuchte sie aufzuhalten, doch Sabines Entschlossenheit war ungebrochen. Eine zweite, noch heftigere Ohrfeige traf seine Wange, bevor sie, ihre Tasche und ihren Mantel vergessend, aus der Tür stürzte und hinter Peter herlief.

Draußen war Peter verschwunden. Die Straße war leer, kein Taxi, kein Audi in Sicht. Die Scham brannte in ihr, ein Feuer, das ihre Seele verzehrte. Sie verfluchte ihre Dummheit, ihre naive Vorstellung, Bernd mit seinen eigenen Waffen schlagen zu können.

Sie hatte sich selbst in eine Falle gelockt, ein Spiel gespielt, das sie fast alles gekostet hatte. Sie hielt ein Taxi an, stieg ein und bat den Fahrer, sie so schnell wie möglich nach Hause zu bringen.

Während der Fahrt überkam sie ein Meer aus Selbstvorwürfen. Sie hatte Peter, den Mann, den sie liebte, derart verletzt und gedemütigt. Bernd war ein Arschloch, das stand außer Frage, aber sie hatte sich von ihm zu einer gleichwertigen Spielerin degradieren lassen.

Die Erkenntnis, dass ihr Plan, Bernd zu manipulieren, sie direkt in seine Arme, ja in sein Bett geführt hätte, traf sie mit voller Wucht. Die Tränen flossen unaufhaltsam, ein unkontrollierbarer Strom aus Reue und Verzweiflung. Bis der Taxifahrer vor ihrem Haus hielt, weinte und betete sie, Peter nicht zu verlieren. Es wäre das Ende ihres Lebens, das Ende ihrer Welt.

Nein, sie konnte nicht ohne Peter leben. Sie sagte dem Fahrer, sie würde ihn gleich bezahlen, obwohl sie nichts bei sich trug. Sie rannte zur Haustür und klingelte Sturm. Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete Peter die Tür.

Er sah gebrochen aus, seine Augen waren rot, seine Schultern hingen schwer. Der Anblick seines Leids durchfuhr sie wie ein elektrischer Schlag.

Als er sie sah, sagte er nur, dass er gleich fertig sei und sie dann das Haus haben könne. Sabine fiel auf die Knie, ihre Augen suchten verzweifelt seine. Sie flehte ihn an, ihr zuzuhören, ihr zu erlauben, zu erklären, was geschehen war, aber vor allem, sie bat ihn, sie nicht zu verlassen.

Peter schüttelte den Kopf, seine Stimme war leise, aber voller Enttäuschung. Er sagte ihr, dass sie sich das früher hätte überlegen sollen, dass sie ihn bereits betrogen hatte, egal ob es zu Sex mit Bernd gekommen war oder nicht. Allein der Kuss, dieser leidenschaftliche Kuss, war ein Verrat, ein Bruch des Vertrauens, der alles zerstört hatte.

"Ich werde ausziehen", sagte er, seine Stimme kaum mehr als ein Flüstern. "Alles Weitere wird man dann sehen." Sabine hielt ihn fest, weinte und flehte ihn an, es sich noch einmal zu überlegen. Aber Peter war zu tief verletzt, zu enttäuscht. Er drehte sich um, nahm seine Sporttasche, sein Notebook und seine Rasierutensilien.

Er ging an ihr vorbei, warf ihr die Hausschlüssel vor die Füße und verließ das Haus, ohne ein weiteres Wort. Er sah den Taxifahrer, der ihn wohl für den Bezahler hielt, bezahlte ihn und buchte ein Hotelzimmer.

Das Taxi fuhr davon, und Sabine blieb allein zurück, mit dem zerbrochenen Rest ihrer Welt, mit dem Gewicht ihrer Fehler und der bitteren Gewissheit, dass sie ihren Mann vielleicht für immer verloren hatte.

Die Stille in ihrem Haus war ohrenbetäubend, ein Spiegelbild der Leere in ihrem Herzen.

Die Tage nach Peters Abgang waren eine Qual für Sabine. Die Stille in der Wohnung drückte auf sie wie ein Stein. Jedes Geräusch, jeder Schatten, jede Bewegung ließ sie zusammenzucken, in der Hoffnung, dass es Peter war, der heimlich zurückkehrte. Doch die Hoffnung schwand mit jedem verstrichenen Tag.

Als die Sonne ihren langsamen Abstieg begann, spürte Sabine einen Stich der Hoffnung. Das Klingeln an der Tür ließ ihr Herz schneller schlagen. Sie eilte zur Tür, ihre Hand zitterte, als sie den Türknauf drehte.

Doch statt Peters vertrautem Lächeln sah sie Bernd vor sich stehen. Er trug ihren Mantel und ihre Handtasche in der Hand, ein leichtes Lächeln spielte auf seinen Lippen.

"Sabine, ich habe deine Sachen mitgebracht." "Ich wollte sehen, wie es dir geht," sagte er, seine Stimme sanft und besorgt.

"Was willst du hier? Geh weg!" Sabine schnappte nach Luft, ihr Tonfall war scharf und voller Wut. "Sabine, ich verstehe, dass du wütend bist. Aber ich möchte mit dir reden. Wir können das alles klären," versuchte Bernd, seine Worte beruhigend zu gestalten.

Doch Sabine war nicht mehr bereit, zuzuhören. Sie hatte sich von ihm manipulieren lassen, sie hatte Peter verletzt, und das alles nur, um Bernd zu zeigen, dass sie ihn genauso manipulieren konnte wie er sie. Die Erkenntnis traf sie wie ein Schlag. Sie wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben.

"Du hast mich betrogen, du hast Peter verletzt. Du bist ein Arschloch!" Sabine schrie, ihre Stimme zitterte vor Wut.

Bernd schien überrascht von ihrem Ausbruch. Er hatte nicht erwartet, dass sie so heftig reagieren würde. Er versuchte, sich zu erklären, aber Sabine hörte nicht mehr zu. "Du hast es nicht verdient, dass ich mit dir rede. Du hast es nicht verdient, dass ich dich auch nur anschaue!" Sabine schrie und stieß ihn mit aller Kraft weg.

Bernd stolperte zurück, er hatte nicht mit so viel Wut gerechnet. Er hatte sie immer als ruhig und kontrolliert wahrgenommen, doch jetzt war sie eine wilde Bestie, die ihn mit ihren Krallen angriff. "Sabine, bitte," flehte er, "lass uns vernünftig reden."

"Vernünftig? Du willst vernünftig reden, nachdem du mich betrogen hast? Du willst vernünftig reden, nachdem du Peter verletzt hast?" Sabine schrie, ihre Stimme voller Verzweiflung.

Sie wollte ihn nur in ihre Falle locken, um ihm zu zeigen, dass sie genauso gut manipulieren konnte wie er. Aber dabei hatte sie nicht daran gedacht, dass sie Peter gegenüber vollkommen falsch gehandelt hatte. Sie hatte ihn betrogen, sie hatte sein Vertrauen missbraucht.

"Du wirst mich nie wieder sehen, du wirst mich nie wieder anfassen!" Sabine schrie und trat ihm mit voller Wucht zwischen die Beine.

Bernd stürzte zu Boden, er konnte vor Schmerz kaum atmen. Sabine schrie ihn an, ihre Stimme voller Wut und Verzweiflung: "Du bist nichts für mich! Ich liebe Peter, und nur ihn!" Bernd taumelte auf, sein Gesicht verzogen vor Schmerz. Er blickte Sabine mit leerem Blick an, dann drehte er sich um und stolperte davon.

Sabine stand noch immer vor der Tür, ihre Hände zitterten, ihre Augen waren rot von Tränen. Sie hatte ihn weggeschickt, sie hatte ihn abgewehrt, aber das Gefühl der Schuld und der Verzweiflung nagte an ihr. Sie hatte Peter verloren, und das alles wegen ihrer eigenen Dummheit.

Die folgenden Tage waren eine Qual für Sabine. Sie konnte nicht schlafen, sie konnte nicht essen, sie konnte nicht arbeiten. Peter weigerte sich, mit ihr zu sprechen, er ignorierte ihre Anrufe und Nachrichten.

Sie versuchte, ihn anzurufen, ihm Nachrichten zu schreiben, ihm Briefe zu schicken, aber er antwortete nicht. Sie fühlte sich wie in einem Albtraum gefangen, aus dem sie nicht erwachen konnte.

Schließlich brach sie zusammen. Sie konnte nicht mehr, sie konnte nicht weiterleben mit diesem Schmerz, in dieser Verzweiflung. Sie rief ihren Arzt an und ließ sich krankschreiben. Sie lag im Bett, ihr Körper schmerzte, ihre Seele schmerzte. Sie konnte nicht mehr aufstehen, sie konnte nicht mehr atmen.

Schließlich wurde ihr bewusst, dass sie Hilfe brauchte. Sie rief den Notarzt. Als die Sanitäter eintrafen, war Sabine bewusstlos. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie mit einer schweren Depression diagnostiziert wurde.

Sabine lag im Krankenhausbett, ihre Augen starrten an die Decke. Sie hatte Peter verloren, sie hatte ihr Leben verloren, sie hatte alles verloren.

Doch dann hörte sie eine vertraute Stimme. "Sabine, es tut mir leid." Sie öffnete die Augen und sah Peter vor sich stehen. Seine Augen waren rot, sein Gesicht war blass. "Peter," flüsterte sie, ihre Stimme schwach.

"Ich bin hier, Sabine," sagte Peter, seine Stimme voller Liebe und Schmerz. "Ich habe dich so sehr vermisst," sagte Sabine, ihre Tränen flossen. "Ich auch, Sabine," sagte Peter, er nahm ihre Hand in seine und drückte sie fest.

"Ich habe so viele Fehler gemacht," sagte Sabine, ihre Stimme voller Reue. "Ich weiß," sagte Peter, "aber es ist okay. Wir können das alles gemeinsam durchstehen."

Sabine lächelte schwach. Sie wusste, dass der Weg noch lang war, aber sie hatte Peter wieder. Sie hatte ihre Liebe wieder.

Und das war alles, was zählte.

Später ...

Zwei Jahre waren vergangen, Sabine und Peter hatten ihr Leben wieder aufgebaut. Die Wunden, die Bernd gerissen hatte, waren verheilt, einige kleine Narben blieben, aber sie erinnerten sie nur daran, wie stark ihre Liebe war.

Sabine war im sechsten Monat schwanger, ein kleines Mädchen erwartete sie. Das Kinderzimmer war fertig eingerichtet, rosa Wände, ein niedliches Bettchen, ein kleiner Schrank voller winziger Kleidchen.

Peter hatte mit eigenen Händen eine kleine Schaukel für den Garten gebaut, und jeden Abend saß er neben Sabine auf dem Sofa, strich ihr sanft über den Bauch und flüsterte ihrer kleinen Tochter Geschichten von der Welt.

Die Vergangenheit war vergessen, sie hatte keinen Platz mehr in ihrem Leben. Sabine hatte Peter alles offen und ehrlich erzählt, über ihre Dummheit, ihre naive Vorstellung, Bernd manipulieren zu können, über den Kuss, der alles in Frage gestellt hatte.

Sie hatte ihm versichert, dass es nichts weiter gegeben hatte, dass sie ihn auch mental nie betrogen hatte, dass er der einzige Mann in ihrem Leben war. Peter hatte ihr geglaubt, und Stück für Stück hatte sie das Vertrauen zwischen ihnen wieder aufgebaut.

Sie hatten sich gegenseitig verziehen, gelernt, aus ihren Fehlern und das Leben wieder in vollen Zügen genossen.

Doch Bernd hatte nicht so viel Glück. Die Aktion auf dem Eröffnungsfest hatte einen bleibenden negativen Eindruck bei der Geschäftsführung hinterlassen. Der Geschäftsführer hatte Sabine zu einem Gespräch gebeten und sich alles aus ihrer Sicht erzählen lassen.

Bernd wurde fristlos entlassen, seine Vertragsbindung in den USA bot ihm keinen Schutz. Er war im mittleren Management, und die Gesetze dort waren nicht auf den Schutz von Arbeitnehmern ausgerichtet.

Sabine hat Peter alles erzählt, auch von dem Gespräch mit dem Geschäftsführer. Peter war darüber froh, dass Sabine dem Geschäftsführer die Wahrheit gesagt hatte.

Sabine und Peter haben auch nie wieder etwas von Bernd gehört. Bernd hatte versucht, einen neuen Job zu finden, aber niemand wollte ihn mehr. Seine Karriere war zerstört, seine Beziehungen zerbrochen. Er hatte sich in den Alkohol geflüchtet, war verloren und einsam.

Schließlich landete er als Obdachloser in Cincinnati. Er lebte auf der Straße, ohne Hoffnung, ohne Perspektive. Eines Tages, als er in einem dunklen Hinterhof schlief, wurde er Opfer eines Bandenkriegs.

Rivalisierende Verbrechersyndikate lieferten sich ein Feuergefecht, und Bernd war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Eine Kugel traf ihn tödlich, und er starb, ohne dass jemand von seinem Tod Notiz nahm. Er wurde als John Doe in einer Urne begraben.

Sabine und Peter haben ein kleines Mädchen bekommen, ein wunderschönes Mädchen mit Peters Augen und Sabines Lächeln. Sie nannten sie Emily, und sie war das größte Glück in ihrem Leben.

Ende.



Teil 2 von 2 Teilen.
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