Wie eine Entscheidung das Leben lenkt (fm:Romantisch, 1744 Wörter) [5/7] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Ayse1985 | ||
| Veröffentlicht: Jan 06 2026 | Gesehen / Gelesen: 2111 / 1733 [82%] | Bewertung Teil: 9.45 (42 Stimmen) |
| ... Monika kommt so richtig ins Schwitzen, wird sie Adolfo etwas entgegen setzen können? | ||

Ersties, authentischer amateur Sex
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Warum hat sie mir nichts gesagt?, fragte er sich immer wieder. Die Antwort, die sie im Schlaf gegeben hatte, brannte in seinem Gehirn: Angst um ihn. Sie hielt ihn für nicht mannhaft genug, um mit der "Mafia" oder einem Typen wie Alfredo umzugehen. Diese Erkenntnis zerfraß seinen Stolz. 25 Jahre Ehe, und sie sah in ihm jemanden, den man wie ein Kind vor der harten Welt abschirmen musste. Jedes Mal, wenn sie ihn anlächelte, hatte sie dieses dunkle Geheimnis mit sich herumgetragen.
Nach etwa dreißig Minuten hörte er Schritte auf dem Flur.
Der Schein der Verführung
Monika stand im Türrahmen. Das sanfte Licht des Fernsehers umspielte ihre Silhouette. Sie trug ihren kurzen, schwarzen Seidenschlafrock, der kaum ihre Oberschenkel bedeckte. Ihr Haar war wirr, ihre Augen noch leicht geschwollen vom Schlaf, was ihr eine verletzliche, fast unwiderstehliche Aura verlieh. In jedem anderen Moment wäre Peter sofort aufgestanden, hätte sie an die Wand gepresst und ihr gezeigt, wie sehr er sie begehrte.
Monika blinzelte. Als sie Peter auf dem Sofa sah, hellte sich ihr Gesicht für einen Moment auf. Die Freude, ihn hier zu sehen, die Hoffnung auf eine Versöhnung in der Nacht, überstrahlte ihre Sorgen.
"Peter?", sagte sie leise und trat auf ihn zu. "Du bist schon da... ich habe dich gar nicht gehört."
Sie setzte sich eng neben ihn auf das Sofa, suchte die Wärme seines Körpers. Sie lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter, legte ihre Hand auf seinen Oberschenkel. "Ich bin so froh, dass du hier bist. Der Tag war schrecklich ohne dich."
Peter blieb vollkommen starr. Er spürte ihre Wärme, er roch ihr Parfüm, doch es löste nichts als Bitterkeit in ihm aus. Er fühlte sich wie ein Fremder in seinem eigenen Leben.
Monika spürte die Ablehnung, doch sie wollte es nicht wahrhaben. Sie dachte, er sei immer noch bei dem Streit vom Morgen, bei der Lüge über Ursula. Sie wusste nicht, dass die Fronten sich längst verschoben hatten.
"Komm schon, Peter...", raunte sie und strich mit ihrer Hand langsam an der Innenseite seines Oberschenkels hoch. Sie blickte ihn aus großen, dunklen Augen an. "Ich habe solchen Durst auf dich... willst du mir diesen Durst nicht endlich stillen?"
Es war ihre Sprache. Ihr Code für Leidenschaft. Normalerweise das Startsignal für Stunden voller Hingabe.
Der Kälteschock
Peter stand abrupt auf. Die plötzliche Bewegung ließ Monika fast vom Sofa kippen. Er sah sie nicht an, sein Blick war auf die Wand fixiert.
"Ich hole mir jetzt ein Wasser", sagte er mit einer Stimme, die so schneidend und emotionslos klang, dass Monika fröstelte. "Soll ich dir auch ein Glas bringen? Um deinen... Durst zu stillen?"
Monika schüttelte den Kopf, verwirrt über seinen Tonfall. "Nein, danke. Peter, was ist los? Warum bist du so?"
Er drehte sich langsam zu ihr um. Das blaue Licht des Fernsehers ließ sein Gesicht maskenhaft erscheinen. Er musterte sie mit einer Kälte, die sie in all den Jahren noch nie bei ihm erlebt hatte. Es war ein Blick, der sie nackter und schutzloser fühlen ließ als jede Entblößung.
"Vielleicht solltest du dir deinen Durst von Alfredo stillen lassen", sagte er eiskalt. Monika traf der Satz wie ein physischer Schlag. Die Welt schien für einen Moment aufzuhören, sich zu drehen. Ihr Gehirn, ohnehin schon überlastet von den Ereignissen des Abends, schaltete auf Notstrom. Alfredo? Woher weiß er von Alfredo? Hat er uns gesehen? Hat Alfredo ihn angerufen?
Sie konnte nicht antworten. Ihr Mund öffnete sich, doch kein Ton kam heraus. Sie starrte ihn nur entgeistert an, die Augen weit aufgerissen vor Entsetzen. In ihrem Kopf wirbelten die Fragen wie in einem Hurrikan.
"Peter... ich... wie...", stammelte sie schließlich.
Peter unterbrach sie mit einer abfälligen Handbewegung. Er gab ihr keine Erklärung. Er sagte ihr nicht, dass sie im Schlaf gesprochen hatte. Er ließ sie in der Ungewissheit zappeln, ließ sie glauben, dass er sie vielleicht überwacht oder Informationen aus anderen Quellen erhalten hatte. Der Schmerz darüber, dass sie ihn für "schwach" hielt, verwandelte sich in das Bedürfnis, sie nun seinerseits zu verletzen.
"Wir reden morgen darüber", sagte er, und jedes Wort war wie ein Sargnagel. "Ich trinke jetzt mein Wasser. Und dann werde ich im Gästezimmer schlafen."
Die Trümmer einer Nacht
Monika blieb allein auf dem Sofa zurück. Die Worte "Gästezimmer" hallten in ihrem Kopf wider. In 25 Jahren Ehe hatten sie niemals getrennt geschlafen. Egal wie heftig der Streit war, das Bett war immer ihr neutraler Boden gewesen, der Ort der Versöhnung. Dass er diesen Ort nun aufgab, fühlte sich an wie das Ende von allem.
Sie hörte, wie er in der Küche das Wasser einschenkte. Das Glas klirrte gegen den Wasserhahn. Dann hörte sie seine Schritte, die in den Flur führten, und schließlich das leise, endgültige Schließen der Gästezimmertür.
Monika brach zusammen. Sie weinte nicht laut, es war ein lautloses Schluchzen, das ihren ganzen Körper schüttelte. Ihr Gehirn fühlte sich an wie ein Schwamm, der so vollgesogen mit schmutzigem Wasser war, dass er keine einzige klare Information mehr aufnehmen konnte.
Alfredo. Der Name klebte an ihr wie Pech. Peter wusste es. Und er glaubte offensichtlich das Schlimmste. Er glaubte vielleicht, sie hätte etwas mit ihm. Oder er war einfach nur angewidert von der Tatsache, dass sie ihn belogen hatte. Sie dachte an die Nachricht, die sie Alfredo geschrieben hatte. "Wir müssen reden." Wenn Peter das herausfand... wenn er sah, dass sie aktiv den Kontakt zu diesem Mann suchte, den er nun offensichtlich als Bedrohung für ihre Ehe sah...
Sie kauerte sich auf dem Sofa zusammen, die Knie an die Brust gezogen. Die Kühle des Zimmers schien in ihre Knochen zu kriechen. Sie hatte versucht, ihre Ehe zu retten, indem sie eine "Jugendsünde" und einen aufdringlichen Kollegen verschwieg, um Peter nicht zu belasten. Und genau diese Geheimnisse rissen nun den Boden unter ihren Füßen weg.
Sie fühlte sich wie eine Versagerin. Als Anwältin war sie es gewohnt, Krisen zu managen, Strategien zu entwickeln. Doch hier, in ihrem eigenen Wohnzimmer, war sie vollkommen machtlos. Sie hatte keine Strategie gegen das Schweigen ihres Mannes. Sie hatte keine Verteidigung gegen seine eiskalten Worte.
Die Nacht draußen verblasste langsam zu einem schmutzigen Grau, während Monika im Wohnzimmer saß und zusah, wie die Trümmer ihres perfekten Lebens leise zu Boden sanken. Sie wusste, dass der Morgen kein Licht bringen würde, sondern nur die harte Realität eines Gesprächs, vor dem sie sich mehr fürchtete als vor allem anderen auf der Welt.
Peter hingegen lag im Gästezimmer auf der schmalen Matratze und starrte an die Decke. Sein Puls raste immer noch. In seinem Kopf formte sich ein Bild von Alfredo. Er sah die Mafiakontakte nicht als Bedrohung, sondern als Ziel. Er würde Alfredo zeigen, was ein Si Hing mit jemandem machte, der seine Frau belästigte. Aber zuerst musste er mit der Frau klarkommen, die ihm nicht zugetraut hatte, genau das zu tun.
Die Kluft zwischen ihnen war in dieser Nacht tiefer geworden als der Marianengraben, und keiner von beiden wusste, ob es eine Brücke gab, die stabil genug war, um sie wieder zusammenzuführen.
*** Fortsetzung folgt ***
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