Neue Wege (fm:Cuckold, 5027 Wörter) [6/6] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Chastity | ||
| Veröffentlicht: Mar 19 2026 | Gesehen / Gelesen: 988 / 864 [87%] | Bewertung Teil: 8.88 (8 Stimmen) |
| Können Marie und Stefan sich einigen, wie es gemeinsam weitergehen soll? Oder gehen sie getrennte Wege? | ||
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Die nächsten Tage mied ich jeden Kontakt mit Marie. Es fiel mir einerseits schwer, andererseits fragte ich mich, wohin das führen sollte. War ich nur noch dazu da, sie auf ihren Sexabenteuern zu begleiten und zuzuschauen? Passend dazu hatte es die letzten Tage geregnet und meine Stimmung war auf dem Tiefpunkt.
Ich sollte diese Beziehung beenden. Nein, ich musste sie beenden. So geil es an vielen Stellen war, so wenig konnte ich mit dieser dauernden Demütigung umgehen. Und dieser abgebrochene Handjob hatte mir das Gefühl gegeben, dass ich nur ein lästiges Anhängsel war.
Also rief ich Marie an. Ich wusste, hätte ich ihr gegenübergestanden, ich hätte es nicht gekonnt. Und auch so war es schwierig genug. Die Zeit im Studium hatte ich mir anders vorgestellt. Sie und ich zusammen, in ihrer Wohnung, in der Altstadt, Sommer im Schlossgarten und so weiter. Jetzt sah das mit dem kleinen Zimmer im Studentenwohnheim nicht mehr so rosarot aus. Aber es half nichts und als ich Marie am Telefon hatte, erklärte ich ihr, weswegen wir, oder besser ich, diese Beziehung nicht weiterführen konnten. Auf ihre Reaktion war ich nicht gefasst gewesen. Ich dachte, sie würde wütend werden, aber sie sagte einfach nichts. Dann hörte ich, dass sie weinte und fühlte mich sofort schuldig. „Marie, weine doch nicht. Wir könnten doch trotzdem Freunde bleiben.“ Nun, daran glaubte ich selbst nicht. Denn spätestens, wenn sie einen neuen Freund hätte, wäre alles zwischen uns Geschichte. Ich wäre wohl nicht in der Lage zuzusehen, wie er den Platz einnahm, den ich mir immer erträumt hatte. Nur eben nicht auf diese Weise.
„Ich will nicht, dass wir Freunde bleiben. Ich will mit dir zusammenleben. Ich will irgendwann eine Familie mit dir gründen, Kinder haben und das Ganze.“ „Aber Marie, das geht doch nicht, wenn wir es auf diese Weise machen. Auf die Art wie wir Sex praktizieren, wäre es ein Wunder, wenn du von mir schwanger würdest.“
Sich schluchzte: „Ich weiß. Das war blöd von mir. Es kam einfach so über mich. Lass es uns in Zukunft anders handhaben.“ „Du willst nicht mehr mit anderen Männern herumvögeln?“ Nach einer kurzen Pause flüsterte sie fast: „Doch, aber auch mit dir. Am meisten mit dir.“ „Aber warum kannst du nicht auf andere Männer verzichten?“ Nach kurzem Zögern erwiderte sie: „Weil ich bis vor kurzem von keinem Jungen außer dir auch nur angesehen wurde. Und wenn mich jemand angesehen hat, dann war ich die Brillenschlange, der Nerd, der Bücherwurm, die Langweilerin und so weiter. Jetzt werde ich begehrt. Mein Körper wird begehrt. Aber nur du begehrst mehr als meinen Körper. Deswegen bedeutet mir die Zeit mit dir mehr als der Sex mit anderen. Trotzdem möchte ich vorerst nicht völlig darauf verzichten, will dich aber auch nicht quälen.“ Ich sah da jetzt wenig Raum für Lösungen und sagte ihr das auch. „Lass uns doch einfach darüber nachdenken und eine Art Kompromiss finden. Wir könnten uns morgen zusammensetzen und versuchen eine Lösung zu finden, mit der wir zumindest vorerst beide leben können.“ Ich hatte es befürchtet. Selbst ohne ihr ins Gesicht zu sehen, konnte ich keinen endgültigen Strich ziehen. „Na gut. Wann und wo wollen wir uns treffen?“ „Wir können uns bei mir treffen. Meine Eltern sind für 2 Wochen verreist. Vielleicht magst du mal bei mir übernachten?“ Ich stimmte zu. Natürlich stimmte ich zu. Bei ihr zu übernachten, rechtfertigte meine Schwäche vor mir selbst. Ich wusste, das war der perfekte Köder, weil ich mich natürlich nicht am Tag von ihr trennen und in der Nacht bei ihr bleiben könnte, aber ich wollte zumindest verhandeln.
Als ich am nächsten Mittag bei ihr ankam, lachte sogar die Sonne wieder vom sommerlichen Himmel. Sie öffnete, mit einem Bademantel bekleidet. Wir lächelten uns beide unsicher an und der Begrüßungskuss war von beiden Seiten sehr ungelenk.
„Komm, wir gehen auf die Terrasse. Da haben wir ein wenig Schatten und können uns setzen. Ich hole was zu trinken.“ Also setzten wir uns an den großen Teakholztisch und schwiegen einen Moment. Ich war natürlich derjenige, der als erster redete: „Lass uns den Elefanten im Raum beseitigen. Ich hasse diese Ungewissheit, ob und wie es mit uns weitergehen wird.“
Marie nickte und schob mir einen Zettel zu. „Ich konnte letzte Nacht nicht schlafen, da dachte ich, ich mache einfach eine Liste mit Ideen. Du kannst sie dir anschauen und vielleicht fällt dir ja noch etwas anderes ein.“ Ich nahm die Liste und begann laut vorzulesen:
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