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Der Umzug oder Alle wollen Tyra (fm:Ehebruch, 11350 Wörter)

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Veröffentlicht: Mar 26 2026 Gesehen / Gelesen: 993 / 839 [84%] Bewertung Geschichte: 8.75 (4 Stimmen)
Tyra und Marcel ziehen in eine heruntergekommene Wohnung, wo sie auf den provokanten Mustafa treffen. Eine Wette führt dazu, dass Tyra ihren nackten Po zeigt, was die Männer erregt. Mustafa filmt Tyra beim Masturbieren und droht, das Video zu behalten.

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© Mr.big Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

Tyra spürt es. Natürlich spürt sie es. Sie hat jahrelang gelernt, diese Blicke zu lesen, sie zu nutzen, sie zu kontrollieren. Doch heute fühlt es sich an wie ein Eindringen, wie ein Diebstahl. Sie rückt instinktiv näher an Marcel heran, als könnte seine Nähe sie schützen.

„Danke, Patrick“, sagt Marcel und steigt aus. Die Tür knallt hinter ihm zu, ein dumpfer Hall, der in der engen Gasse zwischen den Häusern widerhallt. „Wir fangen gleich an.“

Tyra folgt ihm, ihre Sneaker quietschen leise auf dem Asphalt. Die Luft riecht nach Frittierfett vom Imbiss an der Ecke und nach dem süßlichen Duft von Shisha-Tabak, der aus einem der offenen Fenster im Erdgeschoss weht. Als sie den Transporter umrundet, um die hinteren Türen zu öffnen, bemerkt sie die Gruppe vor Mohammeds Kiosk.

Drei Menschen. Zwei Frauen, eine mit langem, strohblondem Haar, das zu einem Pferdeschwanz gebunden ist – Lena, schätzt Tyra, wenn sie den Typus richtig einschätzt: diese Mischung aus Unschuld und berechnender Sinnlichkeit, die Männer verrückt macht. Die andere ist kleiner, kurvenreicher, mit einem Gesicht, das an eine Porzellanpuppe erinnert. Tina, vielleicht? Beide tragen Kleidung, die mehr zeigt als verbirgt – enge Tops, kurze Röcke, als hätten sie sich für eine Party angezogen und sind dann hier gelandet.

Und dann ist da er.

Mustafa.

Tyra bleibt wie angewurzelt stehen.

Er lehnt lässig gegen den Stehtisch vor dem Kiosk, die Arme verschränkt, die muskulösen Unterarme von Tattoos überzogen – schlangengleiche Linien, arabische Schriftzüge, ein stilisiertes Messer über dem Handgelenk. Seine kurzen schwarzen Haare sind akkurat geschnitten, die Narbe an der linken Wange, ein dünnes, weißes Mal, das sich bis zum Kinn zieht, verleiht ihm etwas Gefährliches. Er trägt eine schwarze Lederjacke, die über einem engen weißen T-Shirt spannt, das jeden Muskel betont, und enge Jeans, die nichts der Fantasie überlassen.

Doch es sind nicht seine Kleidung oder seine Tattoos, die Tyra den Atem rauben.

Es ist die Art, wie die blonde Frau – Lena – ihre Hand in seiner Hose hat. Nicht versteckt. Nicht schüchtern. Sondern mit einer Selbstverständlichkeit, als würde sie dort gehören. Ihre Finger bewegen sich langsam, methodisch, während sie mit der anderen Frau spricht, als wäre das hier der normalste Vorgang der Welt. Und Mustafa? Der lässt es geschehen, ein halbes Lächeln auf den Lippen, während seine eigene Hand unter dem Tisch verschwindet – direkt auf den Busen der anderen Frau, Tina, deren Kopf sich leicht zurücklehnt, als würde sie sich in die Berührung hineinsinken lassen.

Tyra spürt, wie ihr Gesicht heiß wird. Nicht aus Scham. Nicht aus Empörung. Sondern aus einer Mischung von Faszination und Ekel, die sich in ihrem Magen zu einem widerlichen Knoten verkrampft. Was zum Teufel…?

„Tyra! Kommst du?“ Marcels Stimme reißt sie aus ihren Gedanken. Er steht bereits mit einem Karton in den Armen da, die Muskeln unter seinem verschlissenen T-Shirt angespannt. Patrick hat sich ebenfalls einen Kiste geschnappt, sein Blick huscht noch einmal zu ihr – und dann, ganz kurz, zu Mustafa.

„Die gefällt dir“, sagt Lena plötzlich, ihre Stimme ein rauchiges Flüstern, das trotzdem bis zu Tyra trägt. Sie hat ihre Hand nicht aus Mustafas Hose gezogen, im Gegenteil: Ihre Finger bewegen sich schneller jetzt, als würde sie ihn absichtlich provozieren.

Mustafa dreht den Kopf. Seine Augen – blau, fast schon unnatürlich hell in seinem gebräunten Gesicht – treffen Tyras Blick wie ein physischer Schlag. Er mustert sie von Kopf bis Fuß, langsam, als würde er sie ausmessen. Seine Lippen öffnen sich leicht, als er atmet, und Tyra sieht die Zungenspitze, die über die Unterlippe fährt. Ein hungriger Blick. Ein Jägerblick.

„Die sieht geil aus“, murmelt er. Seine Stimme ist tief, ein bisschen heiser, als hätte er zu viel geraucht oder zu viel geschrien. Oder zu viel gestöhnt. „Richtige deutsche Hausfrauenschlampe. Die will bestimmt nur von einem richtigen Schwanz gefickt werden.“

Lena kichert, ein helles, fast kindliches Geräusch, das nicht zu der Szene passt. „Sorry, ihr zwei Süßen“, sagt Mustafa zu den Frauen, ohne den Blick von Tyra zu lösen, „aber ich glaube, ich muss mich der Neuen mal vorstellen.“ Er löst sich vom Tisch, und Tyra bemerkt erst jetzt, wie groß er ist – mindestens einen Kopf größer als sie, mit dieser athletischen Statur, die nicht von stundenlangem Gym kommt, sondern von Straßenkämpfen und schnellen Fluchten.

Oh Gott.

Er kommt auf sie zu. Jeder Schritt ist bedacht, wie bei einem Raubtier, das seine Beute umkreist. Tyra will sich bewegen, will wegsehen, will irgendetwas tun – doch sie ist wie gelähmt. Ihre Haut kribbelt, als würde sie unter seiner Betrachtung brennen.

„Hi“, sagt er, als er vor ihr steht. Sein Geruch erreicht sie zuerst: eine Mischung aus billigem Aftershave, Zigarettenrauch und etwas Animalischem, das sie nicht einordnen kann. „Ich bin Mustafa.“

Seine Stimme ist näher, als sie erwartet hat. Sie muss den Kopf heben, um ihn anzusehen, und das gefällt ihm, das sieht sie an der Art, wie sich seine Lippen krümmen.

„Ich wohne auch hier im Block.“ Sein Akzent ist leicht, aber präsent – ein Hauch von Istanbul in jedem Wort. „Scheint so, als zieht ihr gerade ein.“

Tyra schluckt. „Ja. Wir… äh…“ Verdammt. Sie reißt sich zusammen. „Ich bin Tyra.“

Sie streckt ihm die Hand entgegen, eine automatische Geste, eine Barriere zwischen ihnen. Doch Mustafa ignoriert sie. Stattdessen packt er ihren Handgelenk, zieht sie sanft, aber bestimmt zu sich heran – und dann liegt seine andere Hand plötzlich auf ihrem Po.

Tyra zuckt zusammen. „Hey—!“

„Geile, hübsche deutsche Schlampen sind immer willkommen in meinem Block“, sagt er, und seine Finger graben sich in ihr Fleisch, als würde er prüfen, wie fest es ist. Sein Daumen streift über den Saum ihrer Hotpants, und sie spürt, wie er den dünnen Stoff ihres Strings ertastet.

„Ich bin keine Schlampe“, faucht sie und versucht, sich loszureißen. Doch sein Griff ist eisern, nicht schmerzhaft, aber unnachgiebig. Wie ein Käfig.

Mustafa lacht, ein tiefes, kehliges Geräusch. „Stell dich nicht so an.“ Seine Finger gleiten weiter, folgen der Linie ihres Strings, und Tyra erstarrt, als er den dünnen Stoff zwischen zwei Fingern nimmt und leicht zieht. „Du willst bestimmt auch nur von einem richtigen Schwanz gefickt werden.“

In diesem Moment kommt Marcel zurück, einen weiteren Karton in den Armen. „Hi, ich bin Mustafa“, sagt der junge Türke zu ihm, ohne Tyra loszulassen. „Bist du der Mann von der hübschen Frau hier?“

Marcel runzelt die Stirn. Er hat die Situation noch nicht ganz erfasst, doch sein Instinkt sagt ihm, dass hier etwas nicht stimmt. „Ja, ich bin Marcel. Wir ziehen gerade ein.“

„Freut mich.“ Mustafas Grinsen wird breiter. „Ich denke, wir werden noch viel Spaß zusammen haben.“ Seine Hand zuckt, und Tyra spürt, wie er ihr in den Po kneift – nicht hart, aber mit einer Besitzergreifung, die sie wütend macht.

„Danke“, sagt Marcel, immer noch ahnungslos. „Tyra, du gehst am besten in den Transporter und reichst uns die Kartons.“

Mustafa nickt. „Gute Idee.“ Er beugt sich zu Tyra herunter, sein Mund nur Zentimeter von ihrem Ohr entfernt. Sein Atem ist heiß, riecht nach Minze und etwas Dunklerem. „Zieh den String aus, bis ich wieder komm“, flüstert er. „Oder ich zieh ihn dir aus.“

Dann lässt er sie los, als wäre nichts gewesen.

Tyra taumelt einen Schritt zurück, ihr Herz hämmert so laut, dass sie fürchtet, Marcel könnte es hören. Sie wirft Mustafa einen Blick zu – doch der hat sich bereits umgedreht und folgt Marcel ins Haus, als wäre die Welt in bester Ordnung.

„Was zum…“ Sie beißt sich auf die Lippe. Was bildet sich dieser Typ nur ein?

Doch dann fällt ihr Blick auf Lena und Tina, die sie immer noch beobachten. Lena hat ihre Hand aus Mustafas Hose gezogen, doch ihr Lächeln ist wissen, fast mitleidig, als hätte sie Tyras Gedanken gelesen. „Willkommen im Sonnenblick, Schätzchen“, scheint es zu sagen. „Hier gelten andere Regeln.“

Tyra atmet tief durch. Dann geht sie zum Transporter, öffnet die Türen – und bleibt einen Moment stehen, die Hände auf die Kante gestützt.

Drinnen riecht es nach Pappe und Staub. Kartons türmen sich bis zur Decke, beschriftet mit Marcels kräftiger Handschrift: „Küche“, „Bettwäsche“, „Tyras Sachen“. Sie klettert hinein, die Metallboden knirscht unter ihren Sneakern. Als sie sich bückt, um den nächsten Karton zu greifen, spürt sie, wie der Stoff ihrer Hotpants sich strafft. Wie Mustafas Finger sich angefühlt haben.

„Zieh den String aus.“

Ihre Hände zittern, als sie den Karton nach vorne schiebt. Das kann er nicht ernst meinen. Doch dann erinnert sie sich an seinen Blick. An die Art, wie er sie berührt hat, als gehöre ihr Körper ihm. Als hätte er ein Recht darauf.

Sie beißt sich auf die Unterlippe. Nein. Auf keinen Fall.

Doch dann hört sie Stimmen. Marcel und Mustafa, die die Treppe hinaufgehen. Mustafas Lachen, tief und selbstgefällig. „Du hast eine geile Frau, Marcel. Da wird dir bestimmt nicht langweilig.“

Tyra erstarrt.

Das Arschloch.

Ihre Finger krallen sich in den Karton. Sie will schreien. Sie will ihm eine Ohrfeige geben.

Patrick kommt als Erster wieder aus dem dunklen Treppenhaus des Wohnhauses Sonnenblick.Seine blauen Augen fixieren den offenen Transporter, dessen Laderaum wie ein dunkler Schlund im grellen Licht wirkt. „Na, dann mal weiter“, murmelt er vor sich hin, die Stimme rau.

Tyra steht hinten im Transporter, die Hände in die Hüften gestemmt. Der Schweiß glänzt auf ihrer sonnengebräunten Haut, besonders dort, wo das enge, Top ihre üppigen Brüste kaum noch bändigt. Jede Bewegung lässt das dünne Stoffstück gefährlich zur Seite rutschen, als würde es jeden Moment nachgeben. Ihre Hotpants spannen sich über ihrem knackigen Po, der sich abzeichnet, als sie sich vorbeugt, um einen der Kartons mit beiden Händen zu packen. Die Finger krallen sich in die Pappe, während sie den Karton mit einem Ruck zu sich heranzieht. „Hier, nimm den“, sagt sie und schiebt ihn Patrick entgegen, ohne ihn anzusehen. Ihre Stimme ist kühl.

Patrick nimmt den Karton entgegen, seine Finger streifen dabei absichtlich über ihre, ein kurzer, fast unmerklicher Kontakt, der Tyra dennoch zusammenzucken lässt. „Danke, Schatz“, sagt er mit einem Grinsen, das mehr verspricht, als es preisgibt. Sein Blick gleitet für einen Moment zu ihren Brüsten, die sich bei der Bewegung heben, bevor er sich abwendet und den Karton mit einem schwungvollen Schritt auf die Schulter lädt. „Ich bring’ den mal hoch“, wirft er über die Schulter zurück, während er bereits Richtung Treppenhaus geht. Sein Lachen hallt zwischen den Betonwänden wider, ein tiefes, rauchiges Geräusch, das Tyra einen Schauer über den Rücken jagt.

Kaum ist Patrick im Haus verschwunden, hören sich Schritte auf dem Beton nähren. Marcel und Mustafa kommen Seite an Seite aus dem Schatten des Treppenhauses, ihre Silhouetten wirken wie zwei verschiedene Seiten einer Medaille – der eine breitschultrig und vom harten Werkstattleben gezeichnet, der andere jung, schlaksig, mit der arroganten Haltung eines Mannes, der weiß, dass er ungestraft davonkommt. Marcel’s Gesicht ist gerötet, der Schweiß hat seine kurzen, dunkelblonden Haare zu sträubigen Strähnen verklebt. Er atmet schwer, die Hände in die Hüften gestemmt, als er den Transporter erreicht. „Boah, Alter, wie viele Stockwerke hat das Ding nochmal?“, keucht er und wischt sich mit dem Handrücken über die Stirn. Sein Blick fällt auf Tyra, die immer noch im Laderaum steht, den nächsten Karton bereits in den Händen. „Alles klar bei dir?“, fragt er, doch seine Stimme klingt abwesend, als wäre die Frage nur eine höfliche Floskel.

Mustafa sagt nichts. Er lehnt sich mit einer lässigen Bewegung gegen die offene Heckklappe des Transporters, die Arme vor der Brust verschränkt. Sein schwarzes T-Shirt spannt sich über den definierten Muskeln, die Narbe auf seiner linken Wange zuckt leicht, als er Tyra mustert. Sein Blick ist nicht der eines Helfer, sondern der eines Jägers, der seine Beute taxiert. Die Sonne fällt schräg auf sein Gesicht, lässt seine blauen Augen noch kälter wirken. „Na, Schatz, brauchst Hilfe?“, fragt er, und das Wort „Schatz“ klingt wie eine Beleidigung.

Tyra ignoriert ihn. Stattdessen schiebt sie Marcel den Karton zu, ihre Bewegungen sind abrupt, fast wütend. „Hier.“ Marcel nimmt den Karton entgegen. Er wirft Mustafa einen kurzen Blick zu, als wolle er etwas sagen, doch dann zuckt er nur mit den Schultern und dreht sich um. „Ich geh’ schon mal“, murmelt er und verschwindet im Treppenhaus.

Tyra atmet tief durch. Die Luft im Transporter ist stickig, erfüllt vom Geruch von Pappe und altem Metall. Sie beugt sich vor, um den nächsten Karton zu greifen, ihr Po reckt sich dabei unwillkürlich nach hinten, die Hotpants ziehen sich noch weiter zwischen ihre Pobacken. ann ist es da. Das unmissverständliche Gefühl seiner Hand auf ihrem Po.

Nicht grob, nicht fordernd – nein, es ist schlimmer. Seine Finger streifen sacht über die Kurve ihres Hinterns, direkt am Bund ihres Strings, als würde er prüfen, wie fest der Stoff sitzt. Ein Schauer läuft ihr den Rücken hinunter, aber sie erstarrt. Nicht reagieren. Nicht zeigen, dass es dich trifft.

„Finger weg“, zischt sie schließlich, die Stimme so scharf wie ein Messer.

Mustafa lacht leise, ein dunkles, amüsiertes Geräusch. „Ich hab’s dir doch gesagt, zieh ihn aus“, murmelt er, und bevor sie sich wehren kann, spürt sie etwas Kaltes, Metallisches an ihrer Haut. Ein kurzer, scharfer Schmerz. Dann das leise Schnipp des durchtrennten Stoffes.

Tyra zuckt zusammen, als der String sich löst, die dünnen Bänder fallen wie abgestorbene Schlangen zu Boden. Bevor sie begreift, was passiert, greift Mustafa schon zu, seine Finger schieben sich unter den Saum ihrer Hotpants, ziehen den zerschnittenen Stoff heraus. Der winzige Zwickel – nass von ihrem eigenen Schweiß, vielleicht auch von etwas anderem – streift über ihre Schamlippen, bevor er verschwunden ist. Sie spürt, wie er das zerrissene Stück in seine Jeanstasche steckt.

„Was soll das, du Arsch?“, faucht sie und wirbelt herum, die Hände zu Fäusten geballt. Ihr Herz hämmert so laut, dass sie fürchtet, es könnte jeder hören.

Mustafa grinst sie nur an, die blauen Augen funkeln vor amüsierter Bosheit. „Ich habe es dir doch gesagt“, wiederholt er gelassen und greift sich einen der letzten Kartons. Und das steht dir besser.“ Mit diesen Worten dreht er sich um und geht Richtung Treppenhaus, als wäre nichts geschehen.

Tyra bleibt zurück, die Hände zittern. Sie spürt die kühle Luft auf ihrer nackten Haut, dort wo der String sie eben noch bedeckt hat. Dieser verdammte Wichser.

Der Rest des Umzugs verläuft in einem seltsamen, surrealen Rhythmus. Marcel, Patrick und Mustafa tragen einen Karton nach dem anderen die vier Stockwerke hinauf, ihre Schritte hallen auf den abgetretenen Treppenstufen wider. Das Holz knarzt unter ihrem Gewicht, der Geruch von altem Lack und Staub steigt ihnen in die Nase. Tyra bleibt im Transporter zurück, sortiert die letzten Kartons, ihr Herzschlag hat sich noch nicht beruhigt. Jedes Mal, wenn sie sich vorbeugt, spürt sie die kühle Luft auf ihrer nun ungeschützten Haut, eine ständige Erinnerung an Mustafas Dreistigkeit.

Als sie den letzten Karton aus dem Transporter zieht, knallt sie die Heckklappe mit einem wütenden Ruck zu. Der Metallschlag hallt durch den Innenhof, ein paar Kinder, die auf dem Spielplatz spielen, drehen sich kurz um, bevor sie weitermachen. Tyra atmet tief durch, ihre Hände sind schmutzig von den Kartons, die Nägel mit Pappstaub verkrustet. Sie wirft einen letzten Blick auf den Transporter – ein Relikt ihres alten Lebens, das jetzt endgültig vorbei ist – bevor sie sich umdreht und Richtung Treppenhaus geht.

Die Wohnung im drittem Stock ist kleiner, als sie in Erinnerung hatte, aber sauberer, als sie befürchtet hatte. Die Wände sind frisch gestrichen, ein blasses Beige, das im Licht der Nachmittagssonne fast golden schimmert. Der Linoleumboden knarzt unter ihren Schritten, als sie eintritt. Marcel, Patrick und Mustafa stehen in der Mitte des Wohnzimmers, die letzten Kartons vor ihren Füßen. „Das war’s“, sagt Marcel und wischt sich die Hände an der Jeans ab. „Alles drin.“ Seine Stimme klingt erleichtert, fast ein wenig stolz, als hätte er soeben einen Marathon beendet.

„Ist eigentlich gar nicht so schlimm, wie ich dachte“, murmelt Tyra mehr zu sich selbst, während sie einen Karton mit Küchenutensilien auf den wackeligen Tisch stellt. Die Fenster sind offen, und von irgendwoher hört man das Kreischen von Kindern, das dumpfe Dröhnen von Bassmusik aus einem offenen Fenster im dritten Stock.

Marcel wischt sich die Hände an der Hose ab und sieht sich um. „Jo, für den Übergang reicht’s. Sobald wir wieder flüssig sind, suchen wir was Besseres.“ Sein Ton ist optimistisch, aber seine Augen verraten die Erschöpfung. Die Narbe an seiner Hand – ein bleiches, gezacktes Mal – zuckt, als er die Faust ballt. „Und jetzt…“ Er greift in die Tasche seiner Lederjacke, holt drei Bierdosen hervor. „Wollt ihr was?“

Patrick, der gerade einen Karton mit Werkzeug abstellt, dreht sich um. „Oh ja, jetzt brauch ich definitiv eins.“ Sein Lächeln ist breit, die Zähne leicht verfärbt vom vielen Kaffee. „Danke, Kumpel.“

Mustafa lehnt lässig in der Tür zum Balkon, die Arme verschränkt. „Ich sage nicht nein.“ Sein Blick gleitet wieder zu Tyra, bleibt an ihren Hüften hängen. Sie spürt es, wie ihre Haut unter seinem Blick zu brennen beginnt.

Marcel öffnet die Dosen mit einem gezielten Ruck, die Metalllasche knallt gegen den Rand. „Auf unser neues Zuhause.“ Er stößt mit Patrick an, dann mit Mustafa, dessen Finger sich einen Moment zu lange um die Dose legen, als er sie entgegennimmt.

Tyra sagt nichts. Sie beißt sich auf die Innenseite der Wange, bis sie Blut schmeckt. Dieser verdammte Wichser. Die Worte hallen in ihrem Kopf, ein Mantra der Wut. Ohne ein Wort dreht sie sich um und geht auf den Balkon hinaus, wo die Abendluft wenigstens ein bisschen Erleichterung verspricht.

Der Balkon ist nicht groß – gerade genug Platz für drei Plastikstühle und einen kleinen Tisch, der aussieht, als würde er bei dem nächsten Windstoß in die Tiefe stürzen. Tyra lehnt sich gegen das rostige Geländer, zündet sich eine Zigarette an. Der erste Zug brennt in ihrer Lunge, aber sie atmet den Rauch tief ein, lässt ihn langsam zwischen den Zähnen entweichen.

Unten, im Innenhof, hört man Gelächter, das Klirren von Bierflaschen. Irgendwo grillt jemand, der Geruch von verbranntem Fleisch steigt ihr in die Nase. Sie schließt die Augen, versucht, sich auf das Knistern der Zigarette zu konzentrieren, auf das leise Rascheln der Blätter vom einzigen Baum, der hier wächst – kümmerlich, zwischen Betonplatten eingeklemmt.

Die Tür hinter ihr geht auf. Marcel kommt heraus, gefolgt von Patrick und Mustafa. Die Männer stellen sich neben sie, lehnen sich ebenfalls gegen das Geländer. Marcel hält eine frische Bierdose in der Hand, bietet sie ihr an. „Hier. Du siehst aus, als könntest du eins vertragen.“

Tyra nimmt die Dose, ohne zu danken. Ihr Blick streift Mustafa, der sich gerade eine Zigarette anzündet. Seine Augen sind halb gesenkt, aber sie spürt, wie er sie beobachtet. Wie ein Raubtier, das seine Beute umkreist.

„Danke nochmal für die Hilfe“, sagt sie schließlich, die Stimme kühl wie Eis. Sie richtet die Worte an alle drei, aber ihr Blick bleibt auf Mustafa haften. Lass es gut sein. Ein einziges Mal.

„Nichts zu danken“, sagt Patrick und nimmt einen tiefen Zug von seiner Zigarette. Der Rauch ringelt sich um sein Gesicht, lässt seine Augen für einen Moment verschwimmen. „Wir Männer müssen zusammenhalten, oder?“

Mustafa lacht leise. „Vor allem, wenn’s so eine Aussicht gibt.“ Sein Blick wandert ungeniert über Tyras Körper, bleibt an ihren Brüsten hängen, gleitet dann nach unten, zu dem Punkt, wo der Stoff ihrer Hotpants sich in die Haut gräbt. Wo nichts mehr darunter ist.

Tyra trinkt einen großen Schluck Bier, spürt, wie die Kälte ihr die Kehle hinabrinnt. Sie will etwas erwidern, etwas Scharfes, Vernichtendes – aber die Worte bleiben stecken. Stattdessen drückt sie die Zigarette aus, dreht sich um und geht zurück in die Wohnung. Die Männer lassen sie gehen.

Drinnen ist es nicht besser. Die Kartons türmen sich wie eine Festung, die sie einschließt.Tyra reißt einen auf – Bettwäsche – und beginnt mechanisch, die Laken auf das bett zu legen, das sie vorhin hochgeschleppt haben. Ihre Hände zittern leicht, als sie die Ecken glattstreicht.

Von draußen hört sie die Stimmen der Männer, gedämpft durch die dünnen Wände.

„… kleine Wette“, sagt Mustafa. Seine Stimme ist klar, fast fröhlich. „Wer verliert, muss Bier holen.“

„Ok, und die wäre?“, fragt Marcel.

Tyra erstarrt. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen.

„Ich wette, deine hübsche geile Frau trägt nichts unter ihrenHotpants.“

Ein kurzes Schweigen. Dann Marcel’s Lachen, unsicher. „Quatsch, meine Süße trägt einen String wie immer.“

„Ich glaube auch, dass sie einen String trägt“, fällt Patrick ein.

Tyra presst die Lippen zusammen. Verdammt. Sie weiß, was kommt. Sie weiß es.

„Ok, die Wette gilt“, sagt Mustafa. „Hol mal deine Frau.“

Ein Moment der Stille. Dann Marcel’s Stimme, näher jetzt, als er zur Balkontür geht. „Ähm, Schatz, kommst du mal kurz?“

Tyra atmet tief durch. Sie zählt bis drei, bevor sie antwortet. „Ja, was ist?“ Ihre Stimme klingt fester, als sie sich fühlt.

Als sie auf den Balkon tritt, steht Mustafa schon da, das Grinsen eines Mannes, der genau weiß, dass er gewonnen hat. Marcel sieht verwirrt aus, als würde er nicht ganz verstehen, worum es hier eigentlich geht. Patrick wirft ihr einen Blick zu – nicht unfreundlich, aber… erwartungsvoll.

„Wir haben eine kleine Wette um ein paar Bier“, erklärt Mustafa, ohne eine Sekunde zu zögern. „Marcel und Patrick sind der Meinung, du bist eine anständige Frau und trägst einen String unter deinen Hotpants.“ Er macht eine Pause, lässt die Worte wirken. „Ich bin aber der Meinung, du bist eine geile Ehefrau und bist nackt unter deinen Hotpants.“

Tyra spürt, wie ihr das Blut in die Wangen schießt. Dieser verdammte Mistkerl. Sie will schreien, ihn ohrfeigen, ihm klarmachen, dass er sie nicht wie eine Hure behandeln kann – aber dann sieht sie Marcel. Sein Gesicht ist siegessicher. Er denkt, ich trage einen String. Er denkt, ich bin die anständige Ehefrau.

„So so“, sagt sie langsam, die Stimme eiskalt. „Und wie wollt ihr Spinner das kontrollieren?“

Mustafa zuckt mit den Schultern. „Zieh einfach deine Hotpants ein Stück nach unten und zeig uns was du an hast oder nicht.“

Tyra blickt zu Marcel. Sein Nicken ist kaum wahrnehmbar, aber es ist da.

„Also gut“, sagt sie und dreht sich um, so dass ihr Rücken zu den Männern zeigt. Ihre Finger zittern, als sie den Knopf ihrer Hotpants öffnet. Der Stoff ist eng, klebt an ihrer Haut. Sie atmet tief ein, dann zieht sie die Hotpants ein kleines Stückchen nach unten.

„Weiter“, sagt Mustafa.

Tyra beißt sich auf die Lippe. Sie zieht den Stoff weiter runter, spürt, wie die kühle Abendluft ihre nackte Haut streift. Ihr halber Po liegt jetzt frei, die Rundung ihres Hinterns glänzt leicht im letzten Licht der untergehenden Sonne.

Marcel macht ein ersticktes Geräusch. „Scheiße…“

„Weiter“, drängt Mustafa.

Tyra schließt die Augen. Dann zieht sie die Hotpants ganz nach unten, bis ihr gesamter Po entblößt ist. Sie hört, wie Marcel scharf die Luft einsaugt. Patrick stöhnt leise.

„Hast ’nen geilen Fickarsch, Tyra“, sagt Mustafa anerkennend. „Ich wusste doch, dass du eine geile Sau bist. Zieh die Hotpants ganz aus.“

„Das reicht jetzt“, knurrt Marcel plötzlich. Seine Stimme ist rauer, als sie es je gehört hat. „Ihr habt genug gesehen.“

Mustafa lacht. „Schade, ich hätte ihre Fotze gerne noch gesehen.“

„Ich auch“, grinst Patrick und stößt mit Mustafa an. Das Klirren der Bierdosen klingt wie ein Urteilspruch.

Tyra zieht die Hotpants betont langsam wieder hoch, knöpft sie zu. Jede Bewegung ist eine Demonstration von Kontrolle. „Das hättet ihr wohl gerne“, sagt sie, ohne sich umzudrehen. Dann geht sie zurück in die Wohnung, lässt die Männer auf dem Balkon stehen.

Marcel kommt kurz darauf herein, sein Gesicht eine Maske aus Scham und etwas anderem – etwas, das wieErregung aussieht. „Ich… äh. Geh Bier holen. Mit Patrick.“ Er vermeidet ihren Blick. „Wettschulden sind Ehrenschulden.“

Tyra sagt nichts. Sie hört, wie die Tür ins Schloss fällt, wie die Schritte der Männer die Treppe hinab poltern.

Tyra geht ins Schlafzimmer, die Tür knallt hinter ihr ins Schloss, als sie mit zitternden Fingern den Lichtschalter betätigt. Das grelle Licht flackert auf und erhellt den kahlen Raum – ein breites Bett, ein paar umgestürzte Umzugskartons in der Ecke, die Wände noch kahl, als hätte die Wohnung selbst noch nicht beschlossen, ob sie hier bleiben will. Die Luft riecht nach Staub und frischem Schweiß, vermischt mit dem leichten Metallgeruch vonMarcel’s Werkzeug, das irgendwo zwischen den Kartons vergraben liegt. Sie presst die Hände gegen die Tür, als könnte sie die Welt draußen damit aussperren, atmet tief ein, die Brust hebt und senkt sich unter dem viel zu engen Top, das ihre prallen Titten fast aus dem Ausschnitt quetscht.

Gott, was war das gerade auf dem Balkon?

Ihre Gedanken rasen, während sie sich gegen die Tür lehnt, die kühle Oberfläche des Holzes drückt sich in ihren Rücken. Dieser verdammte Wichser. Erst ihren String unten im Transporter durchschneiden, wie ein verdammtes Raubtier, das seine Beute markiert, und dann diese Show vor Marcel und Patrick. Die Art, wie er sie angestarrt hat, als sie ihre Hotpants runtergezogen hat – nicht wie ein Junge, der zum ersten Mal eine nackte Frau sieht, sondern wie ein Mann, der genau weiß, was er will und wie er es bekommt. Und das Schlimmste? Dass ihr Körper darauf reagiert hat. Dass ihre Möse jetzt klitschnass ist, nur weil dieser kleine Mistkerl sie gedemütigt hat.

Sie beißt sich auf die Unterlippe, bis sie den salzigen Geschmack von Blut schmeckt. Warum zum Teufel macht mich das so geil?

Ihre Finger krallen sich in den Saum ihrer Hotpants, das billige, glänzende Material klebt an ihrer Haut, als sie die enge Hose mit einem Ruck nach unten zieht. Die kühle Luft streicht über ihre rasierte Spalte, ihre Schamlippen glänzen feucht, ein klares Zeichen ihrer Erregung. Sie wirft die Hotpants wütend in die Ecke, wo sie auf einem Karton landen, dann lässt sie sich rücklings aufs Bett fallen. Die Matratze quietscht unter ihrem Gewicht, die Federn drücken sich in ihren Rücken, aber sie spürt es kaum. Ihre Hand gleitet zwischen ihre gespreizten Schenkel, die Finger finden sofort ihre klitschnasse Möse, die vor Erregung pulsiert.

Fuck.

Sie stöhnt leise, als ihre Fingerspitzen über ihre geschwollene Klitoris streifen. Die Berührung ist elektrisch, fast schmerzhaft in ihrer Intensität. Sie beißt sich auf die Lippe, um nicht lauter zu stöhnen, während ihre Finger kreisen, drücken, reiben – genau so, wie sie es mag. Ihre Hüften zucken unkontrolliert, als würde ihr Körper schon jetzt nach mehr verlangen, nach etwas Größerem, Härterem als ihre eigenen Finger.

Marcel.

Sie versucht, sich auf ihr eigenes Bild von ihm zu konzentrieren – sein verschmitztes Grinsen, wenn er sie von hinten nimmt, die Art, wie seine rauen Hände ihre Hüften packen, wenn er sie durchfickt wie eine billige Nutte. Aber jedes Mal, wenn sie die Augen schließt, sieht sie ihn. Mustafa. Dieses selbstgefällige Grinsen, diese blauen Augen, die sie anstarren, als würde er sie schon längst besitzen. Die Art, wie er ihren String durchgeschnitten hat, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, als gehöre ihr Körper ihm.

Verdammt.

Ihre Finger tauchen tiefer, zwei von ihnen schieben sich in ihre enge Möse, während ihr Daumen weiter über ihren Kitzler reibt. Sie ist so nass, dass sie ein schmatzendes Geräusch hört, jedes Mal, wenn sie ihre Finger rein und raus bewegt. Ihre Atmung wird schneller, flacher, ihre Brüste wippen bei jedem Stoß ihrer Hand.

„Ahh… fuck…“, flüstert sie, ihre Stimme bricht fast. Ihre freie Hand krallt sich in die Bettdecke, als würde sie sich an etwas festhalten müssen, bevor sie komplett die Kontrolle verliert.

Draußen auf dem Balkon hört man Mustafas gedämpftes Gelächter, das leise Klirren seiner Bierflasche. Marcel und Patrick sind runter zum Kiosk, um Bier zu holen. Sie sind allein. Ganz allein. Und dieser Gedanke macht sie nur noch geiler.

Ihre Finger bewegen sich schneller, ihr Atem kommt in kurzen, keuchenden Stößen. Sie stellt sich vor, wie Mustafa sie beobachtet hätte, wenn er jetzt hier wäre – wie er sie auslachen würde, dieses verdammte Grinsen im Gesicht, während sie sich für ihn fingerte. Wie er vielleicht sogar seine Hand in seine Hose schieben würde, um sich einen runterzuholen, während er zusieht, wie sie sich selbst befriedigt.

„Oh Gott…“, stöhnt sie lauter, ihre Stimme überschnappt fast. Ihre Hüften heben sich vom Bett ab, ihre Muskeln spannen sich an, als sie spürt, wie der Orgasmus näher kommt. „Mustafa, du verdammter… Wichser…“

Ihre Worte enden in einem erstickten Schrei, als ihre Möse sich um ihre Finger zusammenzieht, ihr Körper zuckt, als würde sie von einem Stromschlag durchfahren. Flüssigkeit spritzt aus ihr heraus, tränkt ihre Hand, die Laken unter ihr, während sie kommt – hart, unkontrolliert, mit einem Schrei, den sie nicht zurückhalten kann.

Mustafa sitzt noch immer auf dem Balkon, die Zigarette zwischen seinen Lippen, der Rauch kringelt sich träge in die Abendluft. Sein Blick ist auf die geschlossene Balkontür gerichtet, hinter der Tyra verschwunden ist. Ein langsames, triumphierendes Grinsen breitet sich auf seinem Gesicht aus, als er die Asche von seiner Zigarette klopft.

Diese geile Schlampe.

Er drückt die Kippe im überquellenden Aschenbecher aus, steht auf und streckt sich, die Muskeln unter seinem engen Shirt spannen sich. Die Wohnung ist still, abgesehen vom leisen Summen des Kühlschranks in der Küche. Marcel und Patrick sind weg – die perfekte Gelegenheit.

Leise schiebt er sich von der Balkontür weg, seine Schritte sind fast geräuschlos auf dem abgenutzten Linoleum. Er durchquert das Wohnzimmer, wirft einen kurzen Blick auf die halb ausgepackten Kartons, die chaotisch in der Ecke stehen. Kein Zeichen von Tyra. Die Küche ist leer, das Bad ebenfalls. Nur die geschlossene Schlafzimmertür bleibt übrig.

Sein Herzschlag beschleunigt sich, nicht aus Nervosität, sondern aus Vorfreude. Er weiß, was er gleich sehen wird. Er weiß es.

Mit langsamen, bedachten Schritten nähert er sich der Tür, seine Hand legt sich um die Klinke. Er drückt sie behutsam nach unten, hält den Atem an, als die Tür mit einem leisen Knarren einen Spaltbreit aufgeht.

Und dann sieht er sie.

Tyra liegt auf dem Bett, die Beine gespreizt, ihre Hand zwischen den Schenkeln, die Finger tief in ihrer Möse versunken. Ihr Kopf ist nach hinten geworfen, die Lippen leicht geöffnet, während sie leise stöhnt. Ihr Körper glänzt vor Schweiß, ihre riesigen Titten heben und senken sich im Rhythmus ihrer Atmung. Die Hotpants liegen zerknüllt in der Ecke, ihr nackter Arsch drückt sich bei jedem Stoß ihrer Hand in die Matratze.

Mustafa spürt, wie sein Schwanz in seinen Jeans hart wird, der Stoff wird plötzlich eng. Ein langsames, triumphierendes Grinsen zieht seine Lippen nach oben.

Perfekt.

Leise zieht er sein Handy aus der Tasche, schaltet den Ton aus und öffnet die Kamera. Er zoomt heran, fängt jeden Detail ein – wie ihre Finger in ihrer nassen Spalte verschwinden, wie ihr Mund sich öffnet, wenn sie stöhnt, wie ihr Körper zuckt, wenn sie sich selbst zum Höhepunkt treibt.

„Gott, ist diese Frau geil“, flüstert er, während er weiter filmt. Seine andere Hand schiebt sich in seine Hose, packt seinen bereits steifen Schwanz, beginnt langsam zu wichsen. Der Anblick von Tyra, wie sie sich selbst befriedigt, während sie seinen Namen flüstert, ist zu viel.

Auf dem Bett stöhnt Tyra lauter, ihre Stimme wird rauer, verzweifelter. „Oh Gott, Mustafa… du verdammter Wichser…“

Ihr Körper spannt sich an, ihre Hüften heben sich vom Bett, als sie kommt – und Mustafa hält jeden Moment fest, jeden Tropfen, der aus ihr heraus spritzt, jeden Zucken ihrer Muskeln.

Dann, als ihr Orgasmus langsam abebbt, ihre Hand sich erschöpft von ihrer Möse löst, sagt er leise, aber deutlich:

„Das war eine geile Show.“

Tyra reißt die Augen auf, ihr Atem stockt. Sie starrt direkt in Mustafas grinsendes Gesicht, in die Linse seines Handys, das immer noch auf sie gerichtet ist.

„Was zum FUCK?!“, kreischt sie, ihre Stimme überschlägt sich vor Schock. Sofort klappt sie die Schenkel zusammen, ihre Hand fliegt zu ihrer Möse, als könnte sie sich damit vor seinen Blicken schützen. „Was soll das, du krankes Arschloch?!“

Mustafa lacht leise, ein tiefes, kehliges Geräusch, das sie noch mehr in Rage bringt. „Nur ein kleines Andenken“, sagt er und wedelt mit dem Handy. „Eine Erinnerung daran, wie du auf mich wichst, Schatz.“

„Ich wichse nicht auf dich!“, zischt sie, ihr Gesicht ist knallrot vor Wut und Scham. „Das war wegen Marcel!“

„Ach ja?“ Mustafa zieht eine Augenbraue hoch, sein Grinsen wird breiter. „Dann erklär mir mal, warum du meinen Namen geschrien hast, als du gekommen bist.“

Tyra erstarrt. Ihr Mund öffnet sich, schließt sich wieder, aber es kommt kein Wort heraus. Sie kann die Hitze in ihren Wangen spüren, das Pochen zwischen ihren Beinen, das sich weigert, nachzulassen.

„Träum weiter, du Wichser“, bringt sie schließlich hervor, ihre Stimme zittert vor unterdrückter Wut. „Lösch das sofort.“

Mustafa schnaubt amüsiert. „Oder was? Erzählst du es deinem Mann?“ Er lehnt sich gegen den Türrahmen, sein Blick wandert ungeniert über ihren nackten Körper. „Ich glaub nicht, dass er das hören will. Vor allem nicht, wie du gekommen bist.“

Tyra beißt die Zähne zusammen. Sie will aufspringen, ihm das Handy entreißen, ihm ins Gesicht schlagen – aber etwas hält sie zurück. Die Art, wie er sie ansieht, als würde er sie schon längst besitzen. Als würde er wissen, dass sie nicht nein sagen wird. Nicht wirklich.

Plötzlich hört man ein Geräusch von der Wohnungstür – das Knarren der alten Holztür, gefolgt von gedämpften Stimmen. Marcel und Patrick sind zurück.

Mustafa’s Grinsen wird breiter. „Scheint, als wäre wieder Bier da“, sagt er leise, steckt das Handy weg und richtet sich auf. „Bis später, Schatz.“

Bevor Tyra etwas erwidern kann, ist er schon verschwunden, die Tür fällt leise ins Schloss. Sie bleibt allein zurück, ihr Körper zittert noch immer vor Nachwehen des Orgasmus – und vor etwas anderem. Etwas, das sich wie Angst anfühlt. Aber nicht die Art von Angst, die sie fliehen lässt.

Sondern die Art, die sie noch nasser macht.

Draußen auf dem Balkon lehntMustafa lässig gegen das Geländer, eine neue Zigarette zwischen den Lippen. Der Rauch steigt ihm in die Augen, aber er blinzelt nicht. Sein Blick ist auf die Balkontür gerichtet, als könnte er durch das dünne Holz hindurchsehen, direkt zu Tyra, die jetzt wahrscheinlich immer noch zitternd auf dem Bett liegt.

Die Tür geht auf, Marcel und Patrick kommen mit einem Sixpack Bier in den Händen raus. Marcel wirft Mustafa einen kurzen Blick zu, bevor er sich auf einen der klapprigen Plastikstühle fallen lässt. „Alles klar hier?“, fragt er, während er eine Flasche öffnet.

„Alles easy“, sagt Mustafa und grinst. Er nimmt einen tiefen Zug von seiner Zigarette, lässt den Rauch langsam zwischen seinen Lippen entweichen. „Hab nur ein bisschen die Aussicht genossen.“

Patrick lacht, als er sich neben Marcel setzt. „Und? Was gibt’s zu sehen?“

Mustafa zuckt mit den Schultern, aber sein Grinsen wird breiter. „Nichts, was ich nicht schon gesehen hab.“

Mustafahebt er seine Bierflasche. „Auf deine geile Ehefrau“, sagt er und stößt mit Patrick an, der schallend lacht.

Marcel’s Gesicht verdunkelt sich. „Das reicht jetzt“, knurrt er, seine Finger krallen sich um die Bierflasche. „Ihr redet über meine Frau.“

„Hey, hey, nur ein Kompliment“, sagt Patrick und hebt beschwichtigend die Hände. „Hätte sie was drunter getragen, hätten wir jetzt nicht so… schöne Erinnerungen.“

Marcel beißt die Zähne zusammen, sein Kiefer mahlend. Er will etwas sagen, etwas tun – aber die Worte bleiben ihm im Hals stecken. Stattdessen trinkt er einen großen Schluck Bier, als könnte der Alkohol die Bilder in seinem Kopf auslöschen. Die Bilder von Tyra. Ihr Arsch nackt vor ihnen.

In diesem Moment, drinnen im Schlafzimmer, presst Tyra ihre Hände gegen ihre Ohren, als könnte sie damit die Stimmen draußen übertönen. Sie hört jedes Wort. Jeden verdammten Laut.

Scheiße.

Sie atmet tief ein, ihre Finger krallen sich in die Bettdecke. Sie sollte aufstehen. Sollte zu Marcel gehen. Sollte ihm sagen, was passiert ist.

Aber stattdessen bleibt sie liegen. IhreMöse pocht noch immer, feucht und empfindlich.

Tyras Atem geht noch immer schwer, als sie sich langsam vom Bett erhebt. Die Matratze knarrt leise unter ihr, während sie die Hände auf die Kanten drückt, um sich abzustützen. Ihr Körper zittert leicht – nicht vor Kälte, sondern vor einer Mischung aus Wut, Scham und dieser verdammten, unerwünschten Erregung, die noch immer zwischen ihren Schenkeln pocht.Wie konnte das passieren? Ihr Blick fällt auf die Hotpants, die immer noch am Fußboden liegen, ein Stück Stoff, das sie hastig aufhebt. Die Finger krallen sich in den dünnen Stoff, als sie sie hochzieht, über ihre perfekt geformten, sonnengebräunten Oberschenkel, dann über den runden, festen Po, der sich unter der Bewegung spannt. Der Stoff schmiegt sich eng an ihre Haut.Oh Gott, jetzt hat der Wichser noch ein Video von mir. Der Gedanke schießt ihr durch den Kopf wie ein Messerstich. Ihre Finger verkrampfen sich um den Saum, während sie den Bund richtet, ihn fest über ihre Hüften zieht, als könnte sie damit auch die Erinnerung an Mustafas Blicke, seine Worte, seine dreiste Hand auslöschen.

Sie atmet tief durch, die Nase voller des Geruchs von altem Staub und ihrem eigenen Schweiß, der sich mit dem Parfüm vermischt, das sie heute Morgen aufgesprüht hat. Beruhig dich. Beruhig dich. Sie wiederholt es wie ein Mantra, während sie die Hände über ihr Gesicht gleiten lässt, die Fingerspitzen über die geschlossenen Augenlider drückt, als könnte sie damit die Bilder vertreiben – seine Augen, die sie beobachtet haben, das Grinsen, als er sie ertappte.Scheißkerl. Mit einem Ruck dreht sie sich um, die langen, welligen blonden Haare schwingen um ihre Schultern, als sie zur Balkontür stürmt.

Draußen auf dem Balkon, sitzen die drei Männer in einer Wolke aus Rauch und Gelächter. Marcel lehnt mit dem Rücken gegen das rostige Geländer, eine Bierflasche locker in der Hand, die andere liegt bereits leer am Boden. Sein T-Shirt, das an den Achseln feuchte Flecken zeigt, spannt über seinen Muskeln, während er mit der freien Hand eine neue Flasche öffnet. Der metallische Klang des Kronkorkens, der auf den Betonboden springt, mischt sich mit Patrics tiefem Lachen.Sein Bier ist bereits halb geleert, die Flasche glänzt feucht in seiner Hand, als er sie an die Lippen führt.

Mustafa sitzt zwischen ihnen, die Beine gespreizt, als gehöre ihm der ganze Balkon. Seine schwarze Lederjacke liegt über der Lehne des Stuhls, das weiße T-Shirt darunter spannt über seinem durchtrainierten Oberkörper, betont jede Kontur seiner Muskeln. Die Narbe auf seiner Wange glänzt im letzten Licht des Tages, als er den Kopf dreht und Tyra mit einem langsamen, triumphierenden Lächeln mustert. Der Rauch seiner Zigarette kringelt sich um sein Gesicht, vermischt sich mit dem Dunstanflug, der von der Straße hochsteigt. „Oh, da ist ja wieder die geile Dame des Hauses“, sagt er, die Stimme rau, als hätte er den ganzen Tag geraucht – was er wahrscheinlich auch hat. Seine Augen, dieses durchdringende Blau, das so gar nicht zu seinem dunklen Teint passt, gleiten über ihren Körper, verweilen auf ihren Brüsten, dann weiter nach unten, wo der Saum der Hotpants sich in ihre Haut gräbt.

Marcel wirft ihm einen warnenden Blick zu, doch Mustafa ignoriert ihn geflissentlich. „Wir dachten schon, du hättest dich im Schlafzimmer verkrochen und spielst mit dir selbst.“ Sein Grinsen wird breiter, als er die Zigarette zwischen die Lippen klemmt und tief inhaliert. Der Rauch strömt aus seinen Nasenlöchern, während er sie weiter anstarrt, als wäre sie ein Stück Fleisch, das er sich gleich einverleiben wird.

Tyra bleibt in der Tür stehen, die Hände zu Fäusten geballt. Dieser verdammte Arsch. „Das reicht, Mustafa“, sagt Marcel, seine Stimme ist scharf, aber ohne echte Drohung. Er kennt die Dynamik hier, weiß, dass er in diesem Moment nicht die Oberhand hat. Nicht gegen Mustafas dreiste Art, nicht gegen die Art, wie Tyra trotz aller Empörung nicht einfach gehen kann.

„Entspann dich“, erwidert Mustafa und lehnt sich zurück, die Zigarette zwischen den Fingern drehend. „Ich meine nur, wer kein Höschen drunter trägt, ist geil, oder etwa nicht?“ Sein Blick bohrt sich in Tyras Augen, sucht nach einer Reaktion, nach diesem Funken, der verrät, dass sie nicht so gleichgültig ist, wie sie tut. „Und ich wette, du bist schon ganz nass und geil, Tyra.“

Die Worte treffen sie wie ein Schlag. Ihre Wangen brennen, doch sie weigert sich, den Blick abzuwenden. „Das geht dich einen Scheiß an“, zischt sie, die Stimme bebend vor unterdrückter Wut. „Und wenn, dann bin ich nass für meinen Mann.“ Sie tritt einen Schritt vor, die Hüften leicht vorgeschoben, eine automatische, fast instinktive Bewegung, die ihre Kurven betont. Zeig ihm, dass er dich nicht einschüchtern kann.

Mustafa lacht, ein tiefes, kehliges Geräusch, das mehr wie ein Knurren klingt. „Wenn du das meinst.“ Er nimmt einen letzten Zug von der Zigarette, bevor er sie auf dem Aschenbecher ausdrückt. „Ich glaube aber, es hat dich geil gemacht, als du uns eben deinen nackten Arsch präsentiert hast.“

Tyras Atem stockt. Er hat es gesehen. Er hat alles gesehen. Die Hitze steigt ihr in den Kopf, doch sie zwingt sich zu einem spöttischen Lächeln. „Träum weiter, das hättest du wohl gerne.“ Ihre Stimme ist kühl, doch ihr Körper verrät sie – die Nippel unter dem dünnen Stoff ihres Tops härten sich, und sie spürt, wie die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln zunimmt. Verdammt.

Patrick, der bisher schweigend zugesehen hat, grinst jetzt und hebt seine Bierflasche in ihre Richtung, als würde er auf eine besonders gelungene Pointe anstoßen. „Die Kleine hat Feuer“, sagt er, die Augen funkelnd. „Das mag ich.“ Er trinkt einen großen Schluck, dann stellt er die Flasche mit einem dumpfen Klack auf den Tisch. „So, ich verabschiede mich.“ Langsam erhebt er sich, die Gelenke knacken leise. „Denk dran, Marcel, morgen früh halb acht in der Werkstatt.“

Marcel nickt, steht ebenfalls auf und gibt ihm die Hand. „Danke für deine Hilfe“, sagt er, und für einen Moment wirkt er fast erleichtert, als würde Patrics Anwesenheit eine Art Puffer zwischen ihm und der angespannten Stimmung hier sein.

Patrick dreht sich zu Tyra um. Seine Hand schießt plötzlich vor, packt ihre Hüfte und zieht sie an sich. Sie stößt einen überraschten Laut aus, als ihr Körper gegen seinen prallt – hart, muskulös, durchdrungen vom Geruch nach Schweiß und Motoröl. „Es wird bald wieder alles besser“, flüstert er ihr ins Ohr, seine Stimme rau, fast schon intim. Dann spürt sie seine Hand auf ihrem Po, wie er zudrückt, die Finger graben sich in ihr Fleisch, kneifen kurz und fest, bevor er sie wieder loslässt. Ein Abschiedsgruß. Eine Demonstration.

Tyra erstarrt. Was zum Teufel? Ihr Blick fliegt zu Marcel, doch der hat nicht bemerkt. Patrick klopft Marcel noch einmal auf die Schulter, dann geht er zur Wohnungstür, seine schweren Schuhe dröhnen auf demLinoleumboden.

„Ich bringe ihn raus“, sagt Marcel und folgt ihm, die Hände in den Taschen seiner Jeans vergraben. Die Tür fällt ins Schloss, und für einen Moment herrscht Stille auf dem Balkon – eine gespannte, elektrische Stille, die nur vom fernen Lärm der Straße unterbrochen wird.

Tyra bleibt stehen, unsicher, ob sie wieder hineingehen soll. Doch dann hört sie Mustafas Stimme, leise, fast schon einladend. „Komm, setz dich zu uns.“ Er klopft auf den freien Stuhl neben sich, ein Lächeln auf den Lippen, das nichts Gutes verheißt.

Sie zögert, doch was bleibt ihr anderes übrig? Sie kann nicht einfach in der Wohnung verschwinden, nicht nach diesem Auftritt. Also geht sie mit steifen Schritten zu dem Plastikstuhl, zieht ihn ein Stück zurück, bevor sie sich setzt – genug Abstand, um nicht direkt neben ihm zu landen, aber nah genug, um nicht unhöflich zu wirken. Der Stuhl knarrt unter ihrem Gewicht, und sie kreuzt die Beine, die Hotpants ziehen sich straff über ihre Oberschenkel.

„Und was machst du morgen?“, fragt Mustafa, während er sich eine neue Zigarette anzündet. Der Funke des Feuerzeugs erhellt für einen Sekundenbruchteil sein Gesicht, wirft Schatten auf die scharfen Konturen seiner Wangenknochen.

Tyra beißt sich auf die Unterlippe. Warum zum Teufel fragt er das? „Es geht dich zwar nichts an, aber ich hab morgen ein Vorstellungsgespräch.“

Mustafas Augen blitzen auf. „Oh, schön, wo denn?“

Sie zögert. Soll sie es ihm sagen? Doch was würde es ändern? „Im Reisebüro Reiselust.“

Für einen Moment ist es still. Dann bricht Mustafa in Gelächter aus, ein tiefes, fast schon triumphierendes Lachen. „Oh, das gehört meinem Onkel.“ Er lehnt sich zurück, die Zigarette zwischen den Fingern. „Das ist ein guter Mann. Mutlu. Er wird dich mögen.“ Sein Blick gleitet über ihren Körper, bleibt an ihren Brüsten hängen. „Vor allem, wenn du so aussiehst.“

Tyras Magen zieht sich zusammen. Ach du Scheiße. Wenn der genauso ist… „Ehrlich, das ist ja ein Zufall“, sagt sie, bemüht, ihre Stimme neutral klingen zu lassen. Doch innerlich kocht sie. Natürlich. Natürlich gehört das verdammte Reisebüro seinem Onkel. Warum auch nicht?

Mustafa beugt sich vor, die Ellbogen auf den Knien, die Zigarette zwischen den Fingern drehend. „Hey, wie wäre es, wenn ich dich dorthin begleite?“ Sein Ton ist locker, fast schon beiläufig, doch seine Augen verraten ihn – sie sind scharf, berechnend. „Ich wollte Mutlu eh mal wieder besuchen.“

Tyra spürt, wie ihr Herz schneller schlägt. Das kann nicht sein Ernst sein. „Ähm, ja, okay“, hört sie sich sagen, bevor sie es verhindern kann. Was soll sie jetzt auch sagen, wenn Marcel dabei ist? Sie wirft ihrem Mann einen schnellen Blick zu, doch der scheint die Situation nicht einmal zu hinterfragen. Stattdessen nickt er nur.

„Schön“, sagt Mustafa, ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen. „Und danach könnten wir noch zum See gehen bei dem schönen Wetter.“ Er dreht sich zu Marcel um. „Oder hast du was dagegen, Marcel?“

Marcel zuckt mit den Schultern, nimmt einen Schluck Bier. „Nein, warum? Du bist für Tyra eh zu jung.“ Er lacht kurz, doch es klingt gezwungen. „Was soll ich da für Sorgen haben?“

Tyra spürt, wie sich ihr Magen zusammenkrampft. Wenn du wüsstest. „Scheiße, wie komm ich da drum rum?“, denkt sie, während sie versucht, ihr Gesicht unter Kontrolle zu halten. Sie kann nicht einfach Nein sagen, nicht ohne eine Szene zu machen. Und eine Szene hier, vor Mustafa, vor Marcel – das wäre das Letzte, was sie jetzt braucht.

„Super“, sagt Mustafa und trinkt sein Bier in einem Zug leer. Dann steht er auf, streckt sich, die Muskeln unter seinem T-Shirt spannen sich. „Ich muss los, Lena wartet noch auf mich.“

„Viel Spaß“, sagt Marcel, doch seine Stimme klingt abwesend, als wäre er bereits mit den Gedanken woanders.

„Ja, und nochmal vielen Dank für deine Hilfe“, sagt Tyra, die Worte kommen automatisch, fast schon robotergleich. Sie steht ebenfalls auf, folgt Mustafa zur Wohnungstür, während Marcel sich bereits in Richtung Bad bewegt.

„Bringst du ihn noch zur Tür?“, fragt Marcel über die Schulter. „Ich geh schon mal duschen.“

„Ja, klar“, antwortet Tyra, und ihre Stimme klingt fremd in ihren eigenen Ohren.

Die Tür fällt ins Schloss, alsMustafa und Tyra im Flur stehen. Die Luft hier ist kühler, doch Tyra spürt die Hitze, die von Mustafas Körper ausgeht, als er sich plötzlich zu ihr dreht. Seine Hand schießt vor, packt ihre Hüfte, zieht sie an sich. Sie stößt einen überraschten Laut aus, als ihr Körper gegen seinen prallt – hart, unnachgiebig, durchdrungen von diesem männlichen Geruch nach Leder, Rauch und etwas Animalischem, das ihr den Atem raubt.

„Bis morgen, Süße“, flüstert er, seine Lippen fast an ihrem Ohr. Seine Hände kneten ihren Po, die Finger graben sich in ihr Fleisch, drücken zu, als wollte er sie markieren. Sie spürt seine Erregung, hart gegen ihren Bauch gepresst, unmissverständlich. Für einen kurzen, verrückten Moment stellt sie sich vor, wie es wäre, wenn er sie jetzt hier nehmen würde, gegen die Tür gepresst, während Marcel nur wenige Meter entfernt duscht.

Dann lässt er sie abrupt los, dreht sich um und geht die Treppe hinunter, seine Schritte hallen auf dem abgetretenen Linoleum. „Träum süß“, wirft er noch über die Schulter, bevor er um die Ecke verschwindet.

Tyra bleibt stehen, die Hand auf die Tür gestützt, als würde sie sonst umfallen. Ihr Atem geht schnell, ihr Körper zittert. Gott sei Dank, endlich ist der Kerl weg. Sie schließt die Augen, atmet tief durch. Zumindest für heute.

Tyra geht wieder in die Wohnung und stößt die Wohnungstür mit einem heftigen Ruck hinter sich zu, als würde sie damit nicht nur die physischen Grenzen der vier Wände abschließen, sondern auch die unerträgliche Präsenz Mustafas aus ihrem Kopf verbannen wollen. Der dumpfe Knall des Türschlosses hallt durch den schmalen Flur, vermischt sich mit ihrem beschleunigten Atem, der in kurzen, scharfen Stößen aus ihrer Brust bricht. Sie lehnt sich gegen das kühle Holz, spürt, wie die Feuchtigkeit ihrer Haut sich mit der rauen Oberfläche der Tür verbindet, als wäre selbst dieser Kontakt eine Erlösung. Ihre Finger krallen sich für einen Moment in das Material, als könnte sie sich daran festhalten, bevor sie sich zwingt, loszulassen.

„Gott, dieser verdammte Wichser“, zischt sie zwischen zusammengebissenen Zähnen hindurch, die Worte klingen wie ein Fluch, der sich in der stickigen Luft der Wohnung festsetzt. Ihre Stimme ist rau, fast heiser, als hätte sie stundenlang geschrien, statt nur diese wenigen, giftigen Silben herauszupressen. Die Wut brodelt in ihr, ein heißes, flüssiges Metall, das ihre Adern durchströmt und jeden klaren Gedanken verbrennt. Was fällt dem ein? Die Frage hallt in ihrem Kopf nach, wieder und wieder, als würde sie sich selbst damit quälen, als könnte sie durch bloße Wiederholung eine Antwort finden – oder wenigstens den Ekel loswerden, der sich wie ein schmieriger Film über ihre Haut legt.

Ihre Hände zittern leicht, als sie sich über das Gesicht fährt, die Fingerkuppen drücken gegen ihre geschlossenen Augenlider, als wollte sie die Bilder auslöschen, die sich dort eingebrannt haben: Mustafas grinsendes Gesicht, seine dreisten Hände, die sich an ihr vergriffen, als gehöre ihr Körper ihm. Und schlimmer noch – das Wissen, dass er sie gefilmt hat. Dass irgendwo auf seinem verdammten Handy jetzt ein Beweis ihrer Schwäche existiert, ein Moment der Lust, den sie nicht einmal selbst ganz verstehen kann. Die Scham mischt sich mit der Wut, ein giftiges Gemisch, das ihr den Magen zusammenzieht.

Sie atmet tief ein, hält die Luft für einen langen Moment in ihren Lungen gefangen, als könnte sie damit auch die aufsteigende Panik ersticken. Dann lässt sie den Atem langsam entweichen, spürt, wie ihre Schultern ein wenig sinken, wie der Druck in ihrer Brust nachlässt – wenn auch nur um einen winzigen Bruchteil. Beruhig dich. Du bist hier. Er ist draußen. Marcel ist hier. Der Gedanke an ihren Mann wirkt wie ein Anker, schwer und solide, auch wenn sie weiß, dass er nichts von dem ahnt, was gerade passiert ist. Dass er nicht einmal begreift, in welcher Gefahr sie schwebt.

Mit einem letzten, tiefen Seufzer löst sie sich von der Tür und dreht sich um, ihr Blick fällt auf die halb ausgepackten Kartons, die noch immer im Flur herumstehen, die chaotischen Überreste ihres Umzugs. Das Wohnzimmer liegt im Dunkeln, nur das schwache, gelbliche Licht der Straßenlaterne vor dem Fenster wirft lange Schatten über den Boden. Irgendwo in der Wohnung tropft ein Wasserhahn – ein gleichmäßiges, nervtötendes plink, plink, plink, das sich in ihren Ohren festfrisst.

Sie geht auf Zehenspitzen Richtung Badezimmer, wo das gedämpfte Rauschen der Dusche zu hören ist. Marcel. Der Gedanke an ihn, an seine Hände, an die Vertrautheit seines Körpers, lässt etwas in ihr weicher werden. Vielleicht kann sie ja das nutzen – diese Vertrautheit, diese Sicherheit – um Mustafa aus ihrem Kopf zu vertreiben. Um sich selbst wieder zu spüren, ohne diese verdammte, widerliche Erregung, die sich wie ein Parasit in ihr eingenistet hat.

Die Tür zum Badezimmer steht einen Spalt offen, und durch den Schlitz steigt warme, feuchte Luft empor, vermischt mit dem scharfen Duft von Marcels Duschgel – etwas Herb-Männliches, das sich mit dem Geruch von nassem Stein und Seife vermengt.Tyra schiebt die Tür weiter auf, ohne anzuklopfen, und bleibt für einen Moment im Rahmen stehen, beobachtet, wie Marcel unter dem strahlenden Wasser steht, den Kopf nach hinten geneigt, die Augen geschlossen. Das Wasser perlt über seine Schultern, folgt den Konturen seiner Muskeln, die sich unter der Haut abzeichnen, als er die Arme über den Kopf hebt, um sich die Haare zu waschen.

Sein Körper ist ihr so vertraut, dass sie jeden Zentimeter davon mit geschlossenen Augen beschreiben könnte – die Narbe an seiner linken Hand, die sich wie ein blasser Blitz über seinen Handrücken zieht, die leichte Wölbung seines Bauchs, wenn er sich entspannt, die dunkle Linie von Haaren, die von seinem Bauchnabel nach unten führt. Und doch wirkt er in diesem Moment fast fremd, als würde sie ihn durch einen Schleier betrachten, der alles ein wenig verschwommen macht.

Marcel bemerkt ihre Anwesenheit nicht sofort. Erst als sie einen Schritt nach vorne macht, das Linoleum unter ihren nackten Füßen kalt und leicht klebrig, öffnet er die Augen. Sein Blick trifft ihren, und für einen kurzen Augenblick sieht sie etwas in seinen Augen aufblitzen – Überraschung, vielleicht sogar ein Hauch von Schuld, als hätte er befürchtet, sie könnte ihn bei etwas ertappen. Doch dann lächelt er, ein langsames, schläfriges Ziehen seiner Lippen, das mehr Erleichterung als alles andere ausdrückt.

„Da bist du ja“, sagt er, seine Stimme rau vom Dampf. „Ich dachte schon, du hättest dich im Treppenhaus verlaufen.“ Ein schwacher Versuch eines Scherzes, aber sie spürt die Anspannung darunter, die unausgesprochene Frage: Wo warst du so lange?

Tyra antwortet nicht. Stattdessen lässt sie ihre Hände zu den Saum ihres Tops gleiten – dieses engen, tief ausgeschnittenen Dinges, das Mustafa vorhin mit seinen Blicken fast zerrissen hätte – und zieht es sich in einer fließenden Bewegung über den Kopf. Die kühle Luft des Badezimmers streift über ihre nackte Haut, lässt ihre Nippel sich sofort hart aufrichten. Marcels Blick folgt jeder ihrer Bewegungen, wird dunkler, intensiver, als sie auch ihre Hotpants nach unten schiebt, bis sie nackt vor ihm steht.

„Tyra…“, beginnt er, aber sie schüttelt nur den Kopf, ein kleines, bestimmtes Nein, das ihm sagt: Nicht reden. Nicht fragen. Einfach nur… hier sein.

Und dann steigt sie zu ihm in die Dusche.

Das Wasser ist heiß, fast zu heiß, aberTyra spürt es kaum. Alles, was sie fühlt, sind Marcels Hände, die sich sofort auf ihre Hüften legen, als sie sich an ihn drängt, ihr Körper presst sich gegen seinen, sucht Wärme, Berührung, etwas, das sie von den Gedanken an Mustafa ablenkt. Seine Haut ist glatt unter ihren Fingerspitzen, als sie ihre Hände über seine Brust gleiten lässt, die Muskeln unter ihren Handflächen sich anspannen.

Marcel sagt nichts. Er muss nichts sagen. Stattdessen nimmt er das Duschgel von der Ablage, drückt einen Klecks des grünlichen Gels in seine Handfläche und beginnt, sie einzuseifen. Seine Bewegungen sind langsam, fast ehrfürchtig, als würde er sie zum ersten Mal berühren. Die Seife schäumt zwischen seinen Fingern auf, während er sie über ihre Schultern streicht, dann hinab zu ihren Armen, wo er jeden Zentimeter ihrer Haut bearbeitet, als wollte er sie von etwas Unsichtbarem reinwaschen.

Tyra schließt die Augen, lehnt ihren Kopf gegen seine Schulter und lässt sich von der Wärme des Wassers und der Berührung seiner Hände einlullen. Für einen Moment – nur für einen einzigen Moment – ist Mustafa verschwunden. Es gibt nur Marcel. Nur seine Hände. Nur das gleichmäßige Rauschen des Wassers.

Doch dann gleiten seine Finger über ihre Brüste.

Ein leises Stöhnen entweicht ihren Lippen, als seine Handflächen sich um das weiche Fleisch schließen, es kneten, drücken, als wollte er prüfen, ob es wirklich ist. Seine Daumen streifen über ihre bereits harten Nippel, und sie spürt, wie sich etwas in ihr zusammenzieht, wie die Hitze zwischen ihren Beinen wächst, unerbittlich, fast schmerzhaft. „Gott, was habe ich ein Glück mit meiner Frau und ihrem heißen Körper“, denkt er, und sie weiß es, auch ohne dass er es aussprechen müsste. Sie kennt diesen Blick. Diese Art, wie seine Atmung sich verändert, wie sein Schwanz sich gegen ihren Bauch drückt, hart und fordernd.

Seine Hände wandern tiefer.

Ein Finger gleitet zwischen ihre Schamlippen, findet ihren Kitzler, beginnt ihn in langsamen, kreisenden Bewegungen zu massieren. Tyra keucht auf, ihr Rücken krümmt sich, drängt sich näher an ihn, als könnte sie nicht nah genug sein. „Oh ja…“ Ihr Stöhnen ist ein raues Flüstern, kaum hörbar über das Prasseln des Wassers. „Mehr…“

Marcel gehorcht. Seine Berührungen werden fordernder, seine Finger dringen tiefer ein, finden ihren Eingang, gleiten hinein, während sein Daumen weiterhin ihren Kitzler bearbeitet. Sie spürt, wie ihr Körper reagiert, wie ihre Muskeln sich um seine Finger zusammenziehen, als wollten sie ihn festhalten, ihn nie wieder loslassen.

Doch dann – Mustafa.

Sein Gesicht blitzt hinter ihren geschlossenen Augenlidern auf, dieses arrogante Grinsen, diese dunkeln Augen, die sie anstarren, als könnte er direkt in sie hineinschauen. Sie sieht seine Hände, groß und grob, wie sie sie packen würden, wie sie sie benutzen würden, ohne Rücksicht, ohne Zärtlichkeit. Die Vorstellung lässt einen Schauer durch ihren Körper jagen, eine Mischung aus Ekel und – Gott, nein – Erregung.

„Oh ja“, stöhnt sie, aber ihre Stimme klingt fremd, als gehörte sie jemand anderem. „Fick mich.“

Marcel braucht keine zweite Aufforderung.

Er dreht sie mit einer schnellen Bewegung um, drängt sie gegen die kühlen Fliesen der Duschwand.Tyra stützt sich mit den Händen ab, ihr Atem geht schnell, ihre Brüste pressen sich gegen die glatte Oberfläche, während sie ihm ihren Arsch entgegenstreckt – diesen perfekt geformten, streifenfrei gebräunten Arsch, der schon so viele Blicke auf sich gezogen hat. Marcel packt ihre Hüften, seine Finger graben sich in ihr Fleisch, als er seinen harten Schwanz zwischen ihre Beine schiebt.

Dann dringt er ein.

Tyra keucht auf, ihr Körper spannt sich an, als er sich Zentimeter für Zentimeter in sie schiebt, sie ausfüllt, bis sie das Gefühl hat, kein Platz mehr für Luft zu sein, nur noch für ihn. „Oh ja, Schatz…“ Ihr Stöhnen ist ein langgezogenes, verzweifeltes Geräusch, das sich mit dem Klatschen ihrer Körper vermischt, mit dem Wasser, das über ihre Haut rinnt, mit dem dumpfen Schmatzen jedes Stoßes.

Marcel fängt an, sie zu ficken – nicht sanft, nicht zögerlich, sondern mit langen, kräftigen Stößen, die sie gegen die Wand drücken, die sie spüren lassen, dass er sie besitzt. „So geil…“ Seine Stimme ist ein raues Flüstern an ihrem Ohr, seine Hände gleiten von ihren Hüften zu ihren Brüsten, kneten sie, ziehen an ihren Nippeln, bis sie vor Lust aufschreit.

Doch in ihren Gedanken ist es nicht Marcel, der sie nimmt.

Es ist Mustafa.

Sie stellt sich vor, wie er hinter ihr stünde, wie seine Hände sie packen würden, wie sein Schwanz – Gott, dieser riesige Schwanz – sie ausfüllen würde, bis sie nicht mehr atmen könnte. Die Vorstellung lässt ihre Muskeln sich um Marcel zusammenziehen, lässt sie ihren eigenen Kitzler berühren, ihre Finger kreisen über die empfindliche Perle, während Marcel sie weiter fickt, immer härter, immer tiefer.

„Oh ja“, keucht sie, ihre Stimme bricht. „Härter, Schatz… aber spritz nicht in mich. Wir sollten… mit einem Kind warten, bis es uns finanziell besser geht.“

Marcel stöhnt, ein tiefes, gutturales Geräusch, das vibriert gegen ihren Rücken. „Du hast Recht, Schatz… ich zieh ihn vorher raus.“ Seine Bewegungen werden noch wilder, fast verzweifelt, als würde er gegen etwas ankämpfen – gegen die Bilder in ihrem Kopf, von denen er nichts ahnt.

Tyra massiert ihren Kitzler heftiger, ihre Finger sind ein verschwommener Fleck vor ihren Augen, während die Spannung in ihr wächst, immer höher, immer unkontrollierbarer. „Gleich… ich komme…“ Ihre Stimme ist nur noch ein Flüstern, ein letztes, verzweifeltes Geständnis, bevor die Welle sie überrollt.

Ihr Orgasmus bricht über sie herein wie ein Sturm.

Ihr Körper zuckt, ihre Muskeln kontrahieren um Marcels Schwanz, pressen ihn, als wollten sie ihn nie wieder loslassen. Ein Schrei reißt sich aus ihrer Kehle, roh und animalisch, während ihr Saft in die Duschwanne spritzt, vermischt sich mit dem Wasser, das über ihre Beine rinnt. Marcel stöhnt, ein langgezogener, keuchender Laut, als er sich mit einem letzten, harten Stoß aus ihr zurückzieht.

Dann spritzt er ihr auf den Arsch.

Heiße, klebrige Strähnen treffen ihre Haut, laufen zwischen ihren Pobacken hinab, während sie immer noch zittert, immer noch fühlt. Marcel lehnt sich gegen sie, sein Atem geht schnell, seine Hände liegen besitzergreifend auf ihren Hüften, als wollte er sie festhalten, bevor sie – bevor er – in diesem Moment der Ekstase verloren geht.

Doch Tyra denkt nicht an ihn.

Sie denkt an Mustafa.

Und an das verdammte Video.

Das Wasser ist längst kalt geworden, als sie sich endlich voneinander lösen. Marcel dreht den Hahn zu, und das plötzliche Stille ist fast ohrenbetäubend, als würde die Welt um sie herum den Atem anhalten.Tyra spürt, wie die Kälte sie langsam überkommt, wie ihre Haut sich zusammenzieht, als würde sie sich gegen die Realität wehren, die sie gleich wieder einholen wird.

Sie trocknen sich ab.

Marcel wirft ihr ein Handtuch zu, das sie mechanisch um sich wickelt, während er sich selbst abrubbelt, als wollte er die letzten Spuren ihrer gemeinsamen Lust wegwischen. Sein Blick ist abwesend, fast nachdenklich, als würde er über etwas grübeln, das er nicht in Worte fassen kann. Tyra beobachtet ihn aus den Augenwinkeln, während sie sich die Haare mit einem zweiten Handtuch trocken rubbelt, die Strähnen zwischen ihren Fingern verheddern sich, als würden sie sich weigern, sich zu ordnen.

„Komm“, sagt Marcel schließlich, seine Stimme klingt müde. „Wir gehen schlafen. Ich bin kaputt und muss morgen früh raus.“

Tyra nickt, folgt ihm aus dem Badezimmer, ihre nackten Füße machen kaum ein Geräusch auf dem Linoleum. Die Wohnung ist still, fast unnatürlich still, als würde sie auf etwas warten. Das Schlafzimmer liegt in Dunkelheit getaucht, nur das blasse Mondlicht, das durch die nicht ganz geschlossenen Vorhänge fällt, wirft silberne Streifen über das Bett.

Sie legen sich hin, nackt unter der dünnen Decke, die kaum ausreicht, um die Kälte der Nacht abzuhalten. Marcel dreht sich auf die Seite, sein Rücken zu ihr gewandt, und schon nach wenigen Minuten hört sie das gleichmäßige, tiefe Atmen, das verrät, dass er eingeschlafen ist.

Tyra starrt an die Decke.

Ihr Kopf ist ein Wirbel aus Gedanken, ein Chaos aus Scham, Lust und dieser verdammten Wut, die sich wie ein Tumor in ihr ausbreitet. Das Video. Immer wieder kehrt ihr Verstand dazu zurück, wie ein Finger, der eine offene Wunde berührt. Mustafa hat es. Er besitzt diesen Moment ihrer Schwäche, ihrer Lust, ihrer Schande. Und er wird es nicht einfach so hergeben. Das weiß sie. Männer wie er geben nie etwas umsonst.

Sie beißt sich auf die Unterlippe, bis sie den metallischen Geschmack von Blut schmeckt. Was, wenn er es Marcel zeigt? Die Vorstellung lässt ihren Magen sich zusammenkrampfen, als würde jemand ihre Eingeweide mit eiskalten Händen packen. Marcel würde sie… was? Verlassen? Verachten? Oder – schlimmer noch – erregt sein? Sie kennt seine geheimen Fantasien, diese Hefte, die er versteckt, diese kranken Geschichten von untreuen Ehefrauen. Würde er sie dann noch mehr begehren? Oder würde er sie brechen?

Ihre Hände ballen sich zu Fäusten in der Decke.

Sie kann nicht schlafen. Nicht so. Nicht mit diesem Gewicht auf der Brust, das sie langsam erdrückt. Doch irgendwann, nach Ewigkeiten des wachenLiegens, des Grübelns, des Fürchtens, gleitet sie in einen unruhigen Halbschlaf hinab – einen Zustand zwischen Traum und Wirklichkeit, in dem die Grenzen verschwimmen.

Und dann träumt sie.

Im Traum ist sie wieder inihrem Schlafzimmer, doch die Wände sind plötzlich höher, die Luft schwerer, als wäre der Raum mit unsichtbarem Rauch gefüllt. Sie liegt auf dem Bett, nackt, die Beine gespreizt, ihre Hände zwischen ihren Schenkeln. Sie berührt sich. Nicht sanft, nicht zögerlich, sondern mit einer fast verzweifelten Gier, als könnte sie sich selbst nur noch auf diese Weise spüren.

Und dann sieht sie ihn.

Mustafa steht im Türrahmen, die Arme verschränkt, sein Blick dunkel und hungrig. Er trägt nur eine Jeans, die so tief hängt, dass sie die Umrisse seines monströsen Schwanzes sehen kann, der sich gegen den Stoff drückt. Sein Grinsen ist ein scharfes Messer, das sie aufschlitzt, ohne sie zu berühren.

„Weiter“, sagt er, seine Stimme ein raues Flüstern, das sich wie Gift in ihren Ohren ausbreitet. „Mach weiter. Ich will es sehen.“

Ihre Hände gehorchen, als gehörten sie nicht mehr ihr. Ihre Finger kreisen schneller, härter, während sie spürt, wie ihre Erregung wächst, wie ihr Körper sie verrät. „Nein…“ Sie will aufhören. Sie muss aufhören. Doch ihre Hüften heben sich dem Rhythmus ihrer Berührungen entgegen, als wäre sie eine Marionette, an unsichtbaren Fäden gezogen.

Mustafa kommt näher.

Sie spürt, wie das Bett unter seinem Gewicht nachgibt, als er sich auf die Kante setzt, seine Hand gleitet über ihr Bein, hoch zu ihrem Oberschenkel, wo seine Finger sich in ihr Fleisch graben. „Du willst es“, flüstert er, sein Atem heiß an ihrem Ohr. „Du willst, dass ich dich ficke. Dass ich dich nehme.“

„Nein“, keucht sie, doch ihr Körper lügt. Ihr Rücken krümmt sich, ihre Muskeln ziehen sich zusammen, während die Welle des Orgasmus sie überrollt, heiß und schmutzig und falsch. Sie kommt mit einem erstickten Schrei, während Mustafa lacht, ein tiefes, triumphierendes Geräusch, das sich in ihren Knochen festsetzt.

Und dann – das Klicken einer Kamera.

Sie reißt die Augen auf.

Mustafa hält sein Handy vor sich, der Bildschirm leuchtet grell in der Dunkelheit. „Perfekt“, sagt er. „Jetzt habe ich zwei Videos von dir.“

Tyra schreckt hoch, ihr Herz hämmernd, als würde es gleich aus ihrer Brust springen. Die Decke ist nass von ihrem Schweiß, ihre Haut brennt, als hätte sie Fieber. Neben ihr schnarcht Marcel leise, ahnungslos, während sie sich mit zitternden Händen das Haar aus dem Gesicht streicht.

Es war nur ein Traum.

Doch als sie ihre Hand zwischen ihre Beine gleiten lässt, spürt sie die Feuchtigkeit.



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