Cornelia entdeckt ihr Herz. (fm:Fetisch, 1641 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Cornelia | ||
| Veröffentlicht: May 07 2026 | Gesehen / Gelesen: 203 / 144 [71%] | Bewertung Teil: 9.50 (6 Stimmen) |
| Wieder zu Hause probiert Cornelia ihr Geschenk aus. | ||
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Ich war fasziniert, es klang gleichzeitig beruhigend und kraftvoll. Mit geschlossenen Augen hörte ich zu, was mein Herz mir erzählte. Je länger ich so still da lag, desto langsamer schlug es. Ich erschrak, könnte es jetzt einfach stehen bleiben? Meine Aufregung beschleunigte anscheinend auch sofort den Herzschlag.
Da war aber auch wieder etwas anderes, meine Muschi wurde feucht, dieses Spiel erregte mich. Meine sexuellen Erfahrungen waren noch nicht sehr umfangreich, ich wusste wo ich mich berühren musste, um mir angenehme Gefühle zu verschaffen. Einen Orgasmus hatte ich dabei noch nie und für richtigen Sex fühlte ich mich noch nicht bereit.
Ich konzentrierte mich wieder auf mein Herz und fand heraus, das der erste Ton immer ein wenig anders klingt, als der zweite. Dann folgte wieder der erste Ton. Während ich mich darauf konzentrierte, wanderte die Hand, die gerade nichts zu tun hatte, beinahe unbemerkt in meinen Slip.
Während ich meinem eigenen Rhythmus lauschte, glitt ich mit dem Zeigefinger zwischen meine Schamlippen. Inzwischen war ich schon sehr feucht. Ich tauchte vorsichtig mit dem Finger in mich ein und suchte dann die kleine Knospe, die mir immer die angenehmsten Empfindungen brachte.
Mein Herz schlug wieder schneller, meine Atmung hörte ich jetzt auch und mein Unterleib sendete Empfindungen aus, die intensiver waren, als alles was ich bisher kannte. Die kleine Perle war jetzt deutlich zu ertasten. Ich streichelte sie weiter, während ich dem Beat meines Herzens lauschte.
"DUM, DUM, DUM, … " Ich dachte an Janets rasendes Herz, den intimen Augenkontakt, dann erlebte ich den ersten Orgasmus meines Lebens! Ich drückte mir meinen Teddybären ins Gesicht, weil ich befürchtete, daß ganze Haus würde mich hören. Gerade waren noch alle meine Muskeln angespannt, jetzt löste sich die Spannung und ich genoss die Nachwehen, die meine kleine Perle durch meinen Körper sendete.
Ich presste die Beine zusammen und klemmte meine Hand darin ein, spürte wie meine Muschi zuckte. Das Stethoskop war währenddessen verrutscht, ich suchte mein Herz und hörte, wie es langsam zur Ruhe kam.
Das war so schön, auf so vielen Ebenen. Aber es war auch verstörend. Als ich kam, dachte ich an Janet. Wie sie mich ansah, als sie mich abhörte und wie sie mir dann später ohne jede Scheu in die Augen blickte, während sie mich ihr Herz hören ließ.
War ich jetzt lesbisch? Ich hatte schon Beziehungen mit Jungs, aber nichts ernstes, ich habe zwar auch Freundinnen, aber da war nie eine sexuelle Anziehung. Ich war glückselig, aber irgendwie auch verwirrt.
Ich legte das Stethoskop bei Seite und angelte mein Portemonnaie vom Nachttisch, dann sah ich mir Janets Visitenkarte an. Da stand nichts von der Praxis oder von ihrem Titel. "Janet Fischer, Telefon 03…" Daneben zwei rote, übereinander liegende Herzen.
"Herzverrückt!" Das gefiel mir. Sie ist Herzverrückt und ich bin es jetzt auch! Ich würde sie anrufen und wir würden uns wiedersehen, ich hatte so viele Fragen und ich wollte ihr einfach nah sein.
Den Nachmittag verbrachte ich mit Recherche im Internet. Ich hatte mich in den letzten Wochen schon mit den nötigen Bewerbungsschritten für die verschiedenen Studiengänge beschäftigt, jetzt wo sich ein Weg für mich abzeichnete, konnte ich konkreter Suchen. Für dieses Jahr war die Bewerbungsfrist sowieso schon abgelaufen.
Ich würde zwei Wartesemester einlegen und mich für verschiedene Praktikantenstellen bewerben.
Gegen achtzehn Uhr wählte ich von unserem Telefon im Flur Janets Nummer, ein eigenes Handy hatte ich noch nicht. Mein Vater zahlte zwar Unterhalt, aber das Geld benötigten wir für wichtigere Dinge.
Es klingelte fünf Mal, dann meldete sich die Mailbox und ich legte auf. Verdammt! Daran hatte ich nicht gedacht, was wenn sie später zurückrufen würde und Mama geht ran?
Cool bleiben, ich versuche es einfach in einer halben Stunde nochmal. Ich tigerte durch die Wohnung und versuchte mich zu beschäftigen, der Zeiger der Uhr schien festzukleben, zumindest verstrich die Zeit quälend langsam und ich wurde immer nervöser.
Kurz vor halb sieben wählte ich die Nummer zum zweiten Mal. Nach dem fünften Rufzeichen, als ich gerade wieder auflegen wollte, meldete sich eine weibliche Stimme. "Hallo?" "Hallo Frau Doktor, ich meine, hallo Janet, hier ist Cornelia. Ich war heute bei Ihnen in der Praxis." "Hallo Cornelia, ich bin so froh, dass du mich anrufst! Ich möchte mich in aller Form für mein Verhalten dir gegenüber entschuldigen!"
Ich verstand nicht. "Sie, ich meine du musst dich nicht entschuldigen." "Ich habe das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten verletzt, ich habe mich höchst unethisch verhalten." "Sie waren sehr nett zu mir und wenn überhaupt, ist es meine Schuld, ich habe sie gefragt, ob ich ihr Herz hören darf und ich fand es sehr schön. Um ehrlich zu sein, fällt mir gerade kein schönerer Moment in meinem Leben ein."
"Mir ist so etwas, wie mit dir heute noch nie passiert. Normalerweise habe ich meine Neigung unter Kontrolle, kann Arbeit und privates Vergnügen voneinander trennen, bei dir ist diese Grenze heute irgendwie verwischt worden. Dein junges Herz, es klang so rein und ich hatte mich nicht mehr im Griff." "Es war sehr schön und ich würde dich gerne wiedersehen." Sagte ich. "Dann aber lieber nicht in der Praxis, sondern irgendwo privat."
"OK. Aber du solltest dich erstmal auskurieren, das sagt jetzt die Ärztin zu ihrer Patientin. Am Freitag habe ich zwölf Uhr Feierabend. Wie wäre es, wenn wir uns vierzehn Uhr im Café Wendler treffen? Da können wir reden." "OK. Ich weiß, wo das ist. Dann bis Freitag." "Machs gut Cornelia und gute Besserung."
Irgendwie lief das nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich konnte verstehen, daß sie Gewissensbisse hatte, aber es war nicht ihre Schuld und ich wollte nicht, daß sie sich wegen mir schlecht fühlte. Das würde eine lange Woche werden, bis Freitag.
Ende
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