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Ein Herz und eine Seele (fm:Fetisch, 2735 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: May 09 2026 Gesehen / Gelesen: 291 / 213 [73%] Bewertung Teil: 9.71 (7 Stimmen)
Endlich ist Freitag! Wie wird das Treffen mit Janet ablaufen?

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© Cornelia Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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mir?" Fragte ich sie. Sie streichelte mir über meinen Handrücken. "Sehr gern. Und es gibt noch einige weitere Spielarten, die wir gemeinsam ausprobieren können." Ich war Feuer und Flamme!

"Ich habe meine Neigung oder besser meine Liebe, lange nicht mehr wirklich ausgelebt. Man muss erstmal jemanden finden, dem das gefällt und der einen nicht für komplett bescheuert hält." "Du hast jemanden gefunden. Ich bin auch Herzverrückt, ich wusste es nur bisher nicht." "Herzverrückt." Flüsterte Janet. "Mein Lieblingswort."

"Für was ist der Trichter, bei dem Stethoskop, dass du mir geschenkt hast?" "Ich sehe, du hast dich schon ausgiebig damit beschäftigt." "Nur fürs Studium." Sagte ich lächelnd. "Die Membran ist für die hohen Frequenzen geeignet, eben zum abhören von Herz oder Lunge. Der Trichter ist für niederfrequente Töne wie bestimmte Herzgeräusche oder Strömungsgeräusche in Gefässen bestimmt. Die Details wirst du später noch pauken, bis sie dir zum Halse heraushängen." "Du kannst ja mein Wissen später abhören." Sagte ich, wobei ich "abhören" besonders betonte. "Sehr gern." Flüsterte Janet.

"Da ist noch etwas anderes." Sagte ich. "Es erregt dich?" "Ja." "Das ist bei mir auch so und das ist bei der Arbeit der schwierigste Teil, du musst lernen das auszublenden, dann kannst du es auch bei der Arbeit genießen, ohne das es peinlich wird." "Ich habe noch nie mit jemand älterem über so etwas gesprochen, ich habe auch kaum sexuelle Erfahrungen." "Und das ist überhaupt nicht schlimm! Nimm dir Zeit, mach es nicht, weil es die anderen in deinem Alter vielleicht auch tun, oder weil du einem Jungen gefallen möchtest. Es ist deine Entscheidung und es sollte in einem für dich richtigen Tempo, mit dem oder der richtigen passieren." "Dankeschön."

Wir saßen sehr lange auf der Parkbank, ich hatte wieder das Gefühl, dass wir uns ein Leben lang kennen würden. Ich konnte Janet alles fragen und sie hatte auf jede meiner Fragen eine Antwort. "Kann ich morgen zu dir kommen?" "Morgen schon? Da muss ich ja noch aufräumen." "Dann vielleicht an einem anderen Tag." Sie zwinkerte mir zu. "Hey, das war ein Scherz. Ich würde mich freuen, wenn du morgen zu mir kommst." Sie nannte mir die Adresse. "Das ist am anderen Ende der Stadt, ich frage meine Mutter, ob ich das Auto bekommen kann." "Falls das nicht klappt, dann ruf mich bitte an, dann hole ich dich ab." "OK. Mach ich. Danke für den schönen Nachmittag." Janet umarmte mich zum Abschied. "Ich danke dir und freue mich auf morgen."

Ich tanzte geradezu nach Hause. Nachdem ich mir die ganze Woche die schlimmsten Szenarien ausgemalt hatte, warum Janet mich nicht mehr sehen wollte, hätte ich jetzt jeden der mir entgegen kam, vor Glück umarmen können. Ich hatte das Gefühl, eine Seelenverwandte oder nein, viel besser! Eine Herzensverwandte gefunden zu haben.

Ich überlegte, was ich meiner Mutter erzählen könnte, wo ich morgen Abend hin gehen möchte. Ich war nicht die, die jeden Samstag mit ihren Freunden um die Häuser zog. Ich beschloss, zumindest einen Teil der Wahrheit zu erzählen.

"Hallo Mama!" Ich stürmte ins Wohnzimmer und überfiel meine Mutter geradezu. "Du wirst nicht glauben, wenn ich in der Stadt getroffen habe!" "Na hoffentlich nicht deinen Vater." Sagte sie. "Nein. Ich habe Frau Doktor Fischer getroffen!" "Das ist viel besser." Sagte sie lächelnd. "Ich weiss, du magst Papa nicht mehr besonders, aber mach ihn bitte nicht immer so schlecht. Er ist immerhin mein Vater." "Entschuldige Cornelia, ich meinte es nicht so. Jetzt erzähl weiter."

Ein bisschen mußte ich jetzt schon flunkern, ich konnte nicht alles preisgeben. "Wir haben uns zufällig in der Marktgasse getroffen, ich hätte sie beinahe nicht erkannt. Sie trug einfach T-Shirt und Jeans. Zuerst hat sie mich gefragt wie es mir geht, dann hat sie mich spontan zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Wir haben uns über mein Abitur unterhalten und über das Studium." "Das ist wunderbar, du glühst ja förmlich vor Energie, die letzten Tage warst du noch ein Trauerkloß." "Wir wollen uns morgen nochmal treffen, sie möchte mir bei der Auswahl geeigneter Praktika helfen. Kann ich das Auto haben?" "Natürlich kannst du das Auto haben, ich werde dich in deinem Elan auf keinen Fall bremsen."

Ich umarmte meine Mutter, irgendwo musste ich mit meiner Energie hin! "Wollen wir Pizza machen?" … Wir verbrachten den Abend gemeinsam im Wohnzimmer und sahen uns bei Pizza und Erdnussflips einen Film an.

Als ich später im Bett lag, holte ich das Stethoskop hervor und legte die Membran auf meine Brust. "So klingt ein glückliches Herz." Dachte ich bei mir. Ich verstaute es wieder in seinem Versteck und schlief mit meinem Teddy im Arm ein.

Als ich gerade mit meiner Mutter beim Frühstück saß, klingelte das Telefon und sie ging in den Flur. Ich hörte schon durch die offene Tür, das es mal wieder jemand von ihrer Arbeitsstelle war. Als sie wieder in die Küche kam, sagte sie. "Es tut mir leid, mein Schatz, ich brauche leider doch das Auto, eine Kollegin ist ausgefallen." "Du musst einfach lernen, auch mal nein zu sagen Mama." "Tut mir leid, ich wollte dir nicht den Tag verderben." "Schon gut, ich nehme das Fahrrad."

Ich sollte 17 Uhr bei Janet sein. Vorher wollte ich mich ein bisschen schick machen. Ich war eher der Typ, graue Maus, neben meinen Freundinnen spielte ich bei den Jungs immer nur die zweite Geige.

Zuerst ging ich duschen, dann zog ich mir einen weißen Spitzenslip an und weiße, halb durchsichtige Söckchen. Dazu eine weisse Jeans, einen Spitzen BH für meine Minibrüste und mein Lieblings T-Shirt von den Ärzten, das passte irgendwie zum Thema, fand ich.

Ich hatte schulterlanges "mausbraunes" Haar. Mit dem Lockenstab meiner Mutter föhnte ich mir ein paar Locken hinein, was mir ganz gut gefiel. Dann legte ich noch etwas Parfüm auf. Als ich fertig war, drehte ich mich vorm Spiegel und war mit meinem Erscheinungsbild halbwegs zufrieden.

Halb fünf fuhr ich los und war viel zu früh bei Janets Adresse. Sie wohnte genauso zur Miete wie wir, nur waren die Häuser hier allesamt vornehmer als in unserer Straße. Ich war gerade dabei mein Fahrrad anzuschließen, als ich ihre Stimme hinter mir hörte.

"Junge Dame, hatten wir nicht eine Abmachung?" Ich erschrak und drehte mich um. "Du solltest dich melden, wenn ich dich abholen soll." "Ich wollte dir keine Umstände machen." Sie stand jetzt vor mir und sah mich mit ihren dunklen Augen an, wie nur sie es konnte und fügte sehr viel sanfter hinzu. "Du machst mir keine Umstände. Ich lasse dich heute Abend auf keinen Fall alleine mit dem Rad nach Hause fahren, das bringen wir in den Keller und ich bringe dich mit dem Auto heim. Dein Fahrrad kannst du morgen holen." "OK. Das muss aber nicht sein." Sie lächelte. "Keine Widerrede und noch etwas, du bist sehr hübsch Cornelia." Das machte mich verlegen. "Dankeschön!"

Wir brachten mein Fahrrad in Janets Keller, dann gingen wir in ihre Wohnung. Sie hatte eine Einkaufstüte vom Supermarkt, in dem meine Mutter arbeitet, bei sich. "Ich wollte eigentlich längst fertig sein, wenn du hier bist, das hat leider nicht geklappt. Ich hatte heute Bereitschaftsdienst und das zog sich länger hin, als ich es geplant habe. Ich wollte für uns was schönes kochen, jetzt müssen wir ein bisschen improvisieren."

Sie schloss ihre Wohnungstür auf und wir gingen hinein, der Flur war hell und modern eingerichtet, eine grosse Doppeltür führte links in die Küche. "Ich koche regelmäßig mit meiner Mama, ich würde dir gerne helfen." "Das könnte spassig werden."

Wir gingen in die Küche und Janet stellte die Tüte ab, dann drehte sie sich zu mir um und umarmte mich sanft. "Entschuldige, ich habe dich nicht mal richtig begrüßt. Herzlich willkommen, in meinen vier Wänden." Ich lächelte sie an. "Das ist OK, wir sind uns ja quasi zwischen Tür und Angel begegnet." "Ich hoffe meine Standpauke war nicht zu streng, die gestrenge Frau Doktor ist normalerweise nicht meine Rolle." "Dafür hast du sie gut gespielt." Antwortete ich mit einem grinsen, so langsam taute ich auf.

"Du hast eine schöne Wohnung." "Dankeschön." "Seit wann wohnst du schon hier?" "Diese Wohnung habe ich seit einem halben Jahr, vorher bin ich zwischen der Praxis und meiner Wohnung gependelt und habe anfangs, als ich die Praxis übernommen hatte, auch öfter mal dort übernachtet." "Ich dachte Ärzte haben alle ein Traumhaus und fahren Porsche." Janet lachte mich an. "Das dachte ich auch! Im Moment habe ich eher Schulden und fahre Golf."

"Ich hatte bis eben überhaupt nicht daran gedacht, das du vielleicht gar nicht alleine leben könntest." "Doch, das tue ich. Wir beide sind ungestört. Ich wollte eigentlich ein Gemüsepesto machen und dazu sollte es Spaghetti geben. Jetzt sind sämtliche Zutaten noch dort in der Tüte. Dabei fällt mir etwas ein, ich habe vorhin deine Mutter im Supermarkt getroffen, sie hat mich angesprochen." "Ich habe ihr erzählt, daß wir uns treffen. Ich wollte sie nicht belügen. Aber ich habe die Geschichte etwas abgewandelt." "Da bin ich jetzt ein bisschen froh, ich dachte die perverse Hausärztin muss jetzt Hals über Kopf fliehen." Ich musste lachen. "Was wollte sie von dir?" "Sie hat sich bedankt, dass ich mit dir über ein mögliches Studium gesprochen habe und mich so für dich einsetze. Deine Mama ist sehr nett." "Das ist sie, sie muss halt immer viel arbeiten." Janet räumte die Tüte aus, während sie weiter sprach. "Da kenne ich noch eine, die immer viel arbeitet, ich käme ihr jeden Morgen die Haare."

Ich musste kurz überlegen, eh ich den Satz kapierte. "Das ist bei deinem Beruf sicher normal." Sagte ich. "Trotzdem liebe ich meine Arbeit und die Leute hier wachsen mir langsam ans Herz. Ausserdem arbeite ich ja für den Porsche!" "Und für das Traumhaus!" Ergänzte ich.

Wir amüsierten uns köstlich und meine anfängliche Aufregung war schnell vergessen. "Wir decken hier den Tisch, im Wohnzimmer habe ich nämlich gestern Abend schon ein bisschen was vorbereitet."

"Ich mag Alkohol nicht besonders, besonders nicht vor so etwas schönem, aber ich habe einen Traubensaft gekauft, ich hoffe das ist für dich OK." "Ich habe am Dienstag mit Mama ein Glas Sekt getrunken, ansonsten mache ich mir da auch nicht viel daraus." Wir aßen Spagetti mit Gemüsepesto und stiessen mit Traubensaft in Weingläsern an, dann half ich Janet beim aufräumen.

"Ich möchte im Wohnzimmer noch etwas vorbereiten, würdest du hier warten?" "Ja klar." Antwortete ich. Nach zehn Minuten kam sie zurück. "Ich bin so weit, ich hoffe, ich habs nicht übertrieben. Falls du aufgeregt bist, ich bin es sicher nicht weniger als du."

Sie nahm meine Hand und führte mich durch den Flur in ihr Wohnzimmer. Die Jalousien waren herunter gelassen und überall brannten Kerzen. In der Stereoanlage lief sehr leise Musik von Enigma. Der Couchtisch war offensichtlich bei Seite gestellt, um vor der Couch Platz zu haben.

Auf dem Tisch lag ein rotes, herzförmiges Kissen, darauf zwei schwarze Stethoskope. Sie waren so angeordnet, daß sie ein Herz bildeten, wobei die Bruststücke die Herzspitze und die Schläuche die beiden Bögen des Herzes bildeten. Die Ohrbügel lagen gekreuzt übereinander.

"Oh gott, ich komme mir gerade so albern vor. Das ist viel zu viel!" Ich nahm meinen Mut zusammen und griff nach Janets rechter Hand, dann legte ich sie auf meine Brust, da wo ich mein Herz vermutete und sah sie an. "Nein, es ist perfekt!" Sagte ich. Janet erwiderte meinen Blick und sagte. "Für deinen Blick müsstest du einen Waffenschein tragen." Ich konnte einfach nicht anders, ich musste lachen.

"Jetzt habe ich den Moment zerstört." Sagte sie. "Nein. Du hast mir meine Aufregung genommen. Es ist sehr schön, was du gemacht hast." "Ich habe gestern den halben Abend dekoriert, so etwas hier habe ich in der Form auch noch nie gemacht. Das ist für mich genauso neu wie für dich, weil es lange niemanden gab, mit dem ich meine Herzverrücktheit teilen konnte."

Mir viel etwas sehr poetisches ein. "Dann sind wir jetzt zwei einsame Herzen, die sich gefunden haben." "Ich bin so froh, daß du in meine Praxis gekommen bist." Ich streckte meine Hand nach einem der Stethoskope aus und fragte Janet. "Darf ich?" "Dafür sind sie hier." Sie griff nach den Seiten ihres Shirts und zog es sich über den Kopf, dann schüttelte sie sanft ihr Haar, um es zu ordnen. Einen BH trug sie nicht. "Du bist schön." Sagte ich. "Danke, das habe ich lange nicht mehr gehört." "Das ist schade." Antwortete ich und steckte mir die Ohroliven, inzwischen kannte ich die Namen der einzelnen Teile, in meine Ohren.

Janet nahm das Bruststück und drückte es sanft gegen ihre Brust. Ich schloss die Augen und lauschte der Musik ihres Herzens. "DUM-DUM, DUM-DUM, DUM-DUM… ."

Ende



Teil 3 von 3 Teilen.
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