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Monika und Jens, ein ganz normales Ehepaar (fm:Romantisch, 10736 Wörter)

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Veröffentlicht: Jul 27 2026 Gesehen / Gelesen: 431 / 316 [73%] Bewertung Geschichte: 9.50 (2 Stimmen)
Jens ist sehr eifersüchtig und Monika flirtet gerne, kann das gut gehen?


Ersties, authentischer amateur Sex


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Vierteljahrhundert – einen kleinen Sprung.

Sie sieht einfach umwerfend aus. Ihr blondes Haar fällt ihr sanft auf die Schultern, und dieses leichte Sommerkleid bringt ihre Kurven perfekt zur Geltung. Ich kann den Blick nicht von ihren ausladenden Brüsten wenden. Sie weiß genau, was sie hat, und wie sie es einsetzt. Auch nach 27 Jahren Ehe fasziniert mich dieser Anblick wie am ersten Tag.

„Guten Morgen, Schatz“, sagt sie mit ihrer warmen Stimme und tritt an mich heran, um mir einen sanften Kuss auf die Wange zu geben.

„Morgen, Du Hübsche“, brumme ich und lege meinen Arm um ihre Taille. Ich spüre die Wärme ihres Körpers durch den dünnen Stoff.

Wenn ich Monika ansehe, sehe ich immer noch das junge Mädchen von damals, auch wenn die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat – Spuren, die sie in meinen Augen nur noch attraktiver machen. Aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, schleicht sich oft die Angst ein, ihr nicht mehr zu genügen. Ich bin kein Adonis, mein Bauch ist da, und das Thema Sex... nun ja. Es läuft. Einmal die Woche. Verlässlich wie ein Uhrwerk. Ich gebe mir Mühe, ich passe auf, dass sie auf ihre Kosten kommt, weil ich möchte, dass sie glücklich ist. Aber der wilde, ungestüme Sex von früher? Der Sex, bei dem wir gar nicht schnell genug die Kleider voneinander reißen konnten? Der scheint meilenweit entfernt.

„An was denkst du gerade?“, fragt sie und blickt mit ihren wachen Augen zu mir auf. Die kleinen Sommersprossen auf ihrer Stupsnase lassen sie wieder wie Mitte dreißig wirken.

„An früher“, antworte ich ehrlich und streiche ihr eine blonde Strähne hinter das Ohr. „An die Zeit, als die Kinder noch klein waren.“

Sie lächelt wehmütig. „Das war eine wilde Zeit, nicht wahr?“

Monika

Jens’ Worte bringen eine Welle von Erinnerungen in mir zum Fließen. Ich trete einen Schritt zurück, nehme mir eine Tasse Kaffee und setze mich an den Esstisch.

„Eine wilde Zeit ist gar kein Ausdruck“, flüstere ich und schwelge in Gedanken.

Wie oft hatten wir uns damals, als die Kinder noch klein waren, gestohlen davonmachen müssen! Wenn der Kleine im Kinderwagen endlich einschlief und die Große im Kindergarten war, sperrten wir die Schlafzimmertür ab. Das Herz klopfte uns bis zum Hals, weil jederzeit ein Schreien aus dem Babyphon ertönen konnte. Es war eine leise, hastige, aber unglaubliche Leidenschaft. Wir liebten unsere Kinder abgöttisch – das tun wir natürlich heute noch. Was waren wir stolz, als unser Sohn damals mit leuchtenden Augen erzählte, dass er Ingenieur werden wollte! Heute baut er in den Niederlanden bei Philips die Zukunft mit auf. Und unsere Tochter, wie liebevoll sie schon als kleines Mädchen ihre Puppen umsorgte – kein Wunder, dass sie eine fantastische Grundschullehrerin und Mutter geworden ist.

Aber damals, mitten im familiären Chaos zwischen Windeln wechseln, Hausaufgaben kontrollieren und Berufsleben, war Sex eine Kostbarkeit. Eine erbeutete Trophäe. Wir konnten nicht lange planen. Wir machten es auf dem Sofa, während die Kinder Zeichentrickfilme sahen, oder leise im Badezimmer, während das Badewasser einlief. Es war improvisiert, aufregend und voller elektrisierender Spannung.

Ich blicke zu Jens auf, der sich mir gegenüber setzt. Er wirkt nachdenklich.

„Weißt du noch“, fange ich an und spüre eine angenehme Wärme in meinem Unterleib, „unser erster gemeinsamer Urlaub ohne die Kinder? Nach all den Jahren, in denen wir an den Stränden von Italien oder Spanien Sandburgen gebaut hatten?“

Jens schmunzelt, und seine Augen bekommen diesen dunklen, vertrauten Glanz. „Mallorca. Die kleine Finca im Landesinneren.“

„Genau“, sage ich leise. „Die Kinder waren das erste Mal im Zeltlager. Wir hatten eine ganze Woche für uns allein. Kein Babyphon, kein Wecker, keine Verpflichtungen. Wir lagen nackt am Pool, und du konntest die Finger nicht von mir lassen.“

Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl der Sonne auf meiner nackten Haut und an Jens’ Hände, die mich überall berührten. Damals kümmerten ihn seine Extrakilos nicht, und mir war es erst recht egal. Er war mein Mann, kräftig, beschützend, leidenschaftlich.

Aber während ich ihn ansehe, weiß ich auch, was sich zwischen uns verändert hat. Es gab Punkte, an denen wir aneinander geraten sind. Zum Beispiel beim Thema Flirten.

Ich habe es schon immer geliebt, leicht und unbeschwert mit anderen zu flirten. Ein Lächeln im Supermarkt, ein charmanter Wortwechsel mit dem Kellner im Restaurant, ein kleiner Augenkontakt beim Bäcker. Für mich war das nie eine Bedrohung für unsere Ehe. Es war einfach ein Spiel, das mein Selbstbewusstsein aufpolierte und mir zeigte, dass ich als Frau wahrgenommen wurde.

Doch Jens litt darunter.

Jens

Ich beobachte, wie Monika in ihren Erinnerungen schwelgt. Sie ist so lebendig, wenn sie erzählt. Aber als das Gespräch gedanklich in die Richtung unserer Urlaube und unseres Beziehungsalltags driftet, zieht sich in meiner Brust etwas zusammen. Ich kenne diesen Blick in ihren Augen – sie denkt ans Flirten.

Gott, wie oft haben wir deswegen gestritten!

Für sie war es nur harmloser Spaß. Aber für mich war es jedes Mal wie ein Stich ins Herz. Wenn wir früher auf Partys waren oder zusammen beim Tanzen – was ich übrigens zutiefst hasse, ich fühle mich dabei wie ein Elefant im Porzellanladen –, sah ich, wie andere Männer sie anstarrten. Und wie könnte man es ihnen verdenken? Mit ihren ausladenden Brüsten, der schmalen Taille und diesem süßen, jugendlichen Gesicht ist sie ein absoluter Blickfang. Aber wenn sie dann noch auf dieses Lächeln einging, mit den Wimpern klimperte und diesen Männern ihre Aufmerksamkeit schenkte, während ich daneben stand wie der dicke, langweilige Ehemann... da stieg eine Wut und Eifersucht in mir hoch, die ich kaum beherrschen konnte.

Ich habe ihr irgendwann ganz deutlich gemacht, dass ich das nicht dulde. „Du behandelst mich damit resspektlos!“, habe ich ihr damals an den Kopf geworfen. Es ging mir nicht darum, sie einzusperren. Es ging um meinen Stolz als Mann.

Seit diesem großen Streit vor einigen Jahren hat sie sich zurückgehalten. Zumindest, wenn ich dabei bin. Ich weiß natürlich, dass sie es nicht ganz lassen kann, wenn sie allein unterwegs ist. Wenn sie mit ihren Mädels zum Essen geht oder zum Tanzen verschwindet, während ich mit meinen Kumpels am See sitze und stundenlang schweigend die Angel ins Wasser halte. Aber ich vertraue ihr. Ich weiß, dass es nie zu Körperkontakt oder echtem Untreueverhalten kommt. Es ist ihre Art, sich jung zu fühlen.

Dennoch hinterlässt es Spuren. Es lässt mich manchmal zweifeln. Reiche ich ihr noch? Bin ich als Mann attraktiv genug für sie, wenn ich abends auf der Couch sitze, mein Bier trinke und mein Bauch den Pullover spannt?

„Jens?“, Monikas Stimme reißt mich aus meinen Gedanken. Sie hat ihre Hand über den Tisch geschoben und deckt meine Hand ab. Seine Wärme tut gut. „Wo bist du gerade mit deinen Gedanken?“

„Ich habe an unsere Streitereien gedacht“, gebe ich offen zu. „Und daran, wie froh ich bin, dass wir trotzdem immer wieder zueinander gefunden haben. Auch wenn ich manchmal stur war.“

Monika lächelt sanft, aber in ihren Augen liegt eine neue, tiefere Faszination. „Du warst nicht stur, Jens. Du hast mir gezeigt, was dir wichtig ist. Auch wenn ich das Flirten nie böse gemeint habe... ich liebe nur dich. Das solltest du nie vergessen.“

Monika

Seine Ehrlichkeit berührt mich tief. Ich spüre, wie sehr er mich liebt, aber ich sehe auch die leise Unsicherheit, die in ihm schlummern muss. Warum haben wir eigentlich aufgehört, einander wirklich zu verführen? Warum haben wir uns in dieser komfortablen Routine aus Opernbesuchen, gemeinsamen Tennismatches und dem samstäglichen Pflichterfüllungs-Sex eingerichtet?

Ich blicke ihn an. Er ist groß, imposant, und ja, er hat einen Bierbauch entwickelt, aber wenn er mich mit diesen treuen, warmen Augen ansieht, spüre ich nach wie vor diese tiefsitzende Anziehungskraft. Er ist mein Mann. Der Vater meiner Kinder. Der Mann, mit dem ich alt werden möchte.

„Lass uns heute Abend etwas Besonderes machen“, sage ich spontan. Meine Stimme klingt weicher, ein wenig rauer als sonst.

Jens hebt eine Braue. „Besonders? Wir haben doch Karten für die Oper nächsten Freitag und heute Nachmittag wollten wir schwimmen gehen...“

„Das Schwimmen lassen wir nicht ausfallend werden“, unterbreche ich ihn mit einem leichten Schmunzeln. „Aber wie wäre es, wenn wir den Nachmittag heute mal anders gestalten? Die Sonne scheint. Wir gehen ins Freibad, ziehen unsere Bahnen... und danach fahren wir nicht direkt nach Hause.“

Jens schaut mich überrascht an. „Sondern?“

Ich stehe vom Tisch auf, gehe langsam um den Tisch herum und setze mich unvermittelt auf seinen Schoß. Jens Kehle stößt einen kleinen Laut der Überraschung aus. Ich spüre seinen festen Oberschenkel unter mir und schmiege mich an seinen breiten Brustkorb. Ich greife nach seiner Hand und führe sie direkt an meine Brust. Der dünne Stoff meines Sommerkleides bietet kaum Widerstand.

Er atmet tief ein. Seine Finger spannen sich spontan um die Fülle meines Doppel-D-Körbchens.

„Sondern wir nehmen uns Zeit“, flüstere ich ganz nah an seinem Ohr und beiße sanft in sein Ohrläppchen. „Wir lassen das Abendessen ausfallen. Oder verschieben es auf Mitternacht. Ich will nicht bis Samstag warten, Jens. Und ich will heute nicht den gewohnten Ablauf.“

Ich spüre, wie sein Atem schneller wird. Sein Herz pocht kräftig gegen meine Brust.

Jens

Wenn Monika so dicht bei mir ist, wenn ich diesen unglaublichen Körper auf meinem Schoß spüre und ihre prallen, weichen Brüste in meiner Hand halte, schaltet mein Verstand augenblicklich ab. Die Eifersucht, die Sorgen um mein Gewicht, die Müdigkeit des Alltags – alles löst sich in Luft auf.

„Monika...“, murmle ich, während meine Hand sich wie von selbst tiefer in ihr Dekolleté gräbt. Die Seide ihres Kleides fühlt sich glatt an, aber die Hitze ihrer Haut darunter schlägt mir entgegen.

„Kein 'Aber', Jens“, sagt sie bestimmt und blickt mir tief in die Augen. Ihre Frechheit von früher ist plötzlich wieder da, gemischt mit der reifen Faszination einer erfahrenen Frau. „Wir sind seit 27 Jahren zusammen. Die Kinder haben ihr eigenes Leben. Wir haben dieses riesige Haus für uns ganz allein. Warum verhalten wir uns dann wie zwei alte Leute, die auf die Rente warten?“

Sie hat recht. Verdammt, sie hat so recht!

Ich packe sie an der Hüfte, ziehe sie fester an mich und spüre, wie sich unter meinem Bauch bereits die Erektion regt. Es ist lange her, dass ich dieses schlagartige, unkontrollierbare Verlangen gespürt habe. Sonst lief unser Sex nach Schema F ab: Vorspiel im Bett, Streicheln, orale Verwöhnung für sie, damit sie sicher ihren Orgasmus bekommt, dann das Eindringen, bis wir beide fertig waren. Es war gut, es war befriedigend. Aber das hier... das hier fühlt sich nach Gefahr an. Nach Neuanfang.

„Na schön“, sage ich mit einer Stimme, die deutlich rauer klingt als beabsichtigt. Ich drücke sie leicht nach oben, stehe mit ihr auf und presse sie sanft gegen die Küchenarbeitsplatte.

Monikas Augen weiten sich vor überraschter Lust. Ihre Stupsnase bebt leicht, als sie nach Luft schnappt.

„Erst gehen wir schwimmen“, murmle ich, während meine Hände über ihre Hüften nach unten wandern, den Saum ihres Kleides fassen und es ein Stück nach oben schieben. „Und dann zeige ich dir, was ich von deinen Vorstellungen halte.“

Meine Finger berühren die Seide ihres Slip. Sie ist bereits feucht. Ein leises Stöhnen entweicht ihren Lippen.

„Jens...“, flüstert sie, und diesmal liegt kein Scherz mehr in ihrer Stimme, sondern reine, unverfälschte Gier.

Monika

Sein plötzlicher Zugriff überrascht mich vollkommen – und er jagt eine feurige Welle durch meinen gesamten Unterleib. Dass Jens mich einfach packt, mich an die Küchenzeile drückt und mir das Kleid hochschiebt, hat er seit gefühlten zwanzig Jahren nicht mehr getan!

Ich spüre seine großen, kräftigen Hände an meinen Oberschenkeln. Seine Finger graben sich in mein Fleisch, nicht zu hart, aber bestimmt genug, um mir zu zeigen, dass er im Moment die Kontrolle hat. Mein Puls rast. Die kühle Steinplatte der Arbeitsplatte an meinem Rücken bildet einen berauschenden Kontrast zu der Hitze, die von Jens’ Körper ausstrahlt.

Er zieht meine Unterwäsche nur ein Stück zur Seite und schiebt zwei Finger direkt in meine durchnässte Spalte. Ich schließe die Augen und werfe den Kopf nach hinten. Ein lautes Stöhnen entfährt mir.

„Gott, Jens...“, keuche ich.

Er streichelt mich mit gekonnten, aber ungewohnt fordernden Bewegungen. Er kennt jeden Millimeter meines Körpers, er weiß genau, wie er meine Klit zu berühren hat, um mich um den Verstand zu bringen. Aber sonst tut er das behutsam im Bett. Hier, in der lichtdurchfluteten Küche, während der Kaffee auf dem Tisch langsam kalt wird, ist es etwas völlig anderes.

Er beugt sich vor und vergräbt sein Gesicht im Ausschnitt meines Kleides. Seine Lippen saugen sich an der vollen Rundung meiner linken Brust fest, während seine Zähne sanft durch den Stoff kneifen. Ein elektrischer Schlag fährt mir direkt in den Schoß. Ich greife in seine dichten, bereits leicht ergrauten Haare und drücke seinen Kopf fest an mich.

„Du bist so unglaublich heiß“, murmelt er gegen meine Haut. „Ich habe ganz vergessen, wie gut du riechst, wenn du so erregt bist.“

„Dann hör auf zu reden...“, stoße ich hervor und ziehe sein Gesicht hoch zu meinem.

Unser Kuss ist wild, fast gierig. Es ist kein zärtlicher Ehekuss mehr. Er schiebt seine Zunge tief in meinen Mund, schmeckt nach Kaffee und purem Mann. Ich spüre seinen harten Bauch, der sich gegen mein Becken presst, und darunter den deutlichen, pulsierenden Druck seiner Erektion.

Ich will ihn jetzt. Sofort auf dieser Küchenzeile.

Aber Jens löst sich plötzlich von mir. Er atmet schwer, seine Augen sind dunkel vor Lust, aber auf seinen Lippen liegt ein verschmitztes Lächeln, das ich schon ewig nicht mehr an ihm gesehen habe.

„Nein“, sagt er leise und streicht mein Kleid wieder nach unten. „Wir halten uns an den Plan. Wir gehen jetzt schwimmen. Und du wirst den ganzen Nachmittag im Schwimmbad daran denken, was ich heute Abend mit dir anstellen werde.“

Ich starre ihn ungläubig an, während mein Körper vor unerfülltem Verlangen zittert. „Das ist folter, Jens!“

Er lacht – ein tiefes, ehrliches Lachen, das mir eine Gänsehaut über den Rücken jagt. „Sieh es als Entschädigung für die vielen Male, die du mich mit deinen Flirterei-Aktionen auf die Folter gespannt hast.“

Jens

Es erfordert jede Disziplin, die ich aufbringen kann, mich jetzt von ihr zu lösen. Mein Teil brennt vor Verlangen, und Monika vor mir stehen zu sehen – mit geröteten Wangen, zerzaustem Haar, feuchten Lippen und schwer atmender Brust – ist die größte Versuchung meines Lebens.

Aber ich sehe die Wirkung, die diese kleine Spielart auf sie hat. Die Monotonie unserer 27 Ehejahre ist in diesem einen Moment wie weggeblasen. In ihren Augen brennt ein Feuer, das ich seit Ewigkeiten vermisst habe.

Zwei Stunden später stehen wir im Freibad. Die Sonne brennt heiß vom Himmel, das Wasser im großen Becken glitzert verlockend. Monika trägt einen dunkelblauen Badeanzug, der tief geschnitten ist. Ihre üppige Oberweite zieht sofort die Blicke mehrerer Männer auf sich, die auf den Liegewiesen entspannen oder am Beckenrand stehen.

Früher hätte mich das augenblicklich wütend gemacht. Ich hätte die Stirn runzelt und Monika einen vorwurfsvollen Blick zugeworfen. Aber heute ist es anders. Heute gehe ich dicht neben ihr, lege meine Hand selbstbewusst auf ihr Gesäß und drücke ihr einen Kuss auf die Schläfe. Ich spüre, wie die Blicke der anderen Männer zu mir wandern – neidisch, anerkennend. Ja, sie gehört zu mir. Seit 27 Jahren. Und heute gehört sie mir mehr denn je.

Monika sieht mich von der Seite an und lächelt. Ihre Sommersprossen leuchten in der Sonne.

„Du bist heute irgendwie anders“, flüstert sie, während wir zum Sportbecken gehen.

„Positiv oder negativ?“, frage ich und tauche meine Füße ins kühle Wasser.

„Sehr positiv“, antworte ich sie und springt mit einem kühnen Satz ins Wasser.

Wir ziehen unsere Bahnen. Normalerweise machen wir das stur und pflichtbewusst, 30 Minuten Brustschwimmen für die Gesundheit. Doch heute verändern sich die Regeln. Immer wieder schwimmen wir nebeneinander, berühren uns unter Wasser. Meine Hand streift ihre Hüfte, ihre Beine verharren kurz an meinem Körper. Das kühle Wasser kann die Hitze, die sich zwischen uns aufbaut, keineswegs löschen. Es wirkt wie ein Beschleuniger.

Als wir nach dem Schwimmen auf unseren Handtüchern im Schatten einer großen Eiche liegen, streiche ich ihr sanft über den Rücken. Die Wassertropfen auf ihrer Haut verdunsten langsam in der Nachmittagshitze.

„Erinnerst du dich an den Urlaub in Kroatien?“, frage ich leise. „Als die Kinder zehn und zwölf waren?“

Monika dreht den Kopf zu mir und stützt ihr Kinn auf die Hände. „Kroatien... die kleine Bucht mit den Kieselsteinen?“

„Genau. Die Kinder schnorchehlten fünfzig Meter weiter vorne im flachen Wasser. Und wir saßen hinter den Felsen im Schatten.“

„Oh Gott, Jens!“, lacht sie leise auf. „Du hast mir unter dem Handtuch das Oberteil vom Bikini geöffnet!“

„Und du hast nicht nein gesagt“, erwidere ich grinsend. „Wir haben uns fast erwischt gefühlt wie zwei Teenager. Deine Brust war vollkommen nackt, und ich habe dich gestreichelt, während wir den Kindern zugewinkt haben, wenn sie aufgetaucht sind.“

„Ich hatte solche Angst, dass uns jemand sieht“, gibt sie zu, und ihr Blick wird wieder so wunderbar dunkel und sinnlich. „Aber es war einer der aufregendsten Momente unseres Lebens.“

„Wir müssen nicht in der Vergangenheit leben, Monika“, sage ich ernst und blicke sie fest an. „Wir können das alles immer noch haben.“

Monika

Seine Worte treffen mich mitten ins Herz. Eine tiefgreifende Emotion spült durch mich hindurch – eine Mischung aus Erleichterung, Liebe und überwältigender Lust. Ich habe immer gedacht, dass die Leidenschaft mit dem Alter ganz automatisch verblasst, dass man sich mit der liebevollen Routine abfinden muss. Aber Jens beweist mir gerade das Gegenteil.

Wir packen unsere Sachen viel früher als sonst zusammen. Die Fahrt nach Hause verläuft fast schweigend, aber die Luft im Auto ist elektrisch geladen. Jedes Mal, wenn Jens an der Ampel schalten muss, legt er seine Hand nicht auf den Schalthebel, sondern auf meinen Oberschenkel. Seine Finger wandern langsam höher, streifen den Saum meiner Shorts, bis ich fast das Lenkrad herumreißen möchte, damit wir schneller zu Hause sind.

Als wir die Haustür hinter uns schließen und die Alarmanlage deaktivieren, gibt es kein Zögern mehr.

Jens nimmt mir die Sporttasche aus der Hand und lässt sie einfach auf den Boden der Diele fallen. Er zieht mich zu sich, nimmt mein Gesicht in beide Hände und küsst mich mit einer Leidenschaft, die mir den Atem raubt. Es ist kein Kuss von zweitausendfünfhundert Ehe-Wochenenden. Es ist der Kuss eines Mannes, der seine Frau unbedingt besitzen will.

Er schiebt meine Bluse über meinen Kopf und wirft sie auf die Treppe. Mein BH folgt Sekunden später. Meine schweren Brüste befreien sich aus dem Stoff und Jens stöhnt auf, als er sie in beide Hände nimmt. Er wiegt ihr Gewicht, massiert die prallen Rundungen und fährt mit seinen Daumen über meine knospenden Brustwarzen.

„Gott, Monika... sie sind immer noch genauso wunderschön wie an dem Tag, als ich dich das erste Mal nackt gesehen habe“, flüstert er und saugt eine der Brustwarzen tief in seinen Mund.

Ein schriller Schrei der Lust entfährt mir. Meine Knie werden weich. Ich klammere mich an seinen schuldigen Schultern fest, spüre seinen breiten, kräftigen Rücken. Ich ziehe sein T-Shirt nach oben, will seine Haut spüren. Ich fahre mit meinen Händen über seinen Bierbauch, streichle die weiche Haut, drücke mich eng an ihn. Ich liebe diesen Bauch – er gehört zu dem Mann, der seit fast drei Jahrzehnten mein Fels in der Brandung ist.

„Nicht nach oben ins Schlafzimmer“, keuche ich, während er meinen Hals mit Küssen übersät. „Hier. Auf der Couch im Wohnzimmer.“

Jens sieht mich an, seine Blicke brennen. „Auf der Couch? Die ist aus neuem Leder, Monika.“

„Scheiß aufs Leder“, antworte ich heiser.

Er grinst frech, packt mich unter den Kniekehlen und hebt mich hoch. Trotz seines Hasses auf Sport trägt er mich mühelos ins Wohnzimmer und legt mich auf die große Ledercouch.

Jens

Sie liegt vor mir auf dem dunklen Leder. Nackt bis auf ihre Shorts, die ich ihr mit zwei raschen Bewegungen über die Hüften ziehe. Sie ist vollkommen unhüllten Vor mir – eine gestandene Frau von über fünfzig Jahren mit der Ausstrahlung einer Göttin. Ihre Schultern, ihre ausladenden Brüste, der flache Bauch mit den ganz feinen, verblassten Dehnungsstreifen von den Schwangerschaften unserer Kinder, die breiten Hüften. Sie ist wunderschön.

Ich streife meine eigenen Kleider ab. Ich schäme mich keine Sekunde für meinen Körper. Warum auch? In ihren Augen sehe ich kein Urteil, sondern reine, lodernde Begierde.

Ich kniee mich zwischen ihre Beine. Meine Hände streichen über ihre Oberschenkel nach oben. Sie öffnet sich mir bereitwillig, hebt ihr Becken ein Stück an.

„Du bist so feucht, Monika“, sage ich leise und beuge mich vor, um meine Zunge über ihre feuchten Lippen zu führen.

Sie stöhnt laut auf, verschränkt ihre Beine hinter meinem Rücken und zieht mich tief zu sich herunter. Ich schmecke den salzigen Geschmack ihrer Haut, vergrabe mein Gesicht in ihrem Schoß und liebe sie mit meinem Mund. Ich nehme mir Zeit. Ich höre auf ihre Atemfrequenz, spüre, wie ihre Hände sich in mein Haar krallen und ihre Hüften im Rhythmus meiner Zunge zucken.

Sie ist kurz vor dem Höhepunkt, das weiß ich genau. Ihre Oberschenkel beginnen leicht zu zittern.

Aber kurz bevor sie über die Kante fällt, richte ich mich auf.

Monika öffnet überrascht die Augen, ihre Pupillen sind geweitet. „Jens... bitte!“

Ich sehe sie an, nehme meine Erektion in die Hand und führe die Spitze an ihren Eingang. Ich stoße langsam, aber tief in sie hinein. Der warme, enge Umschlingungsreiz spült wie eine Welle über mich. Ich stöhne tief aus der Brust heraus. Es fühlt sich unbeschreiblich an – wie das erste Mal und doch getragen von einer Vertrautheit, die man erst nach Jahrzehnten gemeinsamen Lebens aufbauen kann.

„Ich liebe dich, Monika“, flüstere ich an ihren Lippen, während ich beginne, mich stetig und kraftvoll in ihr zu bewegen.

Monika

Sein Stoß schlägt in mir ein wie ein Blitz. Ich schließe die Augen und überlasse mich völlig dem Gefühl seiner Masse, seiner Stärke und seiner Liebe. Er bewegt sich nicht übereilt, sondern in einem tiefen, Rhythmus, der jede Faser meines Körpers ausfüllt.

Mit jeder Bewegung spüre ich, wie die Schichten der Jahre – der Stress, die Sorgen um die Kinder, die Routine des Alltags – von uns abfallen. Wir sind nicht mehr nur die Eltern eines Ingenieurs und einer Lehrerin. Wir sind nicht mehr nur das Ehepaar, das freitags ins Theater geht und samstags den Garten pflegt. Wir sind Mann und Frau. Wir sind Jens und Monika.

Ich lege meine Beine über seine Schultern, verankere mich vollständig mit ihm. Seine nackte Brust reibt an meinen vollen Brüsten, meine Brustwarzen reiben an seinen Haaren. Die Erregung schießt unaufhaltsam in die Höhe.

„Schau mich an, Jens“, verlange ich leise.

Er öffnet die Augen und blickt mich an. In diesem Blick liegt alles: die Dankbarkeit für die vergangenen 27 Jahre, die Verletzlichkeit unserer vergangenen Streits, aber vor allem eine feurige, ungezähmte Leidenschaft.

„Ich liebe dich auch“, stoße ich hervor, als die ersten Kontraktionen mein Becken erfassen.

Der Orgasmus trifft mich mit einer Intensität, die mir schier den Atem raubt. Ich schreie seinen Namen laut in das stille Haus hinein, winke mich in der Welle der Lust und kralle meine Fingernägel in seinen Rücken. Jens spürt meine Krämpfe um sich herum. Er stoßt noch dreimal tief und fest zu, stößt einen tiefen, kehlig-männlichen Laut aus und entlädt sich stöhnend tief in mir.

Er bricht nicht über mir zusammen, sondern stützt sich auf seine Arme, um sein Gewicht von mir fernzuhalten, während sein Atem stoßweise auf meine Brust trifft. Wir liegen so da, vollkommen miteinander verschmolzen, während unsere Körper langsam zur Ruhe kommen.

Ich streiche ihm liebevoll über die verschwitzten Haare im Nacken und ziehe sein Gesicht zu einem sanften, langen Kuss herunter.

„Das...“, flüstere ich Atem holend und lächle mit meinen Sommersprossen im Sonnenlicht, das durch das Wohnzimmerfenster fällt, „...war auf keinen Fall Schema F.“

Jens schmunzelt, wischt sich eine Schweißperle von der Stirn und küsst meine Stupsnase. „Das war erst der Anfang, Monika. Wir haben ein ganzes Wochenende vor uns. Und die Kinder kommen erst im nächsten Monat zu Besuch.“

Ein schönes, tiefes Gefühl der Zufriedenheit breitet sich in meiner Brust aus. Wir haben unser loderndes Feuer nicht verloren – wir mussten nur die Asche der Jahre beiseite fegen, um die Glut wieder neu zu entfachen.

Ankunft im Paradies

Jens

Der Flug von Deutschland nach Sri Lanka war lang, anstrengend und dennoch eine der aufregendsten Reisen, die wir seit Jahren angetreten hatten. Fast zwölf Stunden verbrachten wir in der engen Kabine des Flugzeugs, gehüllt in das ständige, dumpfe Summen der Turbinen und das dämmrige Licht der Nachtflüge. Doch die Müdigkeit trat schnell in den Hintergrund, als die Dunkelheit uns umgab.

Monika saß am Fenster, ich neben ihr. Schon kurz nach dem Start, als die Lichter der Kabine gedimmt wurden, schlich sich eine vertraute, aber lange vermisste Elektrizität zwischen uns ein. Monikas Nähe, der süße Duft ihres Parfüms und das sanfte Reiben ihrer Oberschenkel an meinen entfachten sofort dieses Feuer, das wir zu Hause neu entfacht hatten. Meine Hand schlüpfte unter die leichte Decke, die man uns gereicht hatte. Ich strich über ihre Oberschenkel, tastete mich langsam höher, während sie versuchte, aufmerksam auf den Bildschirm vor sich zu staren.

Ich spürte, wie sie zitterte. Immer wieder schlug sie leise meine Hand weg, schaute sich nervös in der Kabine um und raunte mir zu: „Jens, bist du verrückt? Wir sitzen in einem Flieger! Wenn das jemand sieht…!“

Aber ihre Augen verrieten sie. Die Sommersprossen auf ihrer Stupsnase wirkten im Dämmerlicht wie kleine Schatten, und ihre Lippen waren leicht geöffnet. Ich ließ mich nicht bremsen. Meine Finger wanderten unter den Bund ihrer bequemen Reisepose, schoben den Stoff beiseite und fanden ihre feuchte Wärme. Als ich sie rhythmisch zu streicheln begann, presste sie die Lippen zusammen. Ihr Atem ging stoßweise. Zweimal schaffte ich es, sie kurz vor den Abgrund zu führen – und in dem Moment, als ihr Körper erschauerte und der Schrei der Lust ihre Kehle verlassen wollte, beugte ich mich über sie und presste meine Lippen auf ihre. Ich schluckte ihre Stöhnen herunter, während sie sich in meinem Griff aufbäumte und ihren Orgasmus lautlos, aber intensiv erlebte.

Später, als sie völlig erschöpft an meiner Schulter lehnte, überwältigte auch mich das Verlangen. Unter der Decke löste ich meinen Gürtel, entblößte mich vorsichtig und rieb mich rhythmisch, während Monika ihre Hand sanft auf meinen Oberschenkel legte und mir zusaht. Als die Ejakulation kam, fing ich alles diskret in einem Papiertaschentuch ab, verschloss es sorgfältig und entsorgte es auf der Bordtoilette. Es war aufregend, beinahe jugendlich und völlig unvernünftig.

Nach der Landung in Colombo wartete bereits der Transfer auf uns. Die dreieinhalbstündige Fahrt nach Tangalle im Süden der Insel war ein echter Ritt. Die Straßen waren schmal, voller Tuk-Tuks, bunter Busse und streunender Hunde. Obwohl wir uns im Shuttlebus immer wieder liebevoll hielten, die Hände streichelten und Köpfe aneinander lehnten, spürten wir die pure Erschöpfung.

Als wir schließlich die Tore des Anantara Peace Haven Tangalle Resorts passierten, stockte mir der Atem. Das Resort lag spektakulär auf einer Klippe, eingebettet in eine riesige, saftig grüne Kokosnussplantage. Das Rauschen des Indischen Ozeans schlug an die Felsen, während uns das Personal mit traditionellen Willkommensgrüßen, frischen feuchten Tüchern und kühlen Begrüßungsgetränken empfing. Alles strahlte eine ruhige, exklusive Eleganz aus.

Unser Bungalow – eine private Pool-Villa – war großzügig gestaltet. Hohe Decken, dunkles Edelhochholz, ein riesiges Kingsize-Bett mit feinsten Stoffen und eine Schiebetür, die direkt auf eine riesige Holzveranda führte. Uns wurde sofort angeboten, eine Kleinigkeit zu essen, aber wir waren einfach zu erschöpft. Die Angestellten brachten unser Gepäck hinein, wünschten uns einen guten Schlaf, und wir fielen einfach aufs Bett.

Als ich gegen 17 Uhr Ortszeit aufwachte, fühlte ich mich wie neugeboren. Monika schlief noch tief und fest. Ihr blondes Haar lag weit über das Kissen verteilt, ihr Gesicht wirkte vollkommen entspannt und friedlich. Ich betrachtete sie eine Weile voller Zärtlichkeit. Diese Frau hatte nach 27 Jahren Ehe nichts von ihrem Zauber verloren.

Leise stand ich auf, um sie nicht zu wecken, und trat barfuß auf die riesige Veranda. Die feuchte, warme Tropenluft schlug mir entgegen. Es roch fantastisch – nach fremden, süßlichen Blüten, feuchter Erde, Kokospalmen und der salzigen Brise des Meeres. Keine drei Minuten Fußweg entfernt sah ich das blaue Band des Ozeans durch die Palmenkronen blitzen. Die Energie kehrte augenblicklich in meinen Körper zurück.

Ich entschied mich, ein paar Schritte Richtung Strand zu gehen. Auf dem geschwungenen Steinpfad, der von dichten Hibiskussträuchern gesäumt war, kam mir ein Paar entgegen. Sie schienen etwa in unserem Alter zu sein. Der Mann war groß und sehr fit, die Frau schlank. Wir nickten uns freundlich zu, wünschten uns mit einem kurzen Lächeln einen guten Tag, gingen aber weiter, um die Stille des anderen nicht zu stören.

Nach etwa zwanzig Minuten Spaziergang, bei dem ich den kilometerlangen, von Palmen gesäumten Sandstrand bestaunte, kehrte ich zum Bungalow zurück. Ich wollte Monika sanft wecken – doch sie war bereits wach.

Monika

Ich schlug die Augen auf und spürte sofort die angenehme Wärme des Raumes. Das sanfte Rauschen der Wellen in der Ferne war wie eine Beruhigungsmusik für meine Seele. Jens war nicht im Bett. Ich streckte mich gemütlich, stand auf und öffnete die Tür zur Veranda. Die Tropenluft war wie eine warme Umarmung.

Da wir 19 Tage in diesem Paradies bleiben würden, entschied ich mich spontan, gleich ein paar Sachen aus den Koffern auszupacken, um mich wie zu Hause zu fühlen. Ich streifte mir ein leichtes, luftiges Sommerkleid über – ohne BH, denn die Hitze war intensiv. Meine prallen Brüste zeichneten sich deutlich unter dem dünnen Stoff ab, aber hier im privaten Bungalow störte mich das keineswegs.

Als die Tür aufging und Jens herreintrat, breite ich sofort meine Arme aus. Er kam auf mich zu, schloss mich in seine starken Arme und hob mich ein Stück an.

„Und?“, fragte ich strahlend, während ich mein Gesicht an seinen Hals schmiegte. „Bist du genauso verzaubert von diesem Ort wie ich?“

Jens lachte sein tiefes, beruhigendes Lachen. „Es ist absolut fantastisch, Schatz. Ein Traum. Der Strand, die Palmen, die Ruhe… genau das, was wir gebraucht haben.“

In diesem Moment meldete sich mein Magen lautstark zu Wort. Der lange Flug und der viele Schlaf hatten ihren Tribut gefordert. „Ich verhungere gleich“, gestand ich schmunzelnd.

Jens griff sofort zum Telefon auf dem Nachttisch und rief die Rezeption an. Der Zimmerservice war makellos. Sie nannten ihm eine Reihe von Gerichten, die man uns direkt in die Villa bringen konnte. Ehrlich gesagt war mir nach den vielen Stunden in der Luft und den fremden Gerüchen draußen nicht nach Experimenten mit scharfen Currys.

„Lass uns einfach zwei Pizzen bestellen“, bat ich ihn. „Und einen guten Weißwein.“

Keine dreißig Minuten später wurde das Essen auf unserer Veranda serviert. Es gab nicht nur die zwei knusprigen Pizzen, sondern auch frische, farbenfrohe Salate und selbstgebackenes Brot mit verschiedenen köstlichen Brotaufstrichen. Der Weißwein war eiskalt, fruchtig und von hervorragender Qualität. Wir saßen draußen, genossen das sanfte Abendlicht, das durch die Palmwedel fiel, tranken, aßen und fühlten uns rundum glücklich.

„Wir sollten noch einen kleinen Abendspaziergang machen“, schlug ich vor, als wir satt und zufrieden die Gläser leerten. „Nur eine kleine Runde zum Strand, um die Beine zu vertreten, und dann gehen wir früh schlafen.“

Jens stimmte zu. Wir zogen uns bequeme Schlappen an und verließen unseren Bungalow. Der Weg war dezenter beleuchtet, kleine Laternen warfen ein warmes Licht auf die tropischen Pflanzen.

Auf dem Hauptpfad liefen wir direkt dem Paar über den Weg, das Jens vorhin schon gesehen hatte. Sie kamen aus dem Nachbarbungalow.

„Guten Abend!“, grüßte der Mann mit einem deutlichen, sympathischen Schweizer Akzent.

„Guten Abend!“, antwortete ich lächelnd.

Innerhalb weniger Sätze erfuhren wir, dass die beiden aus der Schweiz stammten. Da sie perfekt Deutsch sprachen, entfiel das holprige Englisch, was die Unterhaltung sofort sehr entspannt machte. Sie stellten sich als Urs und Chantal vor. Urs war eine eindrucksvolle Erscheinung – mindestens 1,92 Meter groß, extrem durchtrainiert, mit einer Glatze und sehr sportlicher Haltung. Seine Frau Chantal war ebenfalls groß, etwa 1,78 Meter, aber sehr schlank, fast schon dünn. Sie trug ein enges Top, unter dem man sah, dass sie kaum Oberweite hatte – allerhöchstens Körbchengröße AA. Ihr auffälligstes Merkmal war eine prächtige, leuchtend rote Mähne, die ihr gute zehn Zentimeter über die Schultern fiel.

„Ihr seid neu angekommen, oder?“, fragte Urs freundlich. „Ihr seht noch ein bisschen mitgenommen von der Reise aus.“

„Ja, wir sind erst seit heute Mittag hier“, antwortete Jens.

Urs zeigte sich sofort als perfekter Gentleman. „Wartet kurz hier, ich hole uns etwas zu trinken von der Poolbar nebenan. Ein kleiner Willkommenstrunk!“

Ehe wir ablehnen konnten, war er schon unterwegs. Kurz darauf kehrte er mit vier Gläsern zurück: Für mich und Chantal brachte er gekühlten Weißwein, für sich und Jens zwei Flaschen des einheimischen Lion-Biers.

„Wir sind schon seit fünf Tagen hier“, erzählte Chantal enthusiastisch, während wir am Rand des beleuchteten Pools standen. „Es ist das reinste Paradies. Der Strand ist kilometerlang und fast leer. Das Personal liest einem jeden Wunsch von den Augen ab. Ihr werdet es lieben!“

Jens und ich sahen uns immer wieder an und nickten. Wir spürten beide eine tiefe Zufriedenheit. Die Wahl des Anantara Resorts war perfekt gewesen.

Während wir uns über Ausflugsmöglichkeiten, das exzellente Ayurveda-Spa des Hotels und die Restaurants unterhielten, bemerkte keiner von uns, was im Hintergrund wirklich vor sich ging. Unsere Müdigkeit lag wie ein Schleier über unseren Wahrnehmungen.

Jens

Ich war einfach viel zu ko, um die subtilen Schwingungen aufzunehmen, die in der Luft lagen. Urs war ein umgänglicher Kerl, wir tranken unser Bier und unterhielten uns über die lange Anreise.

Was mir entging, war die Art und Weise, wie Urs meine Frau ansah.

Monika stand im warmen Licht der Poollaternen, das Glas Wein in der Hand. Ihr kurviger Körper, das dünne Sommerkleid, das im leichten Wind an ihren Oberschenkeln klebte, und vor allem ihre ausladenden Doppel-D-Brüste zogen seine Blicke magisch an. Urs’ Frau Chantal war extrem schlank und flach gebaut – Monika war das genaue Gegenteil. Sie war pure Weiblichkeit.

Immer wieder schweifte Urs’ Blick ab. Wenn Monika lachte und sich dabei die Haare aus dem Gesicht strich, fielen seine Augen unwillkürlich auf ihr üppiges Dekolleté. Er machte ein paar beiläufige Bemerkungen.

„Ihr Deutschen wisst eben, wie man das Leben genießt“, sagte er einmal mit einem schiefen Lächeln und sah Monika dabei direkt in die Augen. „Vor allem hast du eine fantastische Ausstrahlung, Monika. Die Tropen stehen dir jetzt schon.“

Dabei trat er einen Schritt näher an sie heran als nötig und legte ihr ganz beiläufig, fast väterlich-kumpelhaft, die Hand für einen kurzen Moment auf die Schulter, um seine Worte zu unterstreichen. Seine Finger verweilten einen Ttick zu lange auf ihrer nackten Haut.

Für jeden Außenstehenden wäre es eindeutig gewesen: Urs war fasziniert von Monika. Seine Blicke waren voller Begehren für die Kurven, die ihm zu Hause bei seiner Frau fehlten.

Doch Monika und ich waren schlichtweg zu müde. Der Jetlag, der Flug, der Wein und die wohlige Erschöpfung vernebelten unseren Verstand. Wir nahmen seine Gesten als reine Schweizer Gastfreundschaft und Höflichkeit auf.

Nach über einer Stunde angenehmen Plauderns merkte ich, wie Monika leicht gähnte.

„Ich glaube, wir müssen uns langsam verabschieden“, sagte sie entschuldigend und lächelte in die Runde. „Die Reise steckt uns doch noch tief in den Knochen.“

„Aber natürlich!“, sagte Chantal herzlich. „Erholt euch gut. Wir sehen uns morgen bestimmt am Strand oder beim Frühstück.“

Urs reichte Monika die Hand zum Abschied. Er hielt ihre Hand etwas fester und länger als üblich, strich mit dem Daumen ganz leicht über ihren Handrücken und sagte leise: „Gute Nacht, Monika. Ich freue mich schon auf morgen.“

Monika schenkte ihm ihr süßestes Lächeln mit ihren Sommersprossen. „Gute Nacht, Urs. Gute Nacht, Chantal.“

Wir wandten uns ab. Ich nahm Monikas Hand, und hand in hand gingen wir den kleinen, beleuchteten Pfad zurück zu unserem Bungalow. Das Rauschen des Meeres Begleitete uns.

Als wir die Tür hinter uns schlossen, fielen die Kleider wie von selbst auf den Boden. Wir waren viel zu müde für weitere Zärtlichkeiten oder aufregende Abenteuer. Alles andere musste warten. Wir krochen unter die kühle Bettdecke des riesigen Kingsize-Betts, schlungen die Arme umeinander und schliefen augenblicklich ein – tief, fest und geborgen mitten im Paradies von Tangalle.

Zwischen Riff, Rhythmus und Versuchung

Jens

Die Tage in Tangalle vergingen wie im Flug, und die tropische Kulisse des Anantara Peace Haven Resorts war schlicht atemberaubend. Doch so wunderschön das Meer, die Palmen und die endlosen Sandstrände auch waren – in mir staute sich von Tag zu Tag mehr Unmut an.

Urs und Chantal hatten sich förmlich an uns geheftet. Jeden Morgen beim Frühstück am Klippenrestaurant, wenn wir eigentlich den Panoramablick auf den Ozean genießen wollten, tauchten die beiden auf. Sie setzten sich zu uns, schlugen gemeinsame Aktivitäten vor und begleiteten uns am Nachmittag an den Strand. Urs, mit seiner athletischen Gestalt und seiner polternden Schweizer Art, übernahm immer häufiger das Kommando.

Mehrfach war ich kurz davor, den beiden klipp und klar zu sagen, dass Monika und ich hier waren, um Zeit als Ehepaar zu verbringen. Ich wollte meine Frau für mich haben! Ich wollte ihre Nähe spüren, ohne dass dauernd Urs’ tiefe Lachsstimme dazwischendröhnte.

Wenn wir abends im Bungalow waren, sprach ich Monika darauf an. „Monika, ganz ehrlich, die beiden gehen mir langsam gehörig auf die Nerven. Können wir nicht einmal einen Tag allein verbringen?“

Monika strich mir dann sanft über die Wange und versuchte mich zu beruhigen. „Ach, Jens, schatz... sei doch nicht so ein Gemütsmensch. Die beiden meinen es doch nur gut. Sie sind einsam oder einfach kontaktfreudig. Ich habe doch alles im Griff.“

Was ich nicht ahnte – oder vielleicht nur tief im Inneren befürchtete – war, dass Monika das flirrende Interesse von Urs längst bemerkt hatte. Aber sie schien es zu genießen, sich in diesem harmlosen Urlaubsflirt zu sonnen.

Besonders deutlich wurde die Situation, als wir einen Ausflug zu einem naheliegenden Korallenriff buchten. Schon auf dem Holzboot ging es los: Chantal trat unglücklich auf einen Seeigel, als sie ins flache Wasser steigen wollte. Ihr Fuß schmerzte stark, und der Bootsführer riet ihr dringend, an Bord zu bleiben.

Damit war die Aufteilung klar. Und für mich begann eine persönliche kleine Hölle. Ich litt schon immer unter einer leichten Platzangst. Die Vorstellung, mit Taucherbrille und Atemregler tief unter die Wasseroberfläche zu sinken, löste in mir ein beklemmendes Gefühl in der Brust aus. Ich zwang mich dennoch mit ins Wasser, weil ich dieses Naturwunder sehen wollte – und die Welt unter Wasser war in der Tat fantastisch. Bunte Anemonenfische, riesige Schwärme von leuchtend blauen Doktorfischen und prachtvolle Korallenbänke in Gelb- und Rottönen boten ein gigantisches Farbschauspiel.

Aber die Angst schnürte mir die Kehle zu. Ich hielt mich eher an der Oberfläche auf und klammerte mich starr an meine Schnorchel-Ausrüstung, während Urs – als geübter Taucher – die Führung für Monika übernahm. Er nutzte die Gelegenheit schamlos aus.

Monika

Das Korallenriff war eine völlig andere Welt. Unter Wasser herrschte eine faszinierende Stille, nur unterbrochen vom eigenen Atem. Riesige Geweihe aus Korallen ragten aus dem Meeresboden empor, und Hunderte winziger, schillernder Fische wuselten um uns herum wie bunte Funken.

Ich sah, wie sehr Jens mit seiner Platzangst zu kämpfen hatte. Er blieb weit oben nahe der Oberfläche, und mir tat es im Herzen weh, ihn so angespannt zu sehen. Doch ich selbst war völlig verzaubert von dieser Unterwasserlandschaft.

Urs wich nicht von meiner Seite. Er gab sich als der perfekte, fürsorgliche Tauchpartner. Er fasste mich nicht unanständig an – ich hätte es auch keinesfalls geduldet, denn ich hatte klare Grenzen –, aber er nutzte jede Gelegenheit zur körperlichen Nähe. Er umarmte mich sanft von hinten, um meine Schultern in eine bestimmte Richtung zu drehen, wenn er mir eine besondere Koralle oder einen versteckten Rochen zeigen wollte.

Dabei kam es immer wieder zu ganz beiläufigen Berührungen an den Seiten meiner Brüste. Im kühlen Nass, nur getrennt durch den dünnen Stoff meines Bikinis, spürte ich seine kräftigen Hände. Urs war fasziniert von meiner Fülle. Seine Frau Chantal war flach wie ein Brett, und man merkte ihm an, wie sehr ihn meine Kurven faszinierten. Im entspannten Urlaubsmodus drückte ich ein Auge zu – es war schließlich Unterwasser-Hilfestellung, redete ich mir ein.

Plötzlich schob sich ein riesiger Schatten über uns. Ein gigantischer Zackenbarsch, sicher über einen Meter lang, schwamm träge direkt über unseren Köpfen hinweg und verdunkelte das Sonnenlicht.

Ich erschrak zutiefst. Ein Reflex aus Angst ließ mich den Atem anhalten.

In genau diesem Moment griff Urs zu. Er wartete nicht ab. Seine Hände fuhren von hinten direkt unter meine Arme, packten meine ausladenden Doppel-D-Brüste mit festem Griff und zogen mich schwungvoll an seinen durchtrainierten Oberkörper heran. Seine Finger drückten und massierten mein volles Brustfleisch für einige Sekunden mit verblüffender Intensität.

Als wir auftauchten und die Köpfe aus dem Wasser hoben, sah ich sein breites Grinsen.

„Alles gut bei dir, Monika?“, fragte er lautstark und tat völlig besorgt. „Der Ochi da oben war riesig! Ich musste dich einfach schnell greifen und zu mir ziehen, nicht dass du vor Schreck falsch auftauchst!“

Es war köstlich und absurd zugleich, wie er das erklären wollte. Er hatte mir eiskalt an die Titten gegriffen und sie massiert – verkauft als rettendes Tauchmanöver! Ich wusste genau, was er getan hatte, aber da Jens droben auf dem Boot bereits völlig bedient war und wegen seiner Platzangst und der Schweizern ohnehin schon schlechte Laune hatte, schluckte ich es herunter. Ich wollte hier im Paradies keinen Ehestress heraufbeschwören.

„Ja... danke, Urs. Alles gut“, erwiderte ich nur und strich mir das Wasser aus dem Gesicht.

Jens

Der Tiefpunkt meines Frusts lag hinter mir, doch der Abend sollte noch eine ganz andere Wendung nehmen. Das Hotel veranstaltete ein großes Inseledition-Fest direkt am Strand.

Überall brannten Fackeln, der Duft von gegrilltem Fisch und tropischen Gewürzen lag in der Luft. Einheimische Tänzer in traditionellen Kostümen führten spektakuläre Feuerspiele auf, während Trommelrhythmen durch die Nacht dröhnten. Es war eine atemberaubende Atmosphäre.

Doch Urs hatte an diesem Abend offensichtlich einen Plan. Er entpuppte sich als unermüdlicher Einschenker. Wann immer mein Glas Arrack-Punch – ein heimischer, extrem starker Kokosschnaps – auch nur halbleer war, stand Urs schon da und füllte nach.

„Auf die Freundschaft, Jens! Auf diesen fantastischen Urlaub!“, rief er immer wieder und stieß mit mir an.

Ich bemerkte in der ausgelassenen Stimmung nicht, wie schnell mir das Zeug zu Kopf stieg. Die Müdigkeit der letzten Tage, die Sonne und der viele Alkohol forderten ihren Tribut. Nach zwei Stunden schwankte ich nur noch. Mein Kopf war schwer, die Musik dröhnte wie ein Hammer in meinen Ohren, und ich merkte, dass ich dringend ins Bett musste. Ich war schlichtweg abgefüllt worden.

Monika, die viel weniger getrunken hatte und völlig begeistert von den Vorführungen war, stützte mich fürsorglich und brachte mich zurück in unseren Bungalow.

Ich ließ mich schwer aufs Bett fallen. „Es tut mir leid, Schatz...“, lallte ich. „Ich bin einfach... völlig bedient...“

Monika streichelte mir durchs Haar. „Gar kein Problem, mein Schatz. Schlaf dich aus.“

Sie sah mich mit ihren wachen Augen an. „Hättest du was dagegen, wenn ich noch ein bisschen rübergehe? Die Musik ist so toll und ich würde so gerne noch etwas zuschauen?“

„Nein, nein... geh nur, mein Schatz“, brumme ich ins Kissen hinein. „Viel Spaß...“

Minuten später war ich tief und fest eingeschlafen, vollkommen ahnungslos, wie der Abend für meine Frau weitergehen sollte.

Monika

Ich kehrte auf das Festgelände zurück. Der Strand war verzaubert, die Trommeln schlugen einen mitreißenden Takt, und das Meer rauschte im Hintergrund. Die Gäste tanzten barfuß im Sand. Auch der Alkohol, den ich getrunken hatte, fing nun an, seine Wirkung zu entfalten. Ich fühlte mich leicht, enthemmt und beschwingt.

Urs war sofort zur Stelle, als er mich alleine sah. Seine Frau Chantal saß bereits hochgradig angetrunken und teilnahmslos auf einem der Loungebett-Kissen und trank ihren nächsten Cocktails.

„Wo ist dein Mann?“, fragte Urs grinsend und reichte mir ein neues Glas Wein.

„Der schläft wie ein Stein“, lachte ich leicht beschwipst.

„Dann gehört dieser Tanz jetzt uns!“, rief er.

Er zog mich auf die Tanzfläche. Die einheimische Band spielte jetzt schnellere Rhythmen, und die Animateure forderten die Gäste auf, bei verschiedenen sportlichen und tänzerischen Übungen mitzumachen. Bei einer dieser Übungen sollten die Partner hintereinander sitzen und synchrone Bewegungsmuster mit den Armen ausführen.

Urs setzte sich direkt hinter mich in den weichen Sand. Ich spürte seinen breiten, durchtrainierten Brustkorb an meinem Rücken.

Mitten in der Bewegung, verdeckt von den Schatten der Fackeln und dem Trubel der anderen Gäste, passierte es: Urs schob seine Hände von hinten unter mein leichtes Sommeroberteil. Seine warmen, großen Hände fassten direkt auf meine nackten Brüste.

Ich erstarrte kurz, doch der Alkohol und die Stimmung hielten mich ab, laut zu werden. Es war kein gewaltsamer Übergriff – er tat es mit einer unglaublich faszinierten, leidenschaftlichen Hingabe. Urs begann, meine prallen Doppel-D-Brüste intensiv zu walken und zu massieren. Er knetete das weiche Fleisch, hob ihr Gewicht an und schob schließlich seine Daumen und Zeigefinger genau auf meine Brustwarzen. Er zwirbelte die harten Knospen sanft, aber bestimmt.

Ein wohliges, heißes Schauern fuhr mir durch den Unterleib. Es gefiel mir. Die verbotene Sünde mitten auf einem Hotel Fest, während Jens im Bungalow schlief, raubte mir den Atem. Ich lehnte meinen Kopf leicht an Urs’ Schulter zurück und ließ es geschehen.

Erst als Urs mutiger wurde und seine linke Hand langsam an meinem Oberschenkel nach oben wandern ließ, um unter meinen Wickelrock zu greifen, schreckte ich aus meinem Rausch auf.

Das ging zu weit. Das war die Grenze.

Ich packte seine Handgelenke, zog seine Hände energisch von meinen Brüsten weg und schob sie nach vorne.

„Nein, Urs. Schluss jetzt!“, sagte ich mit fester Stimme.

Ich stand auf, strich mein Kleid glatt und atmete tief durch. Urs sah mich an – nicht böse, sondern mit einem Blick voller Anerkennung und ungebrochenem Interesse. Er nickte leicht.

Ich drehte mich um und ging mit zügigen Schritten zurück zu unserem Bungalow. Kurze Zeit später sah ich aus der Ferne, wie auch Urs seine torkelnde Frau Chantal am Arm nahm und die Feier verließ.

Jens

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, brummte mir gehörig der Schädel. Das Sonnenlicht fiel hell durch die Fensterspalten unseres Bungalows. Monika lag bereits wach neben mir, schaute an die Decke und schien in Gedanken versunken zu sein.

Ich drehte mich zu ihr um und nahm sie in die Arme. „Morgen, mein Schatz... Mann, was für ein Kater. Es tut mir so leid wegen gestern Abend. Urs hat mich echt abgefüllt.“

Monika drehte ihren Kopf zu mir und lächelte sanft. Ihre Stupsnase kräuselte sich leicht.

„Guten Morgen, mein Dicker“, sagte sie weich. „Mach dir keinen Kopf. Es war trotzdem ein schöner Abend.“

Ich sah sie prüfend an. „Und? Hast du noch lange gefeiert? Ist noch was Besonderes passiert?“

Monika schwieg für einen kurzen Moment. Durch den Alkohol am Vorabend hatte sie keine glasklare, detaillierte Erinnerung mehr an jeden einzelnen Handgriff von Urs. Die Erinnerung war verschwommen, wie durch einen Nebelschleier gezogen. Sie wusste, dass sie getanzten hatten und es nett war, aber die feinen Details des Tittengreifens waren in ihrem Kopf zu einem verschwommenen Gefühl von Urlaubslust verschmolzen.

„Nein“, antwortete sie schließlich vollkommen entspannt und gab mir einen Kuss auf die Lippen. „Gar nichts. Es war einfach nur nette Musik. Ich bin auch bald nach dir ins Bett gekommen.“

Ich atmete erleichtert aus. „Gott sei Dank. Ich dachte schon, dieser Urs hätte dir die Ohren vollgequatscht.“

Was weder Monika noch ich in diesem Moment ahnten: Urs, der am Nebentisch bereits beim Frühstück saß und zu uns herübersah, deutete Monikas Schweigen ganz anders. Da sie ihn nicht zur Rede gestellt hatte und ihm am Morgen ein gewohnt freundliches Nicken schenkte, fasste er ihr Verhalten als klares Einverständnis auf.

Für ihn war das Spiel um die kurvige Deutsche mit den fantastischen Brüsten noch lange nicht vorbei.

Sturm über Tangalle und die Rückkehr der Glut

Jens

Die Wut brannte in meiner Brust wie konzentrierte Säure. Es war nicht mehr nur ein dumpfes Gefühl des Unbehagens – es war eine kochende, bittere Mische aus Enttäuschung, verletztem Stolz und tiefem Schmerz.

Als Monika mir am Nachmittag im Bungalow nach unserem erneuten Wortgefecht ankündigte, dass sie die Arroganz besitze, das Abendessen ohne mich und stattdessen mit Urs und Chantal zu verbringen, war mir kurz vor Augen schwarz geworden. Sie hatte mich böse angesehen, ihre Sachen gepackt und war einfach gegangen, weil ich ihr vorsichtiges Versprechen, das Flirten zu unterbinden, mit einem zynischen, kurzen Lachen quittiert hatte. Ich hatte mich veranlasst gefühlt, ihr hinterherzurufen: „Viel Spaß dabei! Ich hoffe, du kannst mir danach immer noch direkt in die Augen gucken!“

Ich machte mich stumm fertig. Jeder Atemzug fühlte sich schwer an. Ich ging allein zu dem vom Hotel empfohlenen sri-lankischen Spezialitätenrestaurant oben auf den Klippen. Der Ozean rauschte tief unten gegen die Felsen, das Panorama war märchenhaft, aber für mich war es eine Hölle. Mir wurde ein prächtiges Menü serviert, traditionell gewürzt, optisch ein Kunstwerk. Aber es schmeckte mir überhaupt nicht. Mein Magen war wie zugeschnürt. Statt zu essen, trank ich den angebotenen heimischen Schnaps und schob das Essen nur lustlos von einer Seite des Tellers auf die andere. Der Alkohol brachte mir keine Erleichterung, sondern schärfte nur meine Eifersucht und meine Ängste.

Ich hielt es dort oben nicht aus. Nach nicht einmal einer Stunde stand ich auf, zahlte und ging zurück in die Anlage. Meine Beine trugen mich wie von selbst in Richtung des Strandbereichs. Ich wusste nicht, was ich erwartet hatte. Aber was ich dann sah, brannte sich tief in mein Gedächtnis ein.

Dort am Strand, im warmen Licht einer einzelnen Laterne, saß Monika. Aber sie war nicht mehr mit Chantal zusammen. Sie saß allein mit Urs auf einer Holzbank. Ich sah von Weitem, wie er ihr ein weiteres Glas Wein reichte. Und im selben Augenblick, als sie das Glas an die Lippen setzte, passierte es: Urs schob seine Hand ohne Zögern weit unter ihren Rock, beugte sich blitzschnell vor, packte sie am Hinterkopf und riss sie zu sich herum. Er zwingt ihr einen tiefen, nassen Kuss auf, schob seine Zunge in ihren Mund.

Mein Herz blieb stehen. Der Schock lähmte mich für einen Bruchteil einer Sekunde.

Ich trat aus dem Schatten. „Guten Abend“, sagte ich mit einer Stimme, die so eiskalt und schneidend war, dass Urs augenblicklich zusammen schreckte.

Er riss den Kopf herum, sah mich mit weit aufgerissenen Augen an und stolperte rückwärts von der Bank hoch. Er stammelte irgendetwas Abstruses, aber ich sah ihn nur vernichtend an.

„Das gibt noch ein sehr ernstes Gespräch unter zwei Männern, Urs“, sagte ich leise, aber mit einer Drohung, die unmissverständlich war.

Urs schluckte schwer und machte sich auf der Stelle aus dem Staub. Er rannte fast davon.

Monika saß auf der Bank. Sie war blass, verstört, der Schock stand ihr ins Gesicht geschrieben. Sie blickte mich mit flehenden Augen an, die Lippen zitterten. Sie wollte anfangen zu sprechen, wollte erklären, dass das alles ein furchtbares Versehens war. Aber für mich sah es in diesem Moment genau nach dem aus, was ich die ganzen Tage befürchtet hatte.

Ich schüttelte nur schweigend den Kopf. Ich sagte kein einziges Wort. Ich drehte mich um und ging mit schnellen Schritten in Richtung unseres Bungalows.

Ich hörte ihre Hastigen Schritte hinter mir im Sand. „Jens! Jens, bitte hör mir zu! Es ist nicht so, wie du denkst!“, rief sie verzweifelt.

Ich hob nur schweigend meine Hand nach hinten. Ich ließ sie nicht zu Wort kommen. Ich konnte es im Moment einfach nicht ertragen. Im Bungalow zog ich mir ohne ein Wort eine dünne Decke aus dem Schrank, ging hinaus auf die Veranda, setzte mich in den großen Schaukelstuhl und schloss die Augen. Ich hüllte mich in Schweigen. Monika stand in der Tür, hilflos, mit Tränen in den Augen. Sie spürte, dass sie im Moment nicht an mich herankam.

Doch in mir kochte es weiter. Die Wut ließ mir keine Ruhe. Das Bild, wie dieser Typ seine Hand unter dem Rock meiner Frau hatte und sie küsste, trieb mich um den Verstand.

Nach etwa zwanzig Minuten stand ich auf. Ich warf die Decke ab, marschierte rüber zum Nachbarbungalow und stellte mich vor die Veranda.

„Urs! Komm raus, du Feigling!“, brüllte ich in die tropische Nacht hinein.

Monika

Ich stand am Fenster unseres Bungalows und weinte hemmungslos. Mein Herz krampfte sich vor Schmerz zusammen. Ich fühlte mich so schmutzig, so gedemütigt und gleichzeitig so unendlich schuldig! Jens hatte recht gehabt. Er hatte von Anfang an recht gehabt mit diesem Kerl! Ich hatte seine Warnungen als eifersüchtige Übertreibung abgetan, hatte gedacht, ich hätte das Spiel im Griff. Und dann hatte Urs die Situation schamlos ausgenutzt, als Chantal wegen ihrer Periodenschmerzen aufs Zimmer gegangen war. Dass er seine Hand unter meinen Rock schob und mich gewaltsam küsste – es war wie ein Überfall gewesen. Aber ich hatte mich darauf eingelassen, dort sitzen zu bleiben und Wein mit ihm zu trinken!

Plötzlich hörte ich das Brüllen meines Mannes draußen in der Nacht.

Ich rannte nach draußen, die Tränen liefen mir übers Gesicht. Als ich beim Nachbarbungalow ankam, bot sich mir eine unglaubliche Szene.

Jens stand vor der Veranda. Er wirkte trotz seiner etwas kleineren Statur, wie ein wütender Stier.

Urs kam hastig aus der Tür gestürzt, sichtlich bemüht, keinen Lärm zu machen. „Jens, beruhige dich doch!“, zischte Urs. „Deine Frau hat mir Signale gegeben! Ich habe das wohl einfach falsch verstanden!“

Diese Dreistigkeit war zu viel für Jens. Mit einem wütenden Knurren holte mein Mann aus und verpasste Urs einen Haken direkt ins Gesicht. Urs wurde zwar nicht voll getroffen, aber der Schlag hatte genug Wucht, dass er zwei Schritte zurück taumelte.

„Du meinst, wir vergessen das einfach?“, rief Urs hektisch und rieb sich die Kieferleiste. „Wir sind in zwei Tagen weg! Meine Frau muss davon doch nichts erfahren!“

Doch in diesem Moment trat eine Gestalt aus dem Schatten der Palmen an der Veranda hervor. Es war Chantal.

Sie hatte alles mitangehört. Ihr Gesicht war maskenhaft starr vor Wut. Und dann brach es aus ihr heraus. Auf Schweizerdeutsch spuckte sie ihrem Mann die Worte entgegen, so schnell und scharf, dass man nur Brocken verstand: „Schluss! Es ist endgültig Schluss mit dir! Ich habe dich gewarnt! Ich verzeihe dir das nicht noch einmal!“

Bevor Urs reagieren konnte, holte Chantal aus und verpasste ihm eine dermaßen gewaltige Ohrfeige, dass es wie ein Peitschenknall durch die Nacht schallte. Urs taumelte zurück und brach auf den drei Stufen seiner Veranda zusammen.

Chantal sah zu Jens. „Es tut mir so unendlich leid für Sie und Ihre Frau“, sagte sie leise mit tränenerstickter Stimme, drehte sich um, ging in den Bungalow und knallte die Tür so heftig zu, dass die Scheiben klirrten.

Urs saß jämmerlich auf den Stufen, hielt sich die rote Wange und sah verängstigt zu Jens auf. „Wo... wo soll ich denn jetzt hin?“, stammelte er völlig aufgelöst.

Jens, noch immer völlig außer sich vor Adrenalin und Schmerz, schnaufte verächtlich. „Versuch’s doch bei Monika! Die nimmt dich vielleicht auf!“

Dieser Satz traf mich wie ein Dolchstoß mitten ins Herz. Versuch’s bei Monika…

Meine Knie wurden weich. Ich wusste, dass ich eine Mitschuld trug, weil ich zu naiv gewesen war, aber diesen Satz hatte ich nicht verdient. Die Wut auf Urs und der tiefste Schmerz über Jens’ Worte entluden sich in einem spontanen Ausbruch.

Ich rannte los. Ich ignorierte Jens für einen Sekunde, schoss auf den auf der Treppe sitzenden Urs zu und verpasste ihm mit meiner ganzen Kraft eine schallende Ohrfeige auf seine andere Wange. Urs schrie auf und hielt sich beide Hände vors Gesicht.

„Das ist für dein dreistes Anfassen, du Mistkerl!“, schrie ich ihn unter Tränen an.

Dann drehte ich mich um, packte Jens fest an der Hand und zog ihn mit aller Gewalt mit mir mit. Er leistete keinen Widerstand, er war sichtlich schockiert von meinem Ausbruch. Ich zog ihn den Pfad hinunter, direkt an den dunklen, palmengesäumten Strand.

Jens

Sie zog mich hinter sich her. Ihre kleine Hand umklammerte meine Finger mit einer unglaublichen Festigkeit. Ich sah ihre zitternden Schultern, hörte ihr Schluchzen. Am Strand angekommen, schubste sie mich mit einer überraschenden Kraft auf eine der breiten Holzstrandliegen. Bevor ich reagieren konnte, schwang sie sich über mich und setzte sich direkt auf meinen Schoß. Sie packte mein Gesicht in beide Hände. Die Tränen liefen ihr unaufhaltsam über die Sommersprossen auf ihrer Stupsnase.

„Jens! Bitte! Du musst mir zuhören!“, flehte sie, während ihr Atem stoßweise ging. „Es tut mir so leid! Es tut mir so unendlich leid, dass ich dir widersprochen habe! Du hattest von Anfang an recht mit diesem Arschloch!“

Ich sah sie an, das Herz pochte mir bis zum Hals. Die Wut wich langsam einer tiefen Erschütterung.

„Er hat die Situation ausgenutzt!“, erzählte sie hysterisch und schluchzend, ohne Punkt und Komma. „Chantal ging wegen ihrer Regelschmerzen aufs Zimmer. Ich wollte auch aufbrechen, aber er hat mich überredet, noch ein Glas Wein zu trinken. Ich schwöre dir bei dem Leben unserer Kinder, Jens, ich habe ihn nicht geflirtet! Ich habe ihm nicht ein einziges Signal gegeben! Und plötzlich... plötzlich hatte er seine Hand unter meinem Rock und hat mich einfach gepackt und geküsst! Ich konnte gar nicht so schnell reagieren, da standest du schon da!“

Sie sah mich mit einem vollkommen unterwürfigen, verzweifelten Blick an. Ihre Doppel-D-Brüste hoben und senkten sich heftig unter dem Stoff ihres Kleides.

„Bitte... bitte verzeih mir, Jens“, flüstere sie vollkommen gebrochen. „Ich wollte das nicht. Ich will nur dich. Du bist mein Mann. Ich habe keinen anderen berühren wollen!“

In ihren Augen lag kein Fünkchen Lüge. Ich kenne diese Frau seit über 27 Jahren. Ich sah die reine, nackte Wahrheit in ihrem Blick. Sie war naiv gewesen, sie hatte sich von dem Urlaubsgefühl einlullen lassen, aber sie hatte mich nicht betrogen. Sie war das Opfer seiner Dreistigkeit geworden.

Ein gewaltiger Stein fiel mir vom Herzen. Die Eifersucht löste sich auf, und was blieb, war ein tiefes Gefühl von Schutzinstinkt und Liebe.

Ich hob meine Hände, umfasste ihre Wangen und wischte mit den Daumen ihre Tränen ab.

„Ich glaube dir, Monika“, sagte ich leise, aber mit fester Stimme. „Ich glaube dir jedes Wort.“

Monika stöhnte auf, wie eine Ertrinkende, die wieder Luft bekommt. Sie vergrub ihr Gesicht an meinem Hals und weinte befreit auf. Ich schlang meine Arme fest um ihren Rücken, drückte sie an meinen Bauch und hielt sie einfach fest, während der Indische Ozean sanft an den Strand spülte.

Monika

Seine Worte waren meine Rettung. Als er sagte, dass er mir glaubte, fiel eine zentnerschwere Last von meiner Seele. Ich schmiegte mich an seinen großen, kräftigen Körper, roch den vertrauten Duft seiner Haut und wusste, dass ich die glücklichste Frau der Welt war, so einen Mann an meiner Seite zu haben.

Wir lagen noch lange so auf der Strandliege unter den Sternen von Sri Lanka. Urs war vergessen. Chantal war vergessen. Es gab nur noch uns beide.

Von diesem Augenblick an veränderte sich unser Urlaub komplett. Jens wurde mein absoluter Mittelpunkt. Alles, was ich in den verbleibenden Tagen tat, tat ich nur noch mit ihm und für ihn. Wir besichtigten die Teeplantagen im Hochland, machten eine Safari im Yala-Nationalpark, wo wir Elefanten in freier Wildbahn beobachteten, und genossen das atemberaubende Ayurveda-Spa des Hotels. Ich wich nicht mehr von seiner Seite. Ich hielt seine Hand, küsste ihn in der Öffentlichkeit und zeigte jedem ganz offen: Dieser Mann gehört zu mir.

Aber die wahren Wunder geschahen in den Nächten in unserem Bungalow.

Die Erleichterung über die überstandene Krise, die Wut der Vergangenen Stunden und die tiefe Dankbarkeit entfachten zwischen uns ein wildes, fast gieriges Verlangen. Es war, als hätten wir die Leidenschaft unserer ersten Ehejahre nicht nur wiedergefunden, sondern auf ein völlig neues Niveau gehoben.

Schon in der ersten Nacht nach dem Vorfall rissen wir uns im Bungalow die Kleider vom Leib. Es gab kein langes Zögern, kein vorsichtiges Abwarten. Jens packte mich mit einer neuen, umwerfenden Dominanz. Er warf mich aufs Bett, stützte sich über mich und sah mich mit Augen an, die vor Verlangen brannten.

„Du gehörst mir, Monika“, raunte er heiser, während seine großen Hände meine Brüste kneteten.

„Ja! Nur dir, Jens! Schmerzhaft viel nur dir!“, keuchte ich und schlang meine Beine um seine Hüften.

Der Sex in den folgenden Wochen war befreiend, intensiv und maßlos. Jens nahm mich nicht mehr nur samstags im dunklen Schlafzimmer. Er liebte mich auf der Veranda im Dämmerlicht der Morgenstunden, während die Vögel in den Palmen sangen. Er nahm mich unter der Außendusche unseres Bungalows, während das warme Wasser über unsere zusammengeschweißten Körper perlte. Seine Statur, sein Bierbauch, seine Sommersprossen – alles an ihm war für mich das reinste Aphrodisiakum. Ich forderte ihn, ich verlangte nach ihm, und er schenkte mir Orgasmen, die mich laut in die tropische Nacht schreien ließen.

Urs und Chantal sahen wir nie wieder. Sie hatten das Hotel am nächsten Morgen überstürzt und getrennt voneinander verlassen.

Als wir am 19. Tag schließlich im Flugzeug zurück nach Deutschland saßen, hielt Jens meine Hand. Ich lehnte meinen Kopf an seine breite Schulter, strich über seinen Oberschenkel und blickte aus dem Fenster auf die verschwindende Insel unter uns.

Wir flogen nicht mehr nur als ein Ehepaar nach Hause, das seit 27 Jahren zusammen war. Wir flogen als zwei Liebende zurück, die ihr gemeinsames Feuer neu entfacht hatten – stärker, wilder und unumstößlicher als je zuvor.

*** Ende ***



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