Urlaub am See 1 (fm:Sonstige, 3723 Wörter) [1/2] alle Teile anzeigen | ||
Autor: sinah | ||
Veröffentlicht: Mar 30 2025 | Gesehen / Gelesen: 5157 / 3630 [70%] | Bewertung Teil: 8.65 (20 Stimmen) |
Es war der unvergesslichste Urlaub aller Zeiten. Wir gaben all unsere Liebe. |
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Urlaub am See 1
Leonie wollte nach Rostock, weil es dort einen FKK Strand gab. Ferien, frei von allem, wollte sie machen. Ich googelte und fand eine Strandsatzung, 12 Seiten voller Verbote. Nichts von Frei sein, alles war geregelt und vieles verboten. Auch Claudia widersprach, sie kenne schönere Orte, an denen man wirklich frei sei könne. Ich kannte Claudia, was sie tat hatte zu oft nichts mit Legalität zu tun, noch öfter aber waren ihre Ideen genial. "Susi hat doch ein Ferienhaus am See" wusste Claudia. "Wir könnten sie fragen."
Am Bodensee war Susi aufgewachsen, ihr Familie hatte dort ein grösseres Bootshaus direkt am See, das schon fast kein Boots-, sondern schon ein Ferienhaus war. Es würde alles legal sein, wenn wir unseren Urlaub dort verbringen würden, wie Claudia vorgeschlagen hatte. Ausgenommen natürlich Kiffen, vielleicht auch andere harmlose Gesetzesverstösse. Susi schickte ihren Eltern eine Nachricht, sie waren einverstanden. Sie wiesen nur darauf hin, dass ihr Bruder mit seinen Kumpels auch dort sein würde. Nur die Frage blieb, wer waren die Kumpels. Susis Bruder kannten wir, deshalb strahlte Claudia wie die aufgehende Morgensonne.
Gerry, Susis Bruder, war strikte dagegen, dass wir vier dort Ferien machen. Er begründete es nicht, er verbot es uns einfach, auch der Hinweis, dass die Eltern es erlaubt hätten, änderte nichts an seinem Verbot.
Susi war wütend, Claudia traurig und Leonie meinte: "Wenn es die Eltern erlaubt haben, gehen wir einfach hin. Gerry hat kein Einspracherecht und warum er uns nicht dort haben will werden wir herausfinden, Wenn wir dort sind".
Susi stimmte zögernd zu, Claudias Miene hellte sich auf und ich gab Leonie Recht. Wir beschlossen, Urlaub im Bootshaus zu machen. Wir versuchten nicht darüber zu spekulieren, warum Gerry dagegen war, nach dem wir den Beschluss gefasst hatten, interessierte es uns nicht weiter. Unsere gemeinsamen Ferien würden erst in drei Wochen beginnen und dann waren Gerry und seine Kumpels hoffentlich wieder weg. Es war für uns schwierig gewesen, einen gemeinsamen Termin zu finden, es war der erste gemeinsame Urlaub seit unserer Schulzeit. Wir wollten unsere Freundschaft erneuern und festigen und davon konnte uns niemand abhalten.
Wir fuhren über den ungepflegten Feldweg durch das Naturschutzgebiet zum Bootshaus. Es stand noch dort und durfte unter Auflagen benutzt werden, weil es schon dort stand, lange bevor das Gebiet unter Naturschutz gestellt worden war.
Gerry stellte sich uns in den Weg, er wollte uns wirklich nicht hier haben. Aber wir waren vier, er alleine, wir hatten ein Auto, er ein Fahrrad. Diese Konstellation sprach für uns. Wir ignorierten ihn, hielten hinter dem Haus. "Ihr müsst oben schlafen" rief uns Gerry nach, als wir das Gepäck rein trugen. Das Erdgeschoss war voll mit Matratzen. Für uns gab es keinen Platz. Es war leidlich aufgeräumt und sauber, auch rund um das Haus. Es sah aus, wie sich Jungs eben "sauber" und "aufgeräumt" vorstellen. "Typisch Jungs" dachte Susi, bis sie bemerkte, es waren keine Jungs da.
Gerry versuchte es ein letztes Mal, diesmal mit Bitten, erfolglos. Wir blieben. "Setzt Euch an die Feuerstelle", befahl er uns, holte Becher und Wein, setzte sich zu uns und wollte uns alles erzählen. Nicht bevor wir ihm versprochen hatten, unter allen Umständen Stillschweigen zu bewahren. Dann pfiff er schrill durch die Finger. Aus dem Schilfgürtel und anderen Verstecken lösten sich Personen, allesamt schwarz, allesamt jung und alle - so sagte es uns Gerry - Flüchtlinge, die er hier versteckte.
Mir lief das Wasser im Mund zusammen, in der Muschi auch. Meine Augen glänzten, ich erinnerte mich an den grossen schwarzen Mann den ich einmal gehabt hatte und den ich danach nicht wieder fand. Auf die weiteren Erzählungen von Gerry konnte ich mich nicht mehr konzentrieren.
Claudia aber hörte zu, ihr gefiel es. Hier wurden die Behörden ausgetrickst, Gesetze gebrochen, das war genau ihr Ding und dann waren es auch noch grosse, gutgewachsene Männer. Sie stellte sich vor, dass
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